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Mit verbundenen Augen: Aphex Twins “Flim” am Schlagzeug

Im Januar dieses Jahres hatte ich hier Aphex Twins “Windowlicker” am Schlagzeug. Diese Drum-Session hier, die Ben Anderson mit verbundenen Augen über Aphex Twins “Flim” gespielt hat, ist schon ein bisschen älter, aber nicht weniger gut – im Gegenteil.

(Direktlink, via reddit)

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Adventskalender 2014, Türchen #21: Gelka – Fading Lights Mixtape

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Der Mixcloud-Account der beiden Budapester von Gelka dürfte einer der meistgespielten in meinem dortigen Stream sein. Mit ihrem Hang zum Downbeat und zum klassischen Lounge-Sound machen sie pro Upload locker 10.000 Plays, was für Mixcloud eben schon mehr als nur “recht ordentlich” ist. Diese Zahlen erreichen sie natürlich nicht ohne Grund.

Ich habe mich im Laufe des Jahres, durch alle ihre Mixe gehört und freue mich immer sehr, wenn es denn wieder einen neuen gibt. Man kann förmlich spüren, dass die alle mit ganz viel Liebe und Leidenschaft zum Detail entstehen. Ihr Sound erinnert an die Farbe Gold. Akustisches Gold quasi, das sich wohl am ehesten an einem Sonntagmorgen genießen lässt.

Sie spielen Musik in Anlehnung an Nightmares on Wax und Cafe del Mar, was heute ja so viele nicht mehr machen und ich würde den beiden unheimlich gerne mal live zuhören wollen. Der Liebe wegen. Außerdem bin ich irgendwie froh, dass es so lange nach den von mir gekauften “Future Sound of Budapest“-Compilations wieder ein musikalisches Licht in der Hauptstadt Ungarns zu geben scheint. Die Erinnerung an jene Compis verschmelzt auch ganz wunderbar mit ihrem heute gespielten Sound – das hätte schon damals gut zusammengepasst.

Eigentlich hätten die beiden aktuell überhaupt gar keine Zeit gehabt, diesen Mix hier zu machen, weshalb ich sehr intensiv darum bat. Sie bereiten gerade ein neues Mixtape vor und remixen nebenbei auch fleißig für kommende VÖs.

Dafür aber ist ihr Mix, der mit ganz viel souligem Deep House in den Morgen fährt, um so schöner geworden. Die Tracklist könnte genau so von mir unterschrieben werden. Musik, zu der man auch ganz wunderbar zu Hause tanzen kann. Auch an einem 4. Advent.


(Direktlink)

Style: Deep House
Length: 00:50:05
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01. Shura – Just Once (HONNE Remix)
02. Youandewan – 93
03. Galimatias & Sorrow – Subside
04. Hayden James – Something About You
05. Bearcubs – Let Go (Kartell Remix)
06. Maya Jane Coles – Something In The Air (Bonobo Remix)
07. The XX – Chained (Liar Remix)
08. From P60 feat Jaidene Veda – Softly (Forteba remix)
09. Moon Boots – Dont Ask Why (LcAW Remix)
10. Anthony Mea – Look At Me (Forteba Remix)
11. Rancido ft. Jaidene Veda – Colors Of Your Love
12. Sonder – Feel Me
13. Youandewan – Times
13. Will Saul & Tam Cooper – Sequential Circus
14. Gelka feat. Phoenix Pearle – Being You (Scullious Remix)
15. Hiatus – The Magician

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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Wie man eine R6-Batterie selber machen kann

Ich habe keine Ahnung, ob das so wirklich funktioniert, das Video immerhin suggeriert und ich glaube dem erstmal. Nicht, dass das einfacher wäre, als seine Mignon-, AA-, oder R6-Batterie einfach kaufen zu gehen, aber manch einer mag es selbstgemacht ja halt lieber. Und außerdem: Science!

(Direktlink, via reddit)

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Mit 90 Helium-Ballons auf einem Liegestuhl in die Luft gehen

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Ich hab’s ja nicht so mit Höhe, aber das hier ist ziemlich cool. Basejumper Erik Roner hat sich in Koop mit einem Brausehersteller 90 ziemlich große und Helium gefüllte Ballons an einen Liegestuhl gebunden und ist damit dann fast 2500 Meter in die Höhe geflogen. Dann hat er mit einem Gewehr die Ballons zerschossen.

