{"id":124917,"date":"2017-09-11T22:48:18","date_gmt":"2017-09-11T20:48:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kraftfuttermischwerk.de\/blogg\/?p=124917"},"modified":"2017-09-11T22:58:58","modified_gmt":"2017-09-11T20:58:58","slug":"von-einem-der-zum-ersten-mal-da-war-jens-ueber-das-burning-man","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kraftfuttermischwerk.de\/blogg\/von-einem-der-zum-ersten-mal-da-war-jens-ueber-das-burning-man\/","title":{"rendered":"Von einem, der zum ersten Mal da war: Ganesh \u00fcber das Burning Man"},"content":{"rendered":"<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kraftfuttermischwerk.de\/blogg\/wp-content\/uploads2\/2017\/09\/21551768_10214460146166838_499840684928737305_o.jpg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"1152\" class=\"alignnone size-full wp-image-124919\" srcset=\"https:\/\/www.kraftfuttermischwerk.de\/blogg\/wp-content\/uploads2\/2017\/09\/21551768_10214460146166838_499840684928737305_o.jpg 2048w, https:\/\/www.kraftfuttermischwerk.de\/blogg\/wp-content\/uploads2\/2017\/09\/21551768_10214460146166838_499840684928737305_o-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.kraftfuttermischwerk.de\/blogg\/wp-content\/uploads2\/2017\/09\/21551768_10214460146166838_499840684928737305_o-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.kraftfuttermischwerk.de\/blogg\/wp-content\/uploads2\/2017\/09\/21551768_10214460146166838_499840684928737305_o-600x338.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/>\n<p><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/PsychedelicEnergyBerlin\">Jens<\/a> und seine <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/spacedrinks\/\">Spacebar<\/a>, die er als &#8222;Ganesh&#8220; betreibt, kennt man hier in Berlin mindestens seit der Hirschbar. Das ist gut 20 Jahre her. Aber auch au\u00dferhalb Berlins d\u00fcrfte er uns seine Bar zumindest den Goaheads ein Begriff sein. <\/p>\n<p>Wir sind uns in den letzten 20 Jahren, ohne uns zu kennen, locker 200 Mal \u00fcber den Weg gelaufen und haben das vor zwei Jahren dann mal nachgeholt, dieses Kennenlernen. Seitdem sind wir sozial vernetzwerkt und lesen uns dort.<\/p>\n<p>Ganesh war in diesem Jahr nun zum ersten Mal auf dem Burning Man und hat auf FB dar\u00fcber geschrieben. Ich mag den Text sehr, weil so sch\u00f6n euphorisch ist. So alles Neue in sich aufnehmen wollend. So wie das hier halt fr\u00fcher mal war, wenn man ein neues Psy-Festival besucht hat, das man vorher nicht kannte. Und weil ich den Text so mag, habe ich Ganesh gefragt, ob ich den hier in seinem Namen ver\u00f6ffentlichen darf. Darf ich. <\/p>\n<p>So kann es sich lesen, wenn jemand zum ersten Mal Gast auf dem Burning Man war. Ich glaube, er hatte Spa\u00df. Und ich wei\u00df, dass er schon verdammt viele Festivals gesehen hat. <\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/PsychedelicEnergyBerlin\/posts\/10214459968802404\">Ganesh<\/a>:<\/strong><\/p>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kraftfuttermischwerk.de\/blogg\/wp-content\/uploads2\/2017\/09\/Ohne-Titel.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"693\" class=\"alignnone size-full wp-image-124922\" srcset=\"https:\/\/www.kraftfuttermischwerk.de\/blogg\/wp-content\/uploads2\/2017\/09\/Ohne-Titel.jpg 640w, https:\/\/www.kraftfuttermischwerk.de\/blogg\/wp-content\/uploads2\/2017\/09\/Ohne-Titel-277x300.jpg 277w, https:\/\/www.kraftfuttermischwerk.de\/blogg\/wp-content\/uploads2\/2017\/09\/Ohne-Titel-600x650.