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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Großer Burger aus kleiner Küche: The Slow Larry

Chris von The Rivestaurant hatt ich hier irgendwann schon mal. Er kocht in einer Mini-Küche mit herkömmlichen Zutaten ziemlich geiles Essen zusammen, filmt das ganze und schiebt die Videos samt Rezept auf seinen YouTube Kanal.

I’m not a chef… but most likely, either are you.

In a 14 square foot kitchen, with no formal culinary training, a lack of equipment and a limited budget, we cook shit and film it.

Da ist jetzt ein ganze Weile nichts Neues mehr gekommen, aber die Rezepte, die er da hat, reichen für gut drei Wochen und sehen immer verdammt lecker aus. So wie dieser Burger hier, der Slow Jarry. Werde ich die Woche mal nachmachen.


(Direktlink, via reddit)

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Noch mehr Herbstmusik: Paco / Risikogruppe Podcast – Here’s looking at you, kid!

Ich backe hier gerade einen Kuchen. Einen Apfelkuchen. Einen versunkenen. Da passt mir die aktuelle Mixtur von Pacos „Valium House & Chillstep“ außerordentlich gut in die Küche. Qualitativ hochwertig wie immer, schleppend melancholisch mit einem Hang zur Traurigkeit. Ganz Paco, ganz schön. Wie immer. Und jetzt mal eben die Äpfel versenken.


(Direktlink)

Herbstliches Liedgut von:
Emil Berliner – Musique Par Le Ballon
Devendra Banhart – Goldengirls (Hauschka Mix)
Acid Pauli – The Gap and the Grid
Constantijn Lange – Essaouira (Acid Paulis Berber Edit)
Fax – Cerca (Murcof Rmx)
Sechzig – Is This
Benji, Thodoris Triantafillou, Cj Jeff – Is It True (YokoO’s Ambient Mix)
Yone B – L’Heure Bleue (Nikosf. L’Heure Photographique Remix)
Kadebostan – Hidden Treasure
Rampue – Never
Ferrikk – Ferrikk – Ferrikk-voices-in-my-head
KILN – Star.field
Shigeto – Silver Lining
Perera Elsewhere – Bizarre (Nautiluss Remix)
Dapayk & Padberg – Headless Queen
Tenderheart – One Train
Noyce – Lucy
Joe Dukie and DJ Fitchie – Midnight Marauders

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Irgendwo zwischen Ambient, Dubstep und D’n’Bass: Hidden Places Vol.7, mixed by r0byn

R0byn bekam von the 030 wohl vorm Sommer die Anfrage, doch bitte den aktuellen Mix für die Hidden Places-Serie zu machen. Das fiel ihm so einfach wohl nicht, wie er schreibt:

Ich muss ganz ehrlich sagen: Dieser Mix war eine harte Nuss.
Als mich Peter aka the030 kurz vor‘m Sommer fragte, ob ich nicht einen Mix für seine Hidden Places Reihe machen wollte, sagte ich spontan ja. Klar, mag ich die Mixreihe und das Konzept dahinter sehr gerne.
Dann kam der Sommer, die Tage wurden länger und wärmer und ich war so gar nicht in der Stimmung für düstere aber doch wärmende, abstrakte und tiefe Bassmusik. Ich legte einen Ordner an und immer mehr Tracks wanderten dort hinein und lagen erstmal ’ne Weile…
Wer sich die ersten Ausgaben der Hidden Places Mixe anhört wird feststellen, dass sie quasi eine Liebeserklärung an den Sound von Sam Shackleton sind. Und den bekommt keiner so gut hin wie er. Ni‘enbhed und Moskra haben eh ihren ganz eigenen Sound und eben eigene Produktionen und unreleastes Material.

Ich bin da ja nicht so, ich bremse viel lieber als aufs Gas zu treten – meistens. Mein Herz schlägt eh immer langsamer als der BPM-Counter auf dem Dance. Und genau deshalb nimmt mich dieser Mix gerade so ganz wunderbar in seine Arme.

Ich twitterte vorhin:

Das war, kurz nachdem ich die Tracklist hierzu gelesen hatte. Alter!


(Direktlink)

Tracklist:
Central Industrial – Integration
Boards Of Canada – Reach For The Dead
Kryptic Minds – Something To Nothing
Trentemoller – Even Though You‘re With Another Girl (Pantha Du Prince Dub Version)
Thom Yorke – Cymbal Rush (The Field Late Night Essen Und Trinken Remix)
Benjamin Damage – Laika
Essáy – Find You (Nocow Distant Mix)
Alma – Huncke 2
Shackleton – Deadman (Crackle Remix)
Gantz – Left Right Hindsight
Nomine – Daya
Pinch – Blow Out The Candle
Perverse and Gantz – Seismic
Shackleton – Bastard Spirit
Old Apparatus – Dealow
Mu Djina – Damascus (Ni‘en Bhed Remix)
Dusk and Blackdown – Iqbal’s Groove (Dub)
Subeena – Circular
Monolake – Atlas
Consequence – Box Rituals
Clubroot – Scars
Clubroot – Untitled
Clubroot – Summons
Kryptic Minds – Fade To Nothing
Old Apparatus – Zebulon
1Way – Kaneda (Live Mix)
Nocow – Truth
oOoOO – Mouchette
Felix K – Flower Of Destruction #4
Thing – Outer Lands
Loxy and Resound – Black Hole
J.Robinson & Loxy – Each & Every
Bersarin Quartett – St. Petersburg
Sam KDC – Everything You Touch

