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	<title>Syria &#8211; Das Kraftfuttermischwerk</title>
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	<description>Liebe. Freiheit. Alles! Und Musik.</description>
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	<title>Syria &#8211; Das Kraftfuttermischwerk</title>
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		<title>Podcast: Mensch, erzähl doch mal! #03 &#8211; Mohammad ist als Kind nach Deutschland geflüchtet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronny]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2021 10:52:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nur mal so]]></category>
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					<description><![CDATA[Mensch, erzähl doch mal!, ein Podcast, der Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Stimme geben möchte, ohne sie zu belehren. Mensch, erzähl doch mal stellt Fragen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<a href="https://soundcloud.com/menscherzaehldochmal/03-mohammad-ist-als-kind-nach-deutschland-gefluchtet"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2021/03/MEDMHeader1.jpg" alt="" width="1742" height="520" class="alignnone size-full wp-image-167920" srcset="https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2021/03/MEDMHeader1.jpg 1742w, https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2021/03/MEDMHeader1-300x90.jpg 300w, https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2021/03/MEDMHeader1-600x179.jpg 600w, https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2021/03/MEDMHeader1-768x229.jpg 768w, https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2021/03/MEDMHeader1-1536x459.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1742px) 100vw, 1742px" /></a><p><br />
<small><span style="background: #f5f4f4;"><a href="https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/mensch-erzaehl-doch-mal-ein-podcast-von-und-mit-jugendlichen-und-jungen-erwachsenen-fuer-jugendliche-und-junge-erwachsene/">Mensch, erzähl doch mal!</a>, ein Podcast, der Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Stimme geben möchte, ohne sie zu belehren. Mensch, erzähl doch mal stellt Fragen und lässt die Befragten in all der für sie notwendigen Zeit antworten. Damit ihnen zugehört werden kann, denn gerade im letzten Jahr wurde die Gelegenheit dazu, für sie immer kleiner.</a>.</span></small></p>
<p>Mohammad wurde im Alter von neun Jahren von Soldaten des Assad-Regimes angeschossen. Er überlebte nur knapp, flüchtete in den Folgejahren erst in den Libanon und kam dann 2013 mit seiner Familie nach Fichtenwalde, ein kleines Dorf in Brandenburg.</p>
<p>In dieser dritten Ausgabe unseres Podcasts sprechen wir über eine vom Krieg geprägte Kindheit, über die Hoffnung auf ein besseres Leben, über Rassismuserfahrungen und vor allem über  gelungene Integration.</p>
<p>Es war ein dunkler, kalter Abend im November 2013 als der damalige Ortsvorsteher der Gemeinde, in der ich arbeite, mit fünf jungen Männern, die ich vorher dort noch nicht gesehen hatte bei mir im Club stand und sie als syrische Flüchtlinge vorstellte. Er wollte, dass sie sich ein wenig im Dorf umsehen konnten  und zeigte ihnen alles, was sie wissen sollten. Sie spielten eine Runde Billard, unterhielten sich und gingen wieder. Ab jenem Abend kamen sie fast täglich, lernten deutsch und deutsche Gepflogenheiten kennen. Wir unterstützten sie im  Behörden-Dschungel, schrieben mit ihnen Anträge für  Ämter und Schulen, erstellten gefühlt 100 Email-Adressen für jeden von ihnen, kochten zusammen, zockten mit ihnen und gegen sie Fifa, sahen dabei zu, wie sie hier ein neues Leben begannen. Mohammad kam bis vor Corona so gut wie jeden Tag. Wir unterstützten ihn bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, den er mittlerweile gefunden hat. Wir haben etliche Stunden miteinander verbracht. Er ist einunfassbar charismatischer junger Mann mit jeder Menge Humor. Zu dem hat er ein großes Herz. Ich habe viel von ihm über arabische Kulturkreise und den Islam gelernt, konnte immer mit Fragen zu ihm kommen, wie er zu mir. Und ich konnte durchaus auch Kritik an dem üben, was seinen Glauben ausmacht, dem er hier nach wie vor treu geblieben ist. </p>
<p>Es freut mich sehr, dass er uns hiermit an seiner Geschichte teilhaben lässt, die ich zu großen Teilen schon kenne. Dennoch erfahre ich hier immer noch Neues über ihn und seine Familie, die mit Taubenzucht und Kleingarten mittlerweile kartoffeliger drauf sind als so manche ihrer deutschen Nachbarn. </p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" allow="autoplay" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/1135280824&#038;color=%23ff5500&#038;auto_play=false&#038;hide_related=false&#038;show_comments=true&#038;show_user=true&#038;show_reposts=false&#038;show_teaser=true"></iframe></p>
<div style="font-size: 10px; color: #cccccc;line-break: anywhere;word-break: normal;overflow: hidden;white-space: nowrap;text-overflow: ellipsis; font-family: Interstate,Lucida Grande,Lucida Sans Unicode,Lucida Sans,Garuda,Verdana,Tahoma,sans-serif;font-weight: 100;"><a href="https://soundcloud.com/menscherzaehldochmal" title="Mensch, erzähl doch mal!" target="_blank" style="color: #cccccc; text-decoration: none;" rel="noopener">Mensch, erzähl doch mal!</a> · <a href="https://soundcloud.com/menscherzaehldochmal/03-mohammad-ist-als-kind-nach-deutschland-gefluchtet" title="#03: Mohammad ist als Kind nach Deutschland geflüchtet" target="_blank" style="color: #cccccc; text-decoration: none;" rel="noopener">#03: Mohammad ist als Kind nach Deutschland geflüchtet</a></div>
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		<title>Doku: Homs und ich &#8211; Ein Kriegstagebuch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronny]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2019 22:13:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Täglicher Sinnwahn]]></category>
		<category><![CDATA[Documentary]]></category>
		<category><![CDATA[Homs]]></category>
		<category><![CDATA[Syria]]></category>
		<category><![CDATA[War]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich betreue seit ein paar Jahren ein paar damalig syrische Kids, die bis 2014 einfach nur Kinder waren, die in Homs aufgewachsen sind und dort&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich betreue seit ein paar Jahren ein paar damalig syrische Kids, die bis 2014 einfach nur Kinder waren, die in Homs aufgewachsen sind und dort erwachsen werden sollten.  Dann kam der Krieg und sie mussten dort weg, nachdem ihre Mutter nach einem Granateneinschlag einem ihrer Söhne die Lunge zurück in seinen Körper drücken musste. Die Familie hatte das Glück, ins offizielle Flüchtlingsprogramm der UNO aufgenommen zu werden und mit dem schwer verletzten Bengel aus Syrien erst in den Libanon und dann nach Deutschland kommen zu dürfen.  Irgendwie sind sie dann in Potsdam-Mittelmark gelandet, wo wir uns trafen, und wo wir uns bis heute täglich miteinander über die Tage bringen. Wobei das für sie immer schwieriger als für mich ist. Natürlich. Aber wir mögen uns. Sehr. Aber kaum einer weiß, was diese Familie durchmachen musste. Und was es für sie heißen würde, wenn sie hätte dort bleiben müssen. So wie Sulaiman Tadmory, 23 Jahre jung, der hier seine Geschichte erzählt. </p>
<p>Ich hätte dort auch nicht bleiben wollen, wenn es nur eine Alternative dazu gegeben hätte. Ich hätte versucht, diese zu nutzen. </p>
<blockquote><p>&#8222;Letzte Woche habe ich mir eine Pistole besorgt. Lieber sterbe ich durch meine eigene Kugel, als durch Assads Truppen zu Tode gefoltert zu werden.&#8220; Sulaiman Tadmory ist 23 Jahre alt, als die Armee des syrischen Präsidenten Assad über Nacht die Altstadt von Homs umstellt. Als er am nächsten Morgen aufwacht, lebt er in einer belagerten Stadt. Was das bedeutet, lernt er schnell: kein Essen, keine Medikamente, seine Familie nur wenige Hundert Meter entfernt und doch unerreichbar. Mit seiner Kamera hält er alles fest, um der Welt zu zeigen, was hier passiert.</p>
<p>Der Dokumentarfilm ist ein schmerzhaft persönlicher Film darüber, wie im Krieg aus der Angst zu sterben eine Angst zu leben wird.</p>
<p>&#8222;Woran denkst du?&#8220;, fragt Sulaiman seinen Freund. Abu Hassan liegt auf einer Bank im Innenhof eines zerstörten Wohnhauses. Seine Wangen sind eingefallen, sein Gesicht ist blass, der Blick leer. Leise murmelt er: &#8222;An Schwalben. Warum fallen die nicht einfach vom Himmel? Dann hätten wir was zu essen.&#8220;</p>
<p>Bislang haben die Bomben Sulaiman verfehlt. Manchmal nur haarscharf. Auch die Scharfschützen haben ihn noch nicht getroffen. Er kann sich gar nicht mehr erinnern, wann das genau war, aber irgendwann hat er sich an diese ständige Angst, sterben zu können, gewöhnt. Mehr noch, er weiß gar nicht mehr, wovor er mehr Angst haben sollte: davor zu sterben oder davor weiterzuleben. Denn bis Assads Männer die Altstadt erobern, kann es nicht mehr lange dauern. Was dann passiert, will er sich nicht ausdenken.</p>
<p>Vor ein paar Tagen hat er sich jetzt die erste Waffe in seinem Leben besorgt. Eine Pistole. Nicht um damit irgendjemand anderen zu töten. Nur für den Fall, dass die Angst vor dem Weiterleben überwiegt.</p></blockquote>
<p><iframe class="youtube-player" width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/J3-Pm9-vH0U?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent" allowfullscreen="true" style="border:0;" sandbox="allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox"></iframe><br />
<small>(<a href="https://youtu.be/J3-Pm9-vH0U">Direktlink</a>)</small></p>
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		<title>Escape from Syria: Rania&#8217;s odyssey</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronny]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Aug 2017 20:43:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Doku]]></category>
