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Autor: Ronny

Die weltweit größte Jesus Statue versorgt wohl umliegende Dörfer in Polen mit Internet

Eine Gruppe lokaler Journalisten hat in Świebodzin, Polen, hat auf der 33 Meter hohen Status von Jesus Christus neulich wohl „Internetantennen“ entdeckt (Link auf polnisch).

Die Christus-König-Statue ist eine monumentale Christusfigur in Świebodzin in der Woiwodschaft Lebus im Westen Polens. Sie wurde 2010 auf einem gut 16 Meter hohen aufgeschütteten Hügel errichtet und misst – inklusive der drei Meter hohen Krone – 36 Meter. Damit ist sie weltweit die höchste Christusfigur und sechs Meter höher als die Christus-Erlöser-Statue in Rio de Janeiro.(via Wikipedia)

Ein Vertreter eines ansässigen Internetproviders bestätigte, dass der Sender Internet in die nächsten Dörfer verteilt. Er weigerte sich, die Einzelheiten des Vertrags offenzulegen, sagte aber, dass die örtliche Kirche das Netzwerk für ein Videoüberwachungssystem brauche und fügte hinzu, dass die Vereinbarung völlig legal sei.

„Wer ist dein Provider?“

„Jesus!“

„Wer bringt dir das Internet?“

„Jesus!“

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Über Flippern in den 1970ern: Einsam am Flipperkasten (1978)

In den 1970ern muss Pinball ein ziemlich wichtiges Ding in den verrauchten Locations Mitteleuropas gewesen sein. So sehr, dass sich einige echte Sorgen zu machen schienen. Ein schönes Zeitdokument zum Thema vom Schweizer Fernsehen im Jahr 1978.

Der Spielsalon ist in den 70er-Jahren Treffpunk vieler Jugendlicher. Die Maschine als Spielpartner erfüllt die Wünsche der Spieler. Wer möchte nicht ein «Champ» sein und von den Frauen bewundert werden? Wenn schon nicht im wahren Leben, dann wenigsten am Flipperkasten.


(Direktlink)

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Album-Stream: DJ Koze – knock knock

Ich hatte schon vor ein paar Tagen das Vergnügen, das neue Album von DJ Koze hören zu können. Es klingt, ganz wie gewohnt, verdammt rund und in sich stimmig. Koze hat diesmal verhältnismäßig viele Vokalisten an Board, was der Sache keinen Abbruch tut – im Gegenteil. Das Album funktioniert zum Home listening ebenso gut, wie Teile davon auf dem Dancefloor. Mit der schon veröffentlichten Single „Pick Up“ hat er ein derartiges Sommer-Brett hingelegt, um das wohl keiner da draußen diesen Sommer herumkommen wird. Es wird wohl kaum einen Floor geben, auf dem dieser Track nicht in Heavy Rotation laufen dürfte. Sei es drum.

Das Album erscheint am 04. Mai auf Pampa und NPR hat es schon jetzt im kompletten Stream, so das sich jeder ein eigenes (Klang)Bild davon machen kann.
(via Danke, Kasper!)

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Was man zum Eurovision Song Contest bitte alles nicht mitbringen sollte

Am 12. Mai findet das Finale des Eurovision Song Contest zum ersten Mal in Lissabon, Portugal, statt. Soweit, so wenig erwähnenswert. Aber: die Macher Veranstalter haben nun eine Liste veröffentlicht, die bekannt gibt, was die Gäste bitte alles nicht mitbringen sollen. Und da kann man schon mal grübeln und sich fragen, „Warum?!“ Schließlich ist es ja wohl das Normalste der Welt, zu so einer Veranstaltung einen Einkaufswagen mitzubringen. Oder seine Leiter. Oder Verlängerungskabel. Und Golfbälle sind ja wohl mal Standard! Neben der Brechstange und den Handschellen. Natürlich! Ich käme bei diesen Auflagen als Gast demnach schon mal nicht in Frage. Tja, bleib ich halt zu Hause. Der Hund würde eh nicht mitkommen wollen.


