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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Wort zum Sonntag

Früher war alles besser,
früher war alles gut,
da hielten alle noch zusammen,
die Bewegung hatte noch Wut.

Früher, hör auf mit früher,
ich will es nicht mehr hörn.
Denn damals war es auch nicht anders,
mich kann das alles nicht störn.

Ich bin noch keine 60
und ich bin auch nicht nah dran.
Und erst dann werde ich erzählen,
was früher einmal war.

Solange Johnny Thunders lebt,
solange bleib ich ein Punk.
Solange es was zu trinken gibt,
dauern alle unsere Feste an.
Solange ich noch zwei Freunde find,
werden wir durch die Straßen ziehn.
Solang die Wellenreiter lästern,
weiß ich, dass es nichts Besseres gibt.

Früher war alles besser,
früher war alles gut,
da hielten alle noch zusammen,
die Bewegung hatte noch Wut.

Früher, hör auf mit früher,
ich will es nicht mehr hörn.
Denn damals war es auch nicht anders,
mich kann das alles nicht störn.

Ich bin noch keine 60
und ich bin auch nicht nah dran.
Und erst dann werde ich erzählen,
was früher einmal war.

Solange Johnny Thunders lebt,
solange bleib ich ein Punk.
Solange es was zu trinken gibt,
dauern alle unsere Feste an.
Solange ich noch zwei Freunde find,
werden wir durch die Straßen ziehn.
Solang die Wellenreiter lästern,
weiß ich, dass es nichts Besseres gibt.

Ich bin noch keine 60
und ich bin auch nicht nah dran.
Und erst dann werde ich erzählen,
was früher einmal war.

Ich werde immer laut durch’s Leben ziehn,
jeden Tag in jedem Jahr,
und wenn ich wirklich einmal anders bin,
ist das heute noch scheißegal!

Kein Zeitungsknabe wird uns jemals erzählen,
was grad alt oder brandneu ist.
Damit wird er höchstens so viel erzielen
wie ein Hund, der gegen Bäume pisst.
Das Ende setzen wir uns selbst
und niemand anders auf der Welt.
Begreift besser jetzt als nie:
Es kommt erst, wenn es uns gefällt!

Wir sind noch keine 60
und wir sind auch nicht nah dran.
Und erst dann werden wir erzählen,
was früher einmal war.

Kein Zeitungsknabe wird uns jemals erzählen,
was grad alt oder brandneu ist.
Damit wird er höchstens so viel erzielen
wie ein Hund, der gegen Bäume pisst.
Das Ende setzen wir uns selbst
und niemand anders auf der Welt.
Begreift besser jetzt als nie:
Es kommt erst, wenn es uns gefällt!

Wir werden immer laut durch’s Leben ziehn,
jeden Tag in jedem Jahr,
und wenn wir wirklich einmal anders sind,
ist das heute noch scheißegal.
(©)

Aye!
Wort zum Sonntag – Live

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„Am Ende entscheidet doch das Karma. Das Leben ist ein großer Kreis – immer wieder am drehen. Du kannst nicht entrinnen, wir alle bekommen unsere Chance. Du entscheidest falsch und du zahlst dafür. Man kann dem Schicksal und der Gerechtigkeit nicht davon laufen oder entkommen. In gewisser Weise bin ich froh, dass es so kam. Das ist mein Weg raus. Ich bin wirklich gesegnet.“

„Blest“ in Bomb the system, der absolut sehenswert ist. Und das obwohl die deutsche Übersetzung die Grenze des zumutbaren oft überschreitet, was sehr schade ist.

(Nachtrag: Radiohead – Like Spinning Plates from „Bomb the System“. Und der Soundtrack ist wirklich überdurchschnittlich gut. Ich meine, das ist ein Film über Grafitti, ja?

1 Kommentar

Da beschweren sich immer alle über das Kopierverhalten der Chinesen, dabei muß man soweit gar nicht gucken, denn das was die von Medion in Koop. mit Aldi da jetzt in die Regale stellen, kommt mir doch schwerstens bekannt vor. Habe ich irgendwo schon mal gesehen… Mir fällt sicher auch gleich ein, wo das war.

4 Kommentare

So Joggen wäre nichts für mich. Das geht ja auch tierisch auf die Gelenke und so, liesst man immer wieder. Tischkickern ist ja aber zum Glück auch vollkommen ausreichend an sportlicher Aktivität.

4 Kommentare

Ich habe nie verstanden, was Menschen dazu treibt, in ihre Autos Anlagen einzubauen, die lauter sind als eine PA in einem Club oder einer Diskothek. Fährt man allein, kann das ja Sinn machen. Dann ballert man sich anständig die Bässe um die Ohren und in den Magen und freut sich, wenn man den hinter einem fahrenden Tüpen samt seinem Gehupe nicht wahrnimmt. Auch auf die lästigen Noteinsatzfahrzeuge kann man nicht mehr achten. Warum auch, die sind eh schon immer zu laut an einem vorbeigefahren. Um eben diesen Nervfaktor auszuschliessen, kommen eben 6 KW in die Karre und dann hat man seine Ruhe, was in diesem Kontext ja auch irgendwie relativ erscheint. Etwas schwieriger wird es, wenn man Beifahrer mitnimmt. Sich unterhalten ist dann schlecht irgendwie wenn man „mal voll aufdrehen“ möchte. Also, entweder Konversation, oder Musik. Beides in zufriedenstellendem Masse gleichzeitig hinzubekommen gestaltet sich wohl schwierig.
Imponiergehabe, wie es gerade bei jungen Männern an der Tagesordnung ist, könnte eine Rolle spielen. Zumindest anderen jungen Männern gegenüber, die dann just auch 6 KW im Auto haben wollen. Mindestens. Im Optimalen Fall jedoch auch gerne etwas mehr. Das diese Monsteranlagen die jungen Frauen hingegen nicht imponieren kann, hat ihnen niemand gesagt. Also laden sie diese in ihre Karren und knallen den Volumeregler gen Anschlag. Warum auch immer. Genau jetzt allerdings bekommen sie Probleme, denn die Dame wird mit Sicherheit irgendwann sagen: „Jetzt mach doch mal Xavier Naidoo an. Ich hab auch die CD hier in meiner Tasche. Da ist sie schon.“ Tja, und was soll er machen, so denn er sie will? Er lässt es geschehen, ballert dann im Wechsel erst Trompetentechno, irgendwo zwischen Scooter und Paul van Dyk aus den Boxen (sowas hören die fast immer), gefolgt Xavier Naidoo. „Geh davon aus, dass mein Herz bricht… Laaaallllaaaaalllllaa.“ Spätestens dann jedoch hat auch die sonst vom Lärm genervte Umwelt etwas davon. Diese nämlich muss sich nicht mal um einen Lacher bemühen, sorgt er doch selber dafür. Habe ich mich bis heute gefragt, warum man denn so teure Technik verbaut um dermassen billige Musik zu hören, frage ich mich heute, warum man denn die Anlage nicht wenigstens runterdreht, wenn sowas wie der Herr Naidoo aus den Boxen zu psalmen beginnt.

Ein großer Spaß, Herr Golffahrer.

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