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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Großer humanoider Roboter zum besteigen

Die Firma Unitree bringt wohl diesen monströsen Roboter zum besteigen für 650.000 Dollar in Serie auf den Markt. Der GD-01 ist laut Unternehmen „der weltweit erste serienreife bemannten Mecha“. Er ist sowohl „fahrbar“ als auch fernsteuerbar. Zunächst einmal wird das Ding als „ziviles Fahrzeug“ vermarktet. Stellt euch mal eine Stadt voller Menschen vor, die so pendeln. Da haben uns die SciFi-Filme direkt mal wieder eingeholt.


(Direktlink, via Core77)

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Vom Hakenkreuz zum Totenkopf – Der FC St. Pauli und seine Geschichte

Gestern Abend gesehen und für empfehlenswert empfunden. Können andere Vereine gerne nachziehen.

Der FC St. Pauli steht für Antifaschismus und gesellschaftliches Engagement im Fußball. Doch hinter dem Image des Kiezklubs steckt eine komplexe Geschichte – auch mit dunklen Kapiteln. Die Dokumentation zeigt, wie die Nazizeit und die Ausländerfeindlichkeit im Stadion in den 1980er und -90er Jahren den Verein bis heute beschäftigen. Wie St. Pauli seine braune Vergangenheit aufarbeitet, exemplarisch an der tragischen Biografie des jüdischen Spielers Selig Cahn, der mit seiner Familie in Auschwitz ermordet wurde. Die Geschichte des FC St. Pauli ist kein abgeschlossenes Kapitel – sie ist ein lebendiger Teil der Vereinsidentität.


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Mix: Kraftfuttermischwerk @ La Grange, Bergen auf Rügen, 11.04.2026

Wildes Wochenende. Die Frau des Hauses war in München, beide Kinder in Barcelona und ich dachte, ich fahr mal eben mit dem Regio nach Bergen, übernachte dort freitags bei Freunden, spiele samstags im La Grange und fahre danach direkt mit dem ersten Regio, der von Bergen aus die Insel verlässt, wieder Richtung nach Hause. Gespielt habe ich bis um 0200 Uhr, der erste Zug ging dann um 0526. Fußweg zum Bahnhof: 12 Minuten. Lange Pause zwischendrin. Viel geredet.

Kommunikatives Wochenende. Freitag mit Besties und drei Buddeln Rum am Lagerfeuer übers Meeresrausch und all dem ganzen Drumherum gesprochen. Lange vor dem Gig mit den Macher:innen des La Grange e.V.‘s über das La Grange. Sonntag sehr früh auf dem Rückweg im Zug zehn vor 0600 Uhr mit Dipl.-Ing. Henrik, Chief Executive Officer, der während ich nach Hause er beruflich nach Düsseldorf wollte und seinen Rechner aufklappte. Um zu arbeiten. Ich laberte ihn voll – auch weil ich Angst davor hatte, einzupennen und irgendwo im Nirgendwo aufzuwachen. Wäre mir wohl auch passiert, wäre er nicht gewesen. Politisch erst zurückhaltend, bis ich merkte, dass er diesbezüglich auf der selben Bahn wie ich schwimmt. Später rauchten wir vorm HBF Berlin noch eine gemeinsam, bevor ich nach Hause und er weiter nach Düsseldorf machte.

Wichtiges Wochenende. Gerade im Osten brauchen wir Läden wie das La Grange, die wie viele andere hier aktuell um ihre Existenz bangen müssen. Die machen unter anderem Jugendarbeit. Ehrenamtlich. Haben Siebdruck-, Fahrrad-, Vintage-Tech- und Street-Art-Werkstatt in allen Facetten. Neben einer kleine Street-Art- und Vintage-Tech-Galerie kümmert man sich dort um Integrationsarbeit. Aktuell haben sie dort nicht mal feste Sanitäranlagen, was, wenn sich der politische Wind dreht, was er aktuell ja auf jeden Fall tut, das Ende von all dem bedeuten könnte. Oder bedeuten wird.

