Eine Kompaktanlage aus einer Zeit, in der „HiFi“ in den Wohnstuben der Republik noch ein echtes Thema war. Wenn, wie in diesem Fall, auch ohne Plattenspieler. Ich war damals immer Team Denon und bin später auf Marantz umgestiegen. Schön zu sehen, das Ding hier.
Während Polaroid einst ein weltweites Fabriknetzwerk unterhielt, ist die Produktion heute auf ein einziges Gebäude in den Niederlanden konzentriert, das das Überleben der Marke sichert. In An Instant war da und hat sich das mal genauer angesehen.
Polaroid film as we know it has seen over a half-century of twists and turns as it fights to keep its place inside our beloved cameras. Where once Polaroid maintained a global network of factories around the world, it has since contracted to relying on one building in the Netherlands to maintain the survival of Polaroid. In this special episode, we explore the factory’s hallowed halls, as everyone from chemists to shipping coordinators work as one organism to supply the world with film.
Bevor das Internet kommerzialisiert wurde, war es skurril, wunderbar und zutiefst persönlich. Menschen erstellten Webseiten, einfach weil sie etwas zu teilen hatten. Einige davon gibt es immer noch. Early Web Links ist voll von Seiten, die dieses Gefühl wieder aufleben lassen.
The early web was a different place. People built websites about their cats, their favorite TV shows, their rock collections. There were no algorithms deciding what you’d see. No engagement metrics. No content strategies. Just people sharing what they loved with whoever happened to stop by.
That spirit never fully went away. There are still people out there hand-coding HTML, tending personal sites, and linking to each other through webrings, blogrolls, and link pages. But finding those sites has gotten really hard. Search engines bury them under commercial results, and most people have been convinced that the only way to have a presence online is through someone else’s platform.
Data Drop hat eine Sammlung von Startgeräuschen aus den Jahren 1977 bis heute – vom Apple II bis zum Vision Pro. Neben dem eigentlichen Startgeräusch (oder dessen Fehlen bei frühen Geräten wie dem Atari 2600) erzählt der Essay auch die Geschichten dahinter. Eine kleine Reise in die Vergangenheit der Klangwelt als Hörmuseum.
Oder auch der erste Walkman der Welt. Das Mikiphone war ein Grammophon im Taschenformat. Jene Geräte, entwickelt von den aus Ungarn stammenden Gebr. Vadasz, gelten als die weltweit kleinsten ihrer Art, die in der Lage waren, Schellackplatten abzuspielen. Mehr als 100.000 Stück wurden hergestellt, bevor das Unternehmen 1927 Konkurs anmeldete. Einige funktionsfähige Modelle lassen sich noch heute auf eBay finden.
Randnotiz: ich habe erst Vorgestern jede Menge Dias an einen Sammler verkauft, die hier seit Jahren im Keller lagen. Wir haben als Familie bis vor vielen Jahren ewig in einer WG gewohnt, in deren Keller immer mal was von Ausziehenden zurückgelassen wurde. Mit dem Satz: „Hol‘ ich später irgendwann ab.“ Aus dem Irgendwann wurde nie und so hatte ich hier jetzt eben diese Dias. Aus der WG sind wir seit 15 Jahren raus, die Dias sind immer mal mit umgezogen. Nun brauchte ich mal Platz im Keller und wollte die loswerden. So um die 1000 müssen es gewesen sein, in jene Karusselle sortiert, wie wir hier eines im Vorschaubild sehen.
Der Käufer war ein Sammler, der mittlerweile 80.000 Dias zusammengetragen hat. Warum auch immer. Ich hatte mir letzte Woche extra noch einen Projektor besorgt, den ich selber nicht hatte, um zu sehen, was genau ich dort zum Verkauf angeboten hatte. Dann saß ich hier abends allein und klickte mich durch die Erinnerungen eines mir völlig fremden Menschen. Urlaub in Marokko, Urlaub in der Türkei, in Afrika, die Berliner Kantstraße und der Potsdamer Platz in den 1980ern. Irgendwie faszinierend, dachte ich und hatte den Teil der Antwort auf ein Warum?
Der Technikjournalist Posy mit schwärmenden Blick auf alte Diaprojektoren und den dazugehörigen 35-mm-Bildern. Und der damals als langweilig besetzte Begriff der Dia-Show hat sich bis heute noch gehalten.
ReStory ist genau das, was in der Headline steht: die Simulation eines Elektronikreparaturladens im Japan Mitte der 2000er-Jahre. Dort repariert man nostalgische No-Name-Geräte und berät Kunden kompetent. Dazu läuft ein passender LoFi-Soundtrack. Ich denke, ich würde es lieben. Ein Spiel, von dem wir nicht wussten, dass wir es bräuchten.
Playing the 1998 song „Olson“ by Boards of Canada through four control panel light bulbs of a 1959 DEC PDP-1 computer using Peter Samson’s 1962 Harmony Compiler and 603 bytes of music data.
Diese Seite von Alex Plecsan ist eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit des Internets. Eine Mosaiksammlung zufälliger Old-School-GIFs aus der GeoCities-Sammlung des Internetarchivs. Das GIF-Mosaik bewegt sich langsam über den Bildschirm. Während die GIFs auf der linken Seite verschwinden, erscheinen ständig neue auf der rechten Seite, sodass der Bildschirm stets voller farbenfroher, nostalgischer Bilder bleibt.
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