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Kategorie: Kopfkinomusik

Sounds from Around the Milky Way

Die NASA hat Aufnahmen der Milchstraße in Sound übersetzt. Ich finde diese Umsetzung etwas halbgar, mag die Idee aber trotzdem sehr und liebe Ambient ja sowieso sehr.

A new project using sonification turns astronomical images from NASA’s Chandra X-Ray Observatory and other telescopes into sound. This allows users to „listen“ to the center of the Milky Way as observed in X-ray, optical, and infrared light. As the cursor moves across the image, sounds represent the position and brightness of the sources.

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Arte Tracks über die Geburt von Ableton Live

Ich nutze Live seit gut 15 Jahren. Anfänglich eher selten, mittlerweile doch so gut wie immer, wenn wir am musizieren sind. Ich mag es einfach sehr und finde es kurioser Weiße logischer als Logic.

Der grundsympathische Robert Henke darüber, wie das bei ihm damals so war mit dem Techno in Berlin und so.

Robert Henke war 1999 einer der Entwickler der Kompositionssoftware Ableton Live, die es Menschen auf der ganzen Welt ermöglichte, nur mit einem Laptop elektronische Musik zu produzieren. Von David Guetta über Daft Punk bis hin zu Skrillex wurde das Programm zum Symbol einer ganzen Generation von Komponisten. 1995 gründete Robert seine Dub-Techno-Band Monolake und dekonstruierte den damaligen Techno zu einer abstrakten und experimentellen Musik. „Tracks“ traf ihn in seinem Studio in Berlin.

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Lanie Gardner singt Fleetwood Macs „Dreams“

Und dann taucht da ein Song wieder auf, der ganz lange ungehört in einer Schatulle lag. Schuld daran ist der skatende Mann mit dem Saft. Und so schlimm ist das alles gar nicht. Lanie Gardner zum Beispiel hat den Song mal für sich aufgenommen – und das ganz schön gut, wie ich finde.

[Can’t forget the juice of the man who brought it back. If you know, you know…]

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Jazzband feat. Boy on a Pogo Stick

Das Bill Frisell Trio hat neulich, und das machen sie wohl häufiger, irgendwo in Brooklyn ein Draußenkonzert gespielt. Ganz geil für die Nachbarschaft. Jedenfalls hüpfte an diesem Tag ein Junge auf einem Pogostick vorbei und brachte so noch etwas Perkussion in den Sound.

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Roland packt die TR-808 nebst TB-303 in Browser

Schönes Spielzeug für nebenbei: Roland hat eine Online-Version der guten alten Rumpelkiste TR-808 und der Acid-Quietschkiste TB-303 ins Netz gestellt und dabei die grandiosen Step-Sequenzer nicht vergessen. Beide Online-Geräten bieten lange nicht die Möglichkeiten, die ihre Hardwarevorbilder so groß gemacht haben, aber eine nette Spielerei ist das allemal. Ich bin mal eben an Freq und Reso drehen.

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Crowdfunding für 161 farbige Doppelalben auf Vinyl: Das Kraftfuttermischwerk – Es macht auch wirklich keiner mit

Wenn ihr eine der streng limitierten, fast komplett selbstgemachten und nahezu mundgeblasenen 161 Vinyls nebst 7inch haben wollt; hier lang: 161 Doppelvinylalben von Das Kraftfuttermischwerk.

Ich weiß nicht, wie viele der Leser hier schon so lange dabei sind, dass sie noch wissen, dass der ganze Bums hier eigentlich mal eine „Band-Site“ war. So ganz ohne Blog und den ganzen Quatsch hier. Vor 20 Jahren habe ich mit meinem damaligen Partner Musik gemacht und sie irgendwie unters Volk zu bringen versucht. Das funktionierte recht gut. Dann kam die von mir bis heute so hart geliebte Netlabel-Zeit – und mit der lief es noch viel besser. Wir kamen auf 5-stellige Downloadzahlen und veröffentlichten konsequent für umme und unter CC-Lizenzen. Immer.

Irgendwann war mein damaliger Partner weg, ich machte später so halberfolgreich mit einem neuen Partner ein klassisches Label und war damit rückblickend nur so halbzufrieden wie wir erfolgreich waren. Nebenbei veröffentlichte ich unter diesem Namen hier auch weiterhin noch auf Netlabels den Sound, den ich so liebte und der zweifelsohne schon damals eher so Liebhabernischen bediente. Dub, Downbeats, Ambient. Nichts mit dem man wirklich Geld verdienen konnte, aber das war auch nie Triebkraft dahinter. Ich wollte meine Musik machen und fand es cool, wenn andere da draußen sie hören wollten. Was sie wohl auch tatsächlich wollten.