Was mich ja noch interessiert hätte: ob der wohl auch nur an den Ballons wieder heile runtergekommen wäre? Vielleicht könnten die das ja auch noch mal probieren.

(Direktlink, via Daily Dot)

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Per Projection Mapping: das eigene Gesicht auf ein Gesicht

Schöne Idee für ein Musikvideo von Emmy Curl, für das Nuno Barbosa unter anderem Portraitaufnahmen von Emmy Curl auf das Gesicht von Emmy Curl projiziert, was etwas sehr Verwirrendes mit sich bringt.

(Direktlink, via Deezen)

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Because I’m happy

Ein von Banksy (@banksy) gepostetes Video am

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1994: Die Beastie Boys mit “Sabotage” live bei David Letterman

20 Jahre ist das her. 20 Jahre! Alter.

(Direktlink, via reddit)

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Bär haut Weihnachtsmann um

Glendora native Robert Martinez has 10 cameras set up to watch wildlife, and put a Father Christmas doll in front of one of them in the hope of attracting the attention of a mountain lion.

(Direktlink, via Arbroath)

Wie Nicht-DJs eine DJ-Konsole interpretieren

Hihi, das ist toll! “Buzzfeed hat zwölf Leuten die nix mit DJing am Hut haben, diese Grafik einer DJ Konsole vorgelegt und sie dann aufgefordert, die ganzen Knöpfe zu beschriften.”


(via r0byn)

Ein RTL-Reporter und “die Türken aus Syrien”

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[Update] RTL hat mittlerweile reagiert und folgendes Statement veröffentlicht:

Da Pegida-Anhänger bisher nicht oder kaum mit Journalisten reden, hat sich ein Reporter des Landesstudio Ost, welches für RTL aus der Region berichtet, verdeckt auf die Pegida-Demo am vergangenen Montag in Dresden begeben, um Stimmungen und Aussagen für eine spätere Berichterstattung aufzugreifen. Bei seinem Einsatz wurde der verdeckte Reporter, der seit 2 Jahren für das Landesstudio Ost arbeitet und vorher für den NDR tätig war, von einem NDR/Panaroma-Team für ein Interview angesprochen. In dieser Situation hatte er drei Möglichkeiten: Nichts sagen, sich als Kollege outen – oder in der gespielten Rolle eines Pegida-Anhängers verbleiben. Er entschied sich für Möglichkeit drei – und traf damit die eindeutig falsche Entscheidung. Seine Aussagen geben weder seine Meinung noch die von RTL wieder.

Klar, oder?

Auch das Erste hat reagiert:

Das sah ein RTL-Reporter offenbar anders. Er gab sich als normaler Demonstrant aus, angeblich um “Stimmungen und Aussagen für eine spätere Berichterstattung aufzugreifen”. Und er klopfte latent ausländerfeindliche Sprüche (bezüglich der Zahl der Türken im Straßenbild und des Bürgerkriegs in Syrien) – leider auch in unsere Kamera. Was das sollte, wissen wir nicht. Aber eines ist für uns klar: Das geht gar nicht! Damit gibt man denen ein gutes Argument, die immer “Lügenpresse” rufen. Immerhin hat er uns inzwischen informiert, dass er für RTL arbeitet und 2012 zwischenzeitlich auch für ein NDR Regionalstudio. Was nichts daran ändert, dass er vor unserer Kamera den “normalen Demonstranten” gespielt und damit der Glaubwürdigkeit von Journalisten einen Bärendienst erwiesen hat.

Ich habe mir letzte Nacht gänzlich die ungekürzten Pegida-Interviews von Panorama angesehen und finde, dass diese Leute ja froh sein können, dass ihre Aussagen am Ende nur gekürzt erscheinen. Das Geblubber ist mitunter nur schwer erträglich. Mittendrin RTL-Reporter Felix Reichstein, der nicht nachvollziehbaren Unfug erzählt und sich mittlerweile von seinen Äußerungen distanziert, da diese wohl “nicht seiner Meinung entsprächen”. Äh, bitte was!? Kann man sich nicht ausdenken!

