{"id":72083,"date":"2014-08-20T23:06:38","date_gmt":"2014-08-20T21:06:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kraftfuttermischwerk.de\/blogg\/?p=72083"},"modified":"2014-08-21T02:28:40","modified_gmt":"2014-08-21T00:28:40","slug":"sehr-geehrte-frau-luehmann-von-der-faz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kraftfuttermischwerk.de\/blogg\/sehr-geehrte-frau-luehmann-von-der-faz\/","title":{"rendered":"Sehr geehrte Frau L\u00fchmann von der FAZ,"},"content":{"rendered":"<p>mit Verlaub und bei allem Respekt, Sie haben da heute <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/vorbild-vice-magazin-die-ironie-macht-alle-gleich-13104553.html?printPagedArticle=true\">einen ganz sch\u00f6n dollen Unsinn in die FAZ getippelt<\/a>.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" lang=\"en\">\n<p>Die FAZ weint und schimpft \u00fcber Vice und \u00fcber Blogs. Die Jahrtausendwende hat angerufen und meint, sie findet diese Debatte jetzt langweilig<\/p>\n<p>&mdash; Ronny Kraak (@das_kfmw) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/das_kfmw\/statuses\/501986461143805952\">August 20, 2014<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><br \/>\n<small>(Eigentlich hoffte ich ja, diesen Bl\u00f6dsinn niemals nicht kommentieren zu m\u00fcssen.)<\/small><\/p>\n<p>Wissen Sie, Frau L\u00fchmann, ich bin Sozialarbeiter. Ich arbeite mit Kindern, mit Heranwachsenden und auch mit jungen Erwachsenen. Das sind diese Wesen, \u00fcber die einige ihrer Kollegen gerne mal schreiben. Das zu tun ist meine Profession, das habe ich gelernt und ich liebe diesen Job. Wirklich.<\/p>\n<p>Nebenbei betreibe ich da irgendwo in diesem Internet dieses kleine, bescheidene Weblog hier. Es ist neben der Musik mein liebstes Hobby. Ich habe mir nie Gedanken dar\u00fcber gemacht, ob ich mit dem, was ich hier tue, irgendwelchen journalistischen Anspr\u00fcchen gerecht werden k\u00f6nnte. Das war mir immer v\u00f6llig latte. Ist ja mein Job nicht, den machen andere (hoffentlich) viel besser, dachte ich immer und denke ich mir auch heute noch. Schlicht nicht meine Baustelle, wenn Sie verstehen. Und mit Baustellen kenne ich mich aus. Wirklich. <\/p>\n<p>Vieles von dem, was ich irgendwann mal am Journalismus lieben gelernt habe, habe ich bei Cordt Schnibben gelesen. &#8222;Reklame Republik &#8211; Seltsame Berichte zur Lage der vierten Gewalt&#8220; empfand ich in meiner &#8211; zugegeben  ziemlich verkifften &#8211; Hippiezeit als ein ganz und gar gro\u00dfartiges Buch. Es verschaffte mir einen Einblick in eine Welt, mit der ich als Zivi sonst nichts zu tun hatte. Ein tolles Buch, aber Sie kennen das sicherlich. Hoffentlich. Kurz darauf schloss ich ein Spiegel-Abo ab. Der alte Augstein war damals noch Chefredakteur. Da konnte man nichts falsch machen und da konnte man imho damals auch nichts gegen sagen. Ein guter Mann, wie mir seine Geschichte mitteilte, von der ich auch in meiner Zivi-Zeit gelesen hatte. Als Zivi hatte ich ja Zeit f\u00fcr so was. <\/p>\n<p>Heute ist es mir manchmal ein wenig peinlich, mal ein Spiegel-Abo gehabt zu haben. Ich erz\u00e4hle das nicht so gerne. Das liegt nicht an dem Spiegel von damals, eher an dem von heute, aber dieses Thema mag ich hier gar nicht erst aufmachen. Journalismus ist schlie\u00dflich mein Job nicht, die Kritik daran schon gar nicht.<\/p>\n<p>Ich kaufte dann, etwas sp\u00e4ter und sehr lange ein paar Mal die Woche die taz, was ich heute auch nicht mehr tun w\u00fcrde. Man will ja nicht jeden Tag die Nachrichten von gestern gedruckt sehen. Heute haben wir daf\u00fcr ja das Netz. Ein Segen f\u00fcr News-Junkies wie Sie, wie mich. Finde ich.<\/p>\n<p>Die FAZ habe ich nie gekauft. Ich durfte sie allerdings als Zivi immer den von mir betreuten, alten Menschen vorlesen. Die mochten die FAZ und das, was in ihr stand. Allerdings assoziiere ich seitdem die FAZ immer mit dem Geruch von Altersheim. Wom\u00f6glich mein Fehler, aber vieles von dem, was ich hin und wieder im Netz von der FAZ mitbekomme, holt diesen unliebsamen Geruch von damals wieder hoch.  