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Kategorie: kfmw.stuff

Adventskalender 2021, Türchen #09: Das Kraftfuttermischwerk – Uff alle Fälle isset besser als in Sachsen

Und zack, biste 45. Richtige Feierstimmung hast du nicht. Keine Zeit der guten Laune. Winter, Schnee und das Gefühl der niemals enden wollenden Melancholie. Du hast Musik, hättest auch was zum Tanzen machen können, aber nach tanzen ist dir gerade nicht. Aber uff alle Fälle isset besser als in Sachsen. Selbst hier in 14479.

Style: Lieblingslieder
Lenght: 01:04:13
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
Hubert Schabulke x Trio Ungefähr feat. Karli Ostblock – Babelsberch 14482
Danger Dan – Eine gute Nachricht
Yassin – Meteoriten
Portishead – Roads
Smith & Mighty (feat. Tammy Payne) – Same
F.S. Blume & Nils Frahm – Desert Mule
Terra Nova – Bombing Bastards
Einstürzende Neubauten – Ein leichtes leises Säuseln
Mac Miller – Colors and Shapes
Ambassadeurs (feat. Tigger Da Author) – Weatherman
Robag Wruhme – Wenn ich ein Turnschuh wär
Blue Foundation – Eyes On Fire
Bugge Wesseltoft & Sidsel Endresen – Try
Kummer – ´Der letzte Song (Alles wird gut)
Rainald Grebe – Für immer Punk

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Sonntag, 12. September, 14:00: Fabrikgarten Potsdam x Kraftfuttermischwerk


Es ist jetzt zwei Jahre her, dass wir das letzte Mal an einem sommerlichen Sonntag direkt an der Havel im schönen Fabrikgarten gemeinsam gefeiert haben. Im letzten Jahr ging gar nichts und wir dachten uns, es wäre ja mal wieder an der Zeit das zu tun. So soll es sein. Und zwar am kommenden Sonntag ab 14:00 im Garten der Potsdamer Fabrik. Umsonst. Draußen. Mit Blick auf die Havel und einem großen Spielplatz damit ihr auch die Kinder mitbringen könnt. So denn ihr das mögt. Wir freuen uns auf einen angemessenen Sommerabschluss und haben uns für das musikalische Rahmenprogramm ein paar Freunde eingeladen, die uns mit feinsten Klängen versorgen werden. Die da wären:

mogreens
MR. JB
Gaya Kloud

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Off to Lärzklopfen 😍

Sonntagmorgen 0930 – 1100 live auf der Seebühne. Weiß gar nicht, ob ich nach der langen Zeit mit all dem gut umgehen kann. We will see. Aber wir haben Bock. So richtig! Und nach einer Stunde auf dem Gelände ist klar: wir sind damit nicht allein. Das könnte wild werden.

Bleibt mir gewogen, macht nichts kaputt. Bis gleich.

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Video: Kraftfuttermischwerk – Yellistone Nationalpark

Rudi und ich haben uns vor ein paar Wochen in die Brandenburger Pampa gestellt, um einen Mix aufzunehmen. Am Ende spielten wir uns für diesen unser komplettes Album „Es macht auch wirklich keiner mit!“ gegenseitig von Vinyl vor. War ein schöner, sonniger Nachmittag mit jeder Menge Spaß. Dennoch dachten wir schlußendlich, dass uns niemand 74 Minuten lang dabei zusehen will, wie wir uns gegenseitig unser Album vorspielen, denn das kann man sich so ja auch ohne Video anhören.

So entschieden wir uns dazu, aus den Aufnahmen noch ein Musikvideo zu machen, was halt deutlich kurzweiliger ist und ganz wunderbar zu „Yellistone Nationalpark“ passen dürfte. Wir hatten „Tee“ aus Ommas Kanne, Rauch, Nebel, Tischtennis, Golf und die Polizei zu Besuch, die allerdings nichts zu beanstanden hatte. Danke an Machi für das Video! Scheen war’s – und ab Morgen geht es hier dann auch wieder weiter. Genießt den sonnigen Sonntag. Gerne in der Brandenburger Pampa. Oder im Yellistone Nationalpark.


(Direktlink)

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Vorübergehend geschlossen

Liebe Leuddies,

ich muss hier mal ein paar Tage Pause einlegen, weil ich ein paar Dinge für mich klären muss, die wichtiger als das hier sind. Ihr versteht das. Und dann geht das hier auch wieder weiter. Gehabt euch wohl und macht bis dahin bitte nichts kaputt.

