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Kategorie: Kopfkinomusik

Eine Tour durch die weltweit größte Synthesizer-Sammlung

Schönes Gear-Porn-Video für das der Musiker Pierre Audétat das Schweizerische Museum für elektronische Musik (SMEM) in Fribourg, Schweiz, besuchte. Dort befindet sich die weltweit größte Sammlung von Synthesizern. Der Sammlungskoordinator Vincent Borcard führte Audétat durch die Halle und zeigt ihm einige der seltensten und interessantesten Stücke des Museums. Auch das wäre mal ein Grund in die Schweiz zu fahren.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Künstler stellt Soundinstallation in die Namib-Wüste, die dort auf ewig Totos „Africa“ spielen soll

Der namibisch-deutsche Künstler Max Siedentopf hat mit „Toto Forever“ eine Soundinstallation mitten in die Namib-Wüste gestellt. In die älteste Wüste der Welt. Dort im Süden Afrikas soll nun rund um die Uhr und für immer Totos „Africa“ laufen. Ob das so klappt, wird die Zeit zeigen.

Mr Siedentopf tells the BBC it is set to play forever, with solar batteries „to keep Toto going for all eternity…“

„[I] wanted to pay the song the ultimate homage and physically exhibit ‚Africa‘ in Africa,“ explains the 27-year-old artist.

„Some [Namibians] love it and some say it’s probably the worst sound installation ever. I think that’s a great compliment.“

(Direktlink, via BoingBoing)

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AzudemSK – Leipzig & Ich (prod. by L One)

HipHop, wie ich ihn immer noch sehr gerne mag.

AzudemSK ist „Blessed in Dreck“, im Februar 2019 erscheint damit über HHV endlich das neue Solo-Album nach „Bis das Leben applaudiert“. Features kommen von Lord Folter & Pöbel MC. Die 12 Produktionen stammen von 12 Produzenten, u.a. Orange Field, B-Side, Flitz&Suppe, Pavel und Spaze Windu. Die Cuts liefern Mighty Maigl, DJ Robert Smith und Educut. Mix- & Mastering von B-Side. „Blessed in Dreck“ ist erhältlich als Gatefold 2LP, CD, Tape sowie digital. Zusätzlich erscheint die erste Single „Sick & Tired Pt. 2″ auch auf 7“.


(Direktlink, via I ❤️Graffiti)

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Ein Hupfeld Phonoliszt-Violina-Orchestrion

Die Ludwig Hupfeld AG war ein in Leipzig ansässiges Unternehmen, das mechanische und selbstspielende Instrumente herstellte und vertrieb. Ihr Gründer war Ludwig Hupfeld.

1908 präsentierte Hupfeld ein Orchestrion mit integrierten Geigen, die von Carl Hennig konstruierte Phonoliszt-Violina. Dies war ein über zwei Meter hohes Instrument mit einem selbstspielenden Klavier im Unterteil, in dessen Oberteil jedoch drei Violinen an einen endlosen rotierenden Geigenbogen gedrückt wurden.

Nach dem Ersten Weltkrieg produzierte Hupfeld auch Kinoorgeln. Über 5 Millionen Notenrollen für die Hupfeld-Musiksysteme wurden im Jahr gefertigt und verkauft. Das Unternehmen produzierte eine riesige Menge an Variationen, so ein Phonoliszt-Violina-Orchestrion mit sechs Violinen und einem automatischen Rollenwechsler, der bis zu 10 Rollen direkt hintereinander spielte. Der Zuhörer konnte die Rolle seiner Wahl per Knopfdruck an einem Kästchen an der Wand selbst bestimmen.

Fred Bernouw Restorations hat so ein Dingen mal restauriert und das fetzt schon dolle.


(Direktlink, via Likecool)

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DJing for Silent Disco

Ich habe davon gehört, dass es nicht erst seit gestern die Idee der „Silent Disco“ geben würde, habe mir das allerdings noch nie selber angesehen. Ich kann mir eine Party, auf der kein kollektiver Krach für alle stattfindet, schlicht nicht als gemeinsames Erlebnis vorstellen. Aber: das mag an mir liegen.

