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Schlagwort: Soccer

Stadion-Tribüne bricht unter hüpfenden Fans zusammen

Gestern Abend im Stadion des NEC Nijmegen, Niederlande, ist eine Gästetribüne eingestürzt, als Gäste-Fans aus Arnheim auf ihr hüpften. Glück im Unglück: es gab wohl keine Verletzten – die Leute feierten irgendwie gleich weiter. Das geht nicht immer so glimpflich ab.

Könnte sein, dass für Unfälle dieser Art gleichzeitig hüpfende Fans verantwortlich sind. Freilich ohne das zu wollen. Sonderlich schlau ist das kollektive Springen dennoch nicht. Bauingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben genau das untersucht:

“Unsere Simulationen zeigen, dass die dynamischen Lasten der hüpfenden Zuschauer um das Dreieinhalb- bis Viereinhalbfache höher sind als die statischen Lasten”, sagte Michael Kasperski, der Leiter des Forschungsteams.


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Fußball als Schlammschlacht

Diese Aufnahmen aus dem Februar des letzten Jahres zeigen das Spiel der spanischen Viertligisten(?) SH Palmeira und SD Xuventu Aguiño bei “besten” Wetter- und Platzverhältnissen. Man muss dieses Spiel schon sehr lieben, um sich das so zu geben. Die Teams trennten sich 1-1.
Und ich würde auch ganz gerne mal wieder ins Stadion gehen.


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Diego Maradona ist tot – und ich habe da eine kleine Geschichte zu

Fußball-WM 1986 in Mexiko, Weltmeister wurde Argentinien im Finale gegen Deutschland. 3:2.


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Bei uns in der DDR waren die Leute nicht weniger in Fußball verliebt als im Westen des Landes und viele fieberten auch dort mit der Nationalmannschaft der BRD. Ich hab das als 10-Jähriger nicht verstanden und meine präpubertäre Rebellion ließ mich damals halt eher für Argentinien sein. Weil die halt gegen Deutschland spielten. Und so war ich halt für Argentinien. So ist es übrigens bis heute, und ich weiß nichtmal genau warum, aber wenn Deutschland spielt, bin ich immer für die anderen.

In der Nachbarschaft meines Alten verabredete man sich dazu, das Finale zwischen Argentinien und der BRD im Garten meines Alten zu sehen. Im Westfernsehen. Oha. Es war Sommer, alle saßen im Garten und guckten das Spiel. Unserer direkter Gartennachbar war ein echter Fan der BRD-Mannschaft, was ich als Pionier jetzt nicht so sonderlich geil fand, was ich auch so äußerte. Viele der Nachbarn lachten über mich, aber ich wollte am Ende doch sehr gerne Recht behalten. Und so trug ich die Idee einer Wette in den Abend.

Sollte die BRD gewinnen, würde ich einen Kasten Potsdamer Rex Pils an den Nachbarn übergeben (den mein Vater dann zu kaufen gehabt hätte). Sollte Argentinien gewinnen – und daran glaubte außer mir halt damals keiner in dem Gemengelage – würde ich vom Nachbarn einen Kasten Caramel-Malzbier bekommen.

Argentinien gewann 3:2, Diego war der beste Spieler des Finales und ich bekam vom Nachbarn einen ganzen Kasten Malzbier, alkoholfrei. Und seitdem ist Diego Maradona einer der kleinen ganz persönlichen Helden von mir gewesen. Trotz aller späteren Kapriolen. Er hatte nicht nur sich und seine Mannschaft an diesem Tag zum Sieger gemacht, sondern auch mich, den kleinen präpubertären Ronny gegen alle anderen Gäste meines Alten. In seinem Garten. Mach’s gut, Diego, und danke dafür!


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Glatze wird Ball – KI-Kamera ruiniert Übertragung eines Fußballspiels

Hach, Technologie. Bringt neben jeder Menge Annehmlichkeiten halt auch immer wieder schöne Kuriositäten. Wie in diesem Fall. Beim schottischen Fußballclub Caledonian Thistle FC hat man vor einiger Zeit die Kameramänner im Stadion gegen KI-gesteuerte Kameras ausgetauscht. An sich eine nachvollziehbare Idee, bei der wohl aber niemand berechnet hatte, was wohl passieren könnte, wenn ein Linienrichter eine Glatze haben würde. Die KI kann Ball und Glatze nämlich nicht wirklich gut unterscheiden und zeigt dann halt auch die Glatze als Ball. Lustig, nur nicht für jene, die tatsächlich das Spiel sehen wollten.

“Lass das mal die KI machen”, haben sie gesagt, “Die KI macht das gut!”. Die KI so:

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