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Schlagwort: Sampling

Sampling am E-mu SP12

Mein damals erster Sampler war ein E-mu Esi 32 mit externer SCSI Platte. Später kam ein E-mu Emax II dazu und das Sampling war im Vergleich zu heute richtig Arbeit. Ableton Live oder ähnliche DAWs gab es noch nicht und alles, was man an Musik zusammenschraubte, passierte am Atari 1040 ST, der per MIDI die externen Instrumente und Sampler ansteuerte. Wie gesagt im Vergleich zu heute war das richtig Arbeit. Eine sehr charmante allerdings.

Maartn hat seinen alten E-mu SP12 aus dem Jahr 1986 wieder flott machen lassen und gibt uns hier eine kleine Session Vintage-Sampling zum Besten. A timemachine for beats. Sehr charmant.


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Eine Symphonie, die in den 1950ern von Vögeln gesungen und von Menschen aufgenommen wurde

Aus der Kategorie „frühes Sampling“: Jim Fassett war in den 1950er Jahren musikalischer Leiter bei CBS Radio und hat offenbar über längere Zeit hinweg Vogelstimmen aufgenommen, die er dann zu der „Symphony of the Birds“ zusammenklebte und veröffentlichte.

Jene Symphonie erschien 1960 auf Vinyl, wurde vielleicht 2006 wiederveröffentlicht und kann bis heute auf Discogs erstanden werden. Natürlich. Und ja, oben in der rechten Ecke des Covers steht „Ficker“. Aber darum geht’s ja auch gar nicht.


(Direktlink, via Nag on the lake)

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Altes Tonbandgerät aus dem An & Verkauf wird zu Piano Sample Library

David Hilowitz hat in einem Secondhand Laden ein altes Tonbandgerät aus den späten 1960ern entdeckt und mitgenommen. Nachdem er zu Hause feststellte, dass das Ding noch funktioniert hat er damit eine Tape Piano Sample Library zusammengestellt, die man hier downloaden kann. Feinste LoFi-Qualität und eine ganz großartige Idee, wie ich finde.

Witzig auch, dass man jahrzehntelang versucht hat, sämtliche Sounds vom Rauschen und Knistern zu befreien und genau das heute wieder zurückzubringen versucht.


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DJ Premier über Sampling mit Disketten

Mein erster Sampler war zum Ende der 1990er ein E-mu Emax II. Das Arbeiten damit war im Vergleich zu heutigen DAWs wie Live oder Logic richtige Arbeit – und wir haben es geliebt. Die Filter waren geil. Wussten schon Depeche Mode. Der Umgang damit allerdings deutlich komplexer als das, was wir heute so kennen. Und dennoch haben wir damit produziert und uns später noch einen E-mu Esi 32 zugelegt, der Filter wegen. Der noch später dazugekommene AKAI S 1000 war, da ich mich an E-mu gewöhnt und Sampling daran gelernt hatte, noch komplizierter, aber der klang hat deutlich knackiger als die Sampler von E-mu. _Das_ Speichermedium der Zeit waren damals Disketten, die wir später gegen ZIPs ersetzten. Einige der Disketten stehen hier noch rum. Original. Und das obwohl ich vor vielen Jahren schon sämtliche Samples davon in meine Sample-Bibliothek auf dem Rechner geschoben habe. Den Esi 32 habe ich auch noch, aber seit gut 15 Jahren nicht mehr benutzt. Aber das Thema war ja DJ Premier über Sampling mit Disketten: So Wassup?

DJ Premier presents the brand new series: ‚So Wassup?‘ a salute to the floppy disk. Throughout this series, DJ Premier explores his most classic productions, and how the technology of the time influenced the sound.


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Wie das Reopening New York Citys nach dem Shutdown klang

Die Filmemacher Gilad Avnat und Stav Nahum haben New York City dabei begleitet, wie es nach dem Corona-Shutdown quasi wieder hochgefahren wurde und die vielen dabei entstandenen Sounds aufgenommen. Ganz schön laut, wenn da das Leben wieder durch die Straßen zieht – und ganz schön New York, wenn ich mich recht erinnere.

Celebrate New York’s reopening with this audio-visual homage to the greatest city in the world
900+ sounds sampled
6 days of shooting
Countless days of editing

(Direktlink, via Laughing Squid)

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