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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Ich überlege gerade, ob ich eine Frau mittleren Alters, kuhl finde, wenn sie an ihrem Nadelstreifenhosenanzug mit Schlipps, das Button „Punks not dead“ trägt, oder ob ich das lächerlich finden soll…

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Als ich vor drei Jahren mit ihr auf einer Dienstreise unterwegs war, saßen wir abends immer vor dem Polnischen Hotel, direkt an der Schnellstraße, da sprach sie über ihre Sehnsüchte nach der Liebe, einem Mann, einer Familie, ja, Kinder wollte sie unbedingt. Man wird ja auch was älter und die biologische Uhr tickt ja auch, sagte sie immer wieder. Jetzt fahre ich auf ihre Hochzeit. Sie wird mit einem rundlich geformten Bauch ihr Jawort geben.
Als ich eben ihre Hochzeitskarte kaufte, lief im Radio „Purple Rain“. Schön.

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Nochmal über NIN, die anderen und mein Unverständnis über die Reaktionen, die ich immer noch für total übertrieben und unverhältnismäßig halte

Falk hat dazu noch einen tollen Kommentar hinterlassen, der alles drinne hat, was auch ich denke und der deshalb hier hoch gehört.

…Und was Radiohead oder NIN machen, finde ich durchaus cool. Nur sollte dabei nie aus den Augen verloren werden, daß diese Künstler ihr Image und ihre Bekanntheit unter anderem denen verdanken, die sie jetzt zum Teufel schicken. Sie springen auch nur auf einen Zug auf, der schon längst fährt, von den Massenmedien aber nur dann wahrgenommen wird, wenns schon Althergebrachtes in neuer Verpackung ist. Was ich von unseren Medien (Radio, Magazine und jetzt eben auch Blogs) halte, hab ich auch oft genug schon angesprochen. Die sind nämlich durchaus ein Teil des Problems, daß unbekanntere Künstler kaum stattfinden. Mangelnde Qualität kann es nicht sein, eher Faulheit und fehlendes Durchhaltevermögen. Muss alles nur noch schnell gehen…

Bestens auf den Punkt gebracht.

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Langsam gehts ja los

Als ich eben an einem Gullideckel vorbei lief, hatte ich ernsthaft das Gefühl, Stimmen aus dem Untergrund zu hören, aus dem Gullideckel. Als ich näher ran ging, stehen blieb und lauschte, entpuppten sich die Stimmen als das Rauschen von Wasser. Puh, dann geht das ja noch.

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TB-303 Bling Bling

Tolles Gif. Hätte auch mal einer schon früher drauf kommen können. Fehlt nur die Melodie dazu. Da fällt mir ein, das unsere noch immer in der Kammer vor sich hinschlummert.

(via)

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Doku: Achtung Hooligans

Es gibt Sachen, die werde ich nie ganz verstehen. Da komm ich einfach nicht ran, so sehr ich mir auch Mühe gebe, zuhöre, zu verstehen versuche, was selbst, wenn das gelingt, wohlgemerkt nicht zwangsläufig gleich Verständnis mit sich bringen muss. Hooliganismus ist so eine Sache. Sicher, man hat viel gesehen, man hat viel gehört und man kann sehr viel darüber lesen, was ich auch durchaus getan habe, aber dennoch ist mir völlig unnachvollziehbar, was in den Köpfen der Leute hier vorgehen muss. Ich kapier es einfach nicht. Dennoch ist diese Doku hier äußerst interessant. Ich habe keine Ahnung, ob man das auch auf die Verhältnisse in deutschen Stadien mitdenken kann, glaube aber, dass das in GB einfach eine andere Kiste ist, als hier zu Lande. Was es allerdings auch nicht besser macht. Krankes Zeug.

Hooligans erzählen in diesem Film von sich, von ihren Leidenschaften, ihrer Aggressivität, ihrer Wut, ihrem Hass und ihrer Gewalttätigkeit. Ein Horrortrip in eine brutale und kaum bekannte Welt.Die Protagonisten dieses Films haben sich zum Teil von der Hooligan-Szene distanziert und sind zwischen 30 und 50 Jahre alt. Schonungslos beschreiben sie, wie sie vorgegangen sind, wer die gewaltbereiten Kumpels waren, mit denen sie ein Netzwerk, eine Ersatzfamilie, bildeten.

(DirektHooligans)

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Norman Feller – Horizontal Departure

Nach Tagen wie diesen kann man nur noch die Füsse hoch… Und so. Im Idealfall begleitet von so atemberaubend schöner Musik wie die von Norman Feller aka Terry Lee Brown Junior. Das hierzugehörige Album „Frameless Structure„, erschienen 2003 auf elekrolux, gehört für mich zu den besten, die es im Downbeatbereich je gab und gehört definitv zu meinen allerliebsten Lieblingsplatten. Ich möchte fast behaupten, dass unser Sound ohne dieses Album ein anderer wäre, aber weiß sowas schon genau. Und auch wenn das Video nichts Offizielles und auch nichts Schönes ist, bleibt der Sound die goldenen Zacke in der Krone des Königs. Zeitlos, traumhaft und unerreicht einzigartig. Nur das Minimal-Geballer aus des Nachbars Auto unter meinem Fenster zieht mich eben etwas raus, aber das ist gleich vorbei, dann kehrt hier wieder Feller ein.

(DirektTagesausklang)

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Fettes Brot am Freitag den 09.05. live im Netz

Das seit Dezember letzten Jahres und innerhalb weniger Tage ausverkaufte Konzert kann auf annähernd 60 Internetportalen – darunter z.B. spiegel.de, fettesbrot.de, musikmarkt.de, musikexpress.de, mtv.de, t-online.de – von allen miterlebt werden, die keine der begehrten Karten mehr für die Show ergattern konten. Die Live-Übertragung durch den Streamingdienstleister Livedome startet in bester Bild- und Tonqualität am 09.05. um 19.30 Uhr mit einem Interview, ab 20:00 Uhr werden Fettes Brot “live on stage” zu sehen sein.

(fettesbrot.de)

Das geb ich mir, denn für mich eine der fettesten Live-Combos, die die deutschen Bühnen so hergibt. Jeder der die mal live erlebt hat, sollte das zu bestätigen wissen. Da ich vorher auf einer Hochzeitsfeier verweile, werde ich zu diesem Zeitpunkt auch in genau der richtigen Verfassung sein, mir das ansehen zu können. Nur das mit dem Springen wird wohl ausfallen.

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