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32 Suchergebnisse für "stimming"

Electronic Groove 1028: Stimming

Hier war es die Tage etwas ruhiger. Ich war am gesamten Wochenende arbeiten und musste mir die Tage danach ein bisschen Ruhe geben. Gestern hatte ich nicht mal de Rechner. Auch mal schön, aber auf Dauer ja keine Lösung. Jedenfalls startet diese Woche für mich somit heute erst und dachte, guckste mal bei Souncloud – und zack – springt mir der frische Electronic Groove Podcast ins Ohr, den Stimming mit Tracks seines neuen Albums „Friedrich“ bestückt hat und ich finde, das ist eine gute Art und Weise, in die neue kurze Woche zu starten. Geht aber auch ohne das für einen Mittwoch sehr gut.

“Stimming’s new one-hour set offers a journey through the sound universe of his latest album, ‚Friedrich,‘ seamlessly blended with the selected tracks from his earlier works. Much like the album itself – an homage to the overlooked beauty of the everyday, symbolized by the pigeon – the set is rich in detail, emotion, and subtle complexity. It explores the balance between light and shadow, groove and introspection, using Stimming’s signature meticulous production style to evoke fleeting yet profound moments from everyday life. With one foot in the club and the other in experimental terrain, the set flows with a newfound ease and emotional clarity, echoing the themes of transformation, reflection, and quiet wonder that define ‚Friedrich.‘ Whether it’s the warm harmonies of ‚Sugar and Lemon‘ or the darker tension of ‚Lucky Me,‘ this set becomes more than just a listening experience – it’s a personal narrative, layered with meaning and held together by Stimming’s unmistakable sound.”

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Adventskalender 2018, Türchen #01: Stimming live

Diesen Kalender so zu füllen, dass er auch für die Leute da draußen, also euch, interessant bleibt, wird über die Jahre nicht einfacher. Zum einen wollen Rudi und ich jedes Jahr Musikliebhaber dabei haben, die schon immer mal mit drin waren und die wir lieben, zum anderen sollen es auch nicht in jedem Jahr die selben Artists sein. Aber wir haben mittlerweile einen Stamm, von dem wir wissen, dass die auch liefern, wenn wir erst am 25.11. nach einem Mix fragen. Und die liefern immer zuverlässig hochwertig, weshalb wir sie ja lieben.

Dann gibt es Künstler, die wir hier gerne mit dabei haben und über die wir das ganze Jahr über mal sprechen und uns sagen, die oder der wären „schon sehr fett“. Dann schreiben wir denen, oder ihren Managements. Manche antworten gar nicht, andere lehnen aus welchen Gründen auch immer ab, und dritte vertrösten uns aufs nächste Jahr, in dem es dann wieder nichts wird. Business, die Leute haben zu tun. Wir verstehen das und sind selten sauer.

Irgendwann meinte Rudi, der auch in diesem Jahr wieder für einen Teil der 4-to-the-Floor-Mixe zuständig war, im Sommer zu mir, „ich frag mal Stimming“, woraufhin ich doch etwas lachen musste. Wir lieben das, was Martin Stimming macht, weshalb er hier schön des Öfteren mal Thema war. Wir lieben es beide schon lange, hören gerne seine neuen Sachen und spielen diese auch regelmäßig in unseren Sets. Seine Gratwanderung zwischen der Elektronik und organischen Klängen, die meistens dennoch elektronisch sind, ist wirklich beeindruckend und wird von ganz wenigen so konsequent und unaufgeregt gespielt wie von ihm, Stimming. Sebastian Mullaert geht in die selbe Richtung, aber das soll jetzt hier nicht Thema sein.

Jedenfalls dachte ich so, „Lol, der hat niemals Zeit für so ein Ding. Never.“ Rudi schrieb ihm trotzdem – und dann liefert Stimming ohne großes Palavre. Nicht mal einen DJ-Mix, sondern eine Live-Session, die fast zwei Stunden lang ist, bisher unreleaste Tracks mitbringt, und dann auch noch unfassbar das zusammenfasst, was Rudi und ich so an seinem Sound lieben. Diese Unaufgeregtheit, die durch mitunter kaum wahrgenommene Kleinigkeiten eine Euphorie erzeugen können, die eben einzigartig und so typisch Stimming ist. Wahnsinnig gut.

