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Schlagwort: Sampling

DJ Premier über Sampling mit Disketten

Mein erster Sampler war zum Ende der 1990er ein E-mu Emax II. Das Arbeiten damit war im Vergleich zu heutigen DAWs wie Live oder Logic richtige Arbeit – und wir haben es geliebt. Die Filter waren geil. Wussten schon Depeche Mode. Der Umgang damit allerdings deutlich komplexer als das, was wir heute so kennen. Und dennoch haben wir damit produziert und uns später noch einen E-mu Esi 32 zugelegt, der Filter wegen. Der noch später dazugekommene AKAI S 1000 war, da ich mich an E-mu gewöhnt und Sampling daran gelernt hatte, noch komplizierter, aber der klang hat deutlich knackiger als die Sampler von E-mu. _Das_ Speichermedium der Zeit waren damals Disketten, die wir später gegen ZIPs ersetzten. Einige der Disketten stehen hier noch rum. Original. Und das obwohl ich vor vielen Jahren schon sämtliche Samples davon in meine Sample-Bibliothek auf dem Rechner geschoben habe. Den Esi 32 habe ich auch noch, aber seit gut 15 Jahren nicht mehr benutzt. Aber das Thema war ja DJ Premier über Sampling mit Disketten: So Wassup?

DJ Premier presents the brand new series: ‘So Wassup?’ a salute to the floppy disk. Throughout this series, DJ Premier explores his most classic productions, and how the technology of the time influenced the sound.


(Direktlink)

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Wie das Reopening New York Citys nach dem Shutdown klang

Die Filmemacher Gilad Avnat und Stav Nahum haben New York City dabei begleitet, wie es nach dem Corona-Shutdown quasi wieder hochgefahren wurde und die vielen dabei entstandenen Sounds aufgenommen. Ganz schön laut, wenn da das Leben wieder durch die Straßen zieht – und ganz schön New York, wenn ich mich recht erinnere.

Celebrate New York’s reopening with this audio-visual homage to the greatest city in the world
900+ sounds sampled
6 days of shooting
Countless days of editing

(Direktlink, via Laughing Squid)

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Sample-Pack aus einem leeren Club

Robert-Johnson-Resident-DJ Anna Hjalmarsson hat einen Sample-Pack zusammengestellt, den sie im Robert Johnson während des Pandemie-Stillstands aufgenommen hat. “Für einen neuen Sample-Pack mit dem Titel Echoes From The Club hat Anna Hjalmarsson 63 Drum-Samples, 33 Field-Recordings und 31 Loops aufgenommen.” Schöne Idee auf Metaebene. Zum Download gibt es den Pack bei Bandcamp.

With ‘Echoes from the Club’, Anna Hjalmarsson explores the sonics of the resting club space. The otherwise vibrant and noisy places where people gather to let off steam for a few hours now lie idle during the pandemic.

But what does a club sound like when there is no music, no background noise, no loud conversations? Anna Hjalmarsson has collected various sounds that capture the soundscape of an empty club. Compiled in a sample pack, the release comprises three types of sounds: field recordings that echo the space as an acoustic environment, tracing its walls, hangers, rails, or bar utensils; drum samples played through the club’s sound system and recorded on-site; and processed sound loops based on the recordings.

‘Echoes from the Club’ is a homage to the club as a collective space for music and shared experience. The project tracks down the inverted intensity of its idleness while temporarily emptied of its purpose.

The pack contains 63 one-shot drum samples, 33 field-recorded samples, and 31 loops. All sounds were recorded in stereo at the Robert Johnson Club in Offenbach.


(via Groove)

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Wo sich Boards of Canada ihrer Samples bedient haben

Kennt ihr dieses wohlige Gefühl, wenn in irgendeinem Mix oder einer Playlist ein Track von Boards of Canada auftaucht? Zumindest mir wird es dann immer ganz warm ums Herz. Wirklich immer.

Bei Eightminutesupsidedown hat man mal geguckt, wo genau die beiden Schotten ein Teil ihrer Samples herhaben und das ist ja eh immer recht spannend, weil manchmal halt auch überraschend. Offenbar sind sie große Fans der Sesamstraße. Erstmal BoC anwerfen.


(Direktlink, via Johannes)

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Woraus Daft Punk damals ihr “One more time” zusammengeleimt haben

Weil mir gerade meine Feeds bzgl. der Trennung von Daft Punk explodieren und ich hier gerade das Thema Sampling hatte: es ist okay, wenn die sich nach so langer gemeinsamer Zeit trennen. Es ist ein Meldung. Es ist nicht so, als dass da irgendwer gestorben ist, weshalb wir jetzt alle heulen müssten. Bands kommen, Bands gehen. Ist halt so.

Aber: weil ich vorhin erst meinte, dass ich mir so Sampling-Stories gerne auch mal länger ansehe, hier die dazu, wie Daft Punk “One more time” zusammengeleimt haben.

Und das war mit Eddie Johns’ “More Spell on You” halt schon eine außerordentlich geile Art der Wiederverwertung.

Bei Daft Punk dann halt so:

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Jemand hat DJ Shadows “Midnight In a Perfect World” nachgebaut

Karl Boltzmann hat sich mal hingesetzt und analysiert, wie DJ Shadow sein “Midnight In a Perfect World” zusammengebaut haben könnte und dann versucht, es dem in Ableton Live gleich zu tun – und ich liebe alles daran wirklich sehr. Das sind so Sachen, die ich mir 20 Stunden lang am Stück ansehen könnte. Sampling porn galore.


(Direktlink)

00:00​ Intro
1:37​ The Drums, Rotary Connection – Life Could
5:26​ The Keyboards, Pekka Pohjola – Sekoilu Seestyy (Madness Subsides)
8:27​ First Vocal Sample, Meredith Monk – Dolmen Music
10:50​ Second Vocal Sample, Baraka – Sower of Seeds
12:20​ Piano Hook, David Axelrod – Songs of Experience
14:50​ Reconstruction of Midnight in a Perfect World

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In MIDI-Daten übersetzte Ultraschallaufnahmen eines Fötus’ werden zu Musik

Die bald geborene Tochter von der Psychic Ills Bassistin Elizabeth Hart und Iván Diaz Mathé, Buddie von Lee “Scratch” Perry, hat hiermit schon im Körper ihrer Mutter für Musik gesorgt, bevor sie noch geboren wurde. Die werdenden Eltern haben dafür die Ultraschallaufnahmen des Fötus in MIDI-Daten übersetzt, diese an diverse Synths weitergegeben und dann, klar, daran rumarrangiert. Sehr nerdig, aber eben auch deshalb sehr geil.

The baby, named Luca Yupanqui, is the soon-to-be child of Psychic Ills bassist Elizabeth Hart and Lee “Scratch” Perry collaborator Iván Diaz Mathé. Yupanqui created the songs on her album using biosonic MIDI technology that translated her in-utero movements into sound. The MIDI device was hooked to Hart’s stomach, recorded the vibrations created by Yupanqui, and transcribed them into Mathé’s synthesizers, a meditative process that took place over five hour-long sessions.

Hart and Mathé then edited and mixed the results of those sessions while trying to respect Yupanqui’s musical autonomy so as to allow her message to exist in its raw form. The resulting collection of songs is aptly titled Sounds of the Unborn, and it’s due out on April 2nd via Sacred Bones.


(Direktlink, via BoingBoing)

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