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/>\n<p>Ohne Frage habe ich das tollste und wahnsinnigste und nachhaltigste und sch\u00f6nste und aufregendste Ereignis meines Lebens gehabt. Zumindest bis jetzt. Ich habs bei &#8217;nem Campmeeting schon gesagt und finde das trifft&#8217;s ganz gut: <em>Das ich auf dem Burning Man endlich gelandet bin, f\u00fchlt sich f\u00fcr mich wie die logische Konsequenz meines Lebens an. Vom Kirchen und Schl\u00f6sser restaurieren, \u00fcber Salesman zu Spacebar und Clubbetreiber komme ich endlich heim. So intensiv und so passend hat sich das nur 1999 mit der Goafamily in Berlin angef\u00fchlt. <\/em><\/p>\n<p>Schon in Reno waren die Burner zu erkennen und auch das Feedback in der Bev\u00f6lkerung (z.B. Securitymann in der Bank) war \u00fcberaus positiv. Mit Verlassen der Stadt wird es nach und nach weniger zersiedelt und man fragt sich, warum man noch soviel weiter fahren muss, da ist doch schon das ein oder andere Pl\u00e4tzchen. Man kommt dem Sehnsuchtsort allm\u00e4hlich n\u00e4her und muss schmunzeln wenn auf der einzigen Strasse ca. 70 Meilen vor den Gates bereits der Hinweis kommt: <em>&#8222;Weiterfahrt nur mit Ticket!&#8220;<\/em> Und obwohl wir im Genuss von early arrival-Tickets sind und somit vor dem gro\u00dfen Anreisechaos aufschlagen, stehen wir f\u00fcnf Stunden im Einlassstau. Aber was f\u00fcr ein Stau! Da stehen die irrsinnigsten Wohnmobile und phantasievollsten Fahrzeuge, die einem bislang begegnet sind. Ein PKW-Anh\u00e4nger in Form eines liegenden Banjos dient als B\u00fchne und prompt setzt sich einer drauf und spielt f\u00fcr alle Geige. Ein mittelgro\u00dfer Bus ist \u00fcber und \u00fcber mit fein ausgeschnittenen Holzplatten versehen die ihm das Aussehen eines balinesischen Tempels verleihen. Und und und.<\/p>\n<p>Zur Ankunft im Camp setzt dann bereits die D\u00e4mmerung ein und nach Aufbau meines Zeltes (wann hab ich das letzte Mal in so einem kleinen Zelt geschlafen und das in der W\u00fcste?!) bleibt dann noch etwas Kraft um eine erste Begehung der Playa zu machen. Die Playa ist der gro\u00dfe Kreis um den die verschiedenen Camps angeordnet sind und auf dem neben dem namensgebenen Man und dem bekannten Tempel zahlreiche Kunstobjekte, Installationen, Lichtkreationen, Feuerspiele und vieles mehr verteilt sind. Ein Kreis von ca. 1,5km Durchmesser! Zur besseren Vorstellung: das entspricht der Entfernung zwischen Brandenburger Tor und Berliner Dom. Das Burning Man Festival mit Camps w\u00fcrde grade so aufs Tempelhofer Feld passen. <\/p>\n<p>Erste Station ist nat\u00fcrlich das noch nicht ganz fertige Kunstprojekt, zu dessen Verwirklichung wir im Background etwas beisteuern durften. Der BLACK CUBE. Mit Sicherheit eines der ungew\u00f6hnlicheren Projekte in der Geschichte des BM. Drei K\u00fcnstler &#8211; federf\u00fchrend der in Holland und dar\u00fcber hinaus bekannte Maler und Aktionsk\u00fcnstler Dadara &#8211; lassen sich bereits in der letzten kleinen Ortschaft schwarze W\u00fcrfel auf die K\u00f6pfe setzen und sehen so nichts von dem Spektakel um sie herum; f\u00fcr die weitere Woche verbleiben sie in der BlackBox, erleben nicht selbst was um sie herum geschieht und sind dabei kr\u00e4ftezerrenden Entbehrungen ausgesetzt. Es ist irrsinnig hei\u00df in der Box, Essen, Getr\u00e4nke, Klo &#8211; alles muss irgendwie vom Team organisiert werden und die K\u00fcnstler k\u00f6nnen sich nicht mal eben die Beine vertreten. Die Burner sind dann aufgefordert sich mittels eines Formulars zu ihrer Wahrnehmung, ihrer Realit\u00e4t zu \u00e4u\u00dfern und die K\u00fcnstler erschaffen den BM aus diesen Beschreibung auf einem 360 Grad Wandgem\u00e4lde. Das Ganze ist dann noch mit Virtual-Realitybrillen gekoppelt &#8211; wie genau habe ich selbst leider nicht erlebt, der Andrang war zu gro\u00df.