Und dann dachten wir, können wir den Kalender in diesem Jahr zu Beginn auch gleich mal mit einer echten Bombe platzen lassen. Here we go: zwei Stunden Stimming. Live!


(Direktlink)

Style: Deep House
Length: 01:57:24
Quality: 320 k/bits

Tracklist: (alle Stücke Stimming, ausser explizit genannt)
1. Unreleased
2. Unreleased (together with Marcus Worgull)
3. Prepare
4. Blagger – Mine to keep (Stimming Remix)
5. Das Meer
6. Quecksilber
7. Die Luft
8. Parking lot
9. 22 [2] degree Halo
10. Konvex & the shadow – like halos (Stimming Remix)
11. Hvob – lion Stimming Remix)
12. Tanz fuer drei
13. Frankfurt Main
14. Thor rixon feat. Roxy caroline – he held him close (Stimming Remix)
15. November morning
16. Feeding seagulls

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier. Das Cover-Foto ist von jplenio.

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Stimming live at Phare de Cordouan

Die Leute von Cercle haben Stimming vor den Leuchtturm von Cordouan geparkt und ihn dort eines seiner immer ziemlich großartigen Live-Sets spielen lassen. Live with a view. Das geht gut rein.

Der Leuchtturm von Cordouan steht auf der Höhe der Gironde-Mündung vor der französischen Atlantikküste. Er ist seit 1611 in Betrieb und damit der dienstälteste Leuchtturm.


(Direktlink, via FernSehErsatz)

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Groove Podcast 56: Stimming live at Fusion Festival 2015

Martin Stimming ist gerade dabei sein viertes Studioalbum zu veröffentlichen. „Alpe Lusia“ wird es heißen und in zwei Wochen auf Diynamic Music erscheinen. Ich konnte es schon hören und finde es großartig.

Wohl auch im Rahmen der dafür zu machenden Promo hat er dem Groove ein Interview gegeben und als Groove Podcast Nummer 56 sein Live-Set der letztjährigen Fusion abgegeben. Der läuft hier jetzt und versteht sich ganz wunderbar mit den Sonnenstrahlen.

Für die Produktion von Alpe Lusia hast du dich auf die gleichnamige Berghütte im Norden Italiens zurückgezogen. Wieso die selbstauferlegte Isolation?
Um mich gezielter auf meine Musik konzentrieren zu können – in der Stadt ist man doch einfach zu abgelenkt. Mir ging es weniger um die Beeinflussung meiner Musik von den Alpen, als mich einfach komplett aus der Gesellschaft raus zu ziehen.


(Direktlink)

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Stimming | A Portrait

Nachdem ich heute Mittag den Tech Talk mit Martin Stimming hatte, schrieb mir Frithjof, der mit Harun Hazar gerade ein Portrait über ihn online gebracht hat. In diesem redet er im Speziellen eher über seine Arbeitsweise und wie Musik für ihn funktionieren sollte. Über Technisches hier nur am Rande. Dennoch sehr sehenswert, was wohl auch an Stimming selber liegt.

Ich vermute, dass das Video auch aufgrund seiner Arbeitsweise mit dem Stift zustande kam, aber das nur am Rande.


(Direktlink)

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Slices Tech Talk: Stimming

Martin Stimming dürfte sich in den letzten Jahren nicht nur wegen seines epischen Tracks „November Morning“ in diverse Köpfe gespielt haben. So hat er nicht nur ein außergewöhnliches Händchen für gute Musik, sondern offenbar auch eine sehr pragmatische und sympathische Art, diese zu produzieren. So ganz ohne die 7,8 Tonnen alter Hardware, die für Videos dieser Art ja gerade wieder en Vouge werden.


(Direktlink, via EB)

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Adventskalender 2025, Türchen #21: Mono & Kusten – Wo der Weg gerade ist und das Chaos leise tanzt

Wir schreiben den 21. Dezember, Wintersonnenwende. Ein Tag, auf den ich jeden Winter warte, weil es ab dem endlich wieder „bergauf“ geht. Die Tage werden wieder länger, auch wenn der Sommer noch in weiter Ferne liegt. Es wird.

Außerdem ist 4. Advent. Mono & Kusten zünden uns zu diesem akustisch die vierte Kerze an, die Wärme durch den Raum trägt. Organische Elektronik, die dem Anlass angemessen, auf die Bremse tritt ohne schläfrig zu machen. Da ist noch Energie, um die letzten Tage vor dem Fest alles zu sortieren, Essenspläne zu finalisieren, Geschenke einzupacken vielleicht. Oder auch einfach zu chillen, wie das hier heute laufen wird. Und viel mehr gelaufen wird heute nicht.