		<category><![CDATA[Täglicher Sinnwahn]]></category>
		<category><![CDATA[Austria]]></category>
		<category><![CDATA[Documentary]]></category>
		<category><![CDATA[Refugees]]></category>
		<category><![CDATA[Syria]]></category>
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					<description><![CDATA[Die 21-jährige Rania Mustafa Ali hat ihre Flucht aus dem syrischen Kobane nach Österreich filmisch dokumentiert. Mit allem &#8222;Drum und dran&#8220;. Ich hoffe sehr, es&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die 21-jährige Rania Mustafa Ali hat ihre Flucht aus dem syrischen Kobane nach Österreich filmisch dokumentiert. Mit allem <em>&#8222;Drum und dran&#8220;</em>. Ich hoffe sehr, es geht ihr gut.</p>
<blockquote><p>Rania Mustafa Ali, 20, filmed her journey from the ruins of Kobane in Syria to Austria. She is cheated by smugglers, teargassed and beaten at the Macedonian border. She risks drowning in the Mediterranean, travelling in a boat meant to hold 15 people but stuffed with over 50. Her footage shows what many refugees face on their perilous journey to Europe.</p></blockquote>
<p><strong>[Update:]</strong> Rania lebt mittlerweile in Wien. Sie fühlt sich <em><a href="https://kurier.at/chronik/wien/rania-mustafa-ali-ich-wusste-wenn-jetzt-was-passiert-werde-ich-sterben/278.797.502">In Sicherheit, aber allein</a></em>. <small>(Danke, <a href="https://twitter.com/r_ckl_ss/status/894684887168552960">Johnny</a>!)</small></p>
<blockquote><p>Wenn das erledigt ist, will sie studieren und Journalistin werden. Rania Mustafa Ali wurde vom Bundesasylamt subsidiärer Schutz gewährt. Drei Jahre kann sie bleiben, dann wird wieder über ihren Asylstatus entschieden.</p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.facebook.com/plugins/video.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Ftheguardian%2Fvideos%2F10155769508626323%2F&#038;show_text=0&#038;width=640" width="640" height="360" style="border:none;overflow:hidden" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" allowFullScreen="true"></iframe></p>
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		<title>Ein Foto aus Aleppo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronny]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Mar 2017 11:49:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Täglicher Sinnwahn]]></category>
		<category><![CDATA[aleppo]]></category>
		<category><![CDATA[Photography]]></category>
		<category><![CDATA[Syria]]></category>
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					<description><![CDATA[Aufgenommen von Joseph Eid. Ein Beitrag geteilt von AFP Photo (@afpphoto) am 10. Mär 2017 um 8:55 Uhr (via this isn&#8217;t happiness)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgenommen von Joseph Eid. </p>
<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-version="7" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:658px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);">
<div style="padding:8px;">
<div style=" background:#F8F8F8; line-height:0; margin-top:40px; padding:50% 0; text-align:center; width:100%;">
<div style=" background:url(data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAACwAAAAsCAMAAAApWqozAAAABGdBTUEAALGPC/xhBQAAAAFzUkdCAK7OHOkAAAAMUExURczMzPf399fX1+bm5mzY9AMAAADiSURBVDjLvZXbEsMgCES5/P8/t9FuRVCRmU73JWlzosgSIIZURCjo/ad+EQJJB4Hv8BFt+IDpQoCx1wjOSBFhh2XssxEIYn3ulI/6MNReE07UIWJEv8UEOWDS88LY97kqyTliJKKtuYBbruAyVh5wOHiXmpi5we58Ek028czwyuQdLKPG1Bkb4NnM+VeAnfHqn1k4+GPT6uGQcvu2h2OVuIf/gWUFyy8OWEpdyZSa3aVCqpVoVvzZZ2VTnn2wU8qzVjDDetO90GSy9mVLqtgYSy231MxrY6I2gGqjrTY0L8fxCxfCBbhWrsYYAAAAAElFTkSuQmCC); display:block; height:44px; margin:0 auto -44px; position:relative; top:-22px; width:44px;"></div>
</div>
<p style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px; margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/p/BRdw5OlFzZM/" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank">Ein Beitrag geteilt von AFP Photo (@afpphoto)</a> am <time style=" font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px;" datetime="2017-03-10T16:55:10+00:00">10. Mär 2017 um 8:55 Uhr</time></p>
</div>
</blockquote>
<p> <script async defer src="//platform.instagram.com/en_US/embeds.js"></script><br />
<small>(via <a href="http://feedproxy.google.com/~r/thisisnthappiness/~3/v_ARox7fqSg/158249624849">this isn&#8217;t happiness</a>)</small></p>
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		<title>Martin Dulig, Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Gespräch mit einer besorgten Bürgerin</title>
		<link>https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/martin-dulig-sachsens-staatsminister-fuer-wirtschaft-arbeit-und-verkehr-im-gespraech-mit-einer-besorgten-buergerin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2017 20:10:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Täglicher Sinnwahn]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[PeGiDa]]></category>
		<category><![CDATA[Syria]]></category>
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					<description><![CDATA[In Dresden wurde gestern an der Frauenkirche eine schon im Vorfeld diskutierte Installation des Künstlers Manaf Halbouni aufgebaut. Sie trägt den Namen &#8222;Monument&#8220; und zeigt&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Dresden wurde gestern an der Frauenkirche eine schon im Vorfeld diskutierte Installation des Künstlers <a href="https://twitter.com/manafart">Manaf Halbouni</a> aufgebaut. Sie trägt den Namen &#8222;Monument&#8220; und zeigt drei aufgestellte Busse, wie sie in Aleppo zum Schutz vor Heckenschützen und demnach ohne jeglichen künstlerischen Anspruch aufgebaut wurden. </p>
<div align="center">
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en">
<p lang="de" dir="ltr">Falls jemand den Bezug des <a href="https://twitter.com/hashtag/Mahnmal?src=hash">#Mahnmal</a> in <a href="https://twitter.com/hashtag/Dresden?src=hash">#Dresden</a> vor der <a href="https://twitter.com/hashtag/Frauenkirche?src=hash">#Frauenkirche</a> zu <a href="https://twitter.com/hashtag/Aleppo?src=hash">#Aleppo</a> noch nicht kennt.<a href="https://twitter.com/hashtag/DD0602?src=hash">#DD0602</a><br />Nimm das, <a href="https://twitter.com/hashtag/Pegida?src=hash">#Pegida</a>! <a href="https://t.co/yAMpZFzrOG">pic.twitter.com/yAMpZFzrOG</a></p>
<p>&mdash; (((Zugespielt))) (@Zugespielt1) <a href="https://twitter.com/Zugespielt1/status/828732504148422656">February 6, 2017</a></p></blockquote>
<p><script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></div>
<p> &#8222;Monument&#8220; ist ein Werk gegen den Krieg in Syrien.  Halbouni will damit zu Diskussionen anregen und Brücken schlagen – vom damals zerbombten Dresden ins zerstörte Aleppo von heute.</p>
<p>Allerdings kommt das Dingen bei einigen Dresdenern nicht ganz so gut an, um das mal gelinde auszudrücken. Bei der heutigen Einweihung des Kunstprojektes kam es laut Straßengezwitscher, die einen Livestream (<a href="https://twitter.com/streetcoverage/status/828934004665524225">hier das Video online</a>) hatten, den ich mir fremdschämend ansah, zu tumultartigen Szenen. Dort standen Menschen, die das &#8222;Monument&#8220; anschrien und laut skandierten &#8222;Schrott muss weg!&#8220; Später schrien sie dann &#8222;Hilbert [Oberbürgermeister von Dresden] muss weg!&#8220; Das obligatorische &#8222;Merkel muss weg!&#8220; durfte natürlich auch nicht fehlen. Es ist schon erstaunlich, wer und was nach deren Fassung alles so weg soll. Zu guter letzt schrien die Leute dem Kunstwerk &#8222;Widerstand! Widerstand! Widerstand!!11!!!!&#8220; entgegen. Eine Sternstunde der Fremdscham. Ich hatte den Livestream dann ausgemacht, weil ich schon wieder Puls bekam &#8211; und den bekomme ich nicht mehr so gerne. </p>
<p>Am Rande der Veranstaltung versuchte Martin Dulig (SPD), Sachsens Staatsministerfür Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, den Dialog mit &#8222;besorgten Bürgern&#8220; zu suchen. Das gelang nur &#8211; sagen wir mal &#8211; semigut, wie dieses Video und <a href="https://www.facebook.com/dulig/?fref=ts">ein längeres Video auf Facebook zeigen</a>. Aber es heißt ja immer, man sollte das Gespräch mit diesen Leuten suchen&#8230; </p>
<p><iframe loading="lazy" class="youtube-player" width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/zHY4D1sXSwA?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent" allowfullscreen="true" style="border:0;" sandbox="allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox"></iframe><br />
<small>(<a href="https://youtu.be/zHY4D1sXSwA">Direktlink</a>)</small></p>
<p>Später sagte Dulig, <i>&#8222;Ich habe den Eindruck, dass es hier Leute gibt, die einfach nur ihren Müll abkippen, wo es gar nicht mehr darum geht, reden zu wollen&#8220;. </i></p>
<blockquote><p>Der Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche, Frank Richter, sagte dem MDR, er habe &#8222;blanken Hass&#8220; aus den Augen und Mündern der Kritiker erlebt. Mit der Diskussion, ob das Kunstwerk geeignet sei, zum Gedenken an den 13. Februar in Dresden zu stehen, habe das nichts zu tun. Richter gilt als Verfechter der Einstellung, man müsse miteinander reden. Mit dem, was er am Dienstag an der Frauenkirche erlebte, ist für Richter jedoch eine Grenze überschritten.<br />
<small>(via <a href="http://www.mdr.de/sachsen/dresden/streit-um-kunstwerk-monument-in-dresden-100.html">mdr</a>)</small></p></blockquote>
<p>Und die Polizei in Sachsen machte halt das, was man von der Polizei in Sachsen so erwartet.</p>
<div align="center">
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en">
