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Dub Fx feat. Talib Kweli @ Lattenplatz, Hamburg, 21.07.2014

Ich stehe tierisch auf das, was Dub FX so macht und der traf sich am Montag mit Talib Kweli auf dem Lattenplatz in Hamburg, der eher ein Hof ist, und die beiden jamten dort für 20 Minuten.

Ich mag auch diesen Hof sehr, ich saß dort im April letzten Jahres gemeinsam mit Martin und MoGreens in der Mittagssonne und wir tranken derbe (DERBE) auf meinen gerade (vorerst) gewonnen Prozess gegen HGM-Press. Partisan Vodka war unser Begleiter. Da hätte ich mir dieses Spektakel auch gut vorstellen können. Vielleicht dann beim nächsten Mal.

(Direktlink, via Christian)

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Keiner der Punkte bewegt sich im Kreis

Schöne optische Illusion, die am Ende schlicht auf Geometrie basiert. Drauf gekommen allerdings bin ich von selber auch nicht.

(Direktlink, via TDW)

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Samstagmorgen: Eltern vs Kinderlose

Die Eltern unter euch dürften das so oder zumindest so ähnlich kennen. Rob Fee von Mandatory hat das mal in einer Grafik zusammengefasst.

It doesn’t matter how many parenting books you read or how much research you do before having a child, nothing will ever prepare you for having every Saturday for the next two decades of your life destroyed. Kids don’t get the idea of sleeping in on the weekend or giving you a day off after a long shift at work. They’re relentless monsters that want nothing more than to drain you of your life force. If you don’t believe me, let’s look at an average Saturday for someone with kids verses an average Saturday for someone without kids.

Und trotzdem sind die Kleinen das Beste, was uns vermutlich je passieren wird. Hoffentlich.


(via Like Cool)

Online-Stadtplan zur Geschichte von Hausbesetzungen in Berlin: “Berlin besetzt”

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(besetzte Häuser in Berlin von 1970 bis heute)

Ein Online-Stadtplan, welcher alle je in Berlin besetzten Häuser auf einer interaktiven Karte zu sammeln versucht. Das nicht nur optisch, sondern auch mit allen möglichen Hintergrundinformationen zu allen Besetzungen, Flugblättern und einer recht ausführlichen Chronik der Geschichte der Berliner Hausbesetzungen. Verdammt informativ, sehr geil!

Berlin besetzt ist ein großartiges Gemeinschaftsprojekt vom Pappsatt Medienkollektiv, reclaimyourcity.net und Eike Send, in Zusammenarbeit mit dem Papiertiger-Archiv, dem Umbruch-Foto-Archiv und azozomox.

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(1973)

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(1990)

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(2014, via Urban Shit)

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Sich mit gefakten Presse-Bändchen auf Festivals schleichen und eine Dokumentation drehen: No Cameras allowed

Ziemlich abgefahrenes Projekt von Marcus Haney, der als Fotograf und Filmemacher auch Mumford & Sons begleitet. Der hat sich wohl einfach mal selber Presse-Bändchen gestickt und hat sich mit diesen Backstage auf Festivals wie das Bonnaroo, das Glastonbury, und das Coachella geschlichen. Außerdem war er so bei den Grammys. Dort hat er dann gedreht. Und fotografiert. Aus diesem Material macht er aktuell eine Doku, das hier ist der Trailer dazu.

Und wenn man der Story glauben mag, wird das eine Dokumentation, die es so hätte gar nicht geben dürfen. No Cameras allowed. Toll!

(Direktlink, via reddit)

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Und, Ronny, wie läuft dein Sommer?

In etwa genau so. Und ich find’s ziemlich geil. Es könnte immer so weitergehen.

(via Gintamania)

Der Baum mit 40 Früchten

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(könnte irgendwann solche Blüten tragen: The Tree of 40 Fruit)

Als heimlicher und gleichwohl untätiger Liebhaber der Botanik geht mir hier ein bisschen das Herzchen auf. “The Tree of 40 Fruit“ von Sam Van Aken ist ein Baum-Hybrid, der aus verschiedensten Steinfurchtsorten zusammengezüchtet wird. Insgesamt trägt er am Ende 40 Fruchtsorten. So der Plan. Neben Kirschen, Pflaumen, Nektarinen, Aprikosen gesellen sich weitere Früchte ausschließlich alter Sorten. Und unabhängig davon, dass es an sich schon mal ziemlich grandios ist, wenn verschiedene Früchte an einem Baum hängen, wird der Baum in endgültiger Größe im Blütenstand wohl nahezu atemberaubend schön aussehen.

