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Das Kraftfuttermischwerk Posts

Just my daily two cents

Massenparty in der DDR: Sodom und Motorrad | einestages
Ich war da mal bei, als mein Vater noch ein Junger war. Fragt nicht.

„Immer zu Pfingsten leisteten Zigtausende Jugendliche Widerstand gegen die DDR-Obrigkeit: Sie verwandelten das Motocross-Bergringrennen im mecklenburgischen Teterow in eine riesige Party. Der Fotograf Siegfried Wittenburg hat die abgefahrene Ost-Orgie in den achtziger Jahren dokumentiert.“

Rare Color photos from Depression Era | ibtimes
„These vivid color photos from the Great Depression and World War II capture an era generally seen only in black-and-white. Photographers working for the United States Farm Security Administration (FSA) and later the Office of War Information (OWI) created the images between 1939 and 1944.“

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Doku über das Liefersystem für Mittagessen in Mumbai: Das perfekte Chaos

Was ich nicht wusste: sehr viele Inder essen Mittags nur das, was ihnen oft kilometerweit entfernt von der Frau und/oder der Mutter gekocht wird. Also nicht den Snack am Bistro um die Ecke oder so, sondern nur das Gute vom heimischen Herd. Nun ist es nicht so, dass die da alle selber durch die Gegen fahren würden – man hat ja auch noch andere Sorgen, das übernehmen die „Dabbawalas“. Lieferdienste. Und ganz anders, als wir uns das hier vorstellen würden. Es wirkt wie das absolute Chaos, hat allerdings eine Fehlerquote, von der wir hier in der hochtechnologischen Welt träumen würde. Ohne Internet, ohne Handy. Verdammt beeindruckend!

Der britische Thronfolger Prinz Charles hat sie besucht und internationale Softwarefirmen und Managementinstitute interessieren sich für sie: die Dabbawalas von Mumbai. Diesen einzigartigen Beruf gibt es nur hier im ehemaligen Bombay. „Dabbas“ sind Blechbehälter für Essen, und „Walas“ heißen deren Träger. In der 20-Millionen-Metropole Mumbai liefern täglich 5.000 Dabbawalas 200.000 Mittagessen aus. Die Hausmannskost für indische Angestellte wird zubereitet von der Ehefrau oder der Mutter, denn sie möchten wissen, wer für sie gekocht hat.
Die Mahlzeiten in den Dabbas, hierzulande als Henkelmänner bekannt, gehen durch unzählige Hände und legen bis zu 70 Kilometer zurück – per Rad, in Zügen, auf Karren und auf dem Kopf. Ein Code aus Zahlen, Buchstaben und Farben weist den Weg. Und das System funktioniert nahezu fehlerlos. Die logistische Meisterleistung wurde vom „Forbes Global Magazine“ mit dem Qualitätssiegel „Six Sigma“ ausgezeichnet. Nur eine von 16 Millionen Dosen geht jemals verloren, obwohl die meisten Dabbawalas Analphabeten sind. Sie glauben, jemandem Essen zu liefern, erzeuge gutes Karma, und fühlen sich ihren Kunden gegenüber tief verpflichtet.


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Doku: Highscore – Die Geschichte der Computerspiele

Interessante Doku aus dem Jahre 2003, in der es, anders als der Name vermuten lässt, eigentlich primär nur um die ersten Jahre des späteren Industriezweiges der Computerspielehersteller geht. Fokus liegt dabei auf dem Atari 2006, NES und ein wenig Arcade. Den Link-Hinweis unten Links muss man dann eben mal ignorieren.

Das „Computerspielen“ begann 1972 in einer kalifornischen Bar: Mit „Pong“ machten vor allem Nolan Bushnell, aber auch Al Acorn den Aufschlag in der Geschichte der Computerspiele. Heute boomt dieser Industriezweig – Computerspiele, und das letzte Level im Spiel mit Bits und Bytes ist noch lange nicht erreicht.


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Just my daily two cents

Interview: Emmanuel Top | Beatportal
Es gibt ihn immer noch. Echt jetzt! Was habe ich diesen Sound geliebt, damals, vergöttert fast. Ich siebdruckte mir eine Jacke mit dem Logo von Attack Records, von der der Reisverschluss sechs Monate später den Arsch hochriss. Ich trug sie trotzdem noch zwei Jahre – mindestens. Sie hängt noch heute im Schrank, passt schon lange nicht mehr und überlebt jede Kleidersammlungsammelaktion der Frau des Hauses. Weil ich es so will. Weil ich das nicht loslassen kann.

Und: „Flux“, eine ganz frische Nummer von ihm, macht mich auch heute immer noch und wieder ziemlich an.

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João Gilberto zum 80.: Zenmeister der Tropen | taz
„Ein Querkopf verändert die Welt. João Gilberto wandelte 1958 den Samba zum Bossa nova um. Der große Erneuerer wird nun 80 Jahre alt.“

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