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Schlagwort: Berlin

Doku über Alexander Hacke, „Einstürzende Neubauten“, und Danielle de Picciotto, die Mitbegründerin der „Love Parade“ war: Traumfänger

Superschöne Doku über Alexander Hacke, der nicht nur Bassist sondern offenbar auch immer noch der musikalisch kreative Kopf der „Einstürzenden Neubauten“ ist, und seiner Frau, Danielle de Picciotto, die nicht nur Geigerin ist, sondern auch Mitbegründerin der Love Parade war.

Die beiden waren jahrelang unterwegs, um ihre Definition von Heimat zu finden, nachdem sie das aufgegeben haben, was sie damals eigentlich als Heimat für sich zu deklarieren versucht haben. Hippies – und Musik. Und die Priorität von Kunst in dem was man tut. <3

Das Künstlerpaar, die Loveparade- Mibegünderin und Geigerin Danielle de Picciotto und Alexander Hacke, Bassist der „Einstürzenden Neubauten“, tourte um die Welt, lebte aus dem Koffer. Nun kehren sie nach Berlin zurück. Hier möchten sie ein künstlerisches Zentrum, einen internationalen Treffpunkt für Künstler gründen. Der Film begleitet sie auf der Suche nach einer Location und bei Clubauftritten.

Hier in der Mediathek.

Und ich wäre übrigens wirklich mehr als nur dankbar dafür, wenn man den Content der Öffentlich-Rechtlichen, für den ich ganz gerne zahle, auch einfach und ohne irgendwelche Umwege einfach so einbetten könnte, ihr Sackgesichter. JA!
(via Frau Beckedahl)

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Tripledeckerbus Berlin, 1926

So was wie #weilwirdichlieben als Aprilscherz im Jahr 1926.

Joke on April Fools’ Day by the corporate newspaper Echo Continental of the Continental Gummiwerke Hannover AG in 1926.

The German magazine Echo Continental reported the development of a new triple-decker city bus. Echo Continental was the trade publication of the auto and truck parts manufacturer Continental AG. The magazine focused on automobile and racing news.

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Die neue umweltschonende Verkehrsführung in Berlin nach der Teilsperrung von Straßen für Dieselautos

Ich habe grundsätzlich nichts dagegen, den CO2-Ausstoß in Großstädten in den Griff zu bekommen und das notfalls auch durch Fahrverbote durchzusetzen. Nicht mal als Besitzer eines Dieselautos. Aber im Berliner Fall scheint mir gut gedacht noch lange nicht gut gemacht zu sein.

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1000 Tage Techno Podcast mit Tanith und Ellen Allien: Club the Rest

Ellen Allien, wegen derer Radiosendung „Braincandy“ auf Kiss FM ich Mitte der 90er tatsächlich anfing, tiefer in das Techno-Ding einzusteigen (wegen ihr kaufte ich Kenny Larkins Album „Metaphor“, das alles veränderte) und Tanith, bei dem ich zur selben Zeit gerne im Keller des Tresors tanzte, zusammen in einem Podcast. Gehostet vom mittlerweile etwas knochig wirkenden Jürgen Laarmann, der damals das Fanzine zum ravenden Berliner Zeitgeist machte, die „Frontpage“. Heute macht er die Podcast-Serie 1000 Tage Techno, wo genau diese Episode jetzt raus ging.

Ich bin nicht so der Podcast-Hörer, aber das ist ziemlich kurzweilig, flashbackig und in der Summe ziemlich sympathisch. Auch und gerade wegen Tanith, den ich heute auch auf persönlicher Ebene sehr zu schätzen weiß.

Hach, Berlin, du damals ganz besonders geile Schlange. Als Ambient noch ein Ding war, und der heute trotz allem noch fehlt. Finde ich.

Ellen Allien ist ein Berliner Weltstar – allein im Oktober 2018 legt sie in Japan, Korea, Frankreich, England, Ibiza, Italien, Spanien, Deutschland und Portugal auf. Als Labelmacherin von B-Pitch Control veröffentlichte sie u.a. die Platten von Paul Kalkbrenner, Tok Tok, Sascha Funke & Co. Tanith ist bereits seit 1988 DJ in Berlin und hat bereits im legendären UFO Club und von Anbeginn bei Tekknozid und im Tresor aufgelegt. Gemeinsam machen sie seit 1994 die After Hour „Club the Rest“. In 1000 Tage Techno sprechen sie über die Anfänge und schwere Zeiten, Berlin und den Wandel der Musik und der Szene. Ellen verrät, was die besten Clubs der Welt sind und verrät, wo sie ihre Boyfriends kennenlernt , Tanith spricht über brennende Mischpulte, es entwickelt sich ein spannendes Gespräch, in dem sie u.a. verraten, wie sie sich fithalten und was sie antreibt.

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Kleine Dusche für Neonazis

Etwa 1500 Nazis marschieren zum Tag der Deutschen Einheit durch Berlin Mitte. Anwohnende verpassen ihnen vom Balkon ne kalte Dusche.

Berlin Mitte 03/10/2018

Gepostet von Oliver Feldhaus am Mittwoch, 3. Oktober 2018

Gestern in Berlin: anlässlich des 3. Oktobers marschieren über 1000 „Besorgte Bürger“, Patrioten und Neonazis auch durch linke Stadtviertel in Berlin. Die Gegenproteste konnten sie nicht daran hindern. Dafür aber gab es offenbar beherzte Anwohner, die die Demo duschen wollten.

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Tag der Deutschen Einheit – die Tagesschau vom 3. Oktober 1990

Ich lasse das mal gänzlich wertfrei und rein dokumentarisch hier. Ich weiß nicht, ob ich die Ausgabe damals auch gesehen habe. Wahrscheinlich eher nicht. Meine Eltern wahrscheinlich schon, aber ich hatte damals andere Interessen und nur wenig Bock auf die Tagesschau, was, übrigens, bis heute so geblieben ist.