(via BBC)

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Arte-Doku: Reparieren wird belohnt – Weiternutzen statt wegwerfen

Als Kinder im Osten wussten wir von Berlin-nahen Müllkippen, die die Berliner Stadtreinigung des Westens nutzte, um ihren Müll gegen Devisen im Osten abladen zu können. Die Plätze waren gut gesichert, denn dort sollten sich lieber keine Bürger der DDR rumtreiben, um vielleicht noch Brauchbares aus dem Westen für sich mitzunehmen. Hin und wieder gelang es doch irgendwem, sich nachts Zugang zu verschaffen und für unsere Verhältnisse wahrhafte Schätze bergen zu können. Gerade technische Exponate waren sehr gefragt, den einiges davon funktionierte uneingeschränkt. Wir fragten uns damals, warum Leute etwas wegschmeißen würden, was noch funktionieren würde. „Wegwerfgesellschaft und so“, damit beantworteten wir uns diese Frage und waren alle davon überzeugt, dass uns so etwas nie widerfahren würde. Zumal im Osten immer alles irgendwie repariert wurde – auch weil es halt einfach weniger gab.

Heute erwische ich mich dann doch schon mal dabei, etwas wegzuwerfen, was eigentlich noch einwandfrei funktioniert, aber durch Neues ersetzt wird. Eigentlich grundfalsch, wie ich ja weiß. Ein bewusster Umgang damit, der in der Summe natürlich ein viel größeres Problem als nur das in der eigenen Tonne darstellt, tut dringend Not – und da gibt es aktuell ganz gute Ansätze, wie diese Arte-Doku zeigt.

Lieber kaufen statt reparieren? Elektrogeräte sind reine Wegwerfartikel geworden. Gegen diesen Trend stemmen sich immer mehr Menschen. Sie fordern das Recht auf Reparatur. Detlef Vangerow weiß aus Erfahrung: Viele Geräte könnte man reparieren und weiter benutzen.

Detlef Vangerow aus Reutlingen ist sauer. In einem Wertstoff-Container findet er statt Schrott häufig Elektrogeräte, die funktionieren oder nur leicht beschädigt sind: Staubsauger, Küchenmixer, Radios. „Wie weit ist es gekommen, dass wir so etwas wegwerfen?“, fragt er. Deshalb hat er ein Unternehmen gegründet, das „Reparateure“ ausbildet und mithilft, den alten Geräten zu mehr Lebenszeit zu verhelfen – oder sie sogar „besser als neu“ zu machen. Röhrenradios aus grauer Vorzeit mit Musik-WLAN, Waschmaschinen mit Handysteuerung – alles ist denkbar. Von einer „Reparatur-Revolution“ würde auch die Wirtschaft profitieren. Laut einer Studie von 2016, die von der Unternehmensberatung Mc Kinsey miterstellt wurde, könnte die Wirtschaft bis 2030 jährlich um 0,3 Prozent schneller wachsen, wenn Rohstoffe möglichst lange genutzt werden. Eine längere Nutzungsdauer von Elektrogeräten hätte auch positive Auswirkungen auf die Umwelt: Viele Rohstoffe, die in den Geräten verbaut werden, sind knapp, die Entsorgung ist schwierig.

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Ein filmisches Mashup, das die Vorteile des Radfahrens gegenüber zum Auto aufzeigt

Einfach die Karre mal stehen lassen. Hat man eh nur Stress. Dann lieber mit dem Rad los und hoffen, dass
Autofahrer es einem gleichtun, denn die stressen halt auch die Radfahrer.

This an unbranded PSA for bike advocates and enthusiasts, content designed for anyone and everyone to share, remix, or tailor for their own purposes to promote cycling and transportation choices in their communities. Erin DeWitt and I made this with some help from my mom to kick off spring 2018 and encourage you to RIDE A BIKE on this beautiful day.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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