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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Fusion Vorverkauf ab 01.12.07

„Und hallo: Ein Ticket ist nicht nur so ein Stück Pappe! Es ist der erste Vorbote des Sommers, der Schutz davor, sich auf der Suche nach einem Geschenk schwitzend in Kaufhausketten rumzuquälen, der Symbolträger zum Übers-Bett-Pinnen, die Parallelweltinsignie auf Omas Häkeldeckchen, der Zugangscode zur Tankstelle für die Seele! Das heißt: Am kommenden Wochenende die Prioritäten verschieben und falls notwendig etwas kürzer treten, dafür lieber den Fahrschein zu eurem Lieblingsfestival sichern.“
(Fusion Newsletter)

Man achte auf das verdammt fetzige Layout(!) für 2008.
Na dann kann die alljährliche Planerei ja wieder mal losgehen.

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Am Platz der Einheit sitzen drei Beamten in den Büschen und kassieren die bei-rot-über-die-Ampel-Geher auf der Stelle ab. Ein gutes Geschäft für die Drei, sind doch dort gleich fünf Ampelübergänge auf einen Blick einzusehen. Wenn sie einen Sünder entdecken, hüpfen sie gemeinsam aus dem Busch wie das Bunny aus der Torte und kommen ihren Pflichten nach, was aufgrund des hohen Fußgängeraufkommens um diese Zeit schon fast in Stress ausartet. Sachen gibt es.

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Wie fühlt es sich eigentlich an, wenn man vor 3 Wochen erst einen verharmlosenden Pro-Tasereinsatz-Artikel in sein Blatt knallt und dann im nachhinein über diverse Todesfälle berichtet, die eben durch den Einsatz der Elektrotoaster verursacht worden sind?

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Ein Platte, die wie eine Bombe einschlägt. Immer. Auch wenn sie schon so alt ist, dass ein Großteil der Tanzenden damals noch nicht einmal die Schulbank gedrückt hat. Und auch, wenn ein Track mit 19.35 Minuten nicht unbedingt Radiolänge hat.

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Sub.collect

Und heute: Potsdamer Label-Meeting.

Wer sich nicht rechtzeitig registriert hat, hat Pech gehabt. Ich werde auch jetzt nicht verraten, wo genau das sein wird. Aber Potsdam ist schonmal richtig. Fies, was? Ich weiß, soll aber so. Ich wünsche eine schöne Nacht.

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Im Supermarkt krakelen die vergessenen Stars der vergangenen Tage ihr Lieblingsweihnachtslieder durch die Boxen auf die Köpfe der Einkaufenden. Es geht mal wieder los.

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Klar, würde ich auch gerne wieder viel mehr Vinyl spielen. Nur dann sitzt du so am Rechner und stellst fest, dass all jenes, was man auf Vinyl eben kaufen würde, um es zu spielen, dann doch irgendwie schon lange auf deiner HD gelandet ist. Und das ganz ohne P2P zu nutzen. Es kommt so rein. Um so mehr tut es mir leid zu lesen, dass wieder einmal ein großer, guter und internationaler Vertrieb das Zeitliche segnet, und das kurz nachdem ja auch Hausmusik schon die Fensterläden anklappte, um der Insolvenz zu entgehen.

„Und dann stehst du da
und dann weißt du nicht,
bist du nun im Recht
oder bist du’s nicht.(©)

Klar, stehe ich auf dieses ganze Netaudio-Zeugs, auf „freie Musik für freie Menschen“ und das Alles. Es ist wie eine kleine Revolution von ganz unten, die kaum einer versteht, der da nicht irgendwie drin hängt. Der keine Ahnung davon hat, welche Ausmaße (28000!) das annehmen kann. Andererseits aber machst du ein Label. Ganz klassisch. So wie du es lieben lerntest damals, obwohl du weißt, dass das nicht der Weg der nächsten 20 Jahre sein wird. Wenn ich ganz ehrlich bin, geht mir mittlerweile ganz schön ein wenig die Muffe, wie man so sagt. Auf der einen Seite das Neue, das Greifbare, das so anders Seiende. Auf der anderen das Analoge, das Liebgewonnene, die samstäglichen Vormittage im Space Hall, um die Musik, die man liebt, auch mit den Händen greifen zu können.

Ich werde sie vermissen, die gute alte Zeit des Vinyls. Aber: ich werde auch sie lieben, die tolle neue Zeit, in der das gute alte Vinyl für mich keine Rolle mehr spielen wird.

Genau das nenne ich einen Zwiespalt – einen richtig fetten sogar.

[Nebenher läuft die neue EP von Kollektiv Turmstasse auf meinen Kopfhörern, die so großartig ist, dass ich die sogar kaufen würde, wenn ich diese nicht schon hätte. Als Mp3.] Und die werd ich auch spielen nachher. Vom Rechner aus, versteht sich. Nebenher, aber, gibt es dann auch Vinyl.

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