<\/p>\n<p>Einer der absoluten G\u00e4nsehautmomente (von so vielen) war, als wir w\u00e4hrend der feierlichen Prozession bei der die K\u00fcnstler &#8211; blind &#8211; zum Cube gef\u00fchrt wurden am Man vorbeikamen und sich die Erbauer des Man, also die Jungs die den echt coolen Shit, den Hotspot und Namensgeber der Veranstaltung erschaffen haben, auf die Knie gingen, sich in den W\u00fcstenstaub warfen, wieder und wieder die Arme hochrissen und dabei laut riefen <em>&#8222;BlackBox, Blackbox!&#8220;<\/em> riefen.<\/p>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kraftfuttermischwerk.de\/blogg\/wp-content\/uploads2\/2017\/09\/21544162_10214460151206964_2412735512043455311_o.jpg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"1152\" class=\"alignnone size-full wp-image-124920\" srcset=\"https:\/\/www.kraftfuttermischwerk.de\/blogg\/wp-content\/uploads2\/2017\/09\/21544162_10214460151206964_2412735512043455311_o.jpg 2048w, https:\/\/www.kraftfuttermischwerk.de\/blogg\/wp-content\/uploads2\/2017\/09\/21544162_10214460151206964_2412735512043455311_o-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.kraftfuttermischwerk.de\/blogg\/wp-content\/uploads2\/2017\/09\/21544162_10214460151206964_2412735512043455311_o-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.kraftfuttermischwerk.de\/blogg\/wp-content\/uploads2\/2017\/09\/21544162_10214460151206964_2412735512043455311_o-600x338.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/>\n<p>Zur\u00fcck auf Anfang: In der ersten Nacht der Burning Week fuhr ich auf meinem stilecht bunt-beleuchteten Fahrrad meine erste Runde \u00fcber das Areal. Erstmal durch die Strassen, die die Camps begrenzen. Ich bekam ein breites Grinsen als an der ersten Kreuzung gleich eine Vielzahl von Fahrr\u00e4dern meine Weg kreuzte &#8211; ALIENS ARE EVERYWHERE. Alle blinken und leuchten, oft sind die R\u00e4der markiert so das rote, gr\u00fcne, gelbe Kreise \u00fcber die Wege rollen. Mein Grinsen wurde ich nicht mehr los. Ich passierte liebevoll gestaltete Camps anderer Festivalteilnehmer und JEDES ist dazu gedacht das du, ja DU, da mal anh\u00e4lst, Hallo sagst, &#8217;nen Drink nimmst und Leute kennenlernst. Phantasievolle Namen und Konstruktionen. Etliches geht schon \u00fcber <em>&#8222;kleines Freunde Open Air&#8220;<\/em> hinaus, teilweise gilt es Aufgaben zu erf\u00fcllen, um teilhaben zu k\u00f6nnen. Irgendwann lande ich am Ziel meines Ausflugs. <\/p>\n<p>Ich hatte w\u00e4hrend der Prozession Omar aus Seattle kennengelernt und wollte in sein Camp, das Firehouse. Das Firehouse entpuppte sich als vierst\u00f6ckiges Bauger\u00fcst, dem eine Hausfassade mit LED-umrandeten Fenstern vorgesetzt war. Davor eine freie Fl\u00e4che zum Tanzen mit DJ vom Balkon und mit feuerspeienden Installationen und das Ger\u00fcst\/Haus selber zum Begehen. Im ersten Stock ne gem\u00fctliche Bar mir Sofas, Teppichen und jeder Menge Kissen. Die n\u00e4chste Etage eine gro\u00dfe nach oben offene Liegewiese und dann ging es noch zwei weitere &#8211; nun nur noch r\u00fcstungsbreite (ca1m) Etagen hinauf, man konnte aus den Fenstern