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	Kommentare zu: Just my daily two cents	</title>
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	<description>Liebe. Freiheit. Alles! Und Musik.</description>
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		Von: Chris		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 09:45:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Ronny,
zur Boom: Habe mir mit einigen Freunden dieses Jahr den Traum erfüllt, den ich schon seit der ersten Boom Mitte der 90er hegte: Dabei zu sein. War eine Wahnsinns-Erfahrung. Eine sehr ambivalente.
Die Hammer-Lage längs eines Sees, die fantastische Architektur (alles aus Bambus) aller Floors und Bühnen (der Groovy Beach war so ziemlich der geilste Floor, den ich je gesehen habe), die immerwiederkehrenden Grundmuster des Hexagons, wunderbare Menschen, Individuen aus der ganzen Welt, ein im Ansatz tolles Nachhaltigkeits-Konzept (Kompost-Toiletten, Wasser-Wiederaufbereitung), ein großartiger Mix von Musiken und Stilen, so viel zu erleben und zu sehen, dass es für neun Tage viel zu viel war, ein Preis für ein Festival, mit dem man max. einen Campingplatz für die gleiche Dauer hätte bezahlen können, die Liebesmühe in vielen vielen Details (z.B. dass man sich nirgends verletzen konnte bei den Befestigungen der ganzen Zelte und Bauten, alles ordentlich im Boden), perfekte Wasser-Sprenkel-Anlagen auf den Floors und manches andere machten dieses Festival zu einer außerordentlich schönen Erfahrung.
Und es gab auch das: Stundenlanges Warten in brütender Sonne beim Einlass (ein Tor für Fussgänger, sieben an der Zahl für Autos - was hat das mit Umweltbewußtsein zu tun...), Wahnsinns-Preise bei Getränken und Essen (eine kleine Flasche Wasser 1 Euro, ein Bier 2,50, ein Essen 7-10 Euro, keine Alternativen, Unterstützung der Bad Industry mit Coke etc.), auf den beiden Hauptfloors insg. vielleicht zwei Stunden Psych-Trance, sonst nur House, Minimal und Techno oder fürchterlicher Krach, viel zu viele Menschen, die daher nicht tanzten, sondern standen, schauten und redeten, wenn nicht wie viele mit Campingstühlen auf den Floors sitzend (nachts war der Hauptfloor wegen des Krachs fast komplett leer), Toiletten in fürchterlichen Zuständen, Duschen mit stundenlanger Wartezeit (40, von denen die Hälfte funktioniert für 20000 Menschen), keinerlei Mülltrennung, alles Einweg, kein Recycling, viele nicht gehaltene Versprechungen (auf der Website und im Festivalmagazin), die für mich unfassbare Fahrlässigkeit, Kinder und Haustiere aufs Gelände zu lassen, ein nicht funktionierendes Wassersystem (und keine Aufbereitung), Soundsysteme, die für alles aber nicht Psy gemacht sind, und manches andere lassen auch ganz andere Ansichten aufkommen.
Deswegen: Bildet Euch eine eigene Meinung!
Herzlich Chris]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Ronny,<br />
zur Boom: Habe mir mit einigen Freunden dieses Jahr den Traum erfüllt, den ich schon seit der ersten Boom Mitte der 90er hegte: Dabei zu sein. War eine Wahnsinns-Erfahrung. Eine sehr ambivalente.<br />
Die Hammer-Lage längs eines Sees, die fantastische Architektur (alles aus Bambus) aller Floors und Bühnen (der Groovy Beach war so ziemlich der geilste Floor, den ich je gesehen habe), die immerwiederkehrenden Grundmuster des Hexagons, wunderbare Menschen, Individuen aus der ganzen Welt, ein im Ansatz tolles Nachhaltigkeits-Konzept (Kompost-Toiletten, Wasser-Wiederaufbereitung), ein großartiger Mix von Musiken und Stilen, so viel zu erleben und zu sehen, dass es für neun Tage viel zu viel war, ein Preis für ein Festival, mit dem man max. einen Campingplatz für die gleiche Dauer hätte bezahlen können, die Liebesmühe in vielen vielen Details (z.B. dass man sich nirgends verletzen konnte bei den Befestigungen der ganzen Zelte und Bauten, alles ordentlich im Boden), perfekte Wasser-Sprenkel-Anlagen auf den Floors und manches andere machten dieses Festival zu einer außerordentlich schönen Erfahrung.<br />
Und es gab auch das: Stundenlanges Warten in brütender Sonne beim Einlass (ein Tor für Fussgänger, sieben an der Zahl für Autos &#8211; was hat das mit Umweltbewußtsein zu tun&#8230;), Wahnsinns-Preise bei Getränken und Essen (eine kleine Flasche Wasser 1 Euro, ein Bier 2,50, ein Essen 7-10 Euro, keine Alternativen, Unterstützung der Bad Industry mit Coke etc.), auf den beiden Hauptfloors insg. vielleicht zwei Stunden Psych-Trance, sonst nur House, Minimal und Techno oder fürchterlicher Krach, viel zu viele Menschen, die daher nicht tanzten, sondern standen, schauten und redeten, wenn nicht wie viele mit Campingstühlen auf den Floors sitzend (nachts war der Hauptfloor wegen des Krachs fast komplett leer), Toiletten in fürchterlichen Zuständen, Duschen mit stundenlanger Wartezeit (40, von denen die Hälfte funktioniert für 20000 Menschen), keinerlei Mülltrennung, alles Einweg, kein Recycling, viele nicht gehaltene Versprechungen (auf der Website und im Festivalmagazin), die für mich unfassbare Fahrlässigkeit, Kinder und Haustiere aufs Gelände zu lassen, ein nicht funktionierendes Wassersystem (und keine Aufbereitung), Soundsysteme, die für alles aber nicht Psy gemacht sind, und manches andere lassen auch ganz andere Ansichten aufkommen.<br />
Deswegen: Bildet Euch eine eigene Meinung!<br />
Herzlich Chris</p>
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