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Schlagwort: Berlin

Ein Bett in einer Berliner U-Bahn

Irgendwer hat aus irgendwelchen Gründen auch immer für vermutlich nur kurz ein Bett in eine U-Bahn in Berlin gebaut und ich mag diese Idee sehr. Auch wenn dort wohl kaum jemand länger als 30 Minuten mit einer U-Bahn unterwegs sein dürfte. Da lohnt ein gediegenes Nickerchen ja fast nicht.

Aber: hier aufm Brandenburger Land, wo man schon mal eine Stunde im Bus verbringt, wäre das ein optimal kundenorientiertes Angebot, das ich im Rahmen meiner Monatsmarke gerne nutzen wollen würde.

(via reddit)

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Dies Irae und Rocco und seine Brüder verteilen Schlüssel von verschlossenen U-Bahnhöfen an Berliner Obdachlose

Praxisnaher und zielorientierter Problemlösungsansatz von Rocco und seinen Brüdern und Dies Irae im Urban Art Kontext. Dafür haben sie Kältepakete mit einer Decke, etwas zu essen und einem Zentralschlüssel für die Berliner U-Bahnhöhe gepackt und offensichtlich an Wohnungslose zu teilen. Dazu gab es noch eine Warnweste und einen Sicherheitshinweis.

Auch eine Methode um Menschen vor der Kälte zu schützen und wieder mal darauf aufmerksam zu machen, dass auch in einem Land wie Deutschland Menschen im Winter auf den Straßen erfrieren, wobei sich Politik und Wirtschaft vor Verantwortung drückt. Humane Urban Art, wenn man so will.

(Direktlink, via Urbanshit)

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Eine Lange Nacht über Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht: „Ein scharfer Wind bläst durch die Lande“

Letztes Wochenende gab es anlässlich des sich zum 100. Mal jährenden Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht beim Deutschlandfunk eine hörenswerte Ausgabe der Langen Nacht über die Beiden. Ich habe über sie viel in der Schule gelernt, vieles vergessen und einiges bisher noch nie gehört. Ein umfangreiches und äußerst informatives Update.

Im Januar 1919 verhört ein Freikorpsoffizier in Berlin zwei Gefangene: Es sind die prominenten Führer des Spartakus-Aufstandes. Generalstabsoffizier Pabst weist seine Begleitoffiziere an, die beiden zu töten – dieser Doppelmord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht beendet die Revolte.


(Direkt-MP3)

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Berlin in Tilt Shift: MiniLook Berlin

Tolles Tilt-Shift-Video von Efim Graboy und Daria Turetski, die die Hauptstadt durch die Tilt-Shift-Technik wie eine kleine, sehr belebte Modellbauanlage wirken lassen.

Minilook Berlin was made by Efim Graboy and Daria Turetski, without any support from any sort of fund. Only with private investment of the creators. Everyone who worked on this project did it voluntarily and with love to the city of Berlin. The project was made during past 2 years. 21 days of shooting. 142,069 still photos were made.

(Direktlink, via Sixtus)

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West-Berlin 1989: ein erster Farbfilm aus dem Westen von einem Jungen aus dem Osten

Marc ist einer meiner ganz wenigen „Facebookfreunde“, die ich tatsächlich nur von Facebook kenne. Länger schon. Er ist in Ostberlin aufgewachsen und wir sind uns politisch, wenn auch nicht immer, irgendwie nah. Ich mag das, was er auf FB macht.

Heute hat er dort ein Album veröffentlicht, dass seinen ersten Farbfilm zeigt, den er als Jugendlicher aus dem Osten nach dem Fall der Mauer in West-Berlin belichtet hat. Es war, so erinnert er sich, nicht sein erster Besuch im Westen, aber wohl sein zweiter nach dem Fall der Mauer. An dem ersten Wochenende danach.