Style: Organic Electronic
Length: 01:13:38
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
1. Lee Jones – Embolden
2. Günther Lause – Mountain
3. Kincaid – Cairn
4. Ufordian Edits – Ufordia
5. Peter Power Edit – White Rabbit
6. Rapossa – My Rock-n-Roll
7. Sam Cooke vs. Kalabrese – Lost & Lookin‘ (M.Rux Edit)
8. Alex Kaminski – Raureif
9. Andreas Balicki – Everything that’s gone
10. Rival Consoles – Looming
11. Weval – You’re Mine (Kasper Bjørke Remix)
12, Kincaid – Oud To Joy (Duet)
13. Grandbrothers – Bloodflow (Christian Löffler Remix)
14. Solomun feat. Isolation Berlin – Kreatur der Nacht (Stimming & Johannes Brecht Remix)
15. Lanark Artefact – Touch Absence (Intimidating Stillness Mix)
16. Jennifer Cardini, Shonky – Tuesday Paranoia (Acapella)

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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Adventskalender 2025, Türchen #09: Das Kraftfuttermischwerk – Unterwassermusik 5

Es ist jetzt über sieben Jahre her, als ich das letzte Mal beim Liquid Sound Festival „Unterwassermusik“ spielen und aufnehmen konnte. Irgendwie lagen dann Corona und andere Terminlichkeiten im Weg, um das mal wiederholen zu können. Nun aber am 01.11.2025 hatte ich dann mal wieder diese Möglichkeit, in Bad Sulza für Schall unter Wasser sorgen zu können. Und es war wieder ein Mal mehr lieblingsweltschönst. Musikalisch halt eine ganz andere Welt, atmosphärisch eh. So voll jedenfalls habe ich die Therme nachts bisher auch noch nie gesehen.

Und ich dachte, wenn ich schon mal da war und aufgenommen habe, bietet es sich ja an, die 5. Unterwassermusik zu meinem Tag (Gott sei Dank, noch keine 50!) hinter mein Türchen zu legen. Musik, wie ich sie unter Wasser halt gerne hören wollen würde. Von allem bisschen und ganz zum Schluss „The Ancient Sounds of the God“. Immer noch ein unfassbar epischer Tune.

Mein Auswärtsreinrutschgeburtstag am Meer endet hier jetzt erstmal und ich mach mich auf den Weg nach Hause. Auf diesem wird dann dieser Mix laufen. Passt zeitlich auch ziemlich genau. Stimmung thermal.

Style: Unterwassermusik
Length: 03:01:04
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
Aphex Twin – Stone in Focus (field recorded) – Don Joe
Absolute Giganten – Reprise – Crescendo
Boozoo Bajou – Mila
Kraftfuttermischwerk – Ambi Ente
Télépopmusik – Breath (Supertask Cover)
Human Blue – Wonderworld
Piano Party – Heutnacht
Underworld – Born Slippy (Cover by Robyn Keen)
HVRXLD – l o v e d
Lamb – Trans Fatty Acid (Kruder & Dorfmeister Session Mix)
Tsching – Zeitlos
Human Blue – Spectral
Human Blue – Communicate
Charlie Ryder & Birds Of Passage – Solstice
Tori Amos – Rattlesnakes
Aqua Bassino – Na Na’s Waltz
Tosca – Doris Dub
Erwin – Für Immer (feat. Lu Ciało)
Solomun feat. Isolation Berlin – Kreatur der Nacht (Stimming & Johannes Brecht Remix)
Lesterr – Vorhang des Lichts
Meera (NO) – No Space
Opal Sunn – Elastic (Phase II)
May & Robot Koch – Bad Kingdom
Desolate – Astral Ambient
Kick Bong – Echo In My Mind (Translippers Remix)
Kraftfuttermischwerk – Es macht auch wirklich keiner mit
George Pallikaris – Woman
Olivia Dean – A Couple Minutes
Brain Eno & Fred again… – 02 Secret
Boozoo Bajou – Una Nuova Distessa
Lesterr – Sensitive
Bohm singt Gundermann – Linda
The Muses Rapt – The Ancient Sounds of the God

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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