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Schlagwort: Subway

Irgendwer hat im Schacht der Berliner U9 ein Büro eingerichtet

Vor drei Jahren hat das Künstler*innenkollektiv Rocco und seine Brüder ein möbliertes Zimmer in den Schacht der Berliner U9 gebaut. Jetzt ist in offenbar diesem Schacht ein komplett ausgestattetes Büro aufgetaucht. Wer es dort zu welchem Zweck eingerichtet hat, ist bisher nicht bekannt. Die BVG lässt es gerade räumen.

Erst eine Anfrage der Berliner Zeitung machte die BVG auf die neue Aktion aufmerksam. „Wir haben das Büro gesucht und gefunden“, sagt Sprecher Jannes Schwentu. „Wir lassen den Krempel jetzt wegräumen und erstatten Anzeige – schon deshalb, weil sich offenbar jemand in Bereichen bewegt hat, in denen er sich nicht hätte bewegen dürfen.“

Wie es die Künstlerinnen und Künstler erneut schaffen konnten, unentdeckt zu agieren? In den Schächten werde unregelmäßig kontrolliert, sagt ein Insider. Fakt ist: Das Büro müsse neu sein, „da es dort unten schnell staubig wird – auch weil der Raum unter einem Lüftungsgitter installiert wurde.“ Türen wurden laut Informationen dieser Zeitung nicht aufgebrochen – dafür zapften die Künstlerinnen und Künstler scheinbar Strom von einer Wasserpumpe ab, um die Schreibtischlampe zu betreiben.

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Jemand versucht, in der Subway in New York ein Profilstahl mit Überlänge zu transportieren – die Passagiere helfen dabei

Mag sein, dass die BVG sich für cool hält, aber in New York City werden offenbar immer noch die wahren, ganz verrückten Subway-Geschichten geschrieben. So wie diese hier. Erstmal ein Profilstahl mit Überlange in der Subway transportieren.

NYC is different man.

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Ein als Truthahn verkleideter Mann isst in der NYC Subway zu Thanksgiving einen Truthahn

Keine Ahnung, ob die Idee nur als Spaß gedacht war, auf Metaebene ist sie imho mehr als nur das. Da fährt ein als Truthahn verkleideter Mann zu Thanksgiving mit der NYC Subway und versucht dabei, einen ganzen Truthahn zu zerlegen und zu essen. Ooookay…

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New Yorker befreien U-Bahn von Hakenkreuz-Schmierereien

Als der New Yorker Anwalt Gregory Locke am Samstagabend in die U-Bahn stieg, musste er feststellen, dass das ganze Abteil mit Hakenkreuzen und antisemitischen Sprüchen beschmiert war. Dann sei ein Mann aufgestanden und hatte die Idee, den Dreck mit Alkohol abzuwischen. Viele der Passagiere kramten dann in ihren Taschen und suchten nach Mitteln, die als Lösungsmittel taugen und säuberten selbstständig die Bahn. Locke schreibt:

I got on the subway in Manhattan tonight and found a Swastika on every advertisement and every window. The train was silent as everyone stared at each other, uncomfortable and unsure what to do.
One guy got up and said, „Hand sanitizer gets rid of Sharpie. We need alcohol.“ He found some tissues and got to work.
I’ve never seen so many people simultaneously reach into their bags and pockets looking for tissues and Purel. Within about two minutes, all the Nazi symbolism was gone.
Nazi symbolism. On a public train. In New York City. In 2017.
„I guess this is Trump’s America,“ said one passenger. No sir, it’s not. Not tonight and not ever. Not as long as stubborn New Yorkers have anything to say about it.

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