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Auf den Spuren einer Serie: In Twin Peaks

Als René letztens fünf Stunden vor dem Finale von Breaking Bad auf Twitter mal wieder komplett durchdrehte (Ich mag, wenn er das tut), ging ich endlich mal früh zu Bett. Irgendwie hinderten mich seine Tweets dann aber doch am Schlafen. Natürlich. Über thematische Umwege kamen wir dann per DM darauf, dass ich aktuellen Serien nicht sonderlich viel abgewinnen kann. Ich weiß, dass man Walking Dead gesehen haben sollte – liegt hier auch seit Monaten rum – und ich weiß, dass man Breaking Bad unbedingt gesehen haben muss. Ja. Allein, mir fehlt da echt die Motivation und vielleicht auch ein bisschen die Zeit für (Was gelogen ist, ich verbringe die mir freie Zeit halt eben viel lieber im Netz). Da haue ich mir dann immer lieber Musik um die Ohren, die mir noch immer manchmal einfach mehr gibt.

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Keine Ahnung, woran es liegt, aber die letzte Serie, die mich wirklich wirklich kickte, war Twin Peaks. Die ist mittlerweile über 20 Jahre alt und sie kickte mich damals schon, auch wenn ich da als gerade mal 15-Jähriger nur partiell die Episoden davon sah, was eigentlich fürn Arsch war, denn hatte man eine davon verpasst, war man eigentlich komplett raus. Egal – ich mochte diese optische und auch inhaltliche Morbidität und Fremdartigkeit sehr.

Als Arte vor zwei Jahren oder so noch mal alle Episoden brachte, war das anders. Ich sah alle. Alle alle. Mit Timer auf dem Phone für den nächsten Sendetermin. Ich war nie so der „Ich-gucke-Serien-dann-mal-auf-DVD-Tüp“. Serien gucke ich im TV. So. Und wenn die da nicht laufen, sind es nicht meine Serien. So². Dabei gucke ich ziemlich verdammt viel wenig TV um überhaupt auf Serien zu kommen, aber wir verfahren uns gerade mal wieder. Wie auch immer.

Charles von In Twin Peaks scheint regelrecht besessen von David Lynchs einstigem Straßenfeger. So sammelt er bei sich nicht nur drölfhundert Screenshots der einzelnen Episoden, die quasi die Quintessenz der je selbigen in Standbildern zeigen, sondern fährt eben auch gerne mal dort hin, wo Twin Peaks gedreht wurde und fotografiert die natürlichen Szenenbilder, um diese dann neben den Screenshots der Serie zu zeigen. Das muss nicht nur ein Haufen Arbeit machen, dass muss auch jeder Menge Besessenheit bedürfen, glaube ich. Weil der, oder Freunde und Bekannte, die ihn dabei unterstützen, fotografiert nicht nur Häuser oder Stellen, an denen gedreht wurde, sondern tatsächlich auch Äste von Bäumen oder Pflastersteine, die irgendwo in der Serie auftauchten. Verrückt. Ich klicke da jetzt schon eine Stunde durch und bin irgendwie morbide und fremdartig von angetan.

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I’ve been captivated by the world of Twin Peaks since it first aired in April, 1990. In the years since the series aired, I’ve become increasingly fascinated by the filming locations used in the show. Researching, discovering, investigating and analyzing the sites from both the series and Fire Walk With Me has become, for me, a rewarding and enduring passion; one which has allowed the story of Twin Peaks to continue to unfold in my mind. One of the most compelling things about seeing the locations in person is to discover how some of them have changed over the years. What’s the same? What did they alter for the shoot? What was it about this spot that seemed right for the show? But what really thrills me and keeps me going back for more are the rare, precious moments when I’m standing there at a location and I’m deeply hit by the Twin Peaks atmosphere –that undeniable moody allure of, say, the mist rolling over the mountains, a traffic light rocking in the breeze or the sounds and scents of Douglas Firs rustling in the wind. Since 2001, I’ve traveled to Washington State and Southern California to photograph as many of the filming sites as I’ve been able to find. In addition to my own exhaustive research and sleuthing, many friends have helped me greatly in my continuing quest to find and photograph all the locations you see on this site. More to come!
I hope you enjoy this tour.

Und wie ich das hier gerade enjoye.