<p lang="de" dir="ltr">Engagierte Dresdner zeigen Gesicht gegen den Hass.Polizei entfernt das Banner gewaltsam. Die Menge johlt und brüllt “Danke Polizei!“ <a href="https://twitter.com/hashtag/dd0702?src=hash">#dd0702</a> <a href="https://t.co/PjIErFvnV5">pic.twitter.com/PjIErFvnV5</a></p>
<p>&mdash; Christian Frey (@Christian_Frey) <a href="https://twitter.com/Christian_Frey/status/828947622366937088">February 7, 2017</a></p></blockquote>
<p><script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></div>
<p>Dennoch waren wohl <a href="https://twitter.com/streetcoverage/status/829005785153884161">mehr Unterstützer als Gegner</a> bei der Einweihung. </p>
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		<title>Ein Gang durch die Straßen Aleppos in 360°</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronny]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2016 08:48:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Täglicher Sinnwahn]]></category>
		<category><![CDATA[Allepo]]></category>
		<category><![CDATA[Syria]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich kann die Quelle nicht verbriefen und weiß gerade nicht, ob das hier Gezeigte tatsächlich die Reste eines östlichen Bezirks von Aleppo zeigt. Aber nach&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann die Quelle nicht verbriefen und weiß gerade nicht, ob das hier Gezeigte tatsächlich die Reste eines östlichen Bezirks von Aleppo zeigt. Aber nach all dem, was ich über die aktuelle Lage in Aleppo gelesen habe, könnte das wohl so hinkommen. Krasser Scheiß! Da scheint nichts mehr zu sein. Nichts!</p>
<p><iframe loading="lazy" class="youtube-player" width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/tay7cJcTYE0?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent" allowfullscreen="true" style="border:0;" sandbox="allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox"></iframe><br />
<small>(<a href="https://youtu.be/tay7cJcTYE0">Direktlink</a>)</small></p>
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		<title>Der syrische Kosmonaut, der zum Flüchtenden wurde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2016 20:30:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Täglicher Sinnwahn]]></category>
		<category><![CDATA[Astronauts]]></category>
		<category><![CDATA[Refugees]]></category>
		<category><![CDATA[Space]]></category>
		<category><![CDATA[Syria]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Guardian erzählt in diesem Film die Geschichte von Muhammed Achmed Faris, der 1987 auf der Sojus TM-3 als erster und einziger syrischer Kosmonaut im&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Guardian erzählt in diesem Film die Geschichte von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Muhammed_Achmed_Faris">Muhammed Achmed Faris</a>, der 1987 auf der  Sojus TM-3 als erster und einziger syrischer Kosmonaut im Weltraum war. </p>
<blockquote><p>Muhammed Faris besuchte die Militärfliegerschule in Aleppo. Nach seinen Abschluss 1973 arbeitete er als Pilot der syrischen Luftstreitkräfte. Er gilt als Navigationsspezialist.</p>
<p>Am 30. September 1985 wurde Faris als Kosmonaut ausgewählt und in das Interkosmos-Programm aufgenommen. Im Juli 1987 flog er mit Sojus TM-3 als Forschungskosmonaut der ersten Gastmannschaft der Raumstation Mir ins All. Nach seiner Landung mit Sojus TM-2 eine Woche später schied Faris als Kosmonaut aus.
</p></blockquote>
<p>Als Assad gegen seinen Sohn vorging, wandte er sich den syrischen Rebellen zu und flüchtete 2012 in die Türkei, wo er bis heute lebt. </p>
<p>https://vimeo.com/157287763<br />
<small>(<a href="https://vimeo.com/157287763">Direktlink</a>)</small></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Ein Flug über das syrische Homs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronny]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2016 08:52:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Täglicher Sinnwahn]]></category>
		<category><![CDATA[Drones]]></category>
		<category><![CDATA[Homs]]></category>
		<category><![CDATA[Syria]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese Aufnahmen, die erst in diesem Jahr entstanden sind, zeigen das syrische Homs aus Sicht einer Drohne. Ein paar der Kids, die ich beruflich betreue,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Aufnahmen, die erst in diesem Jahr entstanden sind, zeigen das syrische Homs aus Sicht einer Drohne. Ein paar der Kids, die ich beruflich betreue, kommen aus Homs und ich mag mir gerade nicht vorstellen, wie sie auf Material wie dieses reagieren.</p>
<p><a href="http://www.bento.de/politik/syrien-wie-das-russische-fernsehen-mit-spektakulaeren-drohnenvides-propaganda-betreibt-305761/">Marc weist hier darauf hin</a>, dass die Aufnahmen von  Russiaworks stammen, wo auch schon mal  Imagevideos für russische Staatssender produziert werden. Und die Russen Assad nach wie vor nahestehen. Auch mit diesem Wissen aber, sind diese Bilder schockierend.  </p>
<p><iframe loading="lazy" class="youtube-player" width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/aOidKketNBI?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent" allowfullscreen="true" style="border:0;" sandbox="allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox"></iframe><br />
<small>(<a href="https://youtu.be/aOidKketNBI">Direktlink</a>, via <a href="http://boingboing.net/2016/02/03/a-drones-eye-view-of-syria.html">Boing Boing</a>)</small></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Video aus Lesbos: People of Nowhere</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronny]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2015 15:22:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Täglicher Sinnwahn]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Greece]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbos]]></category>
		<category><![CDATA[Refugees]]></category>
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					<description><![CDATA[Lior Sperandeo ist mit seiner Kamera auf der griechischen Insel Lesbos unterwegs gewesen. Das Ergebnis ist dieser 2-minütige Kurzfilm, der erst recht &#8222;entspannt&#8220; beginnt, sich&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://vimeo.com/liorsperandeo">Lior Sperandeo</a> ist mit seiner Kamera auf der griechischen Insel Lesbos unterwegs gewesen. Das Ergebnis ist dieser 2-minütige Kurzfilm, der erst recht &#8222;entspannt&#8220; beginnt, sich dann entsprechend des dortigen Geschehens in Dramaturgie und Bildgewalt aber nahezu überschlägt. Und trotzdem können es die Aufnahmen wohl nicht schaffen, das dortig Erlebte vorstellbar zu machen. </p>
<blockquote><p>I have heard and read different opinions about the wave of Syrian refugees who try to make their way in to EU. Then I went to Lesvos. 7 Days on the Greek Island gave me a healthier human perspective on the situation. Seeing in my own eyes the people behind the headlines and feeling their deep struggle, broke my heart.<br />
Is this the “threat” people talk about? All I could see was courages people in a crisis. </p></blockquote>
<p>https://vimeo.com/144857118<br />
<small>(<a href="https://vimeo.com/144857118">Direktlink</a>, via <a href="https://robynthinks.wordpress.com/2015/11/28/people-of-nowhere/">RBN</a>)</small></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Drohnenflug über Kobane</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronny]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2015 18:53:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Täglicher Sinnwahn]]></category>
		<category><![CDATA[Drone]]></category>
		<category><![CDATA[Kobane]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich war die Tage in Meck-Pomm und habe mich dort gezwungener Maßen mit besorgten Nazis unterhalten müssen. Jene, die ja eigentlich gar keine sein wollen,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war die Tage in Meck-Pomm und habe mich dort gezwungener Maßen mit besorgten Nazis unterhalten müssen. Jene, die ja eigentlich gar keine sein wollen, ihre vorgebrachten, vermeintlichen Argumente aber lassen im Regelfall keine anderen Schlüsse zu, als das es sich eben doch um solche handelt. Man fädelt sich da eine krude Argumentationskette, die immer mit &#8222;Ich habe ja nichts gegen Kriegsflüchtlinge, den muss geholfen werden!&#8220; beginnt und auf &#8222;Aber 99% von denen kommen ja gar nicht aus Kriegsgebieten!&#8220; Wenn man die fragt, woher sie diese Gewissheit haben, geben sie als Quelle gerne die &#8222;Cousine eines Freundes&#8220; oder &#8222;Ich kenne da einen, der einen kennt, dessen Cousine des Freundes einen kennt, der wiederum mit eigenen Augen gesehen hat, dass&#8230;&#8220; und so. Man kennt das. Schön auch: &#8222;Man liest ja soviel!&#8220; Meinen die dann allerdings gänzlich unironisch. Echt jetzt! </p>
<p>Ich diskutierte mich erst wohlwollend durch die letzte Nacht und musste feststellen, was ich in letzter Zeit schon häufiger feststellen musste: Man kommt diesen Menschen weder mit Fakten noch mit faktisch untermauerten Argumenten bei. Sie bauen sich ein Weltbild und leben dann in diesem. Das geißelte dann in &#8222;Man will das deutsche Volk vernichten!&#8220; Das käme &#8222;von ganz oben&#8220;. Auf die Frage, wo genau dieses &#8222;ganz oben&#8220; denn läge, bekam ich keine Antwort. Dafür glühte mir der Aluhut fast durch. </p>
<p>Jetzt sehe ich hier Aufnahmen, die schon im Frühjahr über Kobane von einer Drohne gemacht wurden und würde jene Knetbirnen vom Wochenende gerne fragen, was sie denn glauben, wo all diese Menschen hin sind, die dort einst gelebt haben müssen. Oder was sie denn tun würden, wenn ihnen in der Stadt, in der sie jetzt friedlich leben, irgendwann mal die Bomben auf die Köpfe fallen. Ich vermute: es würde kaum plausible Antworten geben. Denn wo weder Fakten noch Argumente helfen, können womöglich auch Bilder nicht mehr überzeugen. </p>
