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Schlagwort: Vintage

Die Brütsch Mopetta

(Foto: VauxfordCC BY-SA 4.0)

Ich wusste bis eben nicht, dass es mal einen Kleinstwagen wie die Brütsch Mopetta gab. Kein Wunder, das Ding wurde lange vor meiner Zeit und dann auch noch auf der anderen Seite der Mauer gebaut. Das auch nur in den Jahren 1956–1958. Und viele Exemplare davon gab es auch nicht.

Die Brütsch Mopetta ist ein offener einsitziger Kleinstwagen aus bundesdeutscher Produktion mit türloser Kunststoff-Karosserie, drei Rädern und einem Einzylinder-Zweitaktmotor aus einem Moped mit rund 50 Kubikzentimeter Hubraum. Konstrukteur war der deutsche Unternehmer und ehemalige Rennfahrer Egon Brütsch aus Stuttgart. Das Pkw-Modell wurde schrittweise weiterentwickelt und im weiteren Verlauf zunächst nur als Mopetta vermarktet sowie zuletzt als Opelit Mopetta oder allein als Opelit bezeichnet. Zwischen Oktober 1956 und dem Frühjahr 1958 entstanden nach übereinstimmenden Quellen nur 14 Exemplare des Mopedautos.

Eine der knuffigen Kisten wurde im Februar bei Sotheby’s versteigert. Für nicht weniger als €69.000. Schnäppchen.


(Direktlink, via Silodrome)

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Eine Sammlung alter Autos in Alaska

Ich habe vor einigen Wochen den Feed von Barn Finds abonniert, einem Blog, das sich einzig mit alten Autos beschäftigt, die meistens lang und vergessen in alten Scheunen oder Garagen rumstanden und dann doch wieder entdeckt wurden. Ich mag die Idee des romantischen Dornröschenschlafs einiger alten Autos, die längst vergessen waren und dann doch wieder irgendwie auftauchten. Zumal viele alte Autos ästhetisch halt sehr viel schöner sind als das, was aktuell auf den Straßen rumfährt. Finde ich. Jedenfalls: wer was für alte Autos übrig hat und es irgendwie ebenso spannend findet, wenn diese wiederentdeckt werden, kann gerne öfter mal bei Barn Finds vorbeischauen.

Dort findet man dann auch Videos wie dieses, in dem ein Sammler alter Autos im abgelegenen Teil Alaskas besucht wird, wo er wunderschöne Gefährte auf seinem Hof rumstehen hat.


(Direktlink)

Tom finds himself in North Pole, Alaska, where he meets John, an eclectic car guy with all sorts of fun stuff. You’d never guess a stash like this– that includes several Ford hot rods and some very interesting Studebakers–could exist in a remote town in Alaska. But after many years of collecting these vehicles, John seems more than ready to part with most of them… for the right price, of course.

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Ein Laden in Brooklyn, der Vintage-Elektronik für Film und Fernsehen verkauft und vermietet

Welch wunderbare Geschäftsidee, die offenbar auch zu funktionieren scheint. In Brooklyn hat sich ein Laden etabliert, der alte Elektronik zur Miete oder zum Kauf anbietet. Alte Kameras, Radios, TVs, Oszilloskope, Telefone, Tonbänder, Rechner und was weiß ich nicht noch alles sind dort zu haben. Zur Kundschaft gehören auch Filmemacher, die dort gerne kaufen oder mieten. Wäre so ein bisschen meins, wenn ich meinen Job irgendwann mal nicht mehr machen wollen sollte.


(Direktlink, via Maik)

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Mark Ofner und der Andreoli-Spitlight – der einst grösste Videoprojektor der Welt

Ich hatte bisher noch nie vom Andreoli-Spitlight gehört, weiß jetzt aber, dass dieser einst der größte Videoprojektor der Welt war.


