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Kategorie: Kopfkinomusik

Burials und Kode9s Special Mix für Mary Anne Hobbs

Burial und Kode9 haben einen gemeinsamen Mix für Mary Anne Hobbs Radio Show aufgenommen, die mittlerweile auf BBC Radio 6 Music läuft. Klingt ein wenig quer durchs Beet und alles, was die beiden über die vielen Jahre irgendwie inspiriert haben könnte. Und ich hatte keine Ahnung, dass die beiden irgendwann mal Psytrance auf dem Schirm hatten. Die Chi-A.D. Nummer jedenfalls steht ihr noch irgendwo im Plattenregal – und Eternal Basement sowieso.


(Direktlink, via Johannes)

Tracklist:
Burial — Night Bus [HYPERDUB]
Ólafur Arnalds — saman [MERCURY KX]
Burial — Young Death [HYPERDUB]
Lucinda Chua — Somebody Who [SELF RELEASED]
Paleman — Searching [ZEHNIN]
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BURIAL/KODE9 EXCLUSIVE MIX

Eternal Basement — Woy
Orca — 4am
Acen — Trip To The Moon 1 & 2
DJ Biz — Losing Track Of Time
RJ — You Are My Destiny
SleepResearch_Facility — Stealth 4
Speedy J — Terre Zippy
Section X — Galaxian
Battle of the Future Buddhas — The Other Way Around
Chi-A.D. — When The Effect Came
DJ Phil — Godz House
Jlin — Annotation
DJ Hank — Be Happy
Fulltono — Baby Je Kajoo
Danny Breaks — Dropping Science Vol 1 (Phillip D Kick Edit)
Scratchclart — Drm Walk
DJ Lag — Gqomwav
SOPHIE — Faceshopping
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Kode9 — Sine of the Dub (feat. Daddy Gee) [HYPERDUB]
Massive Attack vs. Burial — Paradise Circus [INHALE GOLD]

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30 Jahre Techno in Berlin und Romuald Karmakars Dokumentarfilm „Denk ich an Deutschland in der Nacht“

(Foto: 453169)

Heute Abend auf Arte und schon jetzt in der Mediathek: 30 Jahre Techno in Berlin. 25 Davon habe ich mal mehr mal weniger intensiv mitbekommen. Verrückt, wie doch die Zeit vergeht.

Am 21. September 2018 feiert ARTE die ganze Nacht hindurch 30 Jahre Techno und Club-Kultur. Musikalisch gestalten internationale DJ Sets den Abend, Reportagen und Interviews liefern Hintergründe zu den verschiedenen Generationen der Techno-Szene. „Tracks“ ist mit einer Sondersendung dabei und führt über alle musikalischen und geografischen Grenzen hinweg von Detroit über Berlin bis in die georgische Hauptstadt Tiflis. Zum Abschluss porträtiert Romuald Karmakars Film „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ die deutschen Protagonisten der Club-Kultur, die die elektronische Musik und das damit einhergehende Lebensgefühl entscheidend gerpägt haben.

Da sind jede Menge sehenswerter Sachen bei, so wie Romuald Karmakars Dokumentarfilm Denk ich an Deutschland in der Nacht:

Der Ton spielt in diesem Dokumentarfilm über die elektronische Subkultur Deutschlands eine besondere Rolle: Filmemacher Romuald Karmakar zeigt DJs und Musiker wie Sonja Moonear, Ricardo Villalobos, Roman Flügel, Move D und Ata Macias, die einen größeren musikalischen Ansatz verfolgen, als nur den nächsten Dancetrack auf den Markt zu werfen.

Timetable:

22:45
Tracks Techno-Spezial
Block9 Club-Kunst / Techno in Tiflis / Detroit – Berlin
Thema u.a.: Mit Special-Guest Nina Kraviz in den beiden „Wiegen des Techno“, Detroit und Berlin.

23:25
30 Jahre Techno in Berlin
Internationale und Berliner DJ-Größen treffen aufeinander, um 30 Jahre Berliner Club-Kultur zu feiern.

00:45
Denk ich an Deutschland in der Nacht
Ein Film von Romuald Karmakar
Ein ungewöhnlichen Einblick in die unterschiedlichen Arbeitsweisen der Musiker elektronischer Musik.

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Eva Kaczor & Acid Pauli – Psychedelic Breath at Burning Man 2018

Eva ist die Yoga-Ikone in meiner Filterblase. In diesem Jahr hat sie ihr Konzept des Psychedelic Breath im Sonnenuntergang des Burning Man Festivals in die Wüste gebracht und sich dazu von Acid Pauli musikalisch begleiten lassen. Und das passt offensichtlich ganz wunderbar zusammen.

Friday at sunset, Burning Man 2018, an impressive number of humans gathered with us in front of Bjarke Ingels’ installation THE ORB. Under the guidance of Eva Kaczor and her PSYCHEDELIC BREATH, we shifted into a state of non-ordinary consciousness, experiencing deeply what it means to be human and go beyond.