<p>Und es ist nicht nur Kobane. In Homs bspw. sieht es auch nicht besser aus. </p>
<p><iframe loading="lazy" class="youtube-player" width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/qXmxvQwMvJw?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent" allowfullscreen="true" style="border:0;" sandbox="allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox"></iframe><br />
<small>(<a href="https://youtu.be/qXmxvQwMvJw">Direktlink</a>, via <a href="http://blog.fefe.de/?ts=a8ef8f43">Fefe</a>)</small></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Ein Reddit-AMA mit einem aus Syrien Geflüchteten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronny]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2015 21:44:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Täglicher Sinnwahn]]></category>
		<category><![CDATA[AMA]]></category>
		<category><![CDATA[reddit]]></category>
		<category><![CDATA[Refugees]]></category>
		<category><![CDATA[Syria]]></category>
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					<description><![CDATA[Dieses AMA ist viel mehr, als uns irgendeine Zeitung aktuell auch nur irgendwie nahebringen könnte. Ein 18-jähriger Syrer, der seit 9 Monaten in Deutschland ist,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.reddit.com/r/IAmA/comments/3kos3j/iama_syrian_immigrant_in_germany_ama/">Dieses AMA</a> ist viel mehr, als uns irgendeine Zeitung aktuell auch nur irgendwie nahebringen könnte. Ein 18-jähriger Syrer, der seit 9 Monaten in Deutschland ist, antwortet auf all die Fragen, die deutsche Reddit-User an ihn haben. Auf Englisch. </p>
<p>Irgendwer hat sich jetzt  die Mühe gemacht und sowohl Fragen als auch Antworten aus <a href="https://www.reddit.com/r/de_IAmA/comments/3kwml3/%C3%BCbersetzung_ama_eines_syrischer_einwanderers_in/">dem Original</a> in <a href="https://docs.google.com/document/d/1AusXK5lbMD2qLoZuOcn4tmMF4qMgA4E-RwFkrubT5oA/edit#">diesem Google-Doc</a> auf Deutsch übersetzt. Lest das! Egal ob auf Englisch oder auf Deutsch. </p>
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		<title>Deutsche Botschaft Damaskus, 1989</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2015 07:49:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Solidarit&#xe4;t aus #Damaskus: Ein Syrer spendet in bundesdeutscher #Botschaft Monatsgehalt f&#xfc;r #DDR- #Fl&#xfc;chtlinge. Posted by UNO-Flüchtlingshilfe on&#160;Mittwoch, 3. Dezember 2014 (via Andreas)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/unofluechtlingshilfe/photos/a.10150160164835402.410212.236934790401/10154894245485402/?type=1&amp;pnref=story" data-width="600">
<div class="fb-xfbml-parse-ignore">
<blockquote cite="https://www.facebook.com/unofluechtlingshilfe/photos/a.10150160164835402.410212.236934790401/10154894245485402/?type=1">
<p>Solidarit&#xe4;t aus #Damaskus: Ein Syrer spendet in bundesdeutscher #Botschaft Monatsgehalt f&#xfc;r #DDR- #Fl&#xfc;chtlinge.</p>
<p>Posted by <a href="https://www.facebook.com/unofluechtlingshilfe">UNO-Flüchtlingshilfe</a> on&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/unofluechtlingshilfe/photos/a.10150160164835402.410212.236934790401/10154894245485402/?type=1">Mittwoch, 3. Dezember 2014</a></p></blockquote>
</div>
</div>
<p><small>(via <a href="https://www.facebook.com/andI611/posts/10206376382627372">Andreas</a>)</small></p>
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		<title>Ein 24-Jähriger geht nach Syrien, um eine Doku zu drehen: Syrien &#8211; ein schwarzes Loch</title>
		<link>https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/ein-24-jaehriger-geht-nach-syrien-um-eine-doku-zu-drehen-syrien-ein-schwarzes-loch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronny]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2015 22:32:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Täglicher Sinnwahn]]></category>
		<category><![CDATA[Documentary]]></category>
		<category><![CDATA[Syria]]></category>
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					<description><![CDATA[Lief vor einigen Tagen im WDR und geht ziemlich tief in die Magengrube. Eine der mich bewegendsten Dokus, die ich seit langem gesehen habe. &#8222;Ihr&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lief vor <a href="http://www.ardmediathek.de/tv/WDR-Weltweit/Syrien-ein-schwarzes-Loch/WDR-Fernsehen/Video?documentId=30008300&#038;bcastId=7989132">einigen Tagen im WDR</a> und geht ziemlich tief in die Magengrube. Eine der mich bewegendsten  Dokus, die ich seit langem gesehen habe. </p>
<p><i>&#8222;Ihr braucht keinen Gott, ihr braucht was zu essen, aber&#8230;&#8220;</i></p>
<blockquote><p>&#8222;Hubertus Koch hat nichts: Keine Kamera, kein Computer, kein Equipment und nicht gerade viel Erfahrung. Aber der 24jährige will Dokumentarfilmer werden und er hat eine Idee: Ein Film über eine Hilfsaktion für Syrien. Von der Abfahrt in Deutschland bis zur Ankunft in Syrien will er die Helfer begleiten. Und tatsächlich: Nur wenige Monate später sitzt Hubertus auf dem Beifahrersitz auf dem Weg nach Syrien. Aber einmal angekommen ist nichts, wie er es sich vorgestellt hat. Nach nur fünf Stunden in Syrien ist Hubi am Ende. </p>
<p>Die Wirklichkeit und das Leid des Krieges treffen ihn mit voller Gewalt. Den Film, so wie er ihn geplant hatte, kann er vergessen. „Syrien ist kein Wochenendurlaub, kein verdammtes Seminar“, sagt er. Und er wird wütend. Wütend auf alle, die nicht hinschauen, wütend auf alle, die Syrien vergessen haben. Er nimmt seine Kamera wieder in die Hand, denn er will erzählen. Erzählen, was er gesehen und erlebt hat. Als ein junger Mann, als einer der Generation Ballerspiel und Komasaufen, dem Syrien im Grunde so egal war, wie allen anderen. Vor diesem Film.&#8220;</p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="youtube-player" width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/Z7USt47CAXw?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent" allowfullscreen="true" style="border:0;" sandbox="allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox"></iframe><br />
<small>(<a href="https://youtu.be/Z7USt47CAXw">Direktlink</a>, via <a href="http://twitter.com/Flausenkopf/status/633912534848942080">Flausenkopf</a>)</small></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>&#8222;Asylschmarotzer&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronny]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2015 13:41:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Täglicher Sinnwahn]]></category>
		<category><![CDATA[Besorgte Bürger]]></category>
		<category><![CDATA[Comments]]></category>
		<category><![CDATA[Refugees]]></category>
		<category><![CDATA[Syria]]></category>
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					<description><![CDATA[Tobias Huch hat mal Aufnahmen aus Syrien(?) Kommentaren von deutschen Facebook-Nutzern gegenübergestellt und das spricht in der Summe gänzlich für sich selbst. &#34;Asylschmarotzer&#34; &#34;Asylschmarotzer&#34;, &#34;Alle&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.facebook.com/TobiasHuchSeite/videos/vb.371028716141/10153494078961142/?type=2&#038;theater">Tobias Huch</a> hat mal Aufnahmen aus Syrien(?) Kommentaren von deutschen Facebook-Nutzern gegenübergestellt und das spricht in der Summe gänzlich für sich selbst. </p>
<div class="fb-video" data-href="https://www.facebook.com/TobiasHuchSeite/videos/vb.371028716141/10153494078961142/?type=2&amp;theater" data-width="600">
<div class="fb-xfbml-parse-ignore">
<blockquote cite="https://www.facebook.com/TobiasHuchSeite/videos/10153494078961142/"><p><a href="https://www.facebook.com/TobiasHuchSeite/videos/10153494078961142/">&quot;Asylschmarotzer&quot;</a></p>
<p>&quot;Asylschmarotzer&quot;, &quot;Alle gleich erschießen&quot;, &quot;Ab in die Gaskammer&quot;, &quot;Die wollen nur unser Geld&quot;, &#8230;.. Flüchtlinge! Zwei Minuten zum Nachdenken über die Realität, ihre Ausblendung und die unglaublichen Reaktionen</p>
<p>Posted by <a href="https://www.facebook.com/TobiasHuchSeite">Tobias Huch</a> on Mittwoch, 19. August 2015</p></blockquote>
</div>
</div>
<p></br></p>
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		<title>Video-Reportage und Portrait-Serie: Guerrilla Fighters of Kurdistan</title>
		<link>https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/video-reportage-und-portrait-serie-guerrilla-fighters-of-kurdistan/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronny]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2015 12:48:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Täglicher Sinnwahn]]></category>
		<category><![CDATA[Documentary]]></category>
		<category><![CDATA[Iraq]]></category>
		<category><![CDATA[IS]]></category>
		<category><![CDATA[Photography]]></category>
		<category><![CDATA[Syria]]></category>
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					<description><![CDATA[Der in New York lebende Fotograf Joseph Anthony Lawrence war im Frühjahr in den kurdischen Gebieten von Syrien und im Irak unterwegs um die dort&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der in New York lebende Fotograf <a href="http://www.joeyl.com/overview/category/quick-portfolio">Joseph Anthony Lawrence</a> war im Frühjahr in den kurdischen Gebieten von Syrien und im Irak unterwegs um die dort kurdischen Kämpfer zu fotografieren. Hier seine <a href="http://www.joeyl.com/portfolio/category/guerrilla-fighters-of-kurdistan">beeindruckende Potrait-Serie</a>.</p>
<blockquote><p>In March of 2015, I set off to the Kurdistan region of Iraq and Syria to begin a new personal project. In the beginning, I thought perhaps it would be a still photography trip only. But just as I left the door, I decided to grab my GoPro kit in case anything interesting happened and I could just film it myself. This is that footage.
