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Kategorie: Kopfkinomusik

Adventskalender 2022, Türchen #02: Mellowtron – Potentiometrie im Wohnzimmer

Für den Kalender klicke ich mich Ende Oktober, Anfang November immer durch das Jahresarchiv meiner Kategorie Kopfkinomusik, um zu gucken, was mich im aktuellen Jahr am meisten begeistern konnte. In diesem Jahr war das definitiv dieser Mix von Stefan Schönewerk aka Mellowtron, den er für die Mischkassettenfabrik von Djanzy gemacht hatte und den ich ziemlich häufig gehört habe. Also dachte ich, ich frag den Stefan einfach mal. Der hat ja gesagt und einen Mix eingereicht, der so gar nicht classy Soul bringt, aber dennoch ganz wunderbar mit organischem Bummeltechno funktioniert, wie ich ihn mag.

Die Potentiometrie ist ein elektroanalytisches Verfahren der quantitativen Analyse unter Vermeidung eines Stromflusses und nutzt die Konzentrationsabhängigkeit der Leerlaufspannung. Nur damit ihr wisst, worum es hier geht. Aber eigentlich erklärt sich das ja auch von selbst.

Style: Bummeltechno
Length: 01:02:19
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
None

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Album Stream: Chillhop Essentials Winter 2022

Wenn ihr den Kalendermix von Oakin gehört habt, könnt ihr euch gerne die neue Chillhop Essentials geben und dabei daran denken, dass in 21 Tagen Wintersonnenwende ist und es ab dann endlich wieder bergauf in Richtung längere Tage geht. Wenn auch langsam. Download bei Bandcamp.

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Adventskalender 2022, Türchen #01: Oakin – Dubwise Meditation

Mein Lieblingsnürnberger Oakin frönt im ersten Türchen dem Dub. Das macht er gerne und das macht er verdammt gut. Spätestens bei Rhythm & Sound bin ich komplett drin und geb mich den Offbeat Chords hin, als gäbe es nichts passenderes. Da ist auch egal, dass hier der Winter Einzug hält. Der Sound wärmt von innen. Von mir aus auch mit einem Dübel in der Hand, aber das müsst ihr selber wissen.

Zurücklehnen geht dazu allemal, dem Tag entspannt ins Gesicht gucken ohnehin – und vielleicht nicht all zu viel dazu machen. Zumindest nicht mehr als unbedingt nötig. Dub be good to me.

Style: Dub
Length: 01:07:20
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
Frenk Dublin – Perpetrator
Versa – Breakthrough
Babe Roots feat. Joseph Lalibela – Through We
Frenk Dublin – Dub Swinger
JahYu – Pandemix Dub
Frenk Dublin – This Is The Way
Rhythm & Sound – See Mi Yah
Mikael – 7000 Miles
Tetrad – Kiwi Dreams
Kandee feat. Pijule – Apu Taita Waira
Frenk Dublin – Statement
Versa – Temple Song
Vibronics – The Frontier
Who Dem Sound feat- King Kobra – Vampires
Who Dem Sound – Earthquake Dub
Oakin – What We Wand
Oakin – Heartical Dub
Somah feat- Zarah O’Shea – Deep Sea Dreaming
Somah – Deep Sea Version
DFRNT – Remember When
Versa & Roll – Theory Of One
Frenk Dublin feat. Clinton Sly – Dub Them Good Vibes
Hatti Vatti feat. Cian Finn – Education
D-Operation Drop – Liberation (Babe Roots feat. Don Fe Remix)

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Ab Morgen: Der das KFMW Adventskalender 2022 – jeden Tag ein frischer Mix

Wir gehen hier jetzt gemeinsam in das 13. Jahr der damaligen Schnapsidee dieses Adventskalenders. Das macht am Ende dieser Ausgabe dann über 300 Mixe, die alle möglichen Leute, die ich auch nicht nur musikalisch liebe, exklusiv für diesen Kalender gemacht haben werden. Hätte ich damals nicht mal annähernd dran zu denken versucht.

Ich habe, anders als in den letzten Jahren, in diesem mal nicht darüber nachgedacht, das Ding nicht mehr zu machen. Trotz der dafür notwendigen Zeit. Es gehört mittlerweile zu meinem Blog wie meine Name Ronny. „Signature“ und so. Also ziehen wir das auch 2022 wieder gemeinsam durch und machen so lange, wie es halt noch irgendwie geht.

24 Türchen, für die 24 Künstler*innen jeweils einen exklusiven DJ-Mix gemacht haben, um euch wohlverdient durch den Dezember zu bringen. Residents und Überraschungen und, wie ich gerade merke, immer weniger Rave. Aber ich werde halt auch nicht jünger. Ganz ohne den geht’s dann halt aber auch nicht.

Einige der Mixe sind schon hier, wir grooven uns da Morgen gemeinsam schön ein und gucken, was da noch so kommen wird. Liebe wird eh jede Menge dabei sein. Weil alle, die hierfür was abgeben, das was sie machen, lieben. Darum geht es. Immer noch und immer wieder.

