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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Die Rügenwalder Mühle gibt bekannt, ihre veganen Produkte zukünftig mit 100% Ökostrom herzustellen – und erntet Kartoffelauflauf

Ich kaufe die vegetarischen und veganen Produkte der Rügenwalder Mühle regelmäßig. Weil sie mir schmecken und für mich eine Alternative zum Fleischessen sind. Klar, gibt es dort auch Dinge, die verbesserungswürdig sind. So gefallen mir die Plastikverpackungen nicht sonderlich gut. Aber man merkt an der Firmenstrategie, dass die dort am sich weiter entwickeln sind und an sich arbeiten, was ich gut finde.

So haben sie vor ein paar Tagen bekannt gegeben#, dass sie ihre veganen Produkte zukünftig mit 100% Ökostrom herstellen werden. Gut, tut niemandem weh, geht in die richtige Richtung. Finde ich gut.

Und so dachte ich, das sehen andere auch so. Die Mühle nimmt niemandem was weg, kann sich keiner dran stören. Allerdings stören sich doch einige daran, wie einige Kartoffelkommentare zeigen, die vermuten lassen, dass diese Leute die Umstellung auf Ökostrom bei der Produktion verganer Lebensmittel für den Untergang des Abendlands halten. Was zur Hölle stimmt mit diesen Leuten nicht?!


(via KaNoNym)

Und Hut ab für die Social-Media-Leute, die diesen unfassbaren Bullshit irgendwie aushalten.

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Gute Laune für ein Selfie, gif’d

Die drei haben richtig Bock auf das Spiel und ebenso Bock, genau das der Welt auch unbedingt mitteilen zu wollen.

Ach, neue Welt… Aber vielleicht war das auch nie anders. Ich habe auf den Fotos für Oma damals schon immer ganz besonders bescheuert gelächelt. Nur hat mich dabei keiner gefilmt. Wem auch immer sei Dank.


(via reddit)

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Baby with a handgun

Großartiges Mural, das Graffiti Artist BiP in San Francisco auf eine ziemlich große Hauswand gebracht hat. Hier gibt es mehr Fotos davon.

my new mural for San Francisco. for the people that want the story of how this image was created—I carried this piece in the back of my head for years. I kept practicing putting an adult expression on a child not really able to nail it, until I understood the image itself was about contrast and internal disagreement. when I made that understanding, I threw my old color studies and rebuilt the painting out of direct contrasts to echo that confliction. so in this image you’ll find: sunlight vs. darkness, real vs. imaginary, infant vs. adult, confusion vs. resolve, innocence vs. guilt, feminine vs. masculine, dangerous vs. toy, fate vs. free choice. and in the handling of the painting. organic vs. inorganic textures, saturated vs. unsaturated colors, and warm vs. cool hues in extremes.

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Wildschweine graben verstecktes Kokain in Wald aus

(Foto: Jamie92)

In Italien haben irgendwelche Leute ihre nicht kleinen Kokainvorräte in einem Wald vergraben. In wasserdichten Gläsern. Irgendwie wurden diese von Wildschweinen ausgegraben, die einen Teil des Kokains dann in jenem Waldstück verteilten.

Ein mutmaßlicher Drogendealer, der von der Polizei abgehört wurde, hatte sich in einem Telefonat darüber beschwert, dass die Wildschweine Drogen im Wert von umgerechnet rund 20.000 Euro vernichtet hätten. Daraufhin wurden der Dealer und drei weitere Komplizen festgenommen.

Es ist also keine gute Idee, seine Drogenvorräte irgendwo im Wald zu vergraben. Wer sagt schon, dass Schweine nur Trüffel entdecken würden?

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Schallplatten, die aus Meeresplastik gemacht wurden

Keine Ahnung, wie die klingt und wie nachhaltig die auch spielbar bleiben werden, aber die Idee ist mehr als gut. Nick Mulvey hat sich mit ein paar Leuten zusammengetan, um eine 10″ Vinyl zu produzieren, die einzig aus wiederverwendetem Plastik besteht, welches an der Küste von Cornwall aus dem Wasser geholt wurde. Die Einnahmen aus den digitalen Verkäufen, die hier getätigt werden können, kommen Surfers Against Sewage zu gute, die sich gegen die Verschmutzung der Küsten in Großbritannien einsetzen. Wenn das klingt und lange hält, könnte das von mir aus auch in Serie gehen. Das würde zwar das Plastik nicht verschwinden lassen, aber wenigstens einem praktischen Nutzen zuführen.


(Direktlink, via RBYN)

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Ein Parfum, das wie der Berliner Tresor riechen will

(Foto: MichaelBrossmann)

Wahrscheinlich in erster Linie nicht mehr als ein Marketing-Gag, aber halt auch kein schlechter, wie ich finde. In Russland veröffentlichen sie aktuell das Buch, das den Techno im Berlin der 90er Jahre portraitiert – „Klang der Familie„. Das kann nicht schlecht sein, ist es nicht. Ich weiß es es, ich war dabei.

Jedenfalls hat man sich jetzt für eine russische Ausgabe des Buches dazu entschieden, den ersten 300 Büchern ein Parfum mitzugeben, das wohl so riechen will wie damals der Berliner Tresor. Bisschen geil, schon, wobei ich gerade nicht weiß, ob ich unter der Woche auf einem Meeting mit Kollegen so riechen will, wie damals der Tresor. Tendenziell eher nicht.

Holynose, an olfactory lab tasked with creating the scent, worked alongside original Tresor clubbers as well as Tresor founder Dimitri Hegemann to accurately produce the smell. Importantly, Holynose has looked to reproduce the smell from the club’s infamous bank vault rather than the scents that might have emanated from clubbers at the venue’s various nights.

Aber als Marketing läufts, wie es aussieht.

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