This is the soundtrack that Acid Pauli created especially for this experience. May it take you into this powerful ritual that many of you opened for new beginnings.

PSYCHEDELIC BREATH is Eva Kaczor’s own mix of dynamic breathing techniques from ancient traditions and contemporary science. It harnesses your power to naturally expand consciousness and to reveal your inner guidance. As a Consciousness Guide, Eva travels the world with it, guiding at music festivals, entrepreneurial conferences and in private sessions to explore your purpose, drawing from her extensive knowledge about the human psyche, body, and spirit.


(Direktlink)

Tracklist:
Ali Kuru – Lost Bedouin (Peter Power Remix)
Marco Tegui – The wizard sails alone
Sven Weisemann – Planetary Nebula
Acid Pauli – Sacado
Woodkid & Nils Frahm – Winter Morning I
Andy Stott – Numb
Colin Stetson And Srah Neufeld – And Still They Move
Ryoji Ikeda – Data.Microhelix
Vera – In The Nook
Curd Duca – Waterphonics
Acid Pauli – World’s End
Ocoeur – Progression
Billy Caso – Alive (Nutia’s Busdriver Remix)
Acid Pauli – NanaN
Dakota Suite & Quentin Sirjacq Nu Dat Deze Dag Voorbij Is
Alex Hoevelmann – Dawn
Console – Lost in Sensation
John Selway – On Time (Arthur Oskan Remix)
Christian Löffler – Core

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Spiegel TV Interview mit Sven Väth aus dem Jahr 1994

Erstaunlich, dass immer noch Videos aus dieser Zeit auftauchen. Hier eins, das Spiegel TV im Jahr 1994 mit Sven Väth geführt hatte. Vor 24 Jahren. VOR 24 JAHREN!

Der Frankfurter Sven Väth erlebt zu Beginn der 1990er Jahre einen wahren Höhenflug. Diskotheken und Clubs bieten dem Exzentriker ein kleines Vermögen, wenn er ein paar Stunden lang am Plattenspieler steht.
Sven Väth ist ein Popstar der neuen Art. Er weiß nicht, wie man eine Gitarre richtig hält, und beherrscht auch sonst kein Instrument; er kann keine Note lesen und eine Bühne betritt er äußerst selten. Dafür weiß er, wie Sampler und andere Computer funktionieren; er kann ein Unternehmen führen; und er hat ein jahrelang trainiertes Gespür dafür, welche Stücke auf der Tanzfläche explodieren. Väth ist Ingenieur, Geschäftsmann und Plattenkenner zugleich – und deshalb der prototypische Musiker für die neunziger Jahre, die Zeit nach Rock’n’Roll.


(Direktlink, via Daniel)

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Podcast: Unterwegs zu Orten des Jazz in der DDR

(Foto: Bundesarchiv, Bild 183-L0221-0333 / Franke, KlausCC BY-SA 3.0 DE)

Interessantes Feature vom Deutschlandfunk Kultur als musikalische Weiterbildung zum Thema Jazz in der DDR.

„Es war ’ne andere Musik. Es war nicht das, was übers Radio kam. Und da ist man halt hingefahren!“ Die DDR hatte zahlreiche Orte, an denen Jazz auf Weltniveau gespielt wurde. Den Ost-Berliner Jazzkeller Treptow, den Jazzclub Tonne in Dresden, die Leipziger Jazztage. Szene-Größen erinnern sich.


(Direkt-MP3)

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Pop-Ikonen auf Strickpullis

Ich bin mit dem Thema Strickpulli seit den 90er Jahren durch und werde mich wohl eher nie wieder dafür begeistern. Ich hörte aber, dass Strick unter den jungen Menschen wieder gehen soll. Ob die dann mit den hier gestrickten Pop-Ikonen was anfangen können, ist eine andere Frage. Vielleicht findet sich ja da irgendwas in der Mitte. Oder so.


(via Laughing Squid)

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„You are everything“, ein Spielfilm rund um Goatrance

Soeben beim Deutschlandfunk erfahren, dass Lena Geller und Matthias Becker schon in den Jahren 2011/2012 gut 20.000 Kilometer durch Europa gefahren sind, um dabei einen Spielfilm rund um die europäische Psytrance-Szene zu drehen. Dieser kommt jetzt in einige Kinos und ich glaube, den könnte man sich mal ansehen gehen.

Hier der offizielle Trailer:


(Direktlink)

Gemeinsam mit Lena Geller hat er an 100 Tagen auf zwölf verschiedenen Trance-Festivals in Europa, auf dem Balkan, in der Türkei gedreht. Aber vor allem sei Deutschland inzwischen ein wichtiges Zentrum der „Goa-Trance-Musik“, so die Macher.

Lena Geller und Matthias Becker im Corsogespräch:

(Direkt-MP3)

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