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Beruflich umorientieren? Kein Problem. Einsiedler/in per Stellenanzeige gesucht

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(Das Häuschen des Waldbruders in der Verenaschlucht, Foto unter CC von IqRS)

Endgültig genug von dem ganzen Schmodder hier? Keine Lust mehr auf die digital zivilisierte Welt? Und überhaupt, diese Welt! Endlich weg hier? Kein Problem, die Gemeinde Solothurn in der Nordwestschweiz sucht zum 01. Juli per Stellenausschreibung einen Einsiedler oder eine Einsiedlerin für die Einsiedelei St. Verena in Rüttenen. Zu den Aufgaben gehören neben Hauswart- und
Sakristanendiensten auch der Kontakt zu den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern.

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Neben dem Job könnte man dort ein wohl ruhiges Leben führen, Mobilfunkempfang gibt es keinen und überhaupt scheint das Aufkommen an Menschen dort durchaus überschaubar. Und schön scheint es in dieser Schlucht auch zu sein, wie dieses Video zeigt. So ein bisschen Bock hätte ich ja schon.

(Direktlink, via SpOn)

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Prinzessin Anna aus “Frozen” in GTA IV

Ich hatte am Wochenende das Vergnügen “Frozen”, der hier ja “Die Eiskönigin” heißt, sehen zu können und war durchaus positiv überrascht. Ich mag den Film, wenn man als Erwachsener davon sprechen kann, aktuelle Kinderfilme zu mögen. (Ich liebe Tinkerbell!) Diese werden, so habe ich den Eindruck, mittlerweile ohnehin so konzipiert, dass sich auch die mitsehenden Eltern gut unterhalten fühlen. Aber darum geht’s gar nicht.

Es geht um diese Mod, die Prinzessin Anna von Arendelle in GTA IV ausflippen lässt. Könnte man auch mal wieder spielen.

(Direktlink, via Like Cool)

Selfie from Space

US-Astronaut Rick Mastracchio hatte gestern einen Außenbordeinsatz, den er von der ISS aus antrat. Dabei machte er dieses Selfie von sich. Selfie from Space. Das dürfte gemessen an der Einzigartigkeit der Location in naher Zukunft nur schwer zu toppen sein. Einen Geo-Tag dafür gibt es meines Wissens bisher nicht.

Und Mastracchio schickt über seinen Twitter-Account überhaupt regelmäßig ziemlich geile Fotos von dort oben.

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(via DLR)

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A-Z of Dance

(Direktlink)

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Wenn Drohnen musizieren: Flying Robot Rockstars

Es sind immer die Ideen, auf die erstmal nur einer kommen muss. Und dann muss er wissen, wie es diese umzusetzen gilt. So wie hier.

KMel Robotics presents a team of flying robots that have taken up new instruments to play some fresh songs. The hexrotors create music in ways never seen before, like playing a custom single string guitar hooked up to an electric guitar amp. Drums are hit using a deconstructed piano action. And there are bells. Lots of bells.

(Direktlink, via René)

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Fünf Stunden im Watergate mit Alex Niggemann und die Sache mit dem Warm Up

Vorneweg: das ist einer der besten Mixe, die ich seit langem gehört habe. Er läuft hier ohne Skipping heute schon zum zweiten Mal durch und ist wirklich absolut fabulös.

Ich persönlich mag es sehr gerne, das Warm Up für eine lange Nacht zu gestalten. Man kann da nichts kaputt machen, keine schon vorher geweckten Erwartungen zerstören und man kann dem Abend seinen ganz eigenen Spin geben. Vorausgesetzt, alle Anwesenden lassen sich darauf ein. Man kann natürlich auch alle schon nach Hause schicken, bevor die Nacht überhaupt begonnen hat, aber das ist mir zum Glück noch nie passiert, auch wenn Andre Langenfeld mich und Rudi mal als “Arschlöcher” beschimpfte, weil wir mit einer ziemlich derben Version von Burials “Archangel” unser Warm Up abschlossen und darauf hin sein CD-Player streikte. Konnten wir nichts für und tut auch nicht wirklich viel zur Sache. In der Regel ist es toll, das Warm Up spielen zu können. Natürlich hat die Peak Time auch ihre Vorteile, aber Warm Up bleibt nun mal Warm Up. Wie auch immer.