The Tree of 40 Fruit is an ongoing series of hybridized fruit trees by contemporary artist Sam Van Aken. Each unique Tree of 40 Fruit grows over forty different types of stone fruit including peaches, plums, apricots, nectarines, cherries, and almonds. Sculpted through the process of grafting, the Tree of 40 Fruit blossom in variegated tones of pink, crimson and white in spring, and in summer bear a multitude of fruit. Primarily composed of native and antique varieties the Tree of 40 Fruit are a form of conversation, preserving heirloom stone fruit varieties that are not commercially produced or available.

Hier der TEDx-Talk von Sam Van Aken zu seinem Baum-Projekt. Ich geh’ dann mal eben in den Garten.

(Direktlink, via Interweb3000)

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Eigensinnige Makrofotografien von Lebensmitteln: The Space Within

Der Fotograf Ajay Malghan fotografiert Essbares. Das auf eine sehr eigensinnige aber dennoch künstlerisch-ästhetisch ansehnliche Art und Weise. Dark Rye hat ihn besucht und ihn über seine Arbeiten sprechen lassen.

The medium of Ajay Malghan’s photography is food but—hold up, hold up—we know that your Instagram feed is filled with filtered images of half-eaten falafel sandwiches and spicy tuna rolls. We understand, we do, and we feel for you. But Malghan’s photography explores the myriad worlds of food’s complexity hiding just beyond its seeming simplicity. For instance, an orange. Everyone knows what an orange looks like, right? But Malghan’s lens toys with the orange until the orange is not an orange but, rather, a curious image of playful ambiguity. There are many people dancing. Wildfires. And all the things that only you will see.

(Direktlink)

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Spirograph aus Plattenspielern

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So was Ähnliches hatte ich vor zwei Jahren schon mal im Blog. Nur ein paar Tage später stelle Stefan von 17nulleins damals seinen Spirographen aus zwei Plattenspielern auf einer Ausstellung aus. Mit blauem Stift. Und so faszinierend ich alleine die Technik finde, sieht das Ergebnis am Ende noch viel beeindruckender aus. Ich würde mir das übers Bett hängen.

(Direktlink, via Doobybrain)

Kantonspolizei Schwyz wirbt mit Pfefferspray: “Fehlt deinem Leben die Würze?”

Die Kantonspolizei Schwyz steht täglich im Dienste der Sicherheit für die Bevölkerung. Für diese vielseitigen Aufgaben sind gut ausgebildete und engagierte Polizistinnen und Polizisten gefragt. Männer und Frauen, die bereit sind, sich täglich neuen Herausforderungen zu stellen.

Der nächste Lehrgang, für den Sie sich bewerben können, startet im April 2015. Hierfür rekrutiert die Kantonspolizei Schwyz wiederum neue Polizeianwärterinnen und -anwärter.

So wirbt die Kantonspolizei Schwyz textlich auf ihrer Website um neue Anwärter. Bebildert wird der Text mit diesem Banner, der auch den Facebook Auftritt der KaPo Schwyz ziert.

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(Screenshot: Facebook/Kapo-Schwyz/)

Vermutlich dachten die sich hierfür Verantwortlichen, “Kommt, lasst uns mal einen Spaß machen! Humor, Mensch, Humor kommt bei den jungen Leuten doch immer voll gut an! Und das ist doch wohl mal oberhammerlustig!”

Vermutlich dachten sie nicht daran, dass es wohl ein ziemlich armseliges Leben sein könnte, das seine “Würze” für das selbige aus dem Einsatz von Pfefferspray beziehen muss. Manchmal tut mir echt der Nacken vom Kopfschütteln weh. Ein wenig sorgt man sich jetzt in der Schweiz, dass sich künftig nur noch «Rambos» als Polizeianwärter melden. Na kiek an.
(via Christian Lemke)

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100 Wasserbomben in unter einer Minute füllen: Bunch O Balloons

Ein Kickstarter-Projekt, welches 10.000 Dollar brauchte und nun schon bei fast 30.000 ist. Kein Wunder! Wie sonst kann man schon 100 Wasserbomben in unter einer Minute mit Wasser füllen. Shut up and take my Money.

Fill and tie hundreds of water balloons in minutes with our attachment that comes ready-to-go, no preparation necessary!

It is time to bring your water balloon fights to the next level with Bunch O Balloons – the hose attachment with 37 pre-connected balloons that automatically fill and tie themselves! This system makes it easy for kids of all ages to prepare 100 water balloons in just ONE minute, giving you enough water balloon ammo for any battle.


(via Martin)

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Blut auf Platinen: Lusine – Arterial

7000 Fotos, eine halbe Stunde Video-Material, 15 Kilo Elektroschrott und fünf Liter Blut, die am Ende (Achtung, Spoiler!) alles kaputt ätzen.

Ein etwas anders gedachtes Stop-Motion Video zu der schönen Downbeat-Nummer “Arterial” von Lusine. Erschienen auf Ghostly International.