(Direktlink, via Martin)

Adventskalender 2014, Türchen #20: Till von Sein – Sky is the limit und gut ist

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Keiner hat in meinem Stream einen aktiveren Soundcloud-Account als Till von Sein. Fast jede Woche kommen da neue Mixe rein. Viele von ihm selber, viele die er resharet und die ich mir meistens anhöre, weil sein musikalisches Fürgutbefinden im Regelfall aus das meinige trifft. Housig geht es da meistens zu, deep auch und so hat Till dafür gesorgt, dass ich auf die ein oder andere musikalische Perle überhaupt erst aufmerksam wurde.

Und weil Wochenende ist, könnt ihr die Tanzschuhe auch gleich anlassen, genau für diese ist dieser Mix gemacht. Till bespielte letzte Nacht Madrid und in den nächsten Wochen die halbe Erdkugel. Ganz nach dem Motto “Sky is the limit und gut ist”. Da drunter scheint er’s nicht zu machen. Find’ ich gut.


(Direktlink)

Style: Deep House
Length: 01:02:12
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
keine

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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Olli Schulz – Als Musik noch richtig groß war

Ich mag den Olli ja irgendwie sehr. Und das schreibe ich so oft ja nun auch nicht. Vielleicht kaufe ich mir ja irgendwann auch mal noch ein weißes Hemd, das ich dann unter einem roten Strick-Pulli zu verstecken versuche. Aber eher wahrscheinlich dann doch nicht. Nur; “Irgendwann dann wirst du groß sein, und suchst deine Melodie”.

Und schon wieder ZDF-Content. Sorry dafür, aber ist halt gut.

“Ich war ein Junge… auf einem Punkrock-Konzert.

[…]

Die CDs sind zerkratzt, das Vinyl ist verbogen und auch ich bin ganz schön lädiert.

[…]

Schreib Songs in der Nacht.

Ein Mädchen kommt manchmal ins Zimmer und sagt, ‘Papa, was machst du fürn Krach?’

[…]

Irgendwann dann wirst du groß sein und suchst deine Melodie.

[…]

Unser Song endet nie. “

(Direktlink, via Miami Schwarz)

Pärchenposter: Things You Do that Really Piss Me Off

In einer Partnerschaft ließen sich Probleme dieser Art wohl auch über Gespräche klären. Aber so ein Poster kann durchaus der Entwicklung hin zu einem Gespräch zuträglich sein. Und wenn die Liebe eh schon im Eimer ist, dann geht das. Und im Büro unter Kollegen geht das auf jeden Fall sowieso. Ebenso wie in der WG-Küche. Erhältlich hier.

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(via this isn’t happiness)

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[Sponsored] Bose mit der Geschichte hinter Fatboy Slims “The Rockafeller Skank”

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Bose fährt gerade um die Welt und lässt sich für #ListenForYourself von Musikern die Geschichten erzählen, die hinter ihren vielleicht größten Erfolgen stecken. So plaudern the Hives, Bloc Party und eben Fatboy Slim hier über “The Rockafeller Skank”.

Das ist ziemlich kuhl, weil er hier in einem Studio sitzt, dass dem unseren von damals nicht ganz unähnlich ist. Der Atari ST (mit ich glaube Cubase), die alten Akai-Sampler und das Nordrack standen so bei uns auch. Schön auch die ollen Disketten und die ganzen Acid-Smilies. Da kommt ein wenig Nostalgie in mir hoch.

Und dann erzählt er eben, wie das damals so war mit “The Rockafeller Skank”, mit dem quasi ein ganzes Genre gründete, und was danach alles so passierte. Vielleicht einer der ersten echten internationalen Superstars der elektronischen Musik und macht dennoch immer einen irgendwie bodenständigen, nie abgehobenen Eindruck. Ich mag das.

(Direktlink)

[Sponsored by Bose]

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Kontaktversuch: “Lügenpresse” trifft Pegida

Man würde ihnen immer “die Worte verdrehen”, sie als “Nazis denunzieren” und deutsche Medien würden eh nur “staatliche Propaganda betreiben”, sagen jene, die es betrifft.

Es wird viel geredet über Pegida, Panorama ist jetzt mal hingegangen und hat einige der Pegidas über ihre Demos sprechen lassen und so sprechen die halt.

[Update] Weil ja immer wieder argumentiert wird, die pösen Medien würden das eh alles manipulieren, hat Panorama die Interviews auch in voller Länge. Aber es wird nicht besser!

(Direktlink)

Ich lass das mal gänzlich unkommentiert.


Auweia.