Das Groove Magazin hat gerade einen fünfstündigen Mix von Alex Niggemann am Start, den dieser Ende März im Berliner Watergate spielte und für den er eben auch selber warmuppte. Vorne enorm zurückhaltend und hinten raus dann die Tanzschuhe fordernd. Riesending, wirklich. Und weil genau das eben Thema ist, haben sie ihm ein paar wenige Fragen auch zum Thema Warm Up und so gestellt. Das liest sich sehr nachvollziehbar, aber eigentlich spricht der Mix auch schon so für sich.

Diese fünf Stunden waren mehr oder weniger geplant. Ich hatte bei den Jungs vom Watergate schon mal anklingen lassen, dass ich auch gerne meine eigenes Warm-up spiele. Dass sie dann so schnell Ernst machen, war dann schon etwas überraschend. Mal gucken, vielleicht werden es nächstes Mal sechs oder sieben Stunden. (lacht)

Wie unterscheidet sich die Vorbereitung auf solch ein langes Set von einem zweistündigen Auftritt? Was ist dabei die größte Herausforderung für dich?

Die Vorbereitung ist definitiv eine komplett andere, wenn ich selbst mein eigener Warm-up-DJ bin. Das ist für mich eine besondere Gelegenheit die Leute fünf Stunden lang auf eine Reise zu schicken, ohne dass diese unterbrochen wird. Wenn jemand anderes für dich das Warm-up spielt, weisst du nicht, welche Art von Musik er wie spielt. Langsam und ruhig, schnell und ruhig, hart aber langsam, melancholisch aber treibend oder einfach deep: Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten und nicht immer bilden diese die perfekte Symbiose zum eigenen Set.


(Direktlink)

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Im Wingsuit durch Gebirgsschluchten

Meines Erachtens sind diese Tüpen* völlig wahnsinnig. Womöglich sind wir uns da einig. Aber ich mag es voll gerne, ihnen bei ihrem fliegendem Wahnsinn zuzusehen. Womöglich sind wir uns auch da einig.

Scotty Bob Morgan (or ‘Robert’ as it says on his birth certificate) is a wingsuit flyer who has made a name for himself as a proximity flyer, that is, someone who gets as close as possible to the ground, trees, cliffs, other wingsuit flyers, and/or various other things that might kill him if he hits them while flying.

The following is a selection of his flights from around the United States over the last year. If you put the video in full screen, you can actually feel your fingers scraping the cliff-side and the tops of the trees.

(Direktlink, via Deepgoa)

*Und Tüp immer mit “ü”.

Relikte der Technologie

Tolle Bilder-Serie aus dem Jim Golden Studio. Flimmernde Super-8 Projektoren, das Wählscheibentelefon, ein olles Handy, eine Schreibmaschine, 8″er Disketten, 7″er Vinyls natürlich, Zip Disketten und noch viel mehr von dem, was einige von uns aus ihrer digitalen Sozialisierung noch kennen dürften. Teils animiert, teils locker für Poster druckfertig. Klasse.


(via this isn’t happiness)

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Plakate in groß auf Wände malen: Wall Dogs of NYC

Ich habe ja seit jeher eine starke Schwäche für Schildermalerei und für jene, die ihr nachgehen. Die Jungs und Mädels von Wall Dogs in NYC machen das auf sinnbildlich großen Flächen und malen Plakate an die Wände New Yorks. Das sie das mit primär werbenden Botschaften machen, ist mir jetzt eben mal wumpe. Handwerk bleibt Handwerk.

In an age with instant communication at your fingertips and digital marketing on every platform, there are those who still get out messages the old-fashioned way, with a paintbrush and some attitude. They call themselves “wall dogs,” says one veteran of the trade, “because we are chained to a wall all day by our safety harness, and we work like dogs.” Vocativ spent a day with these blue-collar artists as they paint advertisements high above the streets of New York City.

(Direktlink)

Lieber scheiße tanzen

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(via Tanzende Synapsen)

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Marcel Dettmann – Essential Mix (2014-04-19)

Berghain Resident Marcel Dettmann und sein Essential Mix-Debüt für BBC Radio 1. Mittwoch, Bergfest, da darf es auch schon mal Techno sein.


