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Schlagwort: Vintage

Wie aus der Zeit gefallen: Ein TV-HiFi-Fachgeschäft in Oer-Erkenschwick

Gerrit schreibt mir: es gäbe da in Oer-Erkenschwick ein Geschäft, wie viele es von uns so noch von früher kennen dürften. Die Schaufenster-Deko sieht aus, wie Schaufenster-Deko in den 80ern im Westen wohl halt so ausgesehen hat. Und das sieht sie auch heute noch. Irgendwie sehr sympatisch, wie ich finde. Und der Laden läuft aktuell wohl immer noch ganz gut, was ich dann noch viel sympathischer finde. Und wie groß damals TDK-Kassetten waren.

Hier gibt es einen Laden, der seit meiner Kindheit 80% seiner Schaufensterbestückung nicht mehr verändert hat. Vermutlich auch 80% des dort vorrätigen Sortiments. Und der Laden ist jeden Tag geöffnet.

Und falls ihr mal eine Diamantnadel für den 80er Plattenspieler oder eine fundierte Beratung für Baustein-Systeme braucht, meldet Euch.

Würde ich tun.

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Eine Stunde lang AOL Instant Messenger Sounds von damals

Ich war ja damals immer eher so im Team ICQ, aber natürlich sind mir die Sounds vom AOL Instant Messenger dennoch nicht fremd. Und geben mir gerade so ein bescheuertes Gefühl der „guten alten Zeit“ und so. Ich nehme die mir mal eben. Ist immer noch besser, als sich heute durch Facebook-Kommentarspalten zu klicken. Ha!


(Direktlink, via Doobybrain)

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Menschen finden, die auf einem bisher unentwickelten, 60 Jahre alten Film auftauchen

Ich schrieb hier irgendwann mal darüber, dass ich einst einen Freund hatte, dessen Hobby es war, alte, bis dato noch nicht entwickelte Filme, auf Flohmärkten zu sammeln, um diese dann entwickeln zu lassen, um sie sichten und sichtbar machen zu können. Ich liebe diese Idee immer noch so sehr. Für ihn reichte seine Sammelleidenschaft damals irgendwann für eine Ausstellung, bei der er Fotos von Menschen zeigte, die er nicht kannte, und die Menschen zeigten, die er noch weniger kannte. Aber er hatte die Fotos – und da waren mitunter großartige Aufnahmen bei, die er sich später rahmen lies.

Ähnliches macht der französische Fotograf Mathieu Stern. Der hat auf einem Flohmarkt eine 60 Jahre alte Kamera gekauft, in der noch ein damals belichteter Film klebte. Den hat er jetzt entwickeln lassen und zeigt die dabei entstandenen Fotos. Hiermit sucht er Hinweise darüber, wer wen kennen könnte, der wen auf diesen Fotos kennen könnte.

Ich mag diese Idee sehr, weil halt viel zu viel weggeworfen wird, bevor es belichtet und für die Nachwelt entwickelt wurde.

I bought an old Lubitel on a Flea market and i discovered some undeveloped film inside.
let’s investigate and try to see what is on this very old film.


(Direktlink, via Nag on the lake)

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Mann baut sich Videothek im Stil der 90er in den Keller

Nostalgia Video hat offenbar einen Faible für den Videotheken-Flair der 1990er Jahre und sich deshalb im Keller eine Videothek gebaut, die so aussieht als wäre die Zeit seit damals stehen geblieben.

I just want to just take a second to thank everyone here for all of your extremely kind comments. It really makes my day each and every time I see someone new comment on how this video took them back to their childhood and reminded them of the fond memories of the 80s and 90s.

This project was something that evolved very gradually over time by just accumulating tapes over the years one at a time. When I made this tour video, I had no idea that so many people would find it cool or interesting. It’s mind blowing to me how many views this video of my basement has and continues to get.

Thank you for checking out the video and supporting Nostalgia Video! I’m truly grateful!


(Direktlink, via BoingBoing)

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Oberlippenbarttrainer von 1901

Bin mir nicht sicher, dass Oberlippenbärte aktuell ein Thema sind. Bei mir jedenfalls nicht. Wusste auch gar nicht, dass mann dann bemüht ist, die Dinger in besonders schicken Formen zu tragen. 1901 zumindest tat man das mitunter, was derartige Helferchen hervorbrachte. Hier gab es dann die Bartform von Kaiser Wilhelm.


(via vintag.es)

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Die Brütsch Mopetta

(Foto: VauxfordCC BY-SA 4.0)

Ich wusste bis eben nicht, dass es mal einen Kleinstwagen wie die Brütsch Mopetta gab. Kein Wunder, das Ding wurde lange vor meiner Zeit und dann auch noch auf der anderen Seite der Mauer gebaut. Das auch nur in den Jahren 1956–1958. Und viele Exemplare davon gab es auch nicht.

Die Brütsch Mopetta ist ein offener einsitziger Kleinstwagen aus bundesdeutscher Produktion mit türloser Kunststoff-Karosserie, drei Rädern und einem Einzylinder-Zweitaktmotor aus einem Moped mit rund 50 Kubikzentimeter Hubraum. Konstrukteur war der deutsche Unternehmer und ehemalige Rennfahrer Egon Brütsch aus