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Kategorie: Nur mal so

Bienen haben offenbar ein Faible für Cannabis

Wissenschaftler der Cornell Universität, New York, haben in einer im Februar veröffentlichten Studie festgestellt, dass Bienen offenbar ziemlich dolle auf die Pollen von männlichen Cannabispflanzen abgehen. Also nicht jene Pollen, die wir Menschen mögen, weil die ballern würden. Das tun nur die Blüten der weiblichen Pflanzen. Wisst ihr. Aber:

Die Forscher untersuchten dafür im Sommer 2018 elf Hanf-Farmen unterschiedlicher Größen – darunter kleinere Ackerflächen bis hin zur zehntausend Quadratmeter großen Plantage. Das Ergebnis: Gleich 16 Bienenarten scheinen ein Faible für Cannabis zu haben.

Warum dem so ist, wissen die Forscher bisher nicht ganz genau. Könnte an den süßen Pollen liegen. Oder an der Farbe derselbigen. Aber: es wird von Expertenseite empfohlen, mehr Cannabis anzubauen, um die Bienen zu retten. Kann ja jetzt auch keiner ernsthaft was dagegen haben.

Dem Problem könnten Hanfpflanzen den Wissenschaftlern nach entgegenwirken. Denn Cannabis käme mit wenig Wasser aus und sei nicht vielen Düngemitteln ausgesetzt. In einer Zeit der Blumenknappheit könnten die Pflanzen Bienen daher eine wichtige Nährstoffressource bieten. Das würde wiederum bedeuten, dass Cannabis die agrarökonomischen Bestäubungsdienste für andere Kulturen in der Landwirtschaft aufrechterhielte. Die federführenden Wissenschaftler raten Farmern und Politikern deshalb dazu, sich die aufkeimende Chance zur Regeneration des Bienenvorkommens nicht entgehen zu lassen.

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Der Fotograf des großartigen „Budapest, 1987“-Fotos von neulich hat dem Bild ein Update verpasst

Ich hatte hier neulich dieses großartige Foto, das Attila Manek im Jahr 1987 in Budapest gemacht hat.

Das Bild, von dem Manek gar nicht wusste, das es auch digital existiert (Story dazu auf ungarisch), ging derbe durchs Netz, was ob der Großartigkeit kein Wunder ist. Daraufhin hat er nun gemeinsam mit den damals Fotografierten eine aktuelle Version des Fotos gemacht. Auch weil in vielen Kommentarspalten die Frage gestellt wurde, wie die beiden Damen wohl heute aussehen würden. Die Frage sei hiermit beantwortet.

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Wie sie vor 90 Jahren ungesichert die Spitze des Chrysler Buildings in den Himmel New Yorks gebaut haben

Wolkenkratzer bauen war damals auch ein bisschen ein Run um Rekorde. Am Ende den Längsten haben und so. Typisches Männerding – schon damals. Und so bauten sie in den Jahren 1928 bis 1930 in der 405 Lexington Avenue, Ecke 42. in Manhattan, NYC, auf einem Grundstück der privaten Hochschule Cooper Union das Chrysler Building und ließen das filmisch begleiten. Auch um Rekorde dokumentieren zu können und so. Die Arbeiter hampelten damals auf gut 300 Meter Höhe ungesichert rum. Weil man es mit Sicherheit für Arbeiter damals noch nicht so hatte. Davon gibt es diese Aufnahmen – und mir als diagnostiziertem Höhenschisser rutscht dabei so ziemlich alles in die Hose. Alter!

Das Chrysler Building ist ein Wolkenkratzer in New York City und zählt zu den Wahrzeichen der Metropole. Es befindet sich in der 405 Lexington Avenue, Ecke 42. Straße in Midtown Manhattan auf einem Grundstück der privaten Hochschule Cooper Union.

Das Chrysler Building ist 319 Meter hoch und damit gleichauf mit dem 2007 erbauten New York Times Tower das derzeit fünfthöchste Gebäude in New York City, nach dem One World Trade Center (541 Meter), 432 Park Avenue (426 Meter), dem Empire State Building (381 Meter, mit Mast 443 Meter) und dem Bank of America Tower (366 Meter). Unter den höchsten Gebäuden der Vereinigten Staaten nimmt es den 13. Rang ein.

Auftraggeber war Walter Percy Chrysler, der es ursprünglich für die Chrysler Corporation zwischen 1928 und 1930 bauen ließ. Für die Planung des Wolkenkratzers im Art-Deco-Stil war der Architekt William Van Alen verantwortlich.[2] Das Gebäude zählt zu den schönsten Wolkenkratzern jener Epoche.


(Direktlink)

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