Irgendwann überholte mich das Leben. Familie, Arbeit, diesdas, Netlabels verschwanden nach und nach von der Oberfläche, ich wollte immer mal wieder Musik machen, kam aber selten dazu. Ich war dann ganz viel mit Rudi Stöher, meinem damals ganz neuen Partner und heutigem Lieblings(b)Rudi, unterwegs, wir legten viel zusammen auf und hatten einen Riesenspaß dabei. Die Leute auch. Wir hatten seit Jahren die Idee, auch endlich mal gemeinsam Musik zu produzieren. Aber wir hatten halt auch beide ein Leben und kamen neben unseren DJ-Tätigkeiten zu kaum was.

Nachdem ich dann vor 1,5 Jahren meinen Herzinfarkt hatte und daraufhin so im Krankenhaus vor mich hinschimmelte, dachte ich, „Dicker, dein Rechner ist da. Da ist Live, da ist Reason, da ist Logic drauf. Mach doch jetzt mal wieder.“ Ich ging in den Hof des Krankenhauses, sampelte mit dem Telefon die Raben, die dort rumflogen, baute klassische Dubstep-Parts und machte auch endlich mal wieder Musik. Musik für die Liebhabernischen. Ambient, Dub, Dubstep und mit der KFMW-Würze von damals. Downbeats galore! Und dann packte Rudi seine Parts drüber oder auch drunter. Alles passte.

Ab dort trafen Rudi und ich uns regelmäßig und wir arbeiteten, für meine damaligen Erfahrungen bisher unbekannt so unfassbar voneinander inspiriert, auf ein Album hin, das nun endlich fertig ist. Für mich ein wirklich großartiger Prozess, der so gut wie ohne jeglichen untereinander stattfindendem kreativem Stress von statten ging. Und nun ist das Ding im Kasten. „Es macht auch wirklich keiner mit“ heißt es – auch wenn da trotzdem viele Menschen, die wir lieben, mit am Start waren. Wir lieben es beide sehr und es klingt dann so und so ähnlich:

Butter auf die Mische: am 24.12.2020 wird es nach über zehn Jahren endlich mal wieder ein neues Kraftfuttermischwerk Album geben. Es wird, wie hier bisher immer, unter Creative-Commons-Lizenz erscheinen und für 10 Euro zum digitalen Download zu haben sein. Der wird für ein paar Tage 10 Euro kosten. Ab dem 03.01.2021 dann aber für jeden auch für umme zu haben sein. Weil auch das immer so war. Daran will ich nicht viel ändern.

Aber: wir dachten uns, vielleicht bieten wir daneben auch die Möglichkeit an, das Album auf Vinyl erstehen zu können. Weil wir das Beide eigentlich ganz geil finden würden. Aber auf Label-Suche hatten wir keinen Bock, das selber zahlen, wäre komplett bescheuert – und so würden wir jetzt gerne Euch überlassen wollen, ob das sein soll, oder halt unnötig wäre. So haben wir eine Crowdfunding-Idee entwickelt, für deren Umsetzung wir alles komplett selber machen und mundblasen würden. Mit der Annahme, dass ihr vielleicht und hoffentlich Böcke auf die haben könntet. Dazu gehören 161 Doppelvinylalben auf 180 Gramm schwerem und farbigem Vinyl, 161 dazugehörige, in verschiedenen Farben von uns selber gesiebdruckten Covern, T-Shirts, die wir ebenfalls selber siebdrucken würden, eine auf 61 Stück limitierte, white labeled 7inch, die es tatsächlich nur so und später nicht zum Download geben würde und noch ein paar Schnörkel. Klingt erst mal schon ganz geil, kostet aber. Natürlich. Und ist ökonomisch betrachtet ziemlich bescheuert – machen wir uns nichts vor. Aber das könnt ihr ja jetzt entscheiden.

