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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Wenn Chevron vielleicht ehrlich für sich werben würde

Ein Fake-Commercial, aber ein ehrlich treffendes. Und da geht es gar nicht nur um Chevron. Ihr wisst schon.

Kontext:

Chevron Corporation ist ein weltweit operierender Energiekonzern. Er gehört zu den weltgrößten Ölkonzernen und ist nach eigenen Angaben der größte Produzent geothermischer Energie und außerdem noch in der Gas-Industrie tätig. Die Hauptquartiere liegen in San Ramon, Kalifornien (USA) und Fortaleza (Brasilien), der Konzern ist jedoch in mehr als 180 Ländern aktiv. Geschäftsfelder sind die Erschließung und Gewinnung von Rohöl, das Marketing und der Transport sowie die Chemische Fertigung.

Mit einem Umsatz von 139,4 Mrd. US-Dollar, bei einem Gewinn von 10,2 Mrd. USD, steht Chevron laut den Forbes Global 2000 auf Platz 21 der weltgrößten Unternehmen (Stand: GJ 2017). Das Unternehmen kam Mitte 2018 auf eine Marktkapitalisierung von ca. 248 Mrd. USD. Größte Anteilseigner sind derzeit (Oktober 2018) The Vanguard Group (6,94 Prozent), BlackRock (6,40 Prozent) und State Street Corporation (6,23 Prozent). Eine Untersuchung aus dem Jahr 2019 ergibt, dass Chevron mit einem Ausstoß von 43,35 Milliarden Tonnen CO2-Äquivalent seit 1965 das Unternehmen mit dem weltweit zweithöchsten Ausstoß in diesem Zeitraum war.


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Restaurantbesucher halten CrossFit-Gruppe für Fliehende und schließen sich ihnen an

Kuriose wenn auch all zu menschliche Szenen in einem Restaurant in Brasilien, an dem neulich eines Abends ein paar Leute während ihres CrossFit-Trainings vorbeiliefen. Das sorgte dafür, dass einige der Restaurantbesucher das Gefühl bekamen, es gäbe einen Grund dafür zu fliehen. Genauer wohl hielt man die CrossFit-Gruppe für Randalierer, die von der Polizei verfolgt wurden. Um sich daraus eventuell folgenden Konflikten zu entziehen, schlossen sich fast alle Restaurantbesucher und flohen, offenbar von Panik erfasst. Auch ein Restaurantmitarbeiter schloss sich der weglaufenden Masse an.

Dr. Kelner said customers from nearby establishments also took off running after they noticed the rush of people coming their way.

He and his group of friends ran inside another bar to seek refuge and then noticed that nothing was happening.

‚Everyone started laughing and went back to the tables as if nothing had happened,‘ Dr. Kelner said.

Management at the Cervejaria Alphaiate told G1 on Thursday that the incident was simply ‚a misunderstanding.‘

‚It was clarified that nothing occurred, in a few minutes all those present returned to their tables and continued with the service,‘ the restaurant said.

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Hilfssheriff hält beschlagnahmte Drogen für Süßigkeiten, haut rein und landet im Krankenhaus

(Foto: Elsa OlofssonCC BY 2.0)

In Texas wurde ein Mitarbeiter des Sheriff-Büros von Harris County ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er beschlagnahmte Drogen ass, die er für Süßigkeiten hielt. Dabei handelte es sich wohl um Marihuana und Pilze, die in Edibles verarbeitet waren, also tatsächlich eher wie Süßigkeiten ausgesehen haben dürften.

Ich hatte bis vor ein paar Monaten keine Ahnung, was Edibles sind, bin aus dem Game allerdings auch schon eine Weile raus. Ich dachte dann halt nur so: „Wenn du nicht mehr weißt, was aktuell auf den Straßen als Rauschmittel rumgeht, bist du endgültig alt geworden – und daran ist ja nicht alles schlecht.“

Jedenfalls musste der Mann ins Krankenhaus, das er aber alsbald wieder verlassen konnte. Sein Chef-Sheriff allerdings war ziemlich sauer, dass er sich einfach so an beschlagnahmten Utensilien vergriff. Das darf man doch gar nicht!!11!!!

The drugs were colorful in nature and divided into clear plastic baggies and packed in a box[…]

„Evidence cannot be sat anywhere when it is not secure,“ retired Texas Rangers Chief Tony Leal said. „Once you remove evidence, then it’s got to be in the custody of someone or in a place that cannot be tampered with, period.“

(via BoingBoing)

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Manager von Beyond Meat soll Mann in die Nase gebissen haben: Festnahme

Ein Manager von Beyond Meat, einem Unternehmen, das durch vegane Fleischersatzprodukte international sehr erfolgreich wurde, momentan allerdings in der Krise steckt, soll nach einem Footballspiel in Arkansas einem Mann in die Nase gebissen haben und wurde deshalb festgenommen. Es kam nach einem Footballspiel in einem Parkhaus wohl zu einem Rempler, worauf hin ein Streit zwischen beiden ausbrach, der in dem Nasenbiss gipfelte. Menners und ihre Autos sind also nicht nur in Deutschland eine tief gehende Liebe. Bei so vielen Gefühlen kann sogar mal die vegane Überzeugung flöten gehen. Laut Zeugenaussagen soll der Beyond-Meat-Manager damit gedroht haben, sein Gegenüber töten zu wollen und wurde nun wegen schwerer Körperverletzung und terroristischer Bedrohung angeklagt. Puh.