Meine Eltern können das hier heute nicht mehr sehen. Wir schon. Und sprachen heute beim Frühstück innerfamiliär darüber, dass ohne den Fall der Mauer wohl alles anders wäre und wir höchstwahrscheinlich nicht mal so zusammen frühstücken würden. Und das halte ich für ziemlich sicher.

Bei all dem Schmott, den die Wiedervereinigung mit sich brachte, würde ich ohne sie heute ein gänzlich anderes Leben führen. Wäre womöglich Berufssoldat geworden, ziemlich sicher sogar. Und im Moment finde ich das für mich persönlich eigentlich ganz geil. Auch wenn für andere da noch viel mehr drin sein sollte, weil das so machbar wäre, eigentlich. Bin ein wenig traurig drüber, dass meine Alten das nicht mehr mitbekommen können. Aber kannste nix machen.

Also doch nicht ganz wertfrei und im Rahmen der allgegenwärtigen „Einerseits-Andererseits-Diskussionen“. Joar.

Hier die Tagesschau vom 03.10.1990, dem Tag der „Wiedervereinigung“, wie man es damals so nannte.


(Direktlink)

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Falls ihr am Samstag in Berlin im Kitkat ward und nicht ganz genau wisst, was da so los war, geht mal ruhig zum Arzt

Pressemitteilung des Bezirksamts Reinickendorf: Ansteckende Hirnhautentzündung im KitKatClub.

Ich will da jetzt keine Panik machen, die womöglich ohnehin nicht zweckführend ist, aber solltet ihr am Samstag mit Kitty gewesen sein und nicht mehr genau wissen, wie die Nacht dort geendet ist, geht ruhig mal zu Arzt. Schadet ja nichts.

Alle Personen, die am Samstag im KitKatClub waren, sollten sich unverzüglich vorbeugend behandeln lassen. Bitte suchen Sie sofort ihre Hausärztin, ihren Hausarzt oder die Rettungsstelle eines Krankenhauses auf.

Am Samstag, dem 29.09.2018, gab es nach derzeitigen Erkenntnissen die Übertragung einer bakteriellen Hirnhautentzündung (Meningokokken-Meningitis) im KitKatClub in der Köpenicker Straße 76, 10179 Berlin-Mitte. Bislang ist bekannt, dass die Meningokokken zu einer der Gruppen A, C, Y, W135 gehören.

Die Ansteckung erfolgt über Flüssigkeiten aus dem Mund- und Rachenraum. In der Regel ist dazu ein sehr enger Kontakt nötig. Die vorbeugende Behandlung besteht üblicherweise aus der Einnahme eines Antibiotikums.

Die Meningokokken-Meningitis ist eine schwerwiegende Erkrankung. Übliche Symptome sind starke Kopfschmerzen, hohes Fieber, Schüttelfrost, Schwindel, Nackensteifigkeit und schwerstes Krankheitsgefühl. Innerhalb weniger Stunden kann sich ein schweres, lebensbedrohliches Krankheitsbild entwickeln.

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BVG-Aufsichtsratsvorsitzende schlägt vor, besprühte Züge nicht mehr zu reinigen

(Foto: • nioer)

Die BVG-Aufsichtsratsvorsitzende Ramona Pop hat vorgeschlagen, besprühte Züge, die bislang aus dem Verkehr gezogen wurden, einfach weiterfahren lassen. Grund dafür ist nicht etwa ästhetischer oder künstlerischer Natur, sondern der Umstand, dass die Bahnen schlicht auf der Schiene fehlen, wenn sie gesäubert werden. Und man sich das eigentlich nicht leisten könne, da es eben ohnehin nicht genügend U-Bahnen gäbe.

Berlins Wirtschaftssenatorin und BVG-Aufsichtsratschefin Ramona Pop (Bündnis90/Die Grünen) hat vorgeschlagen, mit Graffitis besprühte U-Bahnzüge nicht mehr zu reinigen und auf der Schiene zu lassen. In der rbb-Abendschau sagte sie am Montag, es gebe große Probleme mit veralteten Wagen und mit Graffitis. „Man kann sich fragen: Sollen wir die besprüht fahren lassen? Dann hätten wir auf jeden Fall mehr auf der Schiene.“

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Radioeins Podcastserie: 1929 – Das Jahr Babylon

Wirklich außerordentlich gute Podcastserie von Volker Heise, der in sechs Episoden das Berlin um das Jahr 1929 beleuchtet: 1929 – Das Jahr Babylon. Jene, die wie ich Babylon Berlin als Serie mögen, werden auch hieran Gefallen finden, denke ich.

Und ja, für genau solche Formate ist der Rundfunkbeitrag bestens investiert.

In der sechsteiligen radioeins-Podcastserie „1929 – Das Jahr Babylon“ erzählt der Berliner Autor und Regisseur Volker Heise von einem Jahr des Umbruchs in Berlin. Im Mittelpunkt jeder Episode steht ein Kriminalfall, der sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht. Heise rekonstruiert mit Hilfe von Experten den Fall und die Zeit, in der er spielt – durch Akten und Berichte, durch Tagebuchaufzeichnungen und Zeitungsmeldungen.

Folge 1 – Die Kalte Stadt

(Direkt-MP3)

Folge 2 – Die Baracken

(Direkt-MP3)

Folge 3 – Feindliche Brüder

(Direkt-MP3)

Folge 4 – Frucht des Leibes

(Direkt-MP3)

Folge 5 – Die Drogen

(Direkt-MP3)

Folge 6 – Die Krise

(Direkt-MP3)

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