Was euch erwartet, wenn das Ding hier durchgehen sollte: 14 Tracks, die vom Ambient über Downbeats bis hin zum Bummeltechno alles mitbringen und natürlich immer mit einer Prise Dub gewürzt sein werden. Auf Vinyl, auf 7inch. 161 mal. Sollte das hier nicht klappen, und es liegt halt nur an euch, ob dem so ist, gibt es 12 Tracks mit ähnlichem Sound, aber halt ohne Vinyl und Schnörkel. So weit, so einfach und so klar. Und wir sind auch cool damit, wenn das am Ende nicht klappen sollte, zum Download kommt das Album so oder so, wie bei mir schon immer, aber gucken wir mal, was es so geben würde. Wir hätten sechs verschiedene Pakete für euch im Angebot, die da wären:

Album ohne Schnörkel für 26,50 Euro:
Es kommt ein farbiges auf 161 Stück limitiertes Doppelvinylalbum zu Dir. Das Cover wurde von uns für Dich farbig individuell gesiebdruckt. Ja, es wird 161 verschiedenfarbige Cover geben.

Album ohne Schnörkel, aber mit T-Shirt für 36,50 Euro:
Es kommt ein farbiges auf 161 Stück limitiertes Doppelvinylalbum zu Dir. Das Cover wurde von uns für Dich farbig individuell gesiebdruckt. Ja, es wird 161 verschiedenfarbige Cover geben. Außerdem bekommst du ein von uns für Dich gesiebdrucktes Shirt mit unserem neuen, geilen Logo.

Album ohne Schnörkel, aber mit T-Shirt und limitierter 7″ für 56,50 Euro:
Es kommt ein farbiges auf 161 Stück limitiertes Doppelvinylalbum zu Dir. Das Cover wurde von uns für Dich farbig individuell gesiebdruckt. Ja, es wird 161 verschiedenfarbige Cover geben. Außerdem bekommst du ein von uns für Dich gesiebdrucktes Shirt mit unserem neuen, geilen Logo und eine auf insgesamt 61 Stück limitierte 7inch, deren Tracks es später nicht zum Download geben wird. Ganz schön exklusiv…

Album mit Schnörkel und T-Shirt und 7inch und Coverdruck und Sektfrühstück für 86,50 Euro:
Es kommt ein farbiges auf 161 Stück limitiertes Doppelvinylalbum zu Dir. Das Cover wurde von uns für Dich farbig individuell gesiebdruckt. Ja, es wird 161 verschiedenfarbige Cover geben. Außerdem bekommst du ein von uns für Dich gesiebdrucktes Shirt mit unserem neuen, geilen Logo und eine auf 61 Stück limitierte 7inch, deren Tracks es später nicht zum Download geben wird. Siebdrucke mit uns dein eigenes Cover und lass uns dabei ein Sektfrühstück machen. Gedruckt wird in Potsdam Mittelmark.

161 Spezial mit nur Schnörkel und Sekt für 161 Euro:
So, jetzt festhalten hier! Du bekommst die 161ste Pressung und das drucken wir Dir da sogar mit rauf. Dazu ein Shirt mit unserem neuen, geilen Logo, die 7inch und jetzt fährt hier die Lock durch: Du stehst beim nächsten Meeresrausch Festival in Peenemünde auf der Gästeliste und bei unserem dortigen,
legendären Morgen-Set mit uns auf der Bühne – und wir trinken Sekt, bis du da runter fällst. Diesen Slot würden wir ja kaufen, wenn wir ihr wären! Auch klar.

Album mit Schnörkel und T-Shirt und 7inch und ein Live-Gig für 500 Euro:
Du bekommt das Album, die 7inch und ein Shirt. Und du bekommst den ersten Live-Gig, den wir zu diesem Album spielen werden. Egal, ob bei dir im Wohnzimmer, im Garten, auf einem Dorffest (sic!) oder einem Festival. Die Live-Premiere zu „Es macht auch wirklich keiner mit!“ gehört Dir. Exklusiver kann es nicht mehr werden.

Soweit. Das Crowdfunding wird vier Wochen laufen. Klappt es, wird es „Es macht auch wirklich keiner mit“ ganz fies limitiert auf farbigem Vinyl geben. Klappt das nicht, halt dennoch zum Download. Unter CC. Für umme. Für jeden, der es hören will.

Aber geil wärs schon, wenn das hier so klappen würde.

Gepresst werden würde dann bei R.A.N.D. Muzik in Leipzig.
Das Mastering kommt so oder so von Sven Weisemann.

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