</p></blockquote>
<p>https://vimeo.com/129935570<br />
<small>(<a href="https://vimeo.com/129935570">Direktlink</a>)</small></p>
<p>00:00 &#8211; Intro, Joey departs NYC<br />
01:31 &#8211; Preparation in Sulaymaniyah, Iraqi Kurdistan<br />
02:15 &#8211; PKK Guerrillas in Makhmour<br />
05:41 &#8211; Crossing the border into Syria, YPG/J Guerrillas in Rojava<br />
07:19 &#8211; Interview with YPJ members<br />
09:07 &#8211; Daily life on a YPG/J base and photoshoot<br />
10:13 &#8211; Clash in Tel Tamer, dead ISIS fighters<br />
12:38 &#8211; Interview with American YPG Fighter “Fat Jack” in Tel Tamer<br />
13:44 &#8211; Tel Hamis liberation, guerrillas living in abandoned ISIS base<br />
16:38 &#8211; Urban exploration of abandoned ISIS base<br />
20:28 &#8211; Overview of humanitarian crisis on Sinjar mountain<br />
23:10 &#8211; ISIS suicide VBIED attack inside the besieged city of Sinjar<br />
25:14 &#8211; Funeral of YBŞ guerrilla fighter in Sinjar<br />
26:23 &#8211; Yezidi refugees and Shingal Resistance Unit<br />
28:37 &#8211; Outro and closing thoughts<br />
29:19 &#8211; Funeral of British YPG soldier Konstandinos Erik Scurfield<br />
30:38 &#8211; Credits</p>
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		<title>Wenn du aus einem Kriegsgebiet hierher kommst und endlich deine Frau wiedersehen willst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronny]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2015 21:24:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Täglicher Sinnwahn]]></category>
		<category><![CDATA[Crap]]></category>
		<category><![CDATA[Germany]]></category>
		<category><![CDATA[LÃ¶ve]]></category>
		<category><![CDATA[Law]]></category>
		<category><![CDATA[Refugees]]></category>
		<category><![CDATA[Syria]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein 21-jähriger Flüchtling aus Syrien will gerne seine Frau nach Deutschland &#8222;nachholen&#8220;, die gerade irgendwo im Libanon festhängt. Das ist ihnen laut aktueller Gesetzeslage erlaubt&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein 21-jähriger Flüchtling aus Syrien will gerne seine Frau nach Deutschland &#8222;nachholen&#8220;, die gerade irgendwo im Libanon festhängt. Das ist ihnen laut aktueller Gesetzeslage erlaubt und nennt sich &#8222;Familienzusammenführung&#8220;.</p>
<p>Internet gibt es dort im Libanon nicht &#8211; die beiden telefonieren alle 14 Tage. Wenn das Leben und die Umstände es gerade gut mit ihnen meinen. </p>
<p>Diese  &#8222;Familienzusammenführung&#8220; kann man beantragen und mit etwas Glück und Geduld, geht dass dann seinen deutsch-bürokratischen  Gang. Um das zu beantragen allerdings benötigt man schon Sprachkenntnisse, die zu erlernen einem nach 18 Monaten Aufenthalt kaum möglich sind. Egal, wie sehr man sich bisher um diese bemüht hat. Also beauftragt der Mann einen arabisch sprechenden Anwalt, der sich darum kümmern soll. Tut der auch, telefoniert ein bisschen, füllt Anträge aus und schreibt 2-5 Briefe in der Sache. Ein paar Wochen später schickt er dem jungen Flüchtling seine Rechnung: 1000+ EURO. Geld, das der Mann nicht hat. Eine Sicherheit darauf, dass das mit seiner Frau, die er seit zwei Jahren nicht gesehen hat, überhaupt klappt, gibt es keine. Er bezieht eine &#8222;Sicherung zum Lebensunterhalt&#8220;, die kaum der Rede wert ist, und lebt mit seinen vier jüngeren Brüdern (8-17 Jahre) in einem Zimmer. Den Anwalt zu konsultieren war ein Ratschlag der für ihn zuständigen &#8222;Integrationsbeauftragten&#8220;. Die Rechnung stottert er nun in Raten ab. Er wird weiterhin einen Anwalt brauchen, wenn er seine Frau irgendwann hier mal wiedersehen möchte. Diesen wird er bezahlen müssen.</p>
<p>Und wenn das alles dann irgendwann mal geklappt haben sollte, kann es sein, dass der Mann finanziell vollumfänglich für seine Frau aufkommen muss, weil ihr hier nicht mal die  &#8222;Sicherung zum Lebensunterhalt&#8220; zusteht. Er hat sie schließlich &#8222;nachgeholt&#8220; und muss <a href="http://www.proasyl.de/de/home/syrien/">dann im Zweifelsfall</a> von seiner, nicht der Rede wert seienden &#8222;Sicherung zum Lebensunterhalt&#8220;, für ihren Lebensunterhalt mitsorgen. </p>
<blockquote><p>Die Angehörigen in Deutschland müssen unterschreiben, dass sie sämtliche Lebensunterhaltskosten aller Flüchtlinge hier tragen. In den meisten Bundesländern können sich auch Dritte (Freunde, Bekannte, Organisationen) zur Kostenübernahme verpflichten. Die Ausländerbehörden führen eine Bonitätsprüfung durch zum Nachweis, dass die Verpflichtungsgeber über ausreichendes Einkommen für die Familie hier und die nachziehenden Verwandten verfügen.</p></blockquote>
<p>Und das alles weil sich eine Familie irgendwann dazu entschieden hat, ihre Leben vor einem tödlichen Krieg in Sicherheit zu bringen. Und dann ist Liebe nur noch eine darauf forcierte Angelegenheit der zu zahlenden Summen. Ganz egal von wem, ganz egal an wen. </p>
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		<title>Auf Vinyl: CC-Mash Ups syrischer Musik zu Gunsten der Moabiter Flüchtlingshilfe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronny]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2015 12:31:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kopfkinomusik]]></category>
		<category><![CDATA[Nur mal so]]></category>
		<category><![CDATA[Album Release]]></category>
		<category><![CDATA[CC]]></category>
		<category><![CDATA[Charity]]></category>
		<category><![CDATA[Refugees]]></category>
		<category><![CDATA[Syria]]></category>
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					<description><![CDATA[Das ist nicht nur eine gute Sache, sondern auch kulturell und vor allem musikalisch ziemlich interessant. Die von mir betreuten Flüchtlingskinder aus Syrien jedenfalls finden&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist nicht <a href="http://moabit-hilft.com/syrien/">nur eine gute Sache</a>, sondern auch kulturell und vor allem musikalisch ziemlich interessant. Die von mir betreuten Flüchtlingskinder aus Syrien jedenfalls finden das ganz geil. Ich auch. </p>
<blockquote><p>Auf einer Syrienreise fand der Musiker Torky Tork eine Menge Platten, CDs und DVDs mit arabischer Musik, aus denen er 2008 das Beattape &#8222;Syria&#8220; bastelte. Ganze Diskographien bekannter und weniger bekannter arabische Künstler wie Fairuz, Rahbani Brothers, Farid Al Atrache und Abdel Halim Hafez fanden sich für 20 Cent auf den Straßen von Damaskus und wurden Bestandteil des Albums. </p></blockquote>
<p>Die Tracks sind stehen unter CC-Lizenz und kommen jetzt auf Vinyl. Album kaufen, Gutes tun und auch noch guten Sound dabei in den Ohren haben. Vorhören lässt sich „Syria“ <a href="http://www.hhv.de/shop/de/artikel/torky-tork-syria-versions-1-3-bundle-403840?bc=true">hier bei hhv</a>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2015/01/403840.jpg" alt="403840" width="968" height="968" class="alignnone size-full wp-image-82944" srcset="https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2015/01/403840.jpg 968w, https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2015/01/403840-150x150.jpg 150w, https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2015/01/403840-300x300.jpg 300w, https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2015/01/403840-600x600.jpg 600w, https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2015/01/403840-136x136.jpg 136w, https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2015/01/403840-100x100.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 968px) 100vw, 968px" />
<blockquote><p>Am 30. Januar 2015 erscheint „Syria“ auf Doppel-Vinyl – einem Artwork mit Fotos aus Syrien und drei verschiedenen Covern zur Auswahl. </p>
<p>Torky und auch das Label HHV.de spenden die Einnahmen aus diesem Album an Moabit hilft. Da es Torky Torks ausdrücklicher Wunsch ist, damit speziell syrische Flüchtlinge auf dem Weg in ihr neues Leben in Berlin zu unterstützen, wird Moabit hilft eine Kontaktgruppe für Flüchtlinge aus Syrien ins Leben rufen. Ziel ist es vor allem, syrischen Flüchtlingen hilfreiche Kontakte zu vermitteln, ihre Rechte zu stärken und ihnen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Die Kontaktgruppe soll Flüchtlingen besonders in den ersten Wochen nach der Ankunft, die häufig von Unübersichtlichkeit und Isolation geprägt sind, eine erste Anlaufstelle bieten. Ein engagiertes und geschultes Team von Flüchtlingsbegleiter_innen mit und ohne eigene Fluchterfahrung leistet dabei praktische Hilfestellung im Alltag. Dazu gehören unter anderem gemeinsame Behördengänge, die Vernetzung mit anderen Flüchtlingen und UnterstützerInnen sowie die Kontaktaufnahme mit juristischen, sozialen und psychosozialen Beratungsstellen. </p>
<p>Mit dem Kauf des „Syria“-Albums von Torky Tork oder einer direkten Spende an das Syrien-Projekt von Moabit hilft können auch Sie Flüchtlinge aus Syrien in Berlin unterstützen. Hier informieren wir Sie laufend über Planungen und Aktivitäten und zeigen, wofür Sie spenden können. </p></blockquote>
