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Schlagwort: Sampling

Woraus Daft Punk damals ihr „One more time“ zusammengeleimt haben

Weil mir gerade meine Feeds bzgl. der Trennung von Daft Punk explodieren und ich hier gerade das Thema Sampling hatte: es ist okay, wenn die sich nach so langer gemeinsamer Zeit trennen. Es ist ein Meldung. Es ist nicht so, als dass da irgendwer gestorben ist, weshalb wir jetzt alle heulen müssten. Bands kommen, Bands gehen. Ist halt so.

Aber: weil ich vorhin erst meinte, dass ich mir so Sampling-Stories gerne auch mal länger ansehe, hier die dazu, wie Daft Punk „One more time“ zusammengeleimt haben.

Und das war mit Eddie Johns‘ „More Spell on You“ halt schon eine außerordentlich geile Art der Wiederverwertung.

Bei Daft Punk dann halt so:

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Jemand hat DJ Shadows „Midnight In a Perfect World“ nachgebaut

Karl Boltzmann hat sich mal hingesetzt und analysiert, wie DJ Shadow sein „Midnight In a Perfect World“ zusammengebaut haben könnte und dann versucht, es dem in Ableton Live gleich zu tun – und ich liebe alles daran wirklich sehr. Das sind so Sachen, die ich mir 20 Stunden lang am Stück ansehen könnte. Sampling porn galore.


(Direktlink)

00:00​ Intro
1:37​ The Drums, Rotary Connection – Life Could
5:26​ The Keyboards, Pekka Pohjola – Sekoilu Seestyy (Madness Subsides)
8:27​ First Vocal Sample, Meredith Monk – Dolmen Music
10:50​ Second Vocal Sample, Baraka – Sower of Seeds
12:20​ Piano Hook, David Axelrod – Songs of Experience
14:50​ Reconstruction of Midnight in a Perfect World

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In MIDI-Daten übersetzte Ultraschallaufnahmen eines Fötus‘ werden zu Musik

Die bald geborene Tochter von der Psychic Ills Bassistin Elizabeth Hart und Iván Diaz Mathé, Buddie von Lee „Scratch“ Perry, hat hiermit schon im Körper ihrer Mutter für Musik gesorgt, bevor sie noch geboren wurde. Die werdenden Eltern haben dafür die Ultraschallaufnahmen des Fötus in MIDI-Daten übersetzt, diese an diverse Synths weitergegeben und dann, klar, daran rumarrangiert. Sehr nerdig, aber eben auch deshalb sehr geil.

The baby, named Luca Yupanqui, is the soon-to-be child of Psychic Ills bassist Elizabeth Hart and Lee „Scratch“ Perry collaborator Iván Diaz Mathé. Yupanqui created the songs on her album using biosonic MIDI technology that translated her in-utero movements into sound. The MIDI device was hooked to Hart’s stomach, recorded the vibrations created by Yupanqui, and transcribed them into Mathé’s synthesizers, a meditative process that took place over five hour-long sessions.

Hart and Mathé then edited and mixed the results of those sessions while trying to respect Yupanqui’s musical autonomy so as to allow her message to exist in its raw form. The resulting collection of songs is aptly titled Sounds of the Unborn, and it’s due out on April 2nd via Sacred Bones.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Die Library of Congress stellt ein Open-Source-Archiv mit Hip-Hop-Samples aus mehr als einem Jahrhundert online

Die us-amerikanischen Library of Congress hat mit Citizen DJ ein Online-Archiv ins Netz gebracht, das tausende Hip-Hop-Samples für jederman freizugänglich macht und zum Remixen anregen soll. Neben der Archiv-Form sind Downloads möglich und man hat sogar einen Sequenzer in die Browser implementiert. Ich lade dann mal und schmeiß Ableton an.

Cultivate the creation of new and transformative music using free-to-use audio and video materials from the Library.
Connect the general public with culturally significant, underutilized, and free-to-use audio and video collections available from the Library.
Engage communities, such as secondary school students and amateur musicians, that may have a strong relationship with hip hop music, but little to no existing relationship with the Library or the Library’s materials.
Provide the general public (in particular, those with little to no formal research training) with the tools and resources to navigate the United States copyright system in the context of sample-based music creation.
Contribute to human-computer interaction research and best practices for search and discovery of large audio and video collections.


(BoingBoing)

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The Sound of Berlin

Mein „Sound of Berlin“ klingt ganz anders, aber man darf die Sampling-Arbeit und die filmische Umsetzung hiervon natürlich dennoch anerkennen. Die Leute von Bonamaze haben in sechs Tagen 850 Samples in Berlin aufgenommen und damit dieses kurze Video vertont, dass ebenso Aufnahmen aus Berlin zeigt.

(Direktlink, via Maik)

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Akai bringt mit der MPC One eine Sampling-Groovebox für den Rucksack

Akai haut einen raus und packt sein altbewährtes MPC-Prinzip nebst aktueller Anpassungen in eine Box, die in jeden Rucksack und/oder Jutebeutel passt: die MPC One. Ich bleib da ja eher bei den mir älteren und vertrauten Methoden, finde aber dennoch äußerst spannend, was da heute so möglich ist. Würde also schon dran rumspielen wollen. Ab Februar für 749,- Euro erhältlich.


(Direktlink)

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