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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Ein Stück Klebeband sorgt dafür, dass autonom fahrende Teslas in einer 35-mph-Zone 85 mph fahren

Kleiner, simpler aber offenbar ziemlich effektiver Tesla-Hack bei McAfee. Forscher haben ein Straßenschild, das 35 mph auswies, mit einem Stück Klebeband so manipuliert, dass danach eine Beschränkung von 85 Meilen pro Stunde zu sehen war. Ein menschliches Auge würde sich dadurch wohl täuschen lassen. Die Kameras von Tesla auch, denn zwei davon, die autonom fuhren, beschleunigten prompt auf die dann angegeben 85 Meilen pro Stunde.

The McAfee researchers Steve Povolny and Shivangee Trivedi stuck 2 inches of black tape on a 35-mph speed sign, slightly elongating the middle line in the „3.“

They then drove a 2016 Tesla Model X toward the sign with cruise control enabled.

Cruise control is a feature of Tesla’s self-driving system, Autopilot, that is supposed to control the car’s speed and keep it a safe distance behind the car in front of it.

As the car approached the altered sign it misread it as 85 mph – and started to accelerate by 50 mph.

The same happened in a 2016 Model S.

(via BoingBoing)

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Familie von AfD-Spender sammelt 100.000 Euro gegen die AfD

Der Unternehmensverwalter Christian Krawinkel hat dem Thüringer AfD-Landesverband von Björn Höcke letzte Woche 100.000 Euro gespendet. Das ist die höchste Spende an die AfD seit 2016 und bewusst eine Spende an den reaktionärsten Landesverband der AfD.

Die Familie von Christian Krawinkel, die zu dem Unternehmensverwalter keinen Kontakt hat, findet das eher unerfreulich und will nun auch 100.000 Euro spenden. Allerdings nicht an die AfD, sondern an einen Verein, der sich gegen die AfD stark macht: dem Polylux e.V. Weil sie selber keine 100K haben, bitten die Familie darum, das Geld zu sammeln. Und ich finde, da kann man ruhig mal was ins Sammelsäckl tun.

Die Mordserie des NSU, die Bedrohungen durch einen NSU 2.0, der Anschlag von Halle sind nur die Spitze eines Eisbergs aus Hass. Die AfD – und insbesondere der thüringische Landesverband – ist sein politisches Sprachrohr. Christian Krawinkel fördert diesen Hass mit 100.000 Euro. Dagegen sagen wir: In der Familie wie auch in der Politik dürfen Nazis und ihre Unterstützer*innen nicht das letzte Wort haben.

Deshalb haben wir uns überlegt, selbst Geld zu spenden. Wir sind keine Unternehmer, wir haben keine 100.000 Euro. Aber wir machen den Anfang. Gemeinsam, zusammen mit Euch und Ihnen, mit all denen, die kein Deutschland der AfD wollen, schaffen wir auch den Rest: 100.000 Euro an das Netzwerk Polylux, das im Osten Deutschlands Initiativen unterstützt, die sich der AfD entgegenstellen, die Opfern rassistischer und neonazistischer Gewalt helfen und die vor Ort für eine offene Gesellschaft streiten!

Moritz Krawinkel

Barbara Krawinkel

Niklas Krawinkel

Andrea Krawinkel

Michael Krawinkel

Das Netzwerk Polylux e.V. ist ein Verein, der Initiativen und Projekte der kritischen Zivilgesellschaft in Ostdeutschland finanziell unterstützt. Diejenigen, die sich in ostdeutschen Kommunen für die Zivilgesellschaft engagieren, sollen wissen, dass sie nicht allein sind. Wir zeigen ihnen, dass ein breites Netzwerk aus ganz Deutschland hinter ihnen steht.

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Face-ID-kompatible Atemmasken

Ich habe im Rahmen der Corona-Euphorie in Berlin sehen können, dass Atemschutzmasken jetzt auch als Fashion-Tool durchgehen. Wunderte mich ein wenig, weil ich in Berlin bisher nur selten Menschen sah, die mit derlei Masken durch die Gegend laufen. Sind jetzt wohl aber auch dort ein Ding.

Die Designstudie Face ID Masks hat offenbar vor, Atemschutzmasken zu fertigen, die auch Face-ID-kompatibel sind. Für die ganz harten Zeiten, ohne seinen PIN dann ins Phone tippen zu müssen. Ja…


(via Urbanshit)

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Quelle-Katalog Herbst/Winter 1973: „Videografieren – das tolle Fernsehhobby!“

So war das wohl damals 1973. Ich war noch nicht mal geboren, im Westen forderte die Werbung schon mal die Geilheit für den Kapitalismus für sich ein, der alles möglich zu machen vorgab. Konnte er am Ende bis heute nicht, weshalb er in meinem Fühl dann auch endgültig mal weg kann.

