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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Kam heute im Radio – fand ich super

Soll ja keiner sagen, ich hätte es nie mit HipHop gehabt und sowas. Es gab da mal ne Zeit, muss Mitte der Neunziger gewesen sein, da war ich ziemlich scharf auf son Zeug von Torch und der Gleichen:

Wir waren mal Stars. Die Karriere ist vorbei das war´s,
ihr rockt die Charts und wir hocken in den Bars,
langen Mädels an den Arsch und leeren Glas nach Glas.
Ihr habt jetzt den Stress und wir den Spaß.

Wir sind keine Stars mehr, alles vorbei,
irgendwie bin ich froh darum, Schluss mit der Heuchelei.
Wir sind frei, kein Underground der im Popbusiness steht
und kein Kopf mehr der sich im Popbusiness dreht,

und bauen Beats nur aus Bock so wie es früher war
als ich noch nicht so müde und Graffitisprüher war.
10 Jahre her da waren wir in deiner Stadt,
wo ist heut die Crowd die damals so gejubelt hat?
Hamdarauf geachtet das der Text nen Sinn hat.
Ich verlang nicht viel nur dass ihr euch daran erinnnert.
Aus Jux treten wir noch manchmal auf im JUZ,
wenn ne andere Band nicht kam, vor 20 Mann, aber wen juckst?
Unser Geld von der GEMA hat die Nena und das sehen wir nie
99 MC´s, wo ist AC?

Video:
Torch & Toni L – Wir Waren mal Stars

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Zwanzig großartige Ambient-Platten, wenn auch nicht die besten derer

… muss revidiert werden. Ich hatte das ja eben noch mit diesen Top-Listen, und hoopsie taucht eine dieser unsagbar fürchterlichen Listen auf, die alles andere als unsagbar fürchterlich ist: 20 best: ambient records ever made . Das ist doch aber haargenau meine Baustelle, auch wenn ich da bitte noch einiges verschieben und ändern wollen würde. Wo z.B. ist eigentlich Recycle or die, wo ist Norman Feller, wo FAX, wo die Netreleases? Egal – sollte man alle mal gehört haben! Und die 15 gehört auf die 1, nicht nur wegen dem Cover, was bei Smashing auch noch keiner gesehen hat. 20 Ambient-Releases. Auf die Idee hätte ich kommen sollen. Kommen müssen.

(via The Last Beat)

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Ich will in Urlaub

Für´n paar Tage. Es gab so Zeiten, da habe ich mit der mir Angetrauten nicht lange überlegt, wo wir denn hinfahren könnten. Wir haben uns in den Bulli gesetzt und sind einfach los gefahren. Dort hin, wo die Sonne schien. Kam uns dann der Regen einholen, sind wir wieder ins Auto uns so lange gefahren, bis die Sonne über uns wieder schien. Ohne Shice. Klar kam es dann vor, dass man 1000 Kilometer am Stück fahren musste, um wieder in der Sonne zu sitzen, aber so what? Wir waren jung, das Benzin war billig, wir hatten Zeit und Langeweile. Manchmal zumindest. Mittlerweile ist das etwas schwieriger, in diesem Jahr gar kompliziert. Es scheint einfach nirgendwo die bekloppte „Gelbe Sau“! Zumindest nicht innerhalb der nächsten 14 Tage und zumindest nicht in einem Umkreis, den eines unserer Kinder als vertretbar anerkennen würde, wenn man so will. Und Fliegen fällt aus! Flugzeuge mögen mich nicht, haben Angst vor mir, nehmen mich nicht mit. Verdammt, in welche Richtung fährt man denn nun am besten?

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Also, wenn das hier 35 „schöne“ Album-Cover sein sollen, dann frage ich mich, warum man sich nicht die Mühe gemacht hat, über den Grabbeltisch beim Technik-Discounter, der hier Blödmarkt genannt wird, hinaus zu schauen und die wirklich Schicken gelistet hat. Also diese Listen sind irgendwie überflüssig bis bescheuert.

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Die taz packt nochmal Radioheads „in Rainbow“ an und geht auf eine aktuelle Studie der MCPS-PRS Alliance ein. Große Überraschungen gibt es keine und perspektivisch zu Radiohead auch nur zu sagen, dass wenn sie denn wirklich diese Nummer nicht wiederholen wollen, ihr nächstes Album und die damit verbundenen Verkaufsaussichten genau so mies sind, wie die aller anderen.

Die britische Gema (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) ließ vom Marktforschungsunternehmen Big Champagne untersuchen, wie Kunden ein avantgardistisches Angebot von Radiohead annahmen: Die bekannte britische Band hatte ihr letztes Album „In Rainbows“ zuerst als Download auf der eigenen Website angeboten, und die Kunden konnten selbst bestimmen, ob überhaupt und wie viel sie zahlen wollten.

Trotzdem, das ergab nun die Studie der MCPS-PRS, luden die meisten Interessenten „In Rainbows“ nicht umsonst auf der Radiohead-Seite herunter, sondern lieber illegal über Internettauschbörsen. Allein über das Filesharing-Programm BitTorrent wurde das Album bereits am ersten Tag nach der Veröffentlichung 400.000 aus dem Netz gesaugt, 2,3 Millionen Downloads waren es nach gut drei Wochen. Im Klartext: Radiohead verschenkten ihr Album, aber die Hörer klauten die Musik lieber weiter wie gewohnt zwei Mausklicks nebenan.

(taz)

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Schmeißt doch einfach alle raus, macht den Laden dicht und fangt noch mal von vorne an. Man könnte ja dann, wie damals in der Schule, so in Tip-Top-Schritten sehen, wer die erste Wahl hat, und dann immer immer abwechselnd. Die, die keiner mag, stehen dann zum Schluss immer noch ohne Mannschaft da und gucken beschähmt auf den Boden.

Oder aber Ihr lasst es einfach ganz bleiben.

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