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Wenn Dürerstuben ihre Lieblingsplatten spielen

Tolles Konzept bei detektor.fm: Plattenkoffer. Musiker einladen, die ihre Lieblingsplatten in einen Mix packen und ganz nebenbei darüber sprechen. Den Anfang dazu machen keine Geringeren als die von mir allerhöchst geschätzten Dürerstuben. Und deren Mix ist überraschend wenig von Elektronik geprägt, was aber gar nichts macht. Lieblingsplatten sind eben keine Sache des Genres.

Premiere! Ab heute gibt es jeden Freitag ab 19 Uhr den detektor.fm-Plattenkoffer. Soll heißen: Wir schauen Künstlern und DJs in die Schalplattensammlung. Die schustern für uns exklusiv einen Mix aus ihren Lieblings-Songs zusammen und erzählen uns, was sie an dieser Musik so fasziniert.

Los geht’s heute mit den Dürerstuben aus Berlin. Ein Duo, das auf DJ Kozes Label Pampa Records beheimatet ist. Mit ihrer letzten EP haben sie schon gezeigt, dass Popmusik der vergangenen Jahrzehnte für die beiden eine große Rolle spielt. Im Song Freiherr In Der Wall beispielsweise kann man Textfetzen von Survivors Eye Of The Tiger wiederfinden, während der Sound an vergangene Daft Punk-Tage erinnert. Ein Großteil ihrer Einflüsse findet sich auch im Plattenkoffer-Mix wieder.


(Direktlink)

Tracklist:
1. Maurice Ravel – Mouvement De Menuet (2. Satz)
2. Bill Evans – Waltz For Debby
3. Fleetwood Mac- Dreams
4. Peter Howell – Greenwich Chorus
5. Serge Bulot – Euryale
6. Bob James – sign Of The Times
7. The Upsetters – Blackboard Jungle Dub
8. Queen – Under Pressure
9. Joe Jackson – Steppin‘ Out
10. Michael Jackson – Baby Be Mine
11. Roger – I Want To Be Your Man
12. Aurra – You And Me Tonight
13. Whitesnake – Is This Love
14. Pharcyde – Drop
15. Daft Punk – Something About Us
16. Zoot Woman – It‘s Automatic
17. Flying Lotus – Tea Leaf Dancers
18. Washed Out – Olivia
19. Space Dimension Controller – Love Quadrant
20. The Whitest Boy Alive – Intentions
21. Lusine – Figment
22. Bibio – Fire Ant
23. Feist – The Water

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Melodien auf buntem Laub: Fabian Nickel – Herbstmelancholie

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Herrlich traurig und irgendwie trotzdem kuschelig warm. Oder was zum Kuscheln. Wie buntes Laub, was sich mit einem Sprung in verschiedenen Farben von den Ästen trennt. Die letzten warmen Sonnenstrahlen auf saftig grünem Moos, auf dem sich die Eicheln für den Winterschlaf betten. Pilze, die sich am Waldboden durch eine Schicht alter Nadeln schieben und sich den Schnecken als Mahl anbieten. Regen. Morgendlicher Dunst unterm Sonnenaufgang. Herbst. Und dieser Mix, der mit Télépopmusiks „Breathe“ eröffnet. Danke, Herr Nickel!


(Direktlink)

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Änderungen auf Wikipedia in Echtzeit hören können: Listen to Wikipedia

Ziemlich anmachendes Projekt von Stephen LaPorte und Mahmoud Hashemi, die dafür Sorge tragen, dass jede Änderung, jede Ergänzung und jede neue Zeichenfolge auf Wikipedia-Einträgen in Klang gepackt wird. Ambient ist dieser dann, manchmal aus klassisch. Je größer die Bearbeitung, je tiefer der Ton. Wie die Wikipedia halt so klingt. Eine dieser kleinen Dinge, für die man das Internet eben lieben muss.

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Listen to the sound of Wikipedia’s recent changes feed. Bells indicate additions and string plucks indicate subtractions. Pitch changes according to the size of the edit; the larger the edit, the deeper the note. Green circles show edits from unregistered contributors, and purple circles mark edits performed by automated bots. You may see announcements for new users as they join the site, punctuated by a string swell. You can welcome him or her by clicking the blue banner and adding a note on their talk page.

This project is built using D3 and HowlerJS. It is based on Listen to Bitcoin by Maximillian Laumeister. Our source is available on GitHub, and you can read more about this project.

Optisch und auch klanglich erinnert das ganze ein wenig an Danny Millers Boomshine App, welche damals die erste App auf meinem iPhone war und dort bis heute durchgehalten hat, was nicht viele Apps von sich behaupten können.

Schon geil, der Wikipedia zuhören zu können, auch wenn der deutsche Teil davon selbst mir viel zu ambient ist. Besonders schön auch dann, wenn man zwei verschiedene Browser mit diesem Tab offen hat.
(via Peter)

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