Aber schönes, nicht nur mediales Zeitdokument. Besonders im Hinblick auf die Beschreibung. Worte wie Zuckerwatte…


(via Peter Glaser)

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Rage Against The Machine at Lolla Berlin 2020

Wie gerade rausgehauen wurde: Rage Against The Machine werden im Rahmen ihrer diesjährigen Welttournee einen einzigen und exklusiven Auftritt in Deutschland spielen – auf dem Lollapalooza Berlin. Und da hab ich schon nicht wenig Bock drauf.

Berlin, 10. Februar 2020: Das Festival Lollapalooza Berlin findet nun schon zum 6. Mal statt und eröffnet die Saison mit einer Bestätigung, die gerade weltweit die Runde macht und Musikherzen höher schlagen lässt: Rage Against the Machine sind zurück und spielen im Rahmen ihrer soeben angekündigten Reunion Tour nach neun Jahren Pause eine einzige exklusive Deutschlandshow in 2020. Und zwar am Sonntag, den 6. September, auf dem Lollapalooza Berlin.

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Seine Kunst in ein berühmtes Museum sneaken

Die Idee ist sicher nicht ganz neu, aber samt dieser Umsetzung hier halt doch auch irgendwie sympatisch.

Devon ist Künstler und malt. Hat für seine Kunst seinen Job aufgegeben, um noch mehr malen zu können, aber irgendwie lief das alles nicht so super. Museen und/oder Galerien stellen halt nicht jede*n aus. Auch nicht Devon. Also dachte er sich, es könnte ja auch ein Weg sein, eines seiner Bilder einfach selber an die Wand des Los Angeles County Museum of Art Museums zu hängen und somit für alle irgendwie auszustellen. Gesagt, getan, gefilmt, auf TikTok veröffentlicht, über 5 Millionen Plays kassiert, jetzt von seiner Kunst leben können. So kann es gehen. Geiler Move, finde ich.

„Devon is an artist and good friend who just quit his sales job to pursue art full time. The problem was, without any credibility Devon couldn’t get his art into galleries making it practically impossible to make a living as an artist.

We decided to do the craziest thing we could think of to get Devon on the map: sneak his art into LA’s most famous museum, the LACMA. This ‚reverse heist‘ turned out to be incredibly lucrative. After the video received over 5,000,000+ views on TikTok, Devon has begun to receive notoriety in the art community. He’s now a bonafide artist, creating art full time in his studio.“


(Direktlink)

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Blockflöte des Todes – Ich hab nie FDP gewählt

Es gibt ja viele Dummheiten, die man im Leben so machen kann. Wissen wir alle. Haben wir alle hinter uns – einige davon werden hier aufgezählt. Auch welche, die ich nicht machen würde. Ich mache dann halt andere. Aber: Ich hab‘ nie die FDP gewählt. Und das wird höchstwahrscheinlich auch für immer so bleiben. Auch und gerade aus aktuellem Anlass.


(Direktlink)

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FDP-Kanditat lässt sich mit Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten Thüringens wählen

Ich bin ob dessen, was da gerade in Thüringen passiert ist, etwas sprachlos. Dort fand heute die Wahl des Ministerpräsidenten statt. Erwartet wurde, dass dieser, wenn auch nicht ohne Schwierigkeiten wieder ins Amt gewählt worden würde. Im dritten Wahlgang, die ersten beiden reichten für ihn nicht, stellte sich dann Kandidat der Spaßpartei FDP mit zur Wahl – und gewann mit den Stimmen der CDU und der AfD. Die Fünfprozent-Partei lässt sich dort also völlig unnötigerweise von Höckes Landesverband den Posten des Ministerpräsidenten zuschieben. Das ist so widerlich, da kommt mir glatt ein bisschen Kotze hoch.

Zusammengefasst:

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Mann läuft mit 99 Smartphones rum und verursacht virtuelle Staus auf Google Maps, um Straßen frei zu machen

Der Berliner Künstler Simon Weckert hat 99 Smartphones in eine Schubkarre gepackt und somit auf Google Maps virtuelle Staus verursacht, die Autofahrer mit entsprechenden Navi-Systemen auf andere Routen ausweichen lässt. Ich bin mal eben in der Innenstadt.

99 smartphones are transported in a handcart to generate virtual traffic jam in Google Maps.Through this activity, it is possible to turn a green street red which has an impact in the physical world by navigating cars on another route to avoid being stuck in traffic.


(Direktlink, via FernSehErsatz)

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