(Direktlink)

Tracklist:
Area Forty_one – Reminiscence – DELSIN RECORDS
L.B. Dub Corp – Take A Ride (Feat. Benjamin Zephaniah) (Original Mix) – OSTGUT TON
Conforce – Abundance Of Selves – DELSIN RECORDS
Tobias Freund – Fast Null – OSTGUT TON
Rolando – Time Adjustment – ROLAND ROCHA RECORDS
Reade Truth – Blessing Of Luh – N S Y D E
Prince of Denmark – Your Body – FORUM
Planetary Assault Systems – Riot In Silo 12 – MOTE EVOLVER
Physical Therapy – Million Years Crushed (Norman Nodge Remix) – ALLERGY SEASON
Ø [Phase] – Self Deceit – TOKEN RECORDS
Laibach – Eurovision (Remix) – WHITE LABEL
Esteban Adame – Rise & Shine – EPM MUSIC
Chris Clark – Superscope – WARP RECORDS
Dario Zenker – WM2 – WHITE LABEL
Joey Anderson – Come Behind The Tree – SYNCROPHONE RECORDINGS
Marcel Dettmann – Apron (Luke Slater PAS Remix) – WHITE LABEL
Kobosil – Path – MARCEL DETTMANN RECORDS
Marcel Dettmann – Seduction (Anthony Parasole Remix) – OSTGUT TON
Marco Shuttle – Sing Like A Bird – TIME TO EXPRESS
Mike Storm and GRG – Rainy Mondays – ORBIS RECORDS
L.B. Dub Corp – Nearly Africa – OSTGUT TON
Crystal Maze – Orchidea Nera – ECHOVOLT
Dillon – A Matter Of Time (Marcel Dettmann Remix) – WHITE LABEL
XDB – Ganivon (Answer Code Request Remix) – DOLLY
Staffan Linzatti – View From The Collapsing Centre – BALANS HOLLAND
Orlando Voorn – Gain Upwards – WHITE LABEL
Louis Haiman – Ghost Of Gratiot – PLAZA IN CROWD

Ein Skelett mit Kopfhörern und Haartolle in einem geröntgten Raumanzug an einem DJ-Deck auf dem Mond, gedruckt auf einen Rucksack

Und es leuchtet im Dunkel! Das Ding ist so was von gekauft! Aye!

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(via BoingBoing)

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Zwei an der akustischen Gitarre spielen 90er-Elektronik-Schmonzetten

1) Faithless- Insomnia
2) Zombie Nation- Kernkraft 400
3) Darude- Sandstorm

(Direktlink, via reddit)

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Eine wohl für sich gut gemeinte Twitter-Kampagne der New Yorker Polizei geht in die Hose

Im Januar diesen Jahres passierte Ähnliches schon mal im deutschen Twitter-Abteil. Unter dem Hashtag #dankepolizei bedankten sich etliche Nutzer für gebrochene Nasen, verhinderte Demos und die Räumung von Häusern.

Das New York Police Department wollte es jetzt auch mal ganz genau wissen und lud vom offiziellem Account aus Twitter-User dazu ein, unter dem Hashtag #myNYPD Bilder von sich und New Yorker Polizisten hochzuladen. Natürlich dachte man an primär positive Resonanz. Und natürlich ging das nach hinten los. Zwar haben es seit immerhin 16 Stunden ganze vier von lächelnden Usern gemachte Bilder auf den NYPD-Account geschafft, allerdings gab es seitdem knapp 80000 Tweets, den diesen Hashtag nutzen und so gar nicht Wohlwollendes über die New Yorker Polizei loswollen wurden. Inklusive jeder Menge unschöner Bilder, die das NYPD wohl lieber nicht als Imagepolitur nutzen wollte. A Hashtag gone wrong. Eine offizielle Reaktion darauf blieb bisher aus.

(via Gawker)

Kann ich mein Leben mal kurz speichern

Hier auch als Plakat für die Innenseite der Wohnungstür.

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(von dem Einsiedlerkrebs seine Suppe, via Murdelta)

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Eine Kreuzung in Addis Abeba

Als die Mauer damals weg war und an den Wochenenden die Berliner “Buletten”, wie unsere Alten sie immer scherzhaft nannten, einen motorisierten Ausflug ins neu zu erschließende Umland wagten, wurden viele von denen immer belächelt, weil sie an Kreuzungen, die keine Ampeln hatten, nie genau wussten, wie sie fahren sollten. Also standen manche so lange an einer Kreuzung, bis kein anderes Autos vor ihnen mehr fahren wollte, um dann diese Kreuzung im zweiten Gang zu nehmen. Viele der alten Ossis lachten darüber immer gerne, was natürlich böse war, mir allerdings als durchaus plausibel erschien. Mein Vater meinte damals immer zu mir, “Junge, wenn in Berlin eines Tages mal alle Ampeln ausfallen, steht die ganze Stadt still.” Ich glaubte ihm. Ich muss heute häufig daran denken, wenn ich sehe, dass wieder mal eine Ampelkreuzung gegen einen Kreisverkehr getauscht wurde. Hihi.