<p>Diesen Freitag findet im Berliner hhv-Store die <a href="https://www.facebook.com/events/1404008629893960/">Record Release Party</a> statt. Ich werde es nicht schaffen, aber vielleicht ja andere, die es nicht ganz so weit haben. </p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>&#8222;Süchtig nach Jihad&#8220; &#8211; Eine etwas andere Dokumentation über die Folgen des syrischen Bürgerkriegs und den Terror des IS</title>
		<link>https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/suechtig-nach-jihad-eine-etwas-andere-dokumentation-ueber-die-folgen-des-syrischen-buergerkriegs-und-den-terror-den-is/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronny]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2014 13:12:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Täglicher Sinnwahn]]></category>
		<category><![CDATA[Visuelles]]></category>
		<category><![CDATA[aleppo]]></category>
		<category><![CDATA[assad]]></category>
		<category><![CDATA[humanitarian aid]]></category>
		<category><![CDATA[IS]]></category>
		<category><![CDATA[jihad]]></category>
		<category><![CDATA[Syria]]></category>
		<category><![CDATA[War]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute Morgen stolperte ich unter meinen YouTube-Abos über diese neue Dokumentationsreihe des Channels zqnce (gespr. &#8217;sequence&#8216;), der bereits in der Vergangenheit mit der Dokumentationsreihe &#8222;Shore, Stein und&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<a href="https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2014/12/süchtig-nach-jihad.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-79939" src="https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2014/12/süchtig-nach-jihad.jpg" alt="süchtig nach jihad" width="600" height="338" srcset="https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2014/12/süchtig-nach-jihad.jpg 600w, https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2014/12/süchtig-nach-jihad-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>
<p>Heute Morgen stolperte ich unter meinen YouTube-Abos über diese neue Dokumentationsreihe des Channels <a href="https://www.youtube.com/channel/UCCW9wKBe0fQc6S3Osxs5woQ">zqnce</a> (gespr. &#8217;sequence&#8216;), der bereits in der Vergangenheit mit der Dokumentationsreihe &#8222;Shore, Stein und Papier&#8220;, über den ehemaligen Heroinabhängigen &#8218;$ick&#8216; Bekanntheit erlangte.<br />
Bereits nach dem ersten Video wird einem klar, dass man es hier nicht mit einer &#8217;normalen&#8216;, objektiven und hoch professionellen Dokumentation, wie die der bekannten Medienanstalten oder Ähnlichem zu tun hat, sondern wirklich mit den persönlichen Berichten und Erfahrungen eines Jugendlichen der &#8222;Generation Komasaufen und Killerspiele&#8220;.</p>
<p>Der 24-jährige Hubertus Koch reist mit Mahmoud Dahi, welcher 1980 nach Deutschland floh und seit einigen Jahren Hilfsgüter und überlebenswichtige Fahrzeuge in die Krisenregion Syrien transportiert in die Region um Aleppo und berichtet über seine Erlebnisse in der dortigen Region in und um das Flüchtlingslager &#8218;Bab Al Salameh&#8216;. &#8211; Über Menschen, welche seit Jahren grausam unter der Verfolgung des Regiems Bachar al-Assads leiden müssen und nun einer weiteren Bedrohung begegnen, der Bedrohung durch die islamistischen Faschisten des IS.</p>
<p>Hubertus beleuchtet in seiner fünfteiligen Dokumentation viele Aspekte, die in der alltäglichen Berichterstattung untergehen oder nur ungenügend beleuchtet werden, wie die Schikane der türkischen Behörden zur Blockade von Hilfslieferungen, die psychischen und physischen Auswirkungen von Krieg und dem hoffnungslosen Aufenthalt in Flüchtlingslager für Kinder und erwachsene Menschen und die menschenverachtende Situation in ebendiesen, ohne notwendiger medizinischer Versorgung oder humanitärer und psychologischer Hilfe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;Syrien ist ein einziges menschliches Versagen, politisch und humanitär, auf allen Ebenen!&#8220;</strong></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="youtube-player" width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/siP-8fJ29X4?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent&#038;listType=playlist&#038;list=PLpr-NGsAGodH-qLTlmoLIUYS7vl-k7TxB" allowfullscreen="true" style="border:0;" sandbox="allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>&#8222;A Rare View From Inside ISIS Controlled Kobani&#8220;</title>
		<link>https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/a-rare-view-from-inside-isis-controlled-kobani/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronny]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2014 19:50:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Täglicher Sinnwahn]]></category>
		<category><![CDATA[ISIS]]></category>
		<category><![CDATA[Kobane]]></category>
		<category><![CDATA[Syria]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich kann hierzu eigentlich weiter keinen Kommentar abgeben, da mir die Mittel fehlen, um zu prüfen, wie authentisch diese Aufnahmen tatsächlich sind. Aber sie wurden&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann hierzu eigentlich weiter keinen Kommentar abgeben, da mir die Mittel fehlen, um zu prüfen, wie authentisch diese Aufnahmen tatsächlich sind. Aber sie wurden wohl, wie hier vermittelt, in Kobani an der Seite von kurdischen Kämpfern gemacht, die sich immer noch gegen die Relegionsfaschisten des ISIS zu wehr setzen. Nur, dass wir das nicht vergessen mögen. Und weil letztens jemand zu mir meinte, <i>&#8222;In acht Wochen haben wir das eh alle vergessen.&#8220;</i>  Nein. Ich möchte das nicht vergessen. Auf gar keinen Fall. </p>
<p>Und ich finde es mehr als nur bemerkenswert, dass sich da überhaupt noch Menschen hintrauen, um zu berichten, was dort so vor sich geht. </p>
<blockquote><p>On October 31, 2014, we crossed into Kobani, Syria. An estimated 8,000 ISIS fighters pushed into the city in late September, causing upwards of 200,000 civilians to flee to neighboring Turkey. We were some of the first journalists in as hundreds of Free Syrian Army and Iraqi Peshmerga soldiers joined the YPG (the national army of Syrian Kurdistan) in the battle against ISIS. When we entered, we were told by the FSA that ISIS controlled as much as 70% of the city, and the opposition wasn’t making much progress on any of the frontlines. We personally witnessed airstrikes carried out by the US and Allied forces against known ISIS strongholds. “Are the airstrikes effective?” I asked Colonel Abduljabbar Akaidi, who is leading the FSA on the ground.</p>
<p>“Not at all,” he told me. “The help came too late. They needed to cut off the ISIS convoys from Raqqah.” We spent five days in the embattled city, going to the frontlines and talking to fighters, all of whom said that they needed more help from the West in the form of heavy weaponry. A YPG soldier took us to an ISIS base that had been leveled by an airstrike and pointed out the corpses of ISIS fighters rotting among the rubble. &#8222;This man is Chinese,&#8220; he said, motioning to a bloated body sprawled next to a pink rug. “ISIS doesn&#8217;t collect their dead,” he told us.</p>
<p>We went to a poorly equipped local field hospital that had been set up in an abandoned home. The doctor there, Mohamed Aref, told us about the grave injuries he sees on a daily basis. Injured civilians and fighters routinely die as he waits for permission for them to cross the border to get adequate medical treatment in Turkish hospitals. We met some of the thousands of civilians left in town and got their horrifying accounts of the day ISIS came to town. We heard about beheadings, kidnappings, and rapes&#8211;the unadulterated brutality that has become ISIS’ hallmark.</p>
<p>We got used to the din of war—the Dushka (heavy machine gun) fire, the shelling, and the hum of generators in a city with no other source of electricity. Our most harrowing moment came when we tried to leave Kobani to cross back into Turkey. We were waiting at the border for word that it was safe for us to move when we heard Dushka fire nearby. Then, a mortar hit the building directly across from us. “Shit!” I heard myself saying. Several more hit, and they were getting closer. A dead pigeon fell from the sky next to us, and I saw a faint trace of concern in Colonel Akaidi’s eyes. Some YPG fighters ran across the street to us and ushered us to shelter under a house as ISIS continued to hammer us with shells. Our fixer, Ibrahim Ali, gave me a weak smile. “At least the Assad regime isn’t here,” he said. “We’d be fucked if there were planes dropping barrel bombs!” We laughed. We had to.</p>
<p>Worst case, we figured, the barrage of shells could collapse the walls of the house and trap us for a while. The Colonel made phone calls and paced as we chain-smoked cigarettes and waited. Finally, the shelling stopped, and we ran across the border into a sea of Turkish military.
