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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Die AfD rotiert: Feine Sahne Poster, Antifa-Sticker, Anti-AfD – und Refugees-Welcome-Aufkleber beim „Polizeiruf 110“

Zugegeben: ich bin kein Polizeiruf-Gucker, ich gucke nicht mal Tatort. Ich glaube auch nicht, dass es Polizeibüros in diesem Land gibt, die mit derartigen Stickern bestückt sind. Halte ich schlicht für unrealistisch, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Nun hat mal wieder Charly Hübner im letzten Polizeiruf 110 mitgespielt. Der Mann, der neben anderen für die Feines Sahne Fischfilet-Doku „Wildes Herz“ verantwortlich ist, was vielleicht ein wenig die Kulisse erklärt, was aber auch nicht den Fokus dieser Meldung ausmacht.

Der liegt vielmehr darauf, dass jene Filmkulisse eines etwaigen Polizeibüros einige AfD-Anhänger so dermaßen getriggert haben muss, dass die erstmal ihre Herztropfen suchen mussten. Und das amüsiert mich dann doch – ein wenig.

Die “Polizeiruf”-Drehbuchautoren haben ihrer Figur König ein streng linkes Gewissen verpasst: Regenbogenflagge, “Refugees Welcome”, “Nazi Verpiss Dich” – Königs Gesinnung ist mit einem Blick auf die Pinnwand eindeutig.

Thomas Röckemann, AfD-Landtagsabgeordneter in Nordrhein-Westfalen, war hingegen wenig amüsiert und opferrollte sportlich gewohnt auf Twitter.

Auch die AfD Hamburg mimimite in gewohnter Manier:

Wenn es denn auf den hier von der AfD so genannten „Bullenwachen“ mal so aussehen würde…
(via Huffpost)

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Was so als Brief kommen kann, wenn man sich entscheidet, aus der katholischen Kirche auszutreten

Ich verstehe grundsätzlich nicht, warum sich Menschen an die Kirche oder generell an einen Glauben binden, will das aber auch nicht werten. Jede/r, wie sie/er mag und wie sie/er damit glücklich ist. In diesem Fall hier sieht ein Pfarrer der katholischen Kirche das offenbar ganz anders und schickt einer Frau, die aus dem Laden ausgetreten ist, folgende Zeilen.

Vielleicht war es höchste Zeit, dem Laden nicht mehr beiwohnen zu wollen. Wahrscheinlich sogar.

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Antifaschistisches Denkmal bricht einem Kroaten ein Bein, nachdem er es umwarf

Im kroatischen Split hat ein Mann die Statue des Antifaschisten, Partisanen und Kommunisten Rade Končar umgetreten. Dieser wurde im November 1941 von einer italienische Geheimpolizei gefasst und zum Tode verurteilt. Um daran zu erinnern, widmete man ihm dieses Denkmal, dass jener Mann nun eben umzutreten versuchte. Die Rache folgte auf den Fuß. Beim Umfallen ist das Denkmal auf den Fuß des Mannes gefallen. Beinbruch. Karma.

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In Hessen ernten sie noch Erdbeeren

(Symbolfoto: Pezibear)

Der trockene Sommer hat unter anderem dafür gesorgt, dass in einigen Betrieben in Hessen immer noch Erdbeeren geerntet werden – im November.

Bauern in Hessen ernten derzeit unverhofft Erdbeeren. Für viele Früchte sei die Trockenheit im Sommer ein Signal für Winter gewesen, erklärt Bauer Willi Bilau aus dem südhessischen Lampertheim. Die zunehmende Feuchte im Herbst zusammen mit den milden Temperaturen verwechselten die Erdbeeren nun als ein Zeichen für Frühling.

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Neonazis vorm Bauhaus in Dessau

Das Bauhaus in Dessau hatte seine Absage des Auftritts von Feine Sahne Fischfilet damit begründet, dass man so unter anderem rechtsextreme Demonstrationen vor der eigenen Tür verhindern wollte. Während Feine Sahne Fischfilet gestern dann zum angekündigten Datum im Dessauer Brauhaus anstatt im Bauhaus spielten, zeigte sich vorm Bauhaus, dass die vermeintliche Strategie des Bauhauses nicht ganz so gut funktionierte. Tjoar.

Währenddessen im Brauhaus:

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Rentner schlachtet Wildschwein auf Supermarkt-Parkplatz

(Symbolfoto: • webandi)

In Berlin hat ein 80-Jähriger ein offenbar zutrauliches Wildschwein mit einem Beil erlegt und es auf dem Parkplatz eines Supermarktes auseinandergenommen. Der Rentner war einst Metzger und gab an, das Schwein geschlachtet zu haben, weil er sich das Fleisch von seiner Rente sonst nicht leisten könnte. Währenddessen wartete seine Frau im Auto, bis ihr Mann „von der Arbeit“ käme.

Als die Beamten auf dem Parkplatz nahe dem Tegeler Forst eintrafen, fanden sie jedoch nach kurzer Suche den Mann. Sie stießen auch auf Eingeweide und einige größere Stücke Fleisch zum Abtransport in einer Kiste – sowie auf diverse Schlachterutensilien wie Messer. Schließlich zeigte der Mann den Polizisten auch den abgetrennten Kopf des Wildschweins.

Die 75-jährige Ehefrau des Metzgers hatte in einem Auto auf dem Parkplatz gewartet und den Polizisten gesagt: „Ich warte auf meinen Mann, der gleich von der Arbeit kommt.“

Zum Glück hat er kein Schaf geschlachtet! Na das hätte wieder was gegeben!

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„Linksradikale Kräfte“ in der Bundesregierung

Der Aluhut beim sich immer noch im Amt befindenden Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, glüht. Er sieht für seine Absetzung „linksradikale Kräfte“ in der Bundesregierung verantwortlich. Beim Koalitionspartner SPD nämlich. Die nämlich sind dafür verantwortlich, dass er nun und hoffentlich bald seinen Aluhut nehmen musste. Hat er gesagt.

In der Rede, die Maaßen am 18. Oktober in Warschau im Rahmen des „Berner Club“ vor den Chefs der europäischen Inlandsgeheimdienste gehalten hat und die anschließend im BfV-Intranet zu lesen war, sagte er dem zweiseitigen Manuskript nach Folgendes: Es gebe in der Bundesregierung „linksradikale Kräfte“ – also beim Unions-Koalitionspartner SPD – die von Beginn an gegen die Regierung gewesen seien. Zusammen mit Teilen der Opposition und der Medien hätten diese Kräfte versucht, ihn als Vehikel zum Bruch der Koalition zu benutzen.

Er hätte auch sagen können, „Sorry, tut mir leid, ich habe Scheiße gebaut und stelle mein Amt zur Verfügung.“ Aber so was macht ein Maaßen nicht.

Ich glaube übrigens, dass es der GroKo gut getan hätte, sich zum gegebenen Zeitpunkt von Maaßen zu trennen. Aber so was macht ein Seehofer nicht. Tjoar.

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