The complexity of this electronic track, mixing both cold and warm sounds, inspired me to create something I call “electrorganic” : a mix of blood and human tissues with electronic components like LEDs, screens and boards. The result is an intriguing video, where you don’t really know what’s happening, but you can imagine that some sort of electronic machine is powered by, or producing blood.

Movies and music videos from the 80s and 90s were also a source of inspiration for this video, there are some sequences that are very small tributes to audiovisual works I love like Shinya Tsukamoto’s Tetsuo, Coppola’s Dracula, Cameron’s Terminator, Carpenter’s The Thing, Cronenberg’s Videodrome, the music video Digging in the Dirt by Peter Gabriel…

(Direktlink)

Spenden für #freeJosef

[Update] Die Anwälte von Josef S. kündigen an, in Berufung gehen zu wollen.

10473075_888337554514339_46452916031326746_nEinige, hoffentlich aber viele sollten mitbekommen haben, dass gestern in Wien der aus Jena stammende Student Josef S. nach sechs Monaten U-Haft zu weiteren 8 Monaten “bedingten” (Bewährung) Freiheitsentzug verurteilt wurde. Sowohl das vorrangehende Verfahren als auch der Prozess darf meines bescheidenen Erachtens gerne als “Farce” betitelt werden. Die Aussagen der bezeugenden Zivil-Polizisten waren widersprüchlich, die Beweislage dürftig bis zweifelhaft. Dennoch wurde Josef S. verurteilt. Am Ende womöglich nur deshalb verurteilt, weil er auf einer antifaschistischen Demonstration zur falschen Zeit vor einem richtigen Polizeibeamten stand. Schlimm genug.

Der eigentliche Skandal allerdings ist der, dass durch Urteile wie diese Demonstrationen, die sich gegen Rechts wenden, pauschal kriminalisiert werden und sehr wohl dazu taugen können, dass etwaige Demonstranten sich so sehr eingeschüchtert fühlen, dass sie eben nicht mehr demonstrieren gehen. Das ist in keinster Weise hinehmbar.

Dutzende Polizist_innen haben nichts gesehen und hatten „keine Wahrnehmung“, die Putzkolonnen der MA48 fanden keine Pflastersteine, die Journalist_innen und Überwachungskameras lieferten keine belastenden Bilder. Und was kommt dabei raus? Ein Schuldspruch mit 4 Monaten unbedingter und 8 Monaten bedingter Haft.

Laut der Begründung des Richters wurde Josef für schuldig befunden, weil ihm seine Unschuld nicht nachgewiesen werden konnte – eine Verdrehung des Rechtsstaates sondergleichen.

Hier ausführliche Artikel zum Urteil:
Wiener Gericht spricht deutschen Studenten schuldig (Sueddeutsche)
Urteil in Wien: Deutscher Student Josef S. schuldig gesprochen (SpOn)
“Man wollte Josef zum Sündenbock machen” (Welt)
Schuldspruch gegen Josef S. in Wien – Ein Zeuge reicht (taz)

Wenn man sich den Verlauf und einige Details des Prozesses ansieht, ist es schwer vorstellbar, dass es tatsächlich zu diesem Urteil kam. Es ist nahezu unbegreiflich.

Die Anwälte und Josef S. überlegen gerade, ob die Rechtsmittel gegen das Urteil einlegen wollen. Ich fände das richtig und auch wichtig, denn eigentlich kann man Derartiges nicht unwidersprochen hinnehmen. Dafür allerdings ist eines unabdingbar: Geld. Denn Anwälte kosten. Im Regelfall nicht wenig. Das weiß ich selber aus eigener Erfahrung. Ohne Anwälte allerdings wird es bei dem hier gesprochenen Urteil bleiben und das darf eigentlich nicht sein.

Mittlerweile wurden zwei Spendenkonten für die Familie von Josef eingerichtet. Wer findet, dass dieses Urteil unter diesen Umständen geprüft werden sollte, kann da gerne was drauf tun. Ob am Ende allerdings tatsächlich Rechtsmittel eigelegt werden ist bisher nicht sicher.

Wir haben ein privates Konto der Familie eingerichtet:
Kto-Nr: 263528200 IBAN: DE89 8204 0000 0263 5282 00
BLZ: 82040000 (Commerzbank) BIC: COBADEFFXXX
Verwendungszweck: Wien

Die Ortsgruppe der Roten Hilfe Jena hat ebenfalls ein Spendenkonto für Josef eingerichtet:
Rote Hilfe Ortsgruppe Jena
Kto-Nr.: 4007 2383 09 IBAN: DE77 4306 0967 4007 2383 09
BLZ: 430 609 67 (GLS-Bank) BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: Wien

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Mit dem Kajak auf einem Wal stranden

(Direktlink, via Interweb)

Nosemouth

Nosemouth nimmt sich Portraits aller möglichen Berühmtheiten, retuschiert die Münder raus und ersetzt diese durch übergroße Nasen. “All Nose. No Mouth.” Oha!

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