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Schlagwort: Berlin

Gentrifizierungsgegner besetzen mehrere Häuser in Berlin

Gestern haben Gentrifizierungsgegner im Zuge des „Karneval der Besetzungen“ in Berlin mehrere Häuser besetzt, um so auf die erbärmliche Wohnungsmarktsituation in der Hauptstadt aufmerksam zu machen. Die Polizei spricht von acht besetzten Häusern, die Aktivisten geben an, neun Häuser besetzt zu haben. Zwei davon wurden schon gestern Abend wieder geräumt.

In Berlin sind Hausbesetzer aus Protest gegen die prekäre Lage am Wohnungsmarkt in mehrere leerstehende Gebäude eingedrungen. Insgesamt seien acht Häuser betroffen, teilte die Polizei mit. In sechs Fällen handelte es sich demnach jedoch nur um „Scheinbesetzungen“. Die Polizei habe dort keine Personen angetroffen. Aus den Fenstern seien aber Transparente gehängt worden – möglicherweise als „Ablenkungsmanöver“, sagte ein Polizeisprecher.

Berlin besetzt!
In Berlin explodieren die Mieten, gleichzeitig stehen Häuser leer. Aktivist*innen sind heute aktiv…

Gepostet von Andere Zustände Ermöglichen am Sonntag, 20. Mai 2018

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27. Mai in Berlin: AfD wegbassen – Reclaim Club Culture against Nazis

Über 70 Berliner Clubs, Projekte und Aktivisten haben sich mittlerweile zusammengetan, um der AfD am 27. Mai in Berlin Bass in die Fresse zu hauen. Da gehe ich doch gerne mal lang.

Für Sonntag, den 27. Mai 2018 planen die Nadelstreifen-Nazis der AfD und die Deutschländerwürstchen von Pegida einen Großaufmarsch in Berlin-Mitte. Dagegen erhebt sich die ganze Berliner Stadtgesellschaft – und mit ihr die Club- und Open Air-Szene.

Kein Dancefloor für Nazis.

Berlins Clubkultur ist alles, was die Nazis nicht sind und was sie hassen: Wir sind progressiv, queer, feministisch, antirassistisch, inklusiv, bunt und haben Einhörner. Auf unseren Dancefloors vergesellschaften sich Menschen mit unbegrenzten Herkünften, vielfältigsten Begehren, wechselnden Identitäten und gutem Geschmack. Demgegenüber verkörpern AfD und Pegida ein repressives, heteronormatives, antifeministisches und rassistisches Bild von Gesellschaft. Ihr Ziel ist die völkische Formierung, die Rekonstituierung nationalistisch-homogener Staaten und die Stigmatisierung von allen, die nicht dazugehören sollen. Sie wollen am 27. Mai ihre menschenfeindliche Ideologie zum Kanzlerinnenamt tragen, um den Druck von Rechtsaußen aufrechtzuerhalten und zu verstärken. Sichtbare Merkmale dieser Strategie sind die Verschärfungen der Regierungspolitik gegen Geflüchtete, die Aufrüstung der sog. Inneren Sicherheit und – als Gipfel der Geschmacklosigkeit – das Heimatministerium. Dieser Zustand ist nicht tanzbar. Deshalb wird unsere Party ihren Aufmarsch crashen. Wir laden die Berliner Feierszene zur Afterhour – den AfD-Aufmarsch wegbassen!

Kommt am 27. Mai 2018 nach Berlin-MItte oder macht Euer eigenes Ding mit oder ohne Soundsystem.

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Im Volkspark Friedrichshain haben welche 12 Schafe am Drehspieß gegrillt – die Polizei schritt ein

(Foto: Polizei Berlin)

Im Volkspark des Berliner Friedrichshains haben am Wochenende ein paar Leute aus Bosnien-Herzegowina ihr Osterfest feiern wollen und dachten wohl, dass Grillen gleich Grillen sei. Die anderen Leute dort grillen wahrscheinlich auch auf ihre Weise. In Bosnien-Herzegowina geht es dabei offenbar rustikaler zu und so verteilten die Grillenden ein paar Quadratmeter Holzkohle auf dem Parkrasen, zündeten diese an und packten sich nicht weniger als 12 Schafe auf Spieße, die durch Autobatterien angetrieben elektronisch gedreht wurden. So wie das hier die Nachbarn auch mit Spanferkeln machen. Ihr kennt das.

Zwölf Schafe, allerdings, waren einigen der dort anwesenden Parkbesuchern wohl zu viel und so informierten sie die Polizei. Wo kommen wir denn da auch hin, wenn in einer Stadt wie Berlin ein paar Quadratmeter Rasen verbrannt wird. DER RASEN!!11!!! HÜLFE!!11!!!