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In San Francisco klauen Diebe Katalysatoren von Polizeiautos

Ich habe neulich am Rande irgendwo gelesen, dass der Diebstahl von Katalysatoren aus den auf Straßen rumstehender Autos nicht nur in den USA ein Ding ist und dachte so: „Schön blöd, willste morgens dein Auto starten, fehlt der Kat.“

In San Francisco haben Diebe jetzt Katalysatoren von Polizeiautos geklaut, die dabei vor einem Polizeipräsidium standen.

„On September 12, 2022 at approximately 1 p.m., a San Francisco Police Officer discovered a marked police truck parked in the area of 16th Street and De Haro Street had its catalytic converter stolen,“ confirmed the SFPD media relations department. „The officer inspected other police vehicles, and discovered that another marked police truck and two marked police vans also had their catalytic converters stolen.“ […]

„The people engaging in this activity really don’t think much of the police if they think they can steal catalytic converters from the best of us,“ said an SFPD higher-up.

(via BoingBoing)

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Für mehr Sportwagen in den Innenstädten!

Eigentlich und grundsätzlich bin ich ja generell für autofreie Innenstädte, aber…
Ich habe nie darüber nachgedacht, dass so massiv teure Sportwagen dort durchaus einen Mehrwert haben könnten. Könnten sie, um Radfahrer zu stützen zum Beispiel. Wie der Tüp einfach keinen Fick darauf gibt. Mag ich. Sehr.

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Kolumbiens Kokain Hippos – Escobars Nilpferde

Arte-Reportage, die sich den Hippos widmet, die Pablo Escobar einst aus rein persönlichen Gründen nach Kolumbien holte und die dort mittlerweile zu einem Problem geworden sind.

Nach dem Tod des Kartellchefs gelangten die Hippos in Freiheit und konnten sich munter vermehren. Umweltschützer laufen Sturm gegen die riesigen Eindringlinge.

Als Kokainmillionär Pablo Escobar in den 80er Jahren begann, afrikanische Flusspferde zu seinem privaten Vergnügen zu halten, konnte noch niemand in Kolumbien ahnen, dass die Tiere bald eine Gefahr für das Ökosystem des gesamten Landes werden würden. Denn aus den vier Hippos, die nach dem Tod Escobars in die Freiheit entkamen, wurden inzwischen mehrere Hundert.
Die tonnenschweren Kolosse, die in Südamerika keine natürlichen Feinde haben, breiten sich aus und verschmutzen mit ihren sauren Exkrementen das Wasser – was zur Verdrängung einheimischer Tierarten führt. Außerdem bedrohen sie die Fischer an den Flüssen. Auf der anderen Seite entdecken gerade arme Familien die Flusspferde als Geldquelle, denn immer mehr zahlungskräftige Touristen buchen geführte Ausflüge inklusive „Hippo-Watching“.
Isabel Romero etwa ernährt ihre Familie durch ihre Geschäftsidee als Naturführerin. Sie ist immer wieder von der urwüchsigen Kraft der Flusspferde fasziniert. Ganz im Gegensatz zur Tierärztin Gina Serna, die ständig nach neuen Wegen sucht, die Zahl der Tiere einzudämmen. Da sie nicht erschossen werden dürfen, will Gina nun ein Tier fangen und kastrieren. Eine aufwendige Operation unter freiem Himmel – und eine Weltpremiere dazu, denn eine OP wie diese gab es noch nie. Gina will es trotzdem versuchen – auch wenn Landsleute wie Isabel ihr dabei skeptisch über die Schulter schauen werden. Denn möglicherweise ist dies die wirksamste Methode, um den riesigen Invasoren zu begegnen.


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KI scannt „Open Cameras“ und zeigt dann, wo und wie welche Instagram-Fotos entstanden sind

Das nenne ich mal „Digital Art“: Dries Depoorter scannt mit einer KI seit längerem „Open Cameras“ in der Welt und lässt dann per KI in Kombination mit den veröffentlichen Geo-Tags auf Insta checken, wo es welche Gemeinsamkeiten geben könnte und identifiziert so mitunter, wer wann wo welche Fotos gemacht haben könnte. Und zeigt die als Videos. Wow. Demnach können wir uns alle gegenseitig immer beobachten. War ja eh klar, wusste nur bis eben nicht, dass da irgendwer Interesse haben könnte – und finde das am Ende mehr als nur interessant.

The Follower
Using open cameras and AI to find how an Instagram photo is taken.

How does this work?
1.) Recorded a selection of open cameras for weeks.
2.) Scraped all Instagram photos tagged with the locations of the open cameras.
3.) Software compares the Instagram with the recorded footage.


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