Zur Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer: Crowdfunding für die “MS Seawatch”

Auslaufen der Sea-Watch zur Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer
(Foto: Miguel Ferraz Araújo)

Ihr habt am letzten Sonntag diese unsägliche Jauch-Sendung gesehen?

1.)
[x] Nee, hab ich nicht? Kann man hier unter Schmerzen nachgucken. (Solltet ihr tun.)

2.)
[x] Ja, habe ich. Was kann ich für die MS Sea-Watch tun?

Einfaches Ding: Man kann jetzt bei den Kiezhelden für die Arbeit der MS Sea-Watch spenden.

Am Sonntag ist die “MS Seawatch” aus dem Hamburger Hafen ausgelaufen, auf dem Weg zum Mittelmeer, um Flüchtlingsbooten in Not Ersthilfe zu leisten. In den Bau des privaten Rettungsschiffes und die Vorbereitungen der Reise sind bereits ein Menge ehrenamtlichen Hilfe eingeflossen. Das Projekt benötigt jedoch fortlaufende finanzielle Unterstützung, um den Betrieb zu ermöglichen. Hierzu läuft derzeit ein Crowdfunding auf der der Plattform Kiezhelden vom FC St. Pauli.

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In Funk und Fernsehen wird viel über die aktuelle Flüchtlingsproblematik im Mittelmeer diskutiert. Jeden Monat sterben Menschen bei dem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren. Die Europäische Politik tut wenig, um dies zu verhindern. Im Gegenteil: Ertrunkene Flüchtlinge werden billigend in Kauf genommen, da Abschreckung politisch gewollt ist.Mit einem privaten Schiff im Seegebiet zwischen Malta und der libyschen Küste wollen wir diesem unhaltbaren Zustand ganz praktisch etwas entgegen setzen. Die MS Sea-Watch wird Flüchtlingsbooten in Not Ersthilfe leisten und die Rettung durch die zuständigen Institutionen einfordern und forcieren.Wir wollen die offiziellen Stellen in Europa in die Pflicht nehmen, indem wir Neuigkeiten vom Meer live übers Internet und per Telefon berichten. Unsere Mittel sind beschränkt, aber wir können Zeichen setzen.Das Projekt “Sea-Watch” war anfangs eine private Initiative von mehreren Familien aus Brandenburg. Aktuell gibt es ungefähr 2 Dutzend engagierte Freiwillige aus ganz Deutschland, die sich aktiv am Bau des Schiffes bzw. bei der Vorbereitung der Reise beteiligen. Dazu gehören Kapitäne, Ärzte, Mechaniker, Anwälte, Sozialarbeiter, Journalisten.Alle an diesem Projekt Beteiligten, sind ehrenamtlich und unentgeltlich tätig. Die Mittel für den Erwerb des Schiffes stammen aus privaten Spenden.


(Direktlink, via Urbanshit)

Ich pack da mal etwas von meinem „Internetgeld“ mit rein. Weil ich es für wichtig empfinde. Könntet ihr auch tun. Hier.

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Kommentare: 11

  1. […] Alle Fotos: Miguel Ferraz Araújo Via Urbanshit & KFMW […]

  2. […] Ich habe weder die unsägliche Jauch-Sendung gesehen, noch verfolge ich das Thema Flüchtlinge wirklich aufmerksam, aber die Crowdfunding-Aktion der Kiezhelden für die MS Seawatch zur Seenot-Rettung von Refugees aus dem Mittelmeer finde ich prima, hab’ da grade einen Fuffi in die Kasse getan, and you should, too. (via Ronny) […]

  3. MS Sea-Watch | Roberts Blog 23. April 2015 at

    […] Kraftfuttermischwerk berichtet darüber: […]

  4. Alecksandro 23. April 2015 at 12:58  zitieren  antworten

    sip,

    Ich denke es handelt sich wohl eher um eine semipermeable Membran. Ich denke jedoch, dass ein geist gehobenes Kommentar wenigstens die Orthographie beachten sollte.

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