Allerdings geht das woanders auch ganz ohne Ampeln, worauf ich nämlich eigentlich hinaus wollte. Der Meskel Square in Addis Abeba ist das Verkehrsnervenzentrum der Hauptstadt Äthiopiens. Wie es hier aussieht, geht das da ein paar Minuten ohne Unfälle. Wie das im andauernden Verkehr aussieht, weiß ich nicht. Ich kenne da keine Statistiken, aber vermutlich wäre jeder deutsche autofahrende Großstädter überfordert und würde so lange warten, bis kein anderes Autos vor ihm mehr fahren will.

(Direktlink, via reddit)

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Filburt – Exclusive Nightflight Guest Mix – 22.04.14

Der Tobi kann heute nicht, und bat mich deshalb, den wöchentlichen Beitrag zu seinem Nightflight Guest Mix auf Radio Fritz für diesmal zu vertextlichen. Mach’ ich.

Dieser Mix kommt diese Woche, wie immer exklusiv, vom aus Leipzig stammenden Filburt, von dem ich bisher – Asche auf mein Haupt – noch nicht ganz soviel gehört habe. Das wird sich nach diesem Mix allerdings ganz sicher ändern. Deep House ist ja heute mittlerweile sone Sache. Proklamieren tun den gerne viele für sich, so richtig mit Seele und vor allem mit House klappt das allerdings nicht immer bei allen. Auch wenn nur “Deep House” hier wohl zu kurz greifen würde. Ich steh’ ja drauf, wenn es hin und wieder organisch klingt und wenn auf den 4totheFloor-Rhythmen kleine Melodien umhertanzen. So wie hier. Und das ganz ohne in einer kitschigen Karamell-Pop-Soße zu ersaufen.

Frühlingshaft klingt diese Stunde, mit einem Auge schielt sie gar schon auf saftige Barfuß-Wiesen, die die sommerlichen Open Airs im besten Falle hergeben. Mit Pusteblumenschirmchen, die einem beim lächelnd Tanzen auf der Nase kitzeln. Hach!

Filburt allerdings ist nicht nur als DJ unterwegs. So betrieb er den schon den Leipziger Plattenladen Freezone Records und ist heute Inhaber des Liebhaberlabels O*RS, die immer noch auch mit Kassetten rummachen und dabei ganz großartig aussehen.


(Direktlink)

Tracklist:
01. Jacob, Mikesh & Filburt – At The Ranch – Permanent Vacation
02. Thomas Scholz – Mimesis (Rampue Remix) – O*RS
03. Bell Towers* – Territory – Public Possession
04. Evol Ai – Dark Disco – Compost Disco
05. Ron Deacon – Give (Lowtec Remix) – RDF MUSIC
06. Daniela La Luz – Have You Ever – Rawax
07. Downtown Party Network – Call On Me – Dirt Crew Recordings
08. Baru – Take A Look (Filburt´s O*RS Rebuild ) – Kick The Flame
09. Benjamin Röder & Max Josef – Sugar Steady – BR01
10. Madmotormiquel – Daddy are you proud – Acker Records
11. Tonic Edits Vol. 1 – Your Love (Black Loops Rework) – Toy Tonics
12. Lounge 44 – Good4Soul – Uncanny Valley

Hier findet Ihr…

… die komplette Playlist der Sendung.
… alle bisherigen Mixe noch ein mal zu Nachhören.

Wie der Bart von Salvador Dalí dessen Auge durch die Nase in die andere Augenhöhle schiebt

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(Made by ABVH)

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Wie viele Möhrchen passen in zwei Hamsterbacken?

“Welfe Möhrfen?”

(Direktlink, via Björn)

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Bärenschlafsack

Vergesst Vaude, Jack Wolfskin, The North Face, Mammut und wie die Outdoorausrüster noch so alle heißen mögen. Keine Schlafsäcke mehr von keinen von denen. Die Künstlerin Eiko Ishizawa nämlich fertig jetzt Bärenschlafsäcke, die einst als einmaliges Kunstobjekt gedacht waren in Mini-Serie. Blöd nur, dass sie ob der kompletten Handverarbeitung davon nur sieben in diesem Jahr schafft. Blöd auch, dass das Ding mit $2,350 noch teurer als die Modelle der all oben Aufgezählten ist. Trotzdem schöner.

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(via Gizmodo)