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Mix: Das Kraftfuttermischwerk at Meeresrausch. Punkt

Seit gestern gibt es diesen Mix, den wir vor drei Wochen für Meeresrausch. Punkt gespielt haben, bei Subground als Video. Hier als Audio. Wir haben uns darauf zum ersten Mal überhaupt intensiv vorbeireitet. Weil wir wollten, dass das ein besonderer Mix wird. Ist er in unseren Ohren. Irgendwie Trance bei 106 BPM. Es war ein schönes Gefühl, Musik mal wieder laut hören und vor allem fühlen zu können. Wir waren sehr aufgeregt, später ziemlich betrunken und ganz schön durchgefroren. Hoffen wir, dass wir das dann mal wider in echt und mit einer Crowd haben können.

Die anderen Videos, die jeweils einen der Meeresrausch-Floors repräsentieren und an dem Wochenende aufgenommen wurden, finden sich auch bei Subground. Wer kann und will, darf denen und der Meeresrausch-Crew gerne ein paar Taler rüberschieben.

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Ab Freitag im Video-Stream: Meeresrausch Festival at Subground.org (u.a. mit uns)

Ich weiß gar nicht, wann wir das letzte Mal soOo dermaßen nervös waren wie heute. Das ist alles so lange her, ganz große Vermissung. Und dann stehst du da und sollst vor keiner Crowd ein Set spielen. Auf einer Funktion One, die eigentlich nur wir hören können und mit allerhand Kameras um uns herum. Schon ganz vergessen, wie laut Musik sein kann, wenn sie darf. Und wie glücklich das machen kann, dieses Drücken der Bässe. Wir haben uns vor Aufregung fast in die Hose gepinkelt. Auch weil halt keine Crowd da war. Aber am Ende war es wunderschön. Wir hätten das gerne mal wieder in echt. Wenn es dann möglich sein wird.

Kurzer Break, weil mir das hier sehr, sehr wichtig ist.

Rudi und ich haben seit einem Jahr keinen regulären Gig mehr gespielt und wissen beide, wie sehr wir diese Momente lieben. Sie blieben jetzt lange aus und fehlen uns sehr. Andere haben natürlich ganz andere Sorgen, die ich mit den unseren nicht vergleichen mag. Ist eher so eine ganz persönliche Kiste. Aber auch in der muss man ja mal wühlen und das fühlen dürfen. Weil die steht da halt aktuell ganz unaufgeräumt in einem der Räume, durch die man täglich läuft, ohne die Möglichkeit wahrnehmen zu können, diese mal zu sortieren. Dabei wäre es schön, wenn es dazu mal wieder die Möglichkeiten geben würde. Haben wir nicht, soll so sein, bin ich auch okay mit. Im Sinne aller. Und trotzdem fehlt das.

Jedenfalls waren wir vor gut drei Wochen auf dem von uns so geliebten Gelände des Meeresrausch-Festivals, um Teil einer Video-Aufzeichnung sein zu können, die unter anderem genau das zeigen sollte, was dieses außergewöhnliche Lieblingsfestival für uns ausmacht. Liebe durch und durch.

Wir kamen an, wurden getestet und wurden vor unserer Abfahrt von dort nochmal getestet. Wie alle da Anwesenden negativ. Rudi und ich sind so genannte „Premium-Kontakte“, weshalb wir auf Masken verzichtet haben. Wir sehen uns eh 2-3 mal die Woche. Und man hatte uns überraschend den Opening-Slot für den Flyingfleur überlassen. Einer von Vieren. Um so einen Teil dessen zu präsentieren, was für das für uns liebste Festival von allen ausmacht. Wir waren aufgeregt as fuck, aber haben natürlich trotzdem nicht nicht zusagen wollen. Und uns vorbereitet wie nie zu vor. Wobei wir uns eigentlich noch nie für einen Gig wirklich vorbereitet haben. Für diesen schon. Und vielleicht ist dieses Set auf 106 BPM eines der besten, was wir je aufgenommen haben. Ich habe es mittlerweile mehrfach auf dem Rad gehört und liebe es mehr als nur ein bisschen.