Man kann ja auch nicht raus aus seiner Haut. <\/p>\n<p>Sp\u00e4ter dann, lange nach meinem Zivildienst,  wollte mal ein guter Bekannter von mir Journalismus studieren. Er wollte Gutes in die Welt tragen. Ich mochte diese Motivation. Auch weil ich ihn sehr mochte und dachte, er w\u00fcrde ein guter Journalist werden. Er bewarb sich in Leipzig und in Hannover auf ein Studium. &#8222;Gute Standorte&#8220; f\u00fcr sein Vorhaben, wie er damals meinte. Ich wei\u00df es heute nicht mehr ganz genau, aber ich glaube in Hannover nahm man ihn nicht, weshalb er daraufhin nach Leipzig ging. Wir haben uns ewig nicht gesehen. Heute macht er was &#8222;mit Medien&#8220;. Im Internet. Gar nicht mal mehr so nahe an seinem damaligen Vorhaben. Aber eine gute Schreibe, die hat er erlernt. Manchmal beneide ich ihn ein bisschen darum, wenn Sie verstehen. Aber &#8222;man kann nicht immer alles haben&#8220;, meinte meine Oma damals ganz fr\u00fcher schon immer und meine Oma war eine ziemlich kluge Frau.<\/p>\n<p>Ich habe also mit Journalismus nicht sonderlich viel am Hut. Das haben Sie gut und richtig zusammengefasst. Allerdings habe ich hier auch nie den Anschein erwecken wollen, dass das anders sei.  Ich konsumiere ihn. So wie ich ungef\u00e4hr t\u00e4glich 67 andere Themen im Netz konsumiere.<\/p>\n<p> Ich liebe die Musik, gerne und gerade auch die, die in gro\u00dfen Medien keinen Platz findet, was sie keineswegs schlechter macht. Ich mag Visuelles sehr, sehr gerne. Diese verspulten und mitunter v\u00f6llig abgefahrenen Videos, die im Netz landen und f\u00fcr die sich irgendwelche Menschen in der Welt stundenlang Zeit ans Bein binden, die aber keinerlei journalistische Relevanz haben. Dort geh\u00f6ren sie vielleicht auch gar nicht hin &#8211; daf\u00fcr schlie\u00dflich gibt es Blogs. Manchmal mag ich auch einfach nur Lustiges. Wir alle, die wir auch heute noch etwas tiefsinniger zu denken versuchen, haben kaum noch Platz f\u00fcr Quatsch in der Birne. Dabei kann Quatsch so was sch\u00f6nes sein, auch wenn der lange nicht alles ist. Das Sahneh\u00e4ubchen allerdings sind GIFs. Die Dinger \u00fcber dessen Faszination fast alle Ihrer Kollegen schon geschrieben haben und ihnen dennoch keinen Platz einrichten, weil sie keinen Nachrichtenwert haben. Richtig. Haben sie objektiv betrachtet auch nicht. F\u00fcr mich aber schon. <\/p>\n<p>Und dennoch mache ich hier eben nicht nur Quatsch. Ich teile Gedanken, Gef\u00fchle und auch ein St\u00fcck weit mich selber mit. Leider ist das alles nicht immer ganz so witzig und ironisch, wie Sie ja meinten, aber so ist das Leben halt. &#8222;So, wie es einem t\u00e4glich vor die F\u00fc\u00dfe f\u00e4llt&#8220;. Auch das hat meine Oma gerne gesagt. Eines allerdings ist das in der Summe nicht: &#8222;Substanzlos&#8220;, wie Sie das ja genannt haben. Denn die Substanz hier bestimme nur ich. Ich ganz allein.  Fern ab von jeglichen redaktionellen Zw\u00e4ngen. Wenn ich mich hier nur mal beispielsweise durch meine &#8222;Kopfkinomusik&#8220; klicke, hat die in den letzten neun Jahren wom\u00f6glich mehr an Substanz gesammelt, als ein unterdurchschnittlicher Plattenladen in der Hauptstadt. Um das zu wissen allerdings, muss man sich halt auch mal die M\u00fche machen und dort rauf klicken. Daf\u00fcr aber war wohl keine Zeit, nehme ich an. F\u00fcr den &#8222;T\u00e4glichen Sinnwahn&#8220; auch nicht, glaube ich, denn dort ist meistens Schlumilu (Schluss mit Lustig). Aber ich schweife ab.<\/p>\n<p>Eigentlich geht es in Ihrem Artikel ja darum, dass einige der deutschen Blogs irgendwie dem Vice hinterhereiern w\u00fcrden und irgendwie deren vermeintliche &#8222;L\u00e4ssigkeit&#8220; zu \u00fcbernehmen versuchen. Nun&#8230; Ich habe Vice nicht mal im Reader, der f\u00fcr mich das ist, was f\u00fcr Sie Ihr t\u00e4glicher Nachrichtenticker sein d\u00fcrfte. Sehr wichtig also. Allerdings ist in meinem kein Platz f\u00fcr Vice.<\/p>\n<p>Sie arbeiten sich da irgendwie an der ISIS-Doku ab. Kann man v\u00f6llig kontextlos im Hinblick auf Blogs schon mal machen, ja, auch wenn sich mir der Sinn dessen so gar nicht erschlie\u00dfen will.  <a href=\"http:\/\/www.blogrebellen.de\/2014\/08\/15\/mit-vice-im-islamic-state\/\">Martin hatte bei den Blogrebellen<\/a> dazu alles irgendwie Nennenswerte schon zusammengefasst.<\/p>\n<p> Man darf das Vice auch gerne ambivalent lesen und beurteilen. Ich mag vieles von denen, was bei Munchies oder auch auf Motherboard kommt. Die haben dort mitunter gro\u00dfartiges Zeug, wirklich. Ich muss aber die Stories, die Vice \u00fcber &#8222;Weed-Vagina-Gleitgel&#8220; und \u00e4hnlichen Schrott schreibt, nicht lesen und lasse das auch lieber. Ich lese die auch nicht, wenn die \u00fcber elektronische Musik schreiben. Davon n\u00e4mlich verstehen die rein gar nichts. Und das meine ich total unironisch, weil das ist wirklich so. Aber ich kann akzeptieren, dass die da irgendwo ihr Zeug ins Netz droppen. Ich muss das schlie\u00dflich ebenso wenig lesen, wie ich die Bild lesen muss. <\/p>\n<p>Nun meinten Sie ja, dass die irgendwie Vorbilder oder so was f\u00fcr einige deutsche Blogs sein k\u00f6nnten, wenn ich das richtig verstanden habe. Sie reihen mich in diese Blogs ein. Und ich muss sagen, nein, das ist Vice sicher nicht. Nicht f\u00fcr das, was ich hier t\u00e4glich veranstalte. Keine Ahnung, ob Marcel von Amy &#038; Pink das anders sieht, aber ich mochte auch das, was er macht, nie sonderlich gerne. Habe ich ihm sogar auf Nachfrage hin mal aufgeschrieben, hat er allerdings nie ver\u00f6ffentlicht. Er wird schon wissen, warum. Genau deshalb aber nehme ich Ihnen diesen haneb\u00fcchenen Vergleich besonders \u00fcbel. Sie haben sich keine drei Stunden Zeit genommen, um in den Archiven zu st\u00f6bern, sich einzulesen, beklagen aber den &#8222;substanzlosen&#8220; Umgang mit dem journalistischen Gut und konterkarieren dieses im selben Absatz durch Ihr Geschriebenes. <\/p>\n<p>Ob Christian von Schlecky nun ob der Vice verkrampft &#8222;l\u00e4ssig&#8220; sein will (Toll \u00fcbrigens, dass Sie dieses Adjektiv mal wieder rausgekramt haben. Ernsthaft jetzt.), wei\u00df ich nicht, bezweifle das aber. Vielleicht ist er einfach sehr viel l\u00e4ssiger als die Leute beim Vice und ist das schon lange. K\u00f6nnte ja auch sein. <\/p>\n<p>Ich schreibe hier schon l\u00e4nger, als ich von der Existenz der Vice w\u00fcsste, und tue das, was Sie so am Rande &#8222;werbefinanziert&#8220; nannten, obwohl das nicht mal meine und schon gar nicht Ihre wohnlichen Nebenkosten decken d\u00fcrfte.  In genau jenem Stil, der mir gerade beliebt. Vice hin, Vice her. Fick die Redaktion. Ich mache das f\u00fcr mich und f\u00fcr jene, die das lesen und das h\u00f6ren  wollen. Und gleich, das wei\u00df ich jetzt schon, kommt ein fantastischer Ambient-Mix, den nur Liebhaber zu sch\u00e4tzen wissen und den ich beim Schreiben dessen hier geh\u00f6rt habe. Total unironisch, total untrendy und f\u00fcr viele enorm unsexy. Daf\u00fcr aber aus dem Herzen. Den w\u00fcrde Ihr Medium niemals nicht bringen. Das Vice schon gar nicht. Auch deshalb ist Ihr versuchter Vergleich total Banane (das wollte ich schon immer mal schreiben). <\/p>\n<p>Kurzum: mir ist egal, was Journalismus macht, ich will keinen machen. Ich will bloggen, ich will das bei mir sammeln, was mich t\u00e4glich so anmacht; Punkt. Nicht mehr, nicht weniger. So. <\/p>\n<p>Weil: so sind Blogs eben. Vielleicht h\u00e4tte das in der Redaktion auch einfach mal wer erw\u00e4hnen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Herzlichts<br \/>\nRonny<\/p>\n<p><small>(P.S. Nicht von irgendwem gegengelesen, wahrscheinlich wieder mal 300 Rechtschreibfehler, 28 Gedanken vergessen,  aber ehrlich, und einfach so &#8211; schnell aus der H\u00fcfte. Ich w\u00fcrde um nichts in der Welt meinen Job mit dem Ihrigen tauschen wollen. Bloggen n\u00e4mlich ist im Idealfall mehr als ein Job. Bloggen ist Liebe. Aye.) <\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit Verlaub und bei allem Respekt, Sie haben da heute einen ganz sch\u00f6n dollen Unsinn in die FAZ getippelt. 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