Es war eine tolle Nacht, die wirklich junge und – mit Verlaub – halbalte Menschen wie mich zu verbinden wusste. Freaks, Nerds, Liebhaber:innen guter Musik und vielen Menschen, die einfach für das brennen, was sie lieben. Wir müssen dafür sorgen, dass man uns Enklaven wie diese nicht wegnimmt; Punkt.

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Zwei humanoide Roboter machen ein Bett

Der Roboterhersteller Figure hat zwei seiner humanoiden Roboter so trainiert, dass sie als Haushaltshilfen fungieren. Man sieht, wie ein Roboter den anderen ins Zimmer lässt, wo beide ein wenig aufräumen und dann gemeinsam das Bett machen – ganz ohne menschliches Zutun. Spätestens ab jetzt wird es interessant.


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1. Maitagssorbet mit Laut & Luise: Løve & Klotz von Blammo

Heute ist zwar nicht Montag, dafür aber 1. Mai, der für mich in früheren Jahren sehr viel wichtiger war. Heute lieber ein Eis in der Sonne und gechillt in den Abend kommen. Es reicht, dass das Kind nach Kreuzberg fährt.

Und Punk kann man dank dieses Sorbets trotzdem hören. Løve & Klotz von Blammo schießen mich damit ein bisschen in meine Jugend zurück. Mag ich sehr – fast ganz ohne Elektronik. Trotzdem gut.

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LKW-Anhänger mit 15 Tonnen Gummibärchen gestohlen

(Foto: Alexas_Foto)

In Neustadt-Glewe im Landkreis Ludwigslust-Parchim ist am Dienstag ein Lkw-Anhänger mit 15 Tonnen Gummibärchen gestohlen worden. Der Fahrer hatte den Sattelauflieger morgens gegen 7:45 Uhr auf einem Autohof abgestellt – als er abends gegen 20:45 Uhr zurückkehrte, war das Ding weg. Bei dem gestohlenen Anhänger handelt es sich um ein weißes Fahrzeug mit der Aufschrift „Transport+Logistik Bavaria“. Der Schaden wird auf rund 250.000 Euro beziffert. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich zu melden. Wer von euch?

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Banksy busted?

Das wohl aufsehenerregendste Pseudonym der Kunstwelt wurde offenbar enttarnt. Reporter sind der Identität des Künstlers im Rahmen einer aufwendigen Recherche wohl auf die Schliche gekommen: A Reuters investigation – In search of Banksy. Banksy arbeitete offenbar nicht immer allein. Laut Reuters kooperierte er über die Jahre regelmäßig mit Robert Del Naja, dem Frontmann der britischen Band Massive Attack, der ja auch schon hinter Banksy vermutet wurde.

The British street artist’s identity has been debated, and closely guarded, for decades. A quest to solve the riddle took Reuters from a bombed-out Ukrainian village to London and downtown Manhattan — and uncovered much more than a name.

Keine Ahnung, ob die nun offenbar bekannte Identität für irgendwen irgendwas ändert, aber ein bisschen schade ist es schon.

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Vier riesige Drehorgeln spielen vor der russischen Botschaft asynchron die ukrainische Nationalhymne

Vor zwei Tagen neben der russischen Botschaft in Den Haag: aus Protest gegen die russische Aggression gegen die Ukraine hat der Künstler Teun Castelein vier Drehorgeln gechartert, die den ganzen Tag lang die ukrainische Nationalhymne direkt vor der russischen Botschaft spielen. Jedes Jahr kommt eine neue Drehorgel hinzu. Der Angriff liegt vier Jahre zurück, daher sind es jetzt vier Drehorgeln nun auf 120 Dezibel gepegelt sind.

Alles andere als ein stiller Protest, der kakophonisch kaum zu toppen sein dürfte, aber wenn es der Sache dient, halt einfach auch vollkommen in Ordnung.


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