</p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" title="A Rare View From Inside ISIS Controlled Kobani" src="https://player.vimeo.com/video/113738691?dnt=1&amp;app_id=122963" width="500" height="281" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write"></iframe><br />
<small>(<a href="https://vimeo.com/113738691">Direktlink</a>, via <a href="http://devour.com/video/on-the-front-lines-against-isis/">Devour</a>)</small></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Videoaufnahmen aus dem vom IS besetzten Rakka in Syrien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronny]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2014 12:04:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Täglicher Sinnwahn]]></category>
		<category><![CDATA[IS]]></category>
		<category><![CDATA[Middle East]]></category>
		<category><![CDATA[Syria]]></category>
		<category><![CDATA[War]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine syrische Studentin hat in Rakka, einem Ort im Nordosten Syriens, diese Videoaufnahmen gemacht. Die Stadt wurde im Jahr 2013 vom IS eingenommen und wird&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine syrische Studentin hat in Rakka, einem Ort im Nordosten Syriens, diese Videoaufnahmen gemacht. Die Stadt wurde im Jahr 2013 vom IS eingenommen und wird seit dem vom selbigen kontrolliert. Nun hat sie das Video zwei französischen Fernsehsendern übermittelt, die seine Echtheit versichern. SpOn hat <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/is-islamischer-staat-ein-heimliches-video-zeigt-das-leben-in-rakka-a-993646.html">dazu diesen Artikel</a>. </p>
<blockquote><p>A Syrian woman from Raqqa chose to carry a hidden camera to record what life is like inside the northern Syria city after it was taken over by Islamic State almost 18 months ago.</p>
<p>Filmed in February and April this year, the footage shows men &#8211; and women &#8211; carrying weapons as they go about their business in busy streets. A veiled woman with an AK-47 slung over her shoulder can be seen holding a child&#8217;s hand as they enter a playground.</p>
<p>At one point a man in a car pulls up and beckons to the undercover videographer to come forward before berating her for not sufficiently hiding her face under her veil.<br />
The video, which was aired on France 2 this week, also shows French women talking with relatives in France in an internet cafe. They insist they are happy in the city and have no intention of returning, despite their families&#8216; desperate pleas.<br />
<small>(<a href="http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/syria/11117835/Woman-secretly-films-life-under-Isil-in-Raqqa-Syria.html">Telegraph</a>)</small></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="youtube-player" width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/iecM8MxPTQw?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent" allowfullscreen="true" style="border:0;" sandbox="allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox"></iframe><br />
<small>(<a href="http://youtu.be/iecM8MxPTQw">Direktlink</a>)</small></p>
<p>Hier das <a href="http://youtu.be/1TkuAIKoI28">Video auf Französisch mit englischen Untertiteln</a>. </p>
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		<title>Wenn wir Syrien wären</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronny]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2014 15:01:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Täglicher Sinnwahn]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Syria]]></category>
		<category><![CDATA[War]]></category>
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					<description><![CDATA[Krasser Realitätsableich: die Website „If we were Syrian“ zeigt auf drastische Weise, wie die G7-Staaten aussähen, wenn sie aktuell jene Situation im Land hätten, wie&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2014/07/Bildschirmfoto-2014-07-03-um-16.52.16.png" alt="Bildschirmfoto 2014-07-03 um 16.52.16" width="801" height="647" class="alignnone size-full wp-image-69725" srcset="https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2014/07/Bildschirmfoto-2014-07-03-um-16.52.16.png 801w, https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2014/07/Bildschirmfoto-2014-07-03-um-16.52.16-300x242.png 300w, https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2014/07/Bildschirmfoto-2014-07-03-um-16.52.16-600x484.png 600w" sizes="auto, (max-width: 801px) 100vw, 801px" />
<p>Krasser Realitätsableich: die Website „<a href="http://ifweweresyrian.org/">If we were Syrian</a>“ zeigt auf drastische Weise, wie die G7-Staaten aussähen, wenn sie aktuell jene Situation im Land hätten, wie Syrien sie hat. Die <a href="http://www.taz.de/Website-If-we-were-Syrian/!141665/">taz schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Schätzungen zufolge hat der Bürgerkrieg in Syrien bereits 160.000 Todesopfer gefordert, über neun Millionen Menschen wurden vertrieben und leben auf der Flucht im In- oder Ausland. Die Internetseite „If we were Syrian“ rechnet diese Zahlen nun in lebensweltliche Einheiten um, damit sie zumindest ansatzweise greifbar werden. Initiiert wurde die Seite von Shannon Gormley und Drew Gough, zwei kanadischen Journalisten, die seit mehreren Jahren über die Syrienkrise berichten.<br />
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<p>Für jeden der G7-Staaten veranschaulicht auf der Homepage ein Schaubild, was es für das jeweilige Land bedeutete, wenn es Syrien wäre. In Großbritannien etwa entsprechen 160.000 Tote einer Stadt wie Reading samt Umland. In Frankreich sind es Cannes und Avignon zusammen. Und wären in den USA über neun Millionen Menschen vertrieben worden: Ganz New York City wäre eine Geisterstadt, dazu noch Buffalo, Albany und sechs weitere Städte.</p></blockquote>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2014/07/Bildschirmfoto-2014-07-03-um-16.56.03.png" alt="Bildschirmfoto 2014-07-03 um 16.56.03" width="800" height="704" class="alignnone size-full wp-image-69724" srcset="https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2014/07/Bildschirmfoto-2014-07-03-um-16.56.03.png 800w, https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2014/07/Bildschirmfoto-2014-07-03-um-16.56.03-300x264.png 300w, https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2014/07/Bildschirmfoto-2014-07-03-um-16.56.03-600x528.png 600w, https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2014/07/Bildschirmfoto-2014-07-03-um-16.56.03-80x70.png 80w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
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		<title>#WithSyria</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronny]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2014 08:57:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Täglicher Sinnwahn]]></category>
		<category><![CDATA[#WithSyria]]></category>
		<category><![CDATA[Banksy]]></category>
		<category><![CDATA[Syria]]></category>
		<category><![CDATA[War]]></category>
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					<description><![CDATA[(Banksys Beitrag zu #WithSyria) Ich war vor ein paar Tagen dabei, als ein 10-jähriges Flüchtlingskind aus Homs, Syrien, deutschen Kindern gleichen Alters, die in sozial&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2014/03/Bildschirmfoto-2014-03-14-um-09.53.20.png" alt="Bildschirmfoto 2014-03-14 um 09.53.20" width="600" height="609" class="alignleft size-full wp-image-61487" srcset="https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2014/03/Bildschirmfoto-2014-03-14-um-09.53.20.png 600w, https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2014/03/Bildschirmfoto-2014-03-14-um-09.53.20-295x300.png 295w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><p><br />
<small>(<a href="http://instagram.com/p/laPLnVKld2">Banksys Beitrag</a> zu  #WithSyria)</small></p>
<p>Ich war vor ein paar Tagen dabei, als ein 10-jähriges Flüchtlingskind aus Homs, Syrien, deutschen Kindern gleichen Alters, die in sozial durchaus privilegierten Verhältnissen leben, die Narben zeigte, die Granatsplitter und Gewehrkugeln an dem noch kleinen Körper hinterlassen haben. Für mich als Erwachsenen schon unvorstellbar, was der Junge bisher erlebt haben muss. Die Reaktionen der hier aufgewachsenen Kinder darauf schwer zu beschreiben. Bei manchen blanke Fassungslosigkeit, dass Waffen tatsächliche Narben hinterlassen können und nicht nur Teil eines Drehbuches sind, welches sie dann im Fernsehen als Film sehen könnten. Für andere wiederum schlicht nicht greifbar, dass das diese Wunde Verursachende mit etwas weniger Glück auch zum Tod des Jungen hätte führen können. Aber wer kann diesen Wahnsinn auch schon begreifen? Trotzdem ein Nachdenken darüber, dass außerhalb ihres Erlebensumfeldes Kriege stattfinden. Kriege, die Menschen sterben lassen. Viele Menschen sterben lassen. Und sie es hier ja zumindest diesbezüglich unglaublich gut erwischt haben. </p>
<p>Im März 2014 tobt seit nunmehr drei Jahren ein blutiger Bürgerkrieg in Syrien. &#8222;Bis einschließlich Februar 2014 wurden nach UN-Angaben mindestens 140.000 Menschen getötet. Rund 2,6 Millionen Syrer flohen aus ihrem Land und mehr als 6,5 Millionen sind innerhalb Syriens auf der Flucht. Die UNO bezeichnete die Flüchtlingskrise als die schlimmste seit dem Völkermord in Ruanda in den 1990er Jahren. <small>(<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerkrieg_in_Syrien">Wikipedia</a>)</small>&#8220;</p>
<p>Die Kampagne  <a href="http://withsyria.com/">#WithSyria</a> will dafür sorgen, dass das nicht so einfach im Alltag untergeht, dass das nicht vergessen wird, dass die Lage in Syrien täglich immer noch Menschen das Leben kostet. </p>
<blockquote><p>The #WithSyria campaign will launch in thirty five countries as we approach the anniversary of the Syria conflict on the 15th of March, amassing an unprecedented popular movement in solidarity with those caught in the conflict. A collective appeal will be launched by global organisations and key individuals calling on political leaders to sign up to a pledge to do everything they can to make this the last anniversary marked by bloodshed.