Und bevor ich mich jetzt hier komplett emotional zerfasere: das Meeresrausch steht neben dem Fühl der Gesamtheit seiner Großartigkeit für vier Floors und jeder Menge geiler Menschen. Auf dem Flyingfleur (hier unserer Part), der Laguna Matata, dem Kinkerlitzchen und dem Schipp an Land. Ich liebe einfach alle Floors dort. Und alle, die diese zu dem machen, was sie sind. Freiräume mit jeder Menge Bass für alle. Mit dem Hosting und der Video-Expertise von Subground.org.

Und wenn ihr Bock drauf habt, könnt ihr ab Freitag Teil davon sein. Und vielleicht und hoffentlich dann ja auch mal wieder in echt. Wir werden da sein. Versprochen. Bis dahin lasst dem Meeresrausch und Subground ein paar Bucks dort, wenn ihr könnt und wenn ihr wollt. Die können das gebrauchen. Auf dass wir mal wieder gemeinsam tanzen können…

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Ich: in 20 Monaten 35 Kilo weniger

Man wird ja auch mal flexen dürfen. Auch dafür ist der Bums hier ja da.

Was ich in den letzten zwei Jahren geändert habe: mein Ess- und mein Bewegungsverhalten. Aktuell sitze ich mindestens 500 Kilometer im Monat auf dem Rad und fahre meistens sehr schnell, um viel zu verbrennen. Auch bei Minusgraden. Manchmal sitze ich hier abends immer noch mit einer Tafel Schokolade oder zwei Pfund Sahneeis. Dann muss ich halt am nächsten Tag noch mehr Kilometer machen. Eine eigentlich ganz einfache Rechnung: was rein geht, muss wieder raus. Oder etwas mehr. So halte ich das aktuell. Und das sehr konsequent.

Soll aber nichts heißen. Ich fand mich mit 35 Kilo mehr nicht weniger sexy, mein Herz schon und hat mir vor zwei Jahren mal eben einen Infarkt reingeballert, auf den ich gerne noch mindestens 10 Jahre hätte warten können und wollen. Hat’s nicht nach gefragt und mich dazu gezwungen, was zu ändern. Hab ich getan.

Ich bin da nicht stolz drauf oder wie das heißt. Aber freu‘ mich darüber, das so gemacht zu haben, weil es sich verdammt gut anfühlt. Das war es dazu auch schon.

Und damit wir uns hier nicht missverstehen: always sexy. No Pressure. Ganz wir ihr euch fühlt.

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„Haare ab, Zivildienst!“

Als wir damals, so Mitte der 1990er, alle fast zeitgleich mit dem Zivildienst begonnen haben, gaben wir uns eine Challenge mit auf den Weg. Die forderte, dass wir uns alle gemeinsam die Haare auf sechs Millimeter runter rasieren sollten, um dann so lange wachsen zu lassen, wie unsere Zivildienste halt dauern würden. Damals 13 Monate, wenn ich mich recht erinnere. Wir waren fünf Dudes, die keinen Bock auf Kriegsdienst hatten. Wir haben alle durchgehalten und sahen dann auch aus wie die Hippies, die wir damals im Fühl sehr viel länger ohnehin schon waren. Meine Familie meinte zu der Zeit, dass ich gar nicht mal so gesund aussehen würde und ich ließ das ob dessen mit dem Vegetarismus erstmal wieder sein.

Und heute ist keiner der fünf Dudes mehr an meiner Seite, was total okay ist, weil das Leben halt so spielt. Mitunter. Die Erinnerungen bleiben natürlich dennoch.


(Danke, Uschi!)

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Es macht auch wirklich keiner mit! Unboxing

Wir haben hier heute die wirklich letzten der 161 Pakete mit dem Album verschickt. Die gingen in die Schweiz, nach Schweden, nach Kanada. Und das ist auch ganz gut so, denn das alles zusammen war wirklich ein Haufen Arbeit, den wir uns so nie wieder machen wollen würden (Ist gelogen!). Dass das erstmal durch ist, ist trotzdem sehr schön.

Falk, der unser 500er Paket inklusive eines exklusiven, ersten Live-Gigs des Albums gekauft hat, hat heute sein Paket bekommen und vom Auspacken ein Video gemacht. Finden wir schön. So endet es. Vorerst. Es war uns ein Fest! Danke, dass ihr alle mitgemacht habt.

Und hier existiert mittlerweile ein Ordner, der den Namen „Album 2021“ trägt. Joar.

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