Wenn ich dieses Video hier sehe, verstärkt sich jedoch diese Vorstellung. Not my party. Allerdings dürfte es dabei keinerlei Probleme mit dem Bundesimmissionsschutzgesetz geben.


(Direktlink)

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Indie in der DDR 1989

Von weitem und von außen mag Indie in der DDR keine große Rolle gespielt haben. Musik in der DDR verbindet man aus dieser Sicht eher mit realsozialistisch reguliertem Ostrock, Schlager und sonstig beliebigen Gedudel, das mitunter nur schwer zu ertragen ist.

Spätestens aber, wenn man das großartige Buch „Bye bye, Lübben City“ gelesen hat, weiß man, dass es auch in der DDR eine durchaus lebendige Indie-Szene gab, die nicht selten abenteuerliche Ausmaße annahm, aber das nur am Rande.

Im NDR‐Nachtclub gab es neulich eine wirklich hörenswerte Sendung über Indie in der DDR im Jahr 1989. Lutz Schramm, der damals bei DT64 die Sendung „Parocktikum“ moderierte erinnert sich an das im Osten aufregende Musikjahr und hat Aufnahmen dieser Zeit dabei. Hier zu hören in der NDR-Mediathek.

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Technics‘ neuer DJ-Turntable kostet ’nen Tausender

So. Laut What Hi-Fi stehen nun auch die Preise für den neuen MK von Technics fest. Die liegen demnach bei $1,200, £899 und €1,000. Teurer, als ich ich gedacht hatte, aber immer noch bezahlbar. Wenn man sich das leisten will – und ich gehe davon aus, dass einige das wollen. Zu haben sein wird die Kiste wohl ab Mai 2019. Hätte ich eine Amazon Wunschliste, würde ich den da jetzt mit raufpacken. Hihi.


(via The Vinyl Factory)

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Doku darüber, wie Pink Floyd „Dark Side of the Moon“ aufnahmen

Man muss weder Pink Floyd noch ihr Über-Album „Dark Side of the Moon“ mögen, aber man sollte es mindestens einmal am Stück gehört haben. Im besten Fall mit einem Joint intus. Dann kann man immer noch sagen, dass man es nicht mögen würde. Aber erst dann.

Für mich ein Meilenstein meiner musikalischen Sozialisation. Danach hörte ich Musik immer ganz anders. Und ich hörte „Dark Side of the Moon“ zum ersten Mal nachdem ich schon erwachsenen war.

Hier eine super interessante Doku, die deutlich macht, was dieses Album so sehr besonders macht und von allen anderen zu dieser Zeit unterschied. Pink Floyd gingen da halt ganz anders ran. Computer gab es noch keine, dafür aber Nerds, die das liebten und ausreizten, was im Studio damals halt so möglich war.

Die Band spielt mit innovativen Toneffekten, Soundmixen und Studio-Geräuschen. So hört man, wie jemand um das Mikrofon herumläuft, oder das berühmte Uhrenticken. Für diese Einspielung mussten die Uhrgeräusche auf Tonbänder aufgenommen werden, da die damaligen Computer noch keine „Copy-Paste“-Funktion hatten. Man kann daher leicht nachvollziehen, welche Probleme bei der Geräuschsynchronisation entstanden.

Das Album vermischt verschiedene Musikstile wie Blues, Rock, Jazz und Psychedelic und wird in der Sendung sowohl von der Band selbst als auch von renommierten Musikexperten wie David Fricke von „Rolling Stone“ analysiert. Allein die Statements von Syd Barrett und die Gitarreneinlagen von David Gilmour sind Grund genug, um sich auf diese Reise in die Welt der Pink Floyd einzulassen.

Es ist das achte Album der britischen Progressiv-Rockband Pink Floyd, das die Charts stürmt und für die Rekordzeit von 741 Wochen in den „American Top-200“ bleibt. Bis heute zählt es zu den meistverkauften Alben, insgesamt gingen mehr als 30 Millionen Exemplare über die Ladentische. Der Film beschreibt die Beweggründe und den Kontext für die Entstehung von „The Dark Side of the Moon“.

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