</p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="youtube-player" width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/2VVoCxdm7T8?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent" allowfullscreen="true" style="border:0;" sandbox="allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox"></iframe><br />
<small>(<a href="http://youtu.be/2VVoCxdm7T8">Direktlink</a>)</small></p>
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		<title>Wenn unsere Kinder in einem Kriegsgebiet aufwachsen müssten: Most Shocking Second a Day Video</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronny]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Mar 2014 12:52:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Täglicher Sinnwahn]]></category>
		<category><![CDATA[Save the Children]]></category>
		<category><![CDATA[Syria]]></category>
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					<description><![CDATA[Save the Children erinnert mit diesem beklemmenden Clip einfach mal daran, dass sich kein Mensch auf der Welt aussuchen kann, wo genau er geboren wird&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Save the Children erinnert mit diesem beklemmenden Clip einfach mal daran, dass sich kein Mensch auf der Welt aussuchen kann, wo genau er geboren wird und das genau das eben für keinen kalkulierbar ist. Man stelle sich vor, hier wäre Krieg und wir müssten um unser Leben und um das unserer Kinder bangen. Viele vergessen das ja gerne mal und geben den Opfern von Kriegen, die hier Zuflucht suchen, gerne die Verantwortung dafür, dort geboren zu sein, wo sie nun mal geboren sind.</p>
<p>Der Clip soll an das Schicksal der Kinder in Syrien erinnern, die Hilfe, auch <a href="http://www.savethechildren.de/syrien/">finanzieller Natur, immer noch bitter nötig haben</a>.</p>
<p><iframe loading="lazy" class="youtube-player" width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/RBQ-IoHfimQ?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent" allowfullscreen="true" style="border:0;" sandbox="allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox"></iframe><br />
<small>(<a href="http://youtu.be/RBQ-IoHfimQ">Direktlink</a>, via <a href="http://redd.it/1zm9mv">reddit</a>)</small></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Doku: Homs &#8211; Ein zerstörter Traum</title>
		<link>https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/doku-homs-ein-zerstoerter-traum/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Mar 2014 22:16:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Doku]]></category>
		<category><![CDATA[Täglicher Sinnwahn]]></category>
		<category><![CDATA[Documentary]]></category>
		<category><![CDATA[Homs]]></category>
		<category><![CDATA[Syria]]></category>
		<category><![CDATA[War]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe seit ein paar Monaten beruflich mit Kindern und Jugendlichen zu tun, die im November letzten Jahres mit ihren ganzen Familien aus Homs flohen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe seit ein paar Monaten beruflich mit Kindern und Jugendlichen zu tun, die im November letzten Jahres mit ihren ganzen Familien aus Homs flohen und hier im Süden Berlins Zuflucht fanden. Natürlich sprach keiner von ihnen nur ein Wort Deutsch, sie konnten ja nicht wissen, dass das für sie irgendwann mal sinnvoll sein könnte. Die Kommunikation zwischen uns, die anfänglich täglich stattfand beschränkte sich auf &#8222;Hände und Füße&#8220; und auf das Wesentliche. Wir spielten. Billard und an der Konsole hin und wieder. Ich stelle die Computer-Tastaturen auf arabisch um. Dinge eben, für die des keiner Sprache bedarf. Ganz anders wenn es darum ging, sich doch mal verständigen zu müssen. Das Smartphone einrichten, den WLAN-Schlüssel übertragen, Videos auf das Tablet bekommen, ganz alltägliche Fragen zum Einkauf klären, solche Sachen eben. Wir versuchten es mit dem Google Translator, der zwar Vokabeln kann, aber bei Sätzen komplett aussteigt und nur für noch mehr Missverständnisse sorgt. </p>
<p>Dabei entstand bei ihnen hin und wieder Frust. Nicht weil sie sauer waren, nein. Sondern weil eben Tätigkeiten, die bis dorthin in ihrem Leben völlig alltäglich waren, nun für sie ohne Hilfe nicht mehr zu bewerkstelligen waren und wofür sie nicht einmal etwas konnten. Klar, versuchte ich immer auch gerne stundenlang irgendwie mit ihnen diese neuen Herausforderungen  auf irgendeine Weise stemmen zu können. Das gelang und gelingt immer noch nicht ganz. Aber es wird besser. Die Kleinen gehen mittlerweile zur Schule, die Großen machen Sprachkurse. Die Kleinen finden ohnehin fast immer einen Weg, sich mit Gleichaltrigen zu verständigen. Auf dem Trampolin oder am Tischtennistisch muss man nicht viel sprechen. Die Großen hingegen wollen schon gerne mal auch einfach nur reden, glaube ich. Ihnen dabei zuzusehen, wie sie nach Monaten das erste Mal mit ihren Freunden skypten &#8211; Freunden, die nach wie vor in Homs ausharren und von denen sie nicht mal wissen konnten, ob diese noch leben würden &#8211; ging mir tief ins Herz. Sehr tief.</p>
<p>Es handelt sich um zwei Familien. Eine davon hat vier Söhne und zwei Töchter. Der Vater ist Zahnarzt, zumindest war er das, als sie noch in Homs lebten. Die Mutter Lehrerin. Es ging ihnen dort vor dem Krieg wohl verhältnismäßig gut. Sie hatten ein Haus mit sieben Zimmern und einem großen Garten. &#8222;Eine sehr schöne Haus&#8220;, wie mir der 17-Jährige heute nach seinen ersten Wochen Deutschkurs freudig und auch ein bisschen wehmütig mitteilen konnte. Hier leben sie mit der ganzen Familie in einem kleinen Haus mit vier Zimmern. &#8222;Sehr klein Haus&#8220;, wie er heute sagte. Er teilt sich sein Zimmer mit seinen drei Brüdern. Der älteste von ihnen kam mit Schussverletzungen, sein jüngster nach einem Beinbruch im Rollstuhl hierher. Beide haben sich zumindest körperlich erholen können. Was in all ihren Seelen vorgeht, kann ich nicht wissen &#8211; kann ich nicht womöglich auch nicht mal annähernd erfassen. </p>
<p>Sie sind jeden Tag dankbar und auch ein bisschen glücklich, hier sein zu können.  Das äußern sie auf die ihnen und mir mögliche Weise kommunizieren zu können. Ein nicht immer einfaches Unterfangen. Sie sind hier und vergessen hoffentlich vieles von dem, was ihre Eltern dazu brachte, mit ihnen die Flucht zu wagen. Weg von dem Krieg, den Granaten, den Schüssen, den alltäglich tödlichen Gefahren. Was nützt es einem schon, wenn es dir wirtschaftlich verhältnismäßig  gut geht, aber dir jeden Tag eine Bombe auf den Kopf fallen kann. Nichts. Gar nichts.</p>
<p>Die Welt sieht auf die Krim, in Syrien tobt nach wie vor ein Bürgerkrieg, an den man sich gewöhnt zu haben scheint. Eine wirkliche Verbesserung für jene, die darunter täglich leiden müssen, ist nicht in Sicht. Das dort ausharren und warten müssen dürfte dem Vorhof zur Hölle ziemlich ähnlich sein.</p>
<p>Und so sehen von hier per YouTube Bilder aus der Stadt, die einst die ihre war. Mir jegliche Möglichkeit, darüber dann auch nur halbwegs angemessen mit ihnen reden zu können, so gerne ich auch möchte. Das wird sich ändern. Der Deutschkurs schreibt seine ersten Erfolge. Der 17-Jährige wollte heute wissen wie alt und ob ich verheiratet sei, ob ich Kinder hätte und wie alt die wären. Man spürt, wie froh er darüber ist, endlich ein paar Sätze wechseln zu können. Er mag die Schule hier, die in Syrien war wohl nicht pralle. Er will als Fleischer arbeiten, das hat er schon in Homs gemacht. Seitdem er elf war, wenn ich das richtig verstanden habe. Damals, als die Stadt in der er aufwuchs, noch eine Stadt und kein Trümmerhaufen war.</p>
<p>Ich wusste nicht viel über Homs, als ich die Kids zum ersten Mal traf. Ich las ein bisschen was darüber, aber den Schrecken, den sie dort wohl erlebt haben müssen, konnte ich nicht mal annähernd realisieren. Natürlich nicht. Eben sah ich dieses Dokumentarfilm. Der macht es kein bisschen besser. </p>
<p>Heute lief diese preisgekrönte Doku auf arte. Talal Derki hat in den Jahren 2011 und 2012 den 19-Jährigen Basset begleitet und darüber diesen mitunter beklemmenden Film gemacht. Jetzt für sieben Tage auf arte+7. </p>
<blockquote><p>Seit Herbst 2011 kämpfen der damals 19-jährige Baset und seine Kameraden aus Homs gegen Assads Truppen. Aus friedlichen Demonstranten werden bewaffnete Kämpfer, aus jungen Männern, für die Religion kaum eine Rolle spielte, werden im Angesicht des Todes gläubige Moslems. Der Dokumentarfilm wurde beim Sundance Film Festival 2014 ausgezeichnet.</p></blockquote>
<p><iframe frameborder="0" allowfullscreen="true" src="http://www.arte.tv/guide/de/embed/047963-000/medium" style="width: 600px; height: 340px;"></iframe><br />
<small>(<a href="http://www.arte.tv/guide/de/047963-000/homs-ein-zerstoerter-traum?">Direktlink</a>)</small></p>
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