(Direktlink)

1954/55 baute der Luzerner Ingenieur Gianni Andreoli den weltgrössten Projektor: der «Andreoli Spitlight» konnte mit rund 300’000 Ansi-Lumen bis zu 6 km weit auf Wolkendecken oder Berge projizieren und kam unter anderem während der Olympiade in Cortina d’Ampezzo 1956 zum Einsatz, bevor Andreoli den «Spitlight» vor seinem Investor über 10 Jahre lang versteckte.

Heute steht der «Spitlight» in der Winterthurer Werkstatt des Vollblut-Elektronikers Mark Ofner, der sich mit Herzblut für den Erhalt des Schweizer Technik-Unikats einsetzt. Vom 25. bis 29. März 2019 lädt Digital Brainstorming in Zusammenarbeit mit Mark Ofner zu Werkstattbesuchen.

Der Schweizer Mark Ofner will das Teil nun zu seiner alten Popularität verhelfen und wieder damit projizieren. Ich mag die spleenige Idee.


(Direktlink | Danke, Pascal!)

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DJ-Konsole aus dem Jahr 1971: Vox Disco Tape Unit

Lässige Konsole aus dem Jahr 1971 aus dem Hause Vox. Würde ich mir heute noch in die Stube stellen.

Produced in the early seventies, easily pre-dating modern rap coffins by two decades, the Disco Tape was truly ahead of its time. Made from a Continental Organ shell and chrome stand, the Disco tape featured two turntables with Shure cartridges; a cassette tape recorder and a 50 watt self contained amplifier. Other features included a monitor selector and volume; sliding turntable level controls; master volume controls; recording and microphone level controls; level and recording selectors and record scratch and rumble filters.

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Filmaufnahmen aus Paris zwischen 1896 und 1900

Ich mag derartige Zeitdokumente wirklich außerordentlich gerne. Und noch mehr mag ich es, wenn sie, auf welchen Wegen auch immer, für jedermann zugänglich im Netz landen. Weil sie sonst in irgendwelchen Archiven vergammeln und nur dann nochmal rausgeholt werden, wenn irgendwer ganz konkret danach fragt.

So wie hier läuft das anders. Auf YouTube geparkt und jeder kann sich einen Eindruck davon machen, wie es in Paris zwischen 1896 und 1900 so aussah. Toll!


(Direktlink)

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Eine Website, die Geräusche veralteter Geräte bewahrt: Conserve the Sound

Sehr geile Projektidee, die es sich zum Ziel gemacht hat, die Geräusche mitunter längst vergessener Geräte zu bewahren: Conserve the Sound. Wer derartiges mag und heute noch was vorhat, sollte da nicht hinklicken.

“Conserve the sound” ist ein Online-Archiv für verschwindende Geräusche.
Die Geräusche eines Wählscheibentelefons, eines Walkmans, einer analogen Schreibmaschine, eines Münztelefons, eines 56k-Modems, eines Atomkraftwerks oder sogar einer Handytastatur sind teilweise schon verschwunden oder verschwinden gerade aus dem täglichen Leben. Begleitend kommen Menschen
in Text- und Videointerviews zu Wort und vertiefen den Blick in die Welt der verschwindenden Geräusche.

“Conserve the sound” ist ein Projekt von CHUNDERKSEN und wird von der
Film & Medienstiftung NRW gefördert.

(via BoingBoing)

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Über Blattgoldherstellung in den 1950ern

Ich habe während meiner ersten Ausbildung hin und wieder mit Blattgold hantiert, was ich ganz geil fand. Ich habe nie darüber nachgedacht, wie das wohl hergestellt werden würden. Klar, da hauen die halt paar Mal mit dem Hammer drauf, aber das alleine konnte es ja nicht sein. Heute wird das höchstwahrscheinlich industriell gemacht, in den 1950ern aber war das noch Handarbeit, wie diese kurze Doku von British Pathé zeigt.


(Direktlink, via BoingBoing)

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