Auch wie in der Vergangenheit gilt: In den letzten Jahren wurde ich immer wieder mal gefragt, wie man sich da draußen irgendwie per Paypal oder so beteiligen könnte, um den Account am Leben zu halten. Weil der kostet halt. Und wir zahlen den eh. Aber: wer dennoch was geben mag und geben kann, kann das natürlich gerne tun. Per Paypal. Und wenn nicht, bekommt Ihr halt trotzdem ab dem 01.12.2022 jeden Tag einen extra für diesen Kalender gemachten Mix auf eure Ohren. Von den guten Leuten. <3

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Doku über Heavy Metal in der DDR

Ich habe mit Metal genau gar nichts am Hut, musikalisch ist der mir so fremd wie Schlager. Ohne Scheiss, ich kam da nie ran, habe es mehrfach versucht und es wollte einfach nichts werden. Das ist bis heute so geblieben. Wenn ich es hart haben wollte, hörte ich RATM. Ohne Haarspray, ohne Show, ganz roh.

Aber: ich habe neulich im östlichsten Brandenburg auf einer Gartenparty über Umwege alte Männer kennengelernt, die schon seit DDR-Zeiten in einer Band spielen, die Hardrock auf die Bühnen bringen, auf denen sie heute noch stehen. Inklusive diverser Metal-Tunes. Das hat mir irgendwie imponiert, zu mal ich spätestens nach „Bye bye, Lübben City“ weiß, dass Subkultur im Osten nicht nur subversiv sondern für die diese nach draußen Tragenden auch immer sehr riskant war. Die haben das durchgezogen und sind heute eher so die gemütlichen Tüpen, die immer noch ihre Instrumente spielen. Subkultur war da halt immer mehr als ein Lifestyle, Subkultur war da eben auch immer im Fokus der StaSi und somit im Zweifelsfall die persönliche Perspektive komplett gefährdend. Das nahm man hundertfach in Kauf. Für die Musik, die man liebte und leben wollte. Heavy Metal war als Subkultur in der DDR größer als Punk, wie diese wahrlich sehenswerte Doku zeigt. Ich komme trotzdem nicht an den Sound ran, finde seine Liebhaber hiernach mit Blick auf damals aber dennoch äußerst stabil.

Sie alle gehörten in den 80er-Jahren zu einer großen Subkultur in der DDR. Im Gegensatz zur Punkszene wurde sie aber nach der Wende wenig beachtet. Dabei gab es in der DDR viel mehr Heavy-Metal-Fans als Punks – vor allem auf dem Land. Bei uns im östlichen Brandenburg war es die größte jugendliche Subkultur. Wie auch in vielen Gegenden der BRD wurden die Heavy-Metal-Fans skeptisch beäugt: zu unangepasst, zu laut, ständig betrunken und gewaltbereit, argwöhnten die Erwachsenen.
Im grauen, eintönigen sozialistischen Straßenbild fielen sie ganz besonders auf: lange Haare, Jacken und Hosen aus Leder, Nietengürtel, ärmellose Jeansjacken voller Buttons und Aufnäher und natürlich die Bandshirts mit Monstern oder Skeletten darauf.
„Witzigerweise, das ist jetzt so mein Eindruck, haben die Heavy-Metal-Fans in der DDR auf dieses Äußere sogar noch mehr Wert gelegt als im Westen“, erklärt der Historiker Nikolai Okunew. „Und dann noch diese Anzahl an Ketten, an Spikes, an Nieten und so weiter höher gefahren, als es im Westen üblich gewesen wäre.“
Okunew hat sich ausgiebig mit der Metal-Szene in der DDR beschäftigt. Er ist Historiker am Leibnitz-Zentrum und hat mit „Red Metal“ eine Doktorarbeit über die Heavy-Metal-Subkultur in der DDR veröffentlicht.


(Direktlink)

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Sampling am E-mu SP12

Mein damals erster Sampler war ein E-mu Esi 32 mit externer SCSI Platte. Später kam ein E-mu Emax II dazu und das Sampling war im Vergleich zu heute richtig Arbeit. Ableton Live oder ähnliche DAWs gab es noch nicht und alles, was man an Musik zusammenschraubte, passierte am Atari 1040 ST, der per MIDI die externen Instrumente und Sampler ansteuerte. Wie gesagt im Vergleich zu heute war das richtig Arbeit. Eine sehr charmante allerdings.

Maartn hat seinen alten E-mu SP12 aus dem Jahr 1986 wieder flott machen lassen und gibt uns hier eine kleine Session Vintage-Sampling zum Besten. A timemachine for beats. Sehr charmant.


(Direktlink)

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DJ Funkshion Tributes – Björk: The Chill-Out Edition & The Dance Edition

Sonntag ist ein fantastischer Tag für Björk, wie ich finde. Bissl Regionalliga gucken, an Fahrrädern puzzeln, später Königsberger Klopse nach Omma vegetarisch kochen und dazu läuft Musik von Björk. Wunderbar.

DJ Funkshion hat der Isländerin gleich zwei Tribute Mixe gemacht. Einmal die Chill-Out Edition, die schon etwas älter ist, und recht frisch: die Dance Edition, die hier jetzt schon ein Mal durchlief und sich eher der Klassiker bedient.
Nun erstmal Frühstück und dann auf in den Sonntag.


(via Soulguru)

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Flute Guy spielt „Herr der Ringe“ in einem fast einer Meile langen Tunnel auf einer fast einer Meile langen Flöte

Der Flötist Paul Harvey hat sich mit einer ziemlich großen Flöte in einen ziemlich langen Tunnel in Wisconsin gestellt, um dort das Herr der Ringe Theme zu intonieren. So wird der Tunnel zu einem Effektgerät, das einen ganz wunderbaren Hall mitbringt.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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