gucken und oben schlie\u00dflich vom Dach das Areal \u00fcberblicken. Was f\u00fcr ein Anblick! Soweit das Auge reicht leuchten bunte Lichter, man sieht Kuppeldome, gigantische Zelte, irrwitzige Konstruktionen und jedes Licht sagt: <em>&#8222;Hey komm mal rum<\/em>&#8222;. Und das was ich \u00fcberblickte waren nur die Camps! In weiter Ferne war der Man zu erahnen, die riesige Playa verschwand in all dem Licht &#8211; Las Vegas und Disneyland sind Kinderzirkus dagegen. Ich hab dann dort lange und geschmeidig wie lange nicht getanzt und war Omar dankbar f\u00fcr die Einladung in dieses Camp &#8211; ich wollte unbedingt daran teilnehmen, was f\u00fcr ne tolle Nummer. <\/p>\n<p>Nun ja, irgendwann entscheidet man sich f\u00fcrs Heimradeln und der k\u00fcrzeste Weg f\u00fchrt \u00fcber die Playa UND dann realisierst du, dass du zwar eine grandiose Nacht hattest, aber das ganze Wunderland liegt noch vor dir. Ich war nicht auf &#8217;nem anderen Stern, das war eine komplett neue Galaxie. Leuchtende Artcars schippern durch die Nacht &#8211; da wird dann auch mal nen dreimastiges Segelschiff zum Fahrzeug umgebaut und ein riesiger leuchtend rot umrandeter Hai f\u00e4hrt vorbei. Eine kleine Sandinsel mit Palmen verf\u00fcgt genauso \u00fcber einen fahrbaren Unterbau wie ein galaktischer Sternenkreuzer und alle spielen Musik und bei Bedarf h\u00fcpfst du auf und drehst mit denen eine Runde zum anderen Ende der Welt. Es gab noch soviel mehr zu sehen und zu erleben und es l\u00e4sst kaum in Worte fassen.<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich um 09:00 Uhr fragt dich die Sonne: <em>&#8222;Hey, wie h\u00e4lst du es bei den Temperaturen im Zelt aus?&#8220;<\/em>  <em>&#8222;Gar nicht&#8220;<\/em>, lautet die Antwort. Man schleppt sich sp\u00e4testens von 11 bis ca. 17 Uhr durch den Schatten und trinkt literweise Eistee oder Wasser. Laut Aussage erfahrener Burner hatten wir <em>&#8222;record-breaking temperatures&#8220; <\/em> von bis zu 45\u00b0 C. Die vielbeschworenen Sandst\u00fcrme fielen bisher bescheiden aus &#8211; waren mehr so ein Ding, das man aus der Ferne betrachtet. Mitte der Woche gings aber dann doch mal richtig los und <em>&#8222;the best reisebuudy of all times&#8220;<\/em> Ingo P. und meinereiner hielten dies f\u00fcr einen guten Zeitpunkt, auf die Playa zu gehen. Oha&#8230; Gott sei Dank waren wir mit guten, dichten Brillen und vern\u00fcnftigem Atemschutz unterwegs. Bei Gang in Richtung Man verschwand das riesige Gebilde hin und wieder vor unseren Augen und auf dem Weg zur\u00fcck zum Camp verloren wir etwas die Orientierung. Ich konnte ja nicht mal mehr die H\u00e4nde am Ende meiner Arme sehen. Was f\u00fcr ein Schauspiel, welch eine Naturgewalt &#8211; grandios.<\/p>\n<p>Dass das Ganze <em>Burning Man<\/em> hei\u00dft macht auf so vielen Ebenen Sinn. Da verbrennt nicht &#8222;nur&#8220; der Man oder (juchu) das Fett, deine Haut braucht Betreuung (Essigwasser ist DER Hit!) und die Sonne brennt und auch das st\u00e4ndige Erleben brennt. Am Anfang verzweifelt man noch an dem Wunsch, doch m\u00f6glichst alles mal gesehen zu haben, aber irgendwann wei\u00df man mit Kopf und K\u00f6rper, es reicht &#8211; Satisfaction. Und so ist es ein lautes, ausgelassenes Fest wenn mit Feuerwerk und in gewaltigen Flammen, umringt von zahllosen Artcars und den sch\u00f6nsten Menschen die, ich in meinem Leben getroffen habe, der ber\u00fchmte Man in Flammen aufgeht. Die Figur stand in diesem Jahr in einem beeindruckenden