Zum Inhalt springen

Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Pastamaschinen bei der Arbeit

Auf dem Instagram-Account der in New York ansässigen Pasta-Macher von Sfoglini gibt es etliche kurze Clips davon wie aus dem Pastateig die Nudeln geformt und geschnitten werden. Da gab es vor Jahren schon einige GIFs, die jeder gesehen haben dürfte. Nun also quali- und quantitativ hochwertiger. Und das ist oddly satisfying.

Ein Beitrag geteilt von Sfoglini (@sfoglini) am

Ein Beitrag geteilt von Sfoglini (@sfoglini) am

Ein Beitrag geteilt von Sfoglini (@sfoglini) am

Ein Beitrag geteilt von Sfoglini (@sfoglini) am

Ein Beitrag geteilt von Sfoglini (@sfoglini) am

Ein Beitrag geteilt von Sfoglini (@sfoglini) am

Ein Beitrag geteilt von Sfoglini (@sfoglini) am

Einen Kommentar hinterlassen

Mann vor Gericht, weil er Kirchenglocke mit Zeitschaltuhr abgestellt haben soll

(Foto: PingeligCC BY-SA 4.0)

Kurioses aus der Schweiz: dort wurde vom Gericht geladen, weil ein 45-jähriger Deutscher irgendwann zwischen September 2014 und Dezember 2015 die Glocken des Kirchturms in der Ortschaft Wäldi manipuliert und so zum Verstummen gebracht haben soll. Der Mann beschwerte sich im Vorfeld wohl öfter mal, weil die Bimmelei der Glocke seine Lebensqualität und die seiner Familie beeinträchtigt hätte. Daran störte sich niemand, die Glocke läutete weiter. So lange, bis dann irgendwer ins Dachgebälk stieg und dort eine Zeitschaltuhr verbaute, die der Glocke immer morgens um 06:00 Uhr den Saft versagte. Irgendwann flog das auf.

Die Polizei fand seine DNA auf der Zeitschaltuhr – offenbar hatte er sich illegal Zutritt zum Turm verschafft. «Er hatte das Motiv, das Know-how und es gibt den Beweis am Tatort», wird die Staatsanwaltschaft von der Zeitung zitiert. Der Deutsche wurde deshalb wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch angezeigt.

Wie seine DNA im Kirchturm gefunden werden konnte, konnte sich der Familienvater vor Gericht nicht erklären. Er gab aber zu, dass das Läuten der Glocken seine Lebensqualität und die seiner Familie beeinträchtigt habe. Die Tat will er aber nicht begangen haben.

Ein Urteil gab es bisher nicht, den Parteien wurde nahegelegt, sich außergerichtlich zu einigen.

1 Kommentar

1968 in der Schweiz: ein Tante-Emma-Laden auf dem Rhein

Ich wusste bis eben nicht, dass es zu damaliger Zeit quasi schwimmende Tante-Emma-Läden auf den Flüssen Europas gab. „Proviantboote“ nannte man diese wohl. Wie dieses hier, das im Rhein um Basel unterwegs war, um Schiffsleute mit dem alltäglich Gewollten zu versorgen.

Das Schwizerdütsch kann anstrengend sein, aber mit etwas Konzentration geht das. Ein Dank an die Archive.

Das Proviantschiff der Familie Lagler-Hediger versorgt die Schiffe auf dem Rhein täglich mit frischer Ware. Während Schiffsführer Lager zu den Kunden fährt, sorgt seine Frau dafür, dass der schwimmende Tante-Emma-Laden immer über ausreichend Proviant verfügt. Besonders beliebt bei den Kunden sind Zigaretten und Schokolade.


(Direktlink)

Einen Kommentar hinterlassen

Eine alte versiffte Espresso-Maschine von Kern auf restaurieren

Ich stehe sehr darauf, aus alten Dingen neue Dinge zu machen. Das bedarf meistens einiges an Arbeit, Nerven, Geschick und auch etwas Geld. In erster Linie aber den Willen, etwas zu erhalten, bevor man es einfach so weghaut.

Imgurian Easycom hat sich für diesen Zweck neulich eine alte und schon ziemlich versiffte La Marzocco Espressomaschine zugelegt und das Dingen von Kern auf restauriert. La Marzocco hat extrem abgehobene Preise und offenbar dennoch oder auch deswegen jede Menge Liebhaber, denen das ihnen Geld wert ist.

