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Schlagwort: Skate

Invisible Skater

Schöne Fleißarbeit von Patagraph der einfach mal einen unsichtbaren Skater etliche Tricks machen lässt.

This my is actually my almost first loop 2020 but it could be my last in 2019! I shot it last December. It was quite quick to animate but I couldn’t imagine how long it was to post-product!
But I’m pretty happy with it now.


(via RBYN)

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Mutter ermöglicht ihrem an infantiler Zerebralparese erkrankten Sohn das Skaten

Unter infantiler Zerebralparese versteht man Bewegungsstörungen, deren Ursache in einer frühkindlichen Hirnschädigung liegt. Die dadurch hervorgerufene Behinderung ist charakterisiert durch Störungen des Nervensystems und der Muskulatur im Bereich der willkürlichen Motorik. Eine Krankheit, die das Skaten an sich eigentlich unmöglich macht.

Der siebenjährige, in Brasilien lebende João ist vor zwei Jahren nach einem Schlaganfall daran erkrankt. Seinen Traum, irgendwann mal auf einem Skateboard zu stehen, wollte er dennoch verfolgen. Lau Patron, seine Mutter, wollte ihm das ermöglichen. Zusammen mit einem Physiotherapeuten und einem Psychologen, die beide Skateboarder sind, schafften sie es, João das Skaten erlebbar zu machen.

Hier schreibt sie mehr darüber, wie es dazu kam.

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Aus Palettenholz Skateboards machen

Es gibt wohl mittlerweile so ziemlich nichts mehr aus Holz, das noch nicht aus Paletten gebaut wurde. Das Beste daran vielleicht, der Moment, in dem jemand aus einem alten Schulpult eine neue Palette gebaut hat. Find ich immer noch gut.

Aber Paul Jackman jedenfalls baut aus Palettenholz Skateboards und das klingt erstmal sehr viel unaufwendiger, als es tatsächlich ist, denn das ist ein Haufen Arbeit, den er sich mit 400 – 550 Dollar pro Brett angemessen bezahlen lässt. Wobei ich jetzt nicht weiß, was die Dinger dann tatsächlich aushalten. Aussehen tun sie ziemlich gut.


(Direktlink, via Jens)

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Wie ein Frankfurter Skateshop Sale-Bots und Reseller zerlegt

(Foto: garderobein)

Es ist mittlerweile nicht mehr außergewöhnlich, dass irgendwelche Leute stundenlang vor Shops stehen, um beispielsweise limitiert angebotene Sneaker zu kaufen. Hersteller nutzen diese künstliche Verknappung gerne, um Hypes zu generieren und somit für sich zu werben. Die dabei gekauften Schuhe werden dann häufig völlig überteuert weiter verscheuert. Und das in einem Maße, dass es sich davon ganz gut leben lässt.

Anders als jene, die dort vor den Läden warten und vielleicht sogar tatsächlich die erstandenen Schuhe auch behalten wollen, agieren Bots im Netz, die vollautomatisiert Dinge kaufen, die für kurze Zeit im Netz angeboten werden. Auch dort werden limitierte Sneaker und/oder andere Klamotten zu vorher bestimmten Zeitpunkten angeboten, was schon ohne Bots auf einigen Seiten zu Ausfällen führt. Wenn dann noch unzählige Bots „einkaufen“ wollen, geht wohl jeder Server krachen.

Oder wir hatten 50 Paare online, aber weil so viel gleichzeitig bestellt wurde, wurden 100 Paar verkauft. Wenn 50.000 Bots gleichzeitig einen Schuh bestellen, dann verliert das System eben den Überblick über den Bestand. Dann musst du das Geld zurückzahlen und die Leute sind angepisst. Und eigentlich kannst du nichts dafür. Dann haben wir irgendwann angefangen zu sagen, wir stellen die Schuhe nicht mehr online.

Jene Bots kaufen dann nämlich automatisch so viel, wie sie kriegen können. Unabhängig von Größen oder Farben. Hauptsache kaufen, damit sich aus dem limitierten Kram später Kapital schlagen lässt.

Der Frankfurter Skateshop Bonkers hatte davon jetzt einfach mal die Schnauze voll – und hat den Bots anstatt limitierter Sneaker lediglich sieben Fotos davon verscheuert. Und weil so ein Bot halt nur ein Bot ist und es mit dem Lesen nicht ganz so genau nimmt, haben die von Bonkers mal eben soviel Geld mit den Fotos gemacht, wie nie zuvor mit einem Schuh. Und das völlig legal. Das Solo Mag hat die ganze, äußerst lesenswerte Story.

Dann haben wir uns entschlossen was zu unternehmen und haben überlegt, wie so ein Bot funktioniert. Der kriegt einen Befehl, kauft Produkt XY und hört dann erst auf, wenn er das Ziel erfüllt hat oder abgeschaltet wird. Dann sind wir auf diese Facebook-Werbungen von irgendwelchen unseriösen Dudes gekommen, die digitale E-Books und so verkaufen. Da bekommst du automatisiert ein Produkt und hast kein Rückgaberecht, weil wie willst du denn eine E-Mail zurückgeben? Du kannst zwar behaupten du löschst die, aber du kannst das Produkt auf deinem Rechner ja schon vervielfältigt haben. Also haben wir gesagt, dass wir jetzt auch mal den Mittelfinger zeigen und digitale Bilder von den Schuhen verkaufen. Dann haben wir die Schuhe in jeder Schuhgröße 3.000 mal online gestellt, mit dem Titel: „Bild von Schuh XY“ und in die Produktbeschreibung geschrieben, dass es sich nicht um den Schuh handelt, sondern um sieben Produktbilder des Schuhs zu je 10 Euro. Aber das erkennt so ein Bot natürlich nicht. Der sucht ja einfach nur nach dem Produktnamen und denkt dann: „Kaufen. Kaufen. Kaufen.“ Das geile ist, du musst beim Check Out abhaken, dass du dir im klaren bist, dass du ein digitales Produkt kaufst und keinerlei Rückgaberecht hast. Sobald die dann bezahlt haben, kam das Ding bei denen per Email an,

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