Tempel. Man konnte hineingehen, den Man ber\u00fchren, dem wundervollen Gongspielwerk lauschen und auf einer Empore den Tempel hinaufsteigen. Wundervoll &#8211; und in Flammen aufgegangen. <\/p>\n<p>Ein anderer, auch f\u00fcr mich sehr wichtiger, Bau ist der Tempel (nicht der vom Man). Was f\u00fcr ein beeindruckendes Bauwerk, ZEN-Athmosph\u00e4re beschreibt es sehr gut. Das Ganze erbaut zu dem Zweck von geliebten Menschen oder auch Tieren Abschied nehmen zu k\u00f6nnen. Ein sehr ruhiger Platz, wo Fremde dir zur Zeit stehen, spontan Umarmungen gegeben werden und Menschen oft bitterlich \u00fcber ihren Verlust weinen. Ganz nebenbei; ich habe noch so viele Erwachsene Menschen &#8211; gerade auch M\u00e4nner &#8211; weinen sehen. Nicht nur da, nicht nur aus Trauer, auch aus Gl\u00fcck, Lebensfreude und machtvollen Gef\u00fchlen. G\u00e4nsehaut pur.<\/p>\n<p>Nach dem eine Nacht nach dem Man auch der Tempel brannte, realisierten wir unsere schwindende Kr\u00e4fte -fraglos noch immer voller Energie &#8211; und reisten einen Tag fr\u00fcher ab als geplant. Um nicht im h\u00e4sslichen Reno zu verrotten entschieden wir uns, f\u00fcr etwas mehr Wegstrecke und fuhren an den malerischen Lake Tahoe. Endlich auch wieder ein echtes Bett, eine laaaaange heisse Dusche und &#8211; YEAH &#8211; eine Waschmaschine. Lake Tahoe k\u00f6nnte ich mir ja zum Wohnen\/Leben vorstellen. Fehlen leider ein paar Millionen f\u00fcr. <\/p>\n<p>Was f\u00fcr unglaublich tolle Holzh\u00e4user mit gr\u00fcner Natur und herrlichem See. Wir verbrachten dann noch einen Tag bei Freunden in Santa Rosa, n\u00f6rdlich von San Francisco, besuchten die gigantischen Redwoodb\u00e4ume und w\u00e4hlten als letztes Ziel unserer Etappe Monterey 7 Carmel-by-the-sea. Okay&#8230; Vielleicht zieh ich auch hierher. Brauche ich aber noch mal ein paar Millionen mehr als am Lake Tahoe. Carmel ist ein wundersch\u00f6nes K\u00fcstenst\u00e4dtchen mit sehr individuellen Bebauungen. Bekannt wurde der Ort vor allem auch weil Clint Eastwood hier eine Weile B\u00fcrgermeister war.<\/p>\n<p>Irgendwann geht&#8217;s dann doch mal Heim, der R\u00fcckflug ist gebucht und ausser feinstem W\u00fcstenstaub und Fotos hast du einmalige Erinnerungen im Gep\u00e4ck, so vielf\u00e4ltig und zahlreich, dass zwei Wochen wie zwei Monate erscheinen. VERDAMMT, ICH MUSS DA JETZT JEDES JAHR HIN. <\/p>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kraftfuttermischwerk.de\/blogg\/wp-content\/uploads2\/2017\/09\/21543886_10214460149966933_6801860479352253817_o.jpg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"1152\" class=\"alignnone size-full wp-image-124921\" srcset=\"https:\/\/www.kraftfuttermischwerk.de\/blogg\/wp-content\/uploads2\/2017\/09\/21543886_10214460149966933_6801860479352253817_o.jpg 2048w, https:\/\/www.kraftfuttermischwerk.de\/blogg\/wp-content\/uploads2\/2017\/09\/21543886_10214460149966933_6801860479352253817_o-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.kraftfuttermischwerk.de\/blogg\/wp-content\/uploads2\/2017\/09\/21543886_10214460149966933_6801860479352253817_o-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.kraftfuttermischwerk.de\/blogg\/wp-content\/uploads2\/2017\/09\/21543886_10214460149966933_6801860479352253817_o-600x338.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jens und seine Spacebar, die er als &#8222;Ganesh&#8220; betreibt, kennt man hier in Berlin mindestens seit der Hirschbar. 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