Easycom kann hierfür keine Mühen, aber wohl schon Kosten gespart und jetzt eine niegelnagelneue Vintage-Kaffeemaschine am Start. Well played.

3 Kommentare

Fuchs schnappt sich einen Hasen, der dann zusammen mit dem Fuchs von einem Adler geschnappt wird

Ich sah heute schon ein Video, in dem ein Kaninchen sich gerade so aus den Fängen einer Katze befreien konnte und dann von einer Eule erwischt wurde. Auf wahrscheinlich nimmer Wiedersehen.

Nun hier eins, in dem sich ein Fuchs einen kleinen Hasen holt, der dann von einem Adler genossen werden will und dafür erstmal in die Luft geht. Noch ein Ticken krasser als die Hasen-Katzen-Eulen-Nummer.


(Direktlink, via reddit)

Einen Kommentar hinterlassen

Dromedar frisst Kakteen mit Zentimeter langen Stacheln

Offenbar für das Dromedar gar kein Ding und sogar Teil der alltäglichen Nahrung. Allerdings schwer bis zum Ende anzusehen, da das Video irgendwie eine Art Phantomschmerz übermittelt. Da möchte man nicht tauschen müssen.

Ein Zoologe dazu:

Camel mouths are full of cone-shaped papillae that look like this. These protrusions are partly keratinised – keratin being the hard stuff your nails are made out of – which makes them tough n‘ semi-rigid, feeling a bit like the middle of tupperware lids when you squish ‚em. The plastic-ey cones not only help protect the mouth from internal damage – scratches, abrasions etc. – when they feed on thorns and other nasties, but they also manipulate the food to go down in one direction.

Worth mentioning that modern camels wouldn’t be eating cactus like this in the wild either; instead it’d be scrubby, thorny acacia bushes and the like. They also likely do feel some pain and discomfort eating this stuff, as much of their mouths – particularly their lips – are very sensitive, despite the papillae. Being metal as fuck though, camels just get on with it. They have an oddly voracious appetite for prickly pear and similar cacti native to North America, so clearly there’s something about those plants that camels love, despite the irritating prickles. Makes them sort of sadomasochistic diners, really.

Anywho, the same sorts of papillae structures have independently evolved multiple times across the animal kingdom; notably inside the mouths and throats of leatherback turtles. The shelled beasties likewise use ‚em to prevent themselves getting stung by their jellyfish prey, whilst also helping to keep the jellies moving down towards their demise, to be slowly digested in the darkness.


(Direktlink, via BoingBoing)

Einen Kommentar hinterlassen

Russische Biologen züchten zahme Füchse

(Symbolfoto: Kayuli)

Ich weiß nicht, ob es Füchse als Haustiere braucht, russische Biologen aber haben in jahrzehntelanger Forschung bewiesen, dass es möglich ist Füchse so zahm zu züchten, dass sie sich als Haustiere eignen. Offenbar gibt es dafür einen Markt. Die Tiere kosten um die 5000 US-Dollar.

Die Geschichte zu der Züchterei ist ziemlich interessant:

Anfangs änderte sich kaum etwas, die Füchse blieben aggressiv und bleckten angriffslustig knurrend die Zähne, wenn sich ein Mensch näherte. 1963 aber wurde ein Männchen namens Ember geboren. Embers Besonderheit: Er wedelte heftig mit seinem Schwänzchen. „Schwanzwedeln in Reaktion auf den Menschen ist eine für den Hund typische Verhaltensweise, und bis zu diesem Tag waren Hunde auch die einzigen Tiere gewesen, bei denen man dieses Verhalten beobachtet hatte.“

Immer neue Eigenschaften kamen hinzu: Die Tiere leckten die Hände ihrer Betreuer, rollten sich auf den Rücken, um sich den Bauch kraulen zu lassen, behielten ihre Welpen-Verspieltheit länger als ihre wilde Verwandtschaft. „Diese zahmeren Füchse schienen einfach nicht erwachsen werden zu wollen“, so Dugatkin. „Sie duldeten sogar, dass Menschen ihnen direkt in die Augen sahen, und sie schienen den Blick zu erwidern.“

3 Kommentare