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Schlagwort: Sampling

The Most Sampled Loop in Music History

Mittlerweile wissen wir alle, dass der „Amen Break“ der meist gesamplete Loop der Musikgeschichte ist. Great Big Story hat trotzdem noch mal ganz genau drauf gehört und drüber geschaut. Ein Stück musikalischen Kulturguts, dem man auch diese kurze Doku noch widmen kann.

What do Skrillex, David Bowie, Salt-N-Pepa and basically every drum and bass track have in common? They’ve all used the Amen break, a four-bar drum solo that has become the most sampled loop in music history. Recorded in 1969, the six second sample originates from the song “Amen, Brother” by The Winstons, a funk and soul group from Washington, D.C. For many years, the solo was buried deep in musical archives—that is until hip-hop pioneer Lou Flores, aka “Breakbeat Lou,” featured it on his compilation, “The Ultimate Breaks and Beats.” Once producers caught wind of the solo, it took off, going on to change music forever.


(Direktlink)

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BBC stellt über 15.000 Sounds zum Download zur Verfügung

Falls davon mal wer was gebrauchen kann, was so ausgeschlossen jetzt ja nicht ist: Die BBC stellt bei BBC Sound Effects 16,016 BBC Sounds zum Wav-Download und unter RemArc Licence zur Verfügung. Da sind nicht wenige Sachen bei, die sich als Sample-Futter eignen und fast darum bitten, dafür auch genutzt zu werden. Passt zwar dann nicht mehr zu der Lizenz, aber das muss nach dem Gebrauch ja keiner mehr merken.
(Danke, Bemme!)

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Eine mechanische Vogelstimmenmaschine aus dem Jahr 1890

Das, wofür wir hier seit Jahrzehnten Samples und Synthesizer nutzen, wurde 1890 noch mechanisch und als Maschine gebaut. Krasses Teil, wie ich finde.

Very cute little vintage mechanical singing bird mechanism.Made in the 1890’s in Paris, probably by Bontems. The mechanism was in a rusted and seized state and has been restored. Surprisingly even the bellows are in good original condition.


(via Blogbuzzter)

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Über die hohe Kunst des Samplens

(Foto: Pixabay)

Interessantes Radio-Feature von Bayern 2, das sich dem Sampling widmet. Auch im Hinblick auf das deutsche Recht. Das nämlich geht davon aus, dass das Rad immer wieder neu erfunden werden müsste – und das überhaupt niemand von niemandem unerlaubt samplen sollte. Das gilt ja auch. So lange, wie es keiner hören kann. Ab dort wird es rechtlich kritisch. Dann aber wäre die heutige Musik ziemlich öde und es gäbe womöglich einige musikalischen Strömungen nicht, was ja sehr schade wäre.

Über Samples in der Musik denken wir meistens nur nach, wenn Gerichte darüber Urteile fällen. Neulich entschied eins, dass ein deutscher Rapper ein Sample der Elektronikavantgardisten von Kraftwerk benutzen darf, um daraus einen Beat für seine Musik zu basteln. Kraftwerk sahen ihre Urheberrechte verletzt und hatten deswegen dagegen geklagt. Das Gericht entschied, dass jedes Sample zulässig ist, das eine Auseinandersetzung mit seiner Herkunft, mit der Musikgeschichte erkennen lässt. Was das heißt, das ist strittig, führt aber – über alle Urheberrechtsfragen hinaus – zum Kern der ästhetischen Bedeutung des Samples.

[audio:http://cdn-storage.br.de/MUJIuUOVBwQIbtChb6OHu7ODifWH_-bf/_-TS/_AbP9-xd9U1S/24393da1-7e86-442b-94ff-08329aa6d894_3.mp3]
(Direkt-MP3, via Swen)

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Am OP-1 einen Track machen

Das Schönste daran, heute Musik zu produzieren, ist die nahezu Unendlichkeit der Möglichkeiten. Es ist egal, ob Musik mit Pro Tools gemacht wird. Oder mit Logic, oder Ableton Live, oder Stand alone mit irgendeiner Kiste oder wie auch immer. Am Ende zählt das, was dabei rauskommt. Das ist natürlich immer Geschmackssache, aber darum soll es gerade nicht gehen.

Jeremy von Red Means Recording hat sich hingesetzt und am OP-1, einem Synth/Sampler/Recorder, der ein wenig wie ein Kinderspielzeug aussieht, einen Track komponiert. Dafür hätte man vor 25 Jahren noch gut 300 Kilo Equipment gebraucht. Heute geht das mit nur dieser kleinen Zauberkiste. Großartig.


(Direktlink, via reddit)

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Phil Collins‘ „In The Air Tonight“ Drum Fill für 70 Minuten bei 99,9%, 100% und 100,1%

Was vorne noch sehr eindeutig nach der Drum Fill von Phil Collins‘ „In The Air Tonight“ klingt, wird am Ende zu dem Sound einer bombastischen Samba-Trommelschule.

Joseph Prein hat dafür den Original-Loop in drei ganz leicht versetzen Geschwindigkeiten (99,9, 100 und 100,1% ) übereinander gelegt und eine Stunde und 10 Minuten laufen lassen. Ich liebe diese Art der kreativen Ideen und die technischen Mittel, die eine derartige Umsetzung möglich machen. Großartig!

Bei Steve Reich auch noch von Hand.


(Direktlink, via MeFi)

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