Die dabei entstandene Fotos sind vielleicht keine Kunstwerke, aber sie strotzen vor Authentizität. Sie zeigen die damals von wohl vielen so empfundene große Faszination im Neuen. Im vielleicht Kleinen. Ehrlich, echt, ohne Filter. Und ich finde, dass im Internet viel mehr Platz für Inhalte wie diese sein sollte. Weil genau diese das Netz noch immer faszinierend machen. Tag für Tag.

Marc kam auf die Fotos, nachdem er darum gebeten wurde, morgen darüber zu sprechen, wie es für Jugendliche im Osten war, als die Mauer fiel. Er war zu der Zeit 16 Jahre jung. Daraufhin grub er sich durch seine alten Fotos – und das ist sein erster Farbfilm, der damals dabei entstanden ist, als er als Jugendlicher Ostler in West-Berlin unterwegs war. Ein sehr schönes auch weil sehr persönliches Zeitdokument.

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Rocco und seine Brüder haben der AfD eine „Blau-braune Tanne“ vor Bürotür der Parteizentrale gestellt – die Medien rotierten

Die Aktion bekam auch ohne das jemand davon wusste, dass Rocco und seine Brüder dahinter stecken würden, schon jede Menge Aufmerksamkeit. Berliner Medien berichteten um die Weihnachtsfeiertage darüber, dass bei der AfD ein Baum vorm Büro stehen würde, der durch einen Reichsadler bespitzt sei. Irgendwer hatte Fotos des Baumes in Umlauf gebracht, der dort tatsächlich kurz so stand.

Allerdings hatte den nicht die AfD dort hingestellt, sondern Rocco und seine Brüder. Nachdem klar zu scheinen wurde, dass die Aktion nicht auf dem Mist der AfD gewachsen war, löschten jene Medien die Meldungen dazu. Die AfD opferte wieder in bekannter Manier rum. „Lügenpresse“ und so.

So haben Rocco und seine Brüder mal wieder alle am Ring in der Nase durch die Manege geführt. Die AfD, die Medien und die immer ganz schnell Empörten. Urban art at it’s best.

(Direktlink, via Urbanshit)

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Rentner schlachtet Wildschwein auf Supermarkt-Parkplatz

(Symbolfoto: • webandi)

In Berlin hat ein 80-Jähriger ein offenbar zutrauliches Wildschwein mit einem Beil erlegt und es auf dem Parkplatz eines Supermarktes auseinandergenommen. Der Rentner war einst Metzger und gab an, das Schwein geschlachtet zu haben, weil er sich das Fleisch von seiner Rente sonst nicht leisten könnte. Währenddessen wartete seine Frau im Auto, bis ihr Mann „von der Arbeit“ käme.

Als die Beamten auf dem Parkplatz nahe dem Tegeler Forst eintrafen, fanden sie jedoch nach kurzer Suche den Mann. Sie stießen auch auf Eingeweide und einige größere Stücke Fleisch zum Abtransport in einer Kiste – sowie auf diverse Schlachterutensilien wie Messer. Schließlich zeigte der Mann den Polizisten auch den abgetrennten Kopf des Wildschweins.

Die 75-jährige Ehefrau des Metzgers hatte in einem Auto auf dem Parkplatz gewartet und den Polizisten gesagt: „Ich warte auf meinen Mann, der gleich von der Arbeit kommt.“

Zum Glück hat er kein Schaf geschlachtet! Na das hätte wieder was gegeben!

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Berlin: Graffitis beseitigen als Job

Der rbb bringt gerade eine Serie über Graffiti in Berlin und eröffnet diese mit einem, der Graffitis zur Hälfte scheiße findet, weil keine Kunst und so, aber genau davon lebt, diese zu entfernen. Zum Teil auf Abo-Basis. Ambivalenz galore und Graffiti als Job-Garantie.

Graffiti-Serie (1): die Graffiti-Entferner

🗨 "Manche sagen, dit is der Kiez, der muss so scheiße aussehen." Wir haben einen Mann begleitet, der in Berlin Graffitis beseitigt.

Gepostet von rbb24 am Dienstag, 30. Oktober 2018

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