Filed under #BBQ.

Im Volkspark Friedrichshain gab es am Sonntag einen ungewöhnlichen Einsatz von Polizei und Feuerwehr: Eine Männergruppe grillte zwölf Schafe an Elektrospießen. Die glühende Kohle lag direkt auf dem Boden, die Spieße wurden laut Polizei mit Autobatterien angetrieben. Man feiere Ostern, wie jedes Jahr, erklärten die fröhlichen Griller, nach Angaben der Polizei stammen sie aus Bosnien-Herzegowina. „Verantwortlich wollte keiner so recht sein. Erst als unsere Kollegen die Feuerwehr alarmierten und die mit einem Löschfahrzeug am Bunkerberg ankamen, kam Bewegung in die Grillgesellschaft“, schrieben die Beamten auf Facebook.

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Englische Touristen zur Bombenentschärfung in Berlin

Welch Ironie der Geschichte, dass das dann gestern auch ausgerechnet am 20. April stattfand. Die wahrscheinlich ungewollte Nachhaltigkeit der britischen Bomben setzt so auch heute noch immer wieder historische Akzente. Gar nicht mal so schlecht.

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Die AfD Berlin möchte den Betreibern des Berghains die „gewerbliche Erlaubnis“ entziehen und den „Darkroom ausleuchten“

Ja, ich bemühe mich schon länger und auch wirklich, hier nicht über jedes Stöckchen der AfD zu springen, weshalb ich in den letzten Monaten auch gefühlt 634 davon unkommentiert ausgelassen habe. Man muss sich ja nicht über jegliche Hirn- und Verbalfaltulenz dieser Nullnummern schreiben. Ist richtig und auch wichtig.

[Update] Alles schon wieder vorbei.

Aber: wenn diese Knetbirnen der Berliner Clublandschaft einen Rahmen nach ihrem offenbar verklemmten Gutdünken zu geben gedenken, kann man darüber schon mal schreiben. Ein Teil der Berliner AfD nämlich, die gerade mal drei von 55 Abgeordneten in der Bezirksverordnetenversammlung für Friedrichshain-Kreuzberg stellt, hat dort einen Antrag abgegeben, der faktisch ein Verbot für das bisher so betriebene Berghain fordert.

Die Gründe sind wie gewohnt dümmlich und wie immer provinziell. Der Club soll demnach nur noch zwischen 22:00 – 06:00 Uhr morgens öffnen dürfen, „um einen drogenfreien Besuch“ zu ermöglichen und den „natürlichen Biorhythmus“ von Besuchern nicht zu stören.

Außerdem sollen die Darkrooms beleuchtet werden, weil die AfD es offenbar nicht will, dass Menschen auch in dunklen Clubecken ungestört knöpern können, wenn ihnen denn danach ist. Das schließlich schickt sich nicht. Gefickt wird ganz deutsch immer nur sonntags und im dunklen Schlafzimmer!!11!!!

Und Drogen soll es dadurch halt auch und sowieso keine mehr geben. Diese Art der Verbote hat ja schon immer gut funktioniert. Kennen wir ja.

Hier der entsprechende Antrag, der von der AfD an die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg gestellt wurde.

Jetzt bin ich doch wieder über eines der Stöckchen gesprungen, verdammt. Es sei mir verziehen! Was wohl erst passiert, wenn denen irgendwer etwas vom ://about blank erzählt?

Oder besser: können die nicht einfach mal ihre Fresse halten?!

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Ein Gang durch den KitKatClub Berlin

Ich war gefühlt seit 146 Jahren nicht mehr im Kitty und höre, seitdem ich das letzte Mal dort war, auch nur noch die unzähligen Geschichten, von denen locker die Hälfte nicht mehr als urbane Mythen sein dürften. Sei es drum; im hellen und in leer war ich nie im legendären KitKatClub. Dieser Film hier zeigt den Laden in genau jenem Zustand. Kann man also mal virtuell mit durchlaufen.


(Direktlink, via Tanith)

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Berliner Spielplatz-Guide online

Voll schöne Idee von Jannes und seiner Tochter Jari, die gemeinsam durch Berlin fahren, Spielplätze aufsuchen, fotografieren und dann bei Playground Guide Berlin bewerten, kartieren und archivieren, so das auch andere etwas davon haben. Dazu gibt es diesen Instagram-Account der Beiden.

Thats why we created this online guide. Jari (my daughter) and I have been exploring and photographing amazing places in this city for years. And finally we managed to put them online.
Berlin is such an amazing place for children with adventures around every corner. But the best playgrounds are often hidden – Dragons, Pirate ships, water slides, carousels, huge climbing meshes and giant climbing domes, artificial rocky mountains and so much more. It’s much more fun than any Disneyland could be!

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