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Kategorie: Kopfkinomusik

Heute, 21:00 Uhr, live: Saetchmos Echochamber, Ausgabe 400 u.a. mit Icke

Berlins Dubmaster Seatchmo fährt heute die unglaubliche 400. Ausgabe seiner Echochamber und hat sich einen Haufen Gäste eingeladen, die jeweils 3-5 Platten mitbringen sollen, die sie musikalisch geprägt haben. Er hat auch mich eingeladen und ich habe gerade Platten rausgesucht. Weniger als 20 kann ich nicht mitnehmen und werde dann sehen, was gerade gut passt.

Die Echochamber aus Berlin lief übrigens zum ersten Mal im Juli 2009 auf dem holländischen Internetradio Zionhighness. Mich hatte auf der Fusion ein Fotograf während meines Sets auf der Dubstation angesprochen, ob ich nicht Lust auf einen Podcast hätte und mir eine Visitenkarte in die Hand gedrückt. Ich hab das dann eine Woche danach einfach mal ausprobiert und hätte nie vermutet, dass ich so viele Jahre später und nach etlichen soundtechnischen und repräsentativen Veränderungen, immer noch dabei bin. Gestartet mit englischer Moderation und purem Dub, wird die Echochamber mittlerweile auf deutsch präsentiert und ist thematisch sehr viel breiter aufgestellt. Zu hören gibt es alle Facetten urbaner Bassmusik. Die akustische Palette reicht dabei von Drum and Bass über Dubstep zu Dub, aber auch viel Roots und natürlich Hip-Hop sind dabei. In unregelmäßigen Abständen besuchen mich DJ Gäste in der Echochamber, die ihre Vorstellung einer guten Basstherapie in meiner Sendung umsetzen.

Ich bin sehr gerne bei Saetchmo und gespannt, was der heutige Reigen musikalisch zusammentragen wird. Zumal da mehr als 10 Gäste jeweils 3-5 Platten mitbringen werden, die sie musikalisch geprägt haben. Wird ’ne bunte Kiste. Hier ab 21:00 Uhr im Live-Stream. Ich muss jetzt los, bin eh schon zu spät dran. Wir hören uns. Hoffentlich.

Mit dabei:
DJ Bumblebee
Delaydi
Meta
Barbnerdy
Tom Bauminista
Das Kfmw
Saetchmo
Kobpy
Tasmo
Hägen Daz
TwizzyDizzy
GrizDub
Dubfisch
Cate Hops

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Beim Anhören dieses Loops, scheint sich die Tonhöhe nach oben zu verändern

Für manche eine akustische Illusion, dieser kurze Audiofetzten, der beim wiederholten Hören seine Tonhöhe nach oben zu verändern scheint. Für andere nicht, die geben an, dass sich bei ihnen nichts zu verändern scheint. Bei mir hat es ein paar Mal funktioniert. Warum auch immer. Wahrscheinlich weil es mir so gesagt wurde.


(Direktlink, via reddit)

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Album-Stream: Mac Miller – Circles

Heute erschien das neue, posthume Album von Genius Mac Miller. Ich habe es jetzt gut acht Mal durchlaufen lassen und finde, dass es ein wirklich großes Album ist, das die Genialität des viel zu jung gestorbenen Millers ganz genau auf einen Punkt bringt. Für mich ein Meisterwerk. Vielleicht auch gerade deshalb, weil er sich für „Circles“ weit über den Tellerrand des Raps bewegt. Groß!


(via Soulguru)

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Akai bringt mit der MPC One eine Sampling-Groovebox für den Rucksack

Akai haut einen raus und packt sein altbewährtes MPC-Prinzip nebst aktueller Anpassungen in eine Box, die in jeden Rucksack und/oder Jutebeutel passt: die MPC One. Ich bleib da ja eher bei den mir älteren und vertrauten Methoden, finde aber dennoch äußerst spannend, was da heute so möglich ist. Würde also schon dran rumspielen wollen. Ab Februar für 749,- Euro erhältlich.


(Direktlink)

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Das Fact Mag macht ab sofort nur noch Video-Content

Gar nicht mal so schöne Neuigkeiten: Das Fact MagFact Mag gibt bekannt, dass es in Zukunft keine geschriebenen redaktionellen Inhalte mehr bringen wird, sondern einzig und allein Videos produzieren wird.

Sehr schade, ist das FACT für mich seit jeher ein sehr gerne gelesenes Medium, das für mich zu den besten internationalen Musik-Magazinen überhaupt gehört. Hm. Schon bisschen doof.
(via RBYN)

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Feature: Rio Reiser 1988 in Ostberlin

Kurzer Nachtrag zum 70. Geburtstag von Rio Reiser: ein Feature über die beiden Konzerte, die Rio im Oktober 1988 in der Ostberliner Werner-Seelenbinder-Halle gegeben hat. Der einstige Ton Steine Scherben Frontmann in der DDR. Da wäre ich so was von gerne dabei gewesen, war aber schlichtweg noch zu jung, um abends auf Konzerte zu gehen. So blieb mir später nur das Doppelalbum, das bis heute zu den wichtigsten zählt, die ich je gekauft habe. Immer noch und immer wieder Gänsehaut. Was für unbeschreibliche Momente, die die Menschen dort geteilt haben dürften. Wahnsinn.

Und dann, nach der Umbaupause, endlich: Grüner Nebel, blaue Scheinwerfer, und heraus tritt lächelnd ein schmaler Mann in Röhrenjeans und Sakko, eine Schiebermütze auf dem Kopf: Rio Reiser! Links neben ihm im weißen Hemd, Strohhut und Gitarre: Lanrue. Die beiden, die das Herz von „Ton, Steine, Scherben“ gewesen waren, die „Keine Macht für niemand“ und „Macht kaputt, was euch kaputt macht“ gesungen hatten, hier in der piefigen Republik der alten Männer! Die Fans singen jede Zeile mit, tanzen, manche mit Tränen in den Augen, schwenken schwarz-rote Anarcho-Fahnen. Rio beginnt mit „Alles Lüge“. Ein Spaßsong, gewiss, aber in der DDR ist nichts nur Spaß, hier kann man nicht „Alles Lüge“ singen, ohne dass sich das Publikum seinen Teil dazu denkt.

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