Data Drop hat eine Sammlung von Startgeräuschen aus den Jahren 1977 bis heute – vom Apple II bis zum Vision Pro. Neben dem eigentlichen Startgeräusch (oder dessen Fehlen bei frühen Geräten wie dem Atari 2600) erzählt der Essay auch die Geschichten dahinter. Eine kleine Reise in die Vergangenheit der Klangwelt als Hörmuseum.
Oder auch der erste Walkman der Welt. Das Mikiphone war ein Grammophon im Taschenformat. Jene Geräte, entwickelt von den aus Ungarn stammenden Gebr. Vadasz, gelten als die weltweit kleinsten ihrer Art, die in der Lage waren, Schellackplatten abzuspielen. Mehr als 100.000 Stück wurden hergestellt, bevor das Unternehmen 1927 Konkurs anmeldete. Einige funktionsfähige Modelle lassen sich noch heute auf eBay finden.
Randnotiz: ich habe erst Vorgestern jede Menge Dias an einen Sammler verkauft, die hier seit Jahren im Keller lagen. Wir haben als Familie bis vor vielen Jahren ewig in einer WG gewohnt, in deren Keller immer mal was von Ausziehenden zurückgelassen wurde. Mit dem Satz: „Hol‘ ich später irgendwann ab.“ Aus dem Irgendwann wurde nie und so hatte ich hier jetzt eben diese Dias. Aus der WG sind wir seit 15 Jahren raus, die Dias sind immer mal mit umgezogen. Nun brauchte ich mal Platz im Keller und wollte die loswerden. So um die 1000 müssen es gewesen sein, in jene Karusselle sortiert, wie wir hier eines im Vorschaubild sehen.
Der Käufer war ein Sammler, der mittlerweile 80.000 Dias zusammengetragen hat. Warum auch immer. Ich hatte mir letzte Woche extra noch einen Projektor besorgt, den ich selber nicht hatte, um zu sehen, was genau ich dort zum Verkauf angeboten hatte. Dann saß ich hier abends allein und klickte mich durch die Erinnerungen eines mir völlig fremden Menschen. Urlaub in Marokko, Urlaub in der Türkei, in Afrika, die Berliner Kantstraße und der Potsdamer Platz in den 1980ern. Irgendwie faszinierend, dachte ich und hatte den Teil der Antwort auf ein Warum?
Der Technikjournalist Posy mit schwärmenden Blick auf alte Diaprojektoren und den dazugehörigen 35-mm-Bildern. Und der damals als langweilig besetzte Begriff der Dia-Show hat sich bis heute noch gehalten.
ReStory ist genau das, was in der Headline steht: die Simulation eines Elektronikreparaturladens im Japan Mitte der 2000er-Jahre. Dort repariert man nostalgische No-Name-Geräte und berät Kunden kompetent. Dazu läuft ein passender LoFi-Soundtrack. Ich denke, ich würde es lieben. Ein Spiel, von dem wir nicht wussten, dass wir es bräuchten.
Playing the 1998 song „Olson“ by Boards of Canada through four control panel light bulbs of a 1959 DEC PDP-1 computer using Peter Samson’s 1962 Harmony Compiler and 603 bytes of music data.
Diese Seite von Alex Plecsan ist eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit des Internets. Eine Mosaiksammlung zufälliger Old-School-GIFs aus der GeoCities-Sammlung des Internetarchivs. Das GIF-Mosaik bewegt sich langsam über den Bildschirm. Während die GIFs auf der linken Seite verschwinden, erscheinen ständig neue auf der rechten Seite, sodass der Bildschirm stets voller farbenfroher, nostalgischer Bilder bleibt.
Wisst ihr noch? Im Osten hatten die wenigsten Menschen einen Telefonanschluss – und wen sie einen hatten, hatten sie den meist aus Gründen. Zum Beispiel, um darüber zu informieren, was in der Nachbarschaft so los ist. Zum Telefonieren gingen zumindest wir immer in die Telefonzelle, die 300 Meter die Straße hoch war. Dort war manchmal mit Anstehen und „Ferngespräche“ waren zu vermeiden. Der Kosten wegen. Mit dem Mauerfall kam dann der Festnetzanschluss zu Hause mit dem ersten Tastentelefon. Ferngespräche waren dennoch zu meiden oder halt spät abends durchzuführen. Der Kosten wegen. Irre, wie sich das alles verändert hat.
Wer erinnert sich noch an die Zeit, als es die ersten Tastentelefone auf den Markt kamen? Damals telefonierte man am besten nur am Wochenende oder im „Mondscheintarif“ am Abend, weil die Gebühren sonst zu hoch waren.
Aus dieser Zeit (1983) stammt der Filmbericht aus dem damaligen „ARD-Ratgeber Technik“ und informierte über Neuigkeiten rund ums Telefon.
Die unverwechselbaren Klänge verschiedener Modems wurden in dieser neuen Audiokompilation gesammelt, die den Hörer durch die Entwicklung der Modemtechnologie führt. Von langsamen 300-bps-Verbindungen bis hin zu den einst beeindruckenden 56K-Modems fängt diese Sammlung sieben gängige Verbindungsgeschwindigkeiten ein, die das frühe Interneterlebnis prägten. Pure Nostalgie.
The sound of dial-up at some of the most common speeds, including 300, 1200, 2400, 9600, 14,400, 33,600, and 56K. As noted in the video, the sound of a V.34 connection at either 28,800 and 33,600 will be the same, and both were common around the same time, so I’ve only included the 33,600 connection.
Note that this isn’t intended to be an exhaustive list of all speeds, but a sample of the most common ones. There are many other speeds and protocols, including but not limited to 75, 110, 4800, 28,800, etc. Also note that this video includes a V.90 56K negotiation, which is the one that people are most likely to find familiar. With that said, if it doesn’t sound quite right, remember that V.90 deprecated the X2 and Flex 56K standards, which sound quite different.
Das Smartphone hat so viele Dinge ersetzt, dass wir den Bezug zu greifbaren Objekten wohl allmählich verlieren werden. Rhetty for History hat Geräusche von allen möglichen Vintage-Spielzeugen und anderen Gegenständen zusammengestellt, die manche nostalgisch werden lassen und jüngere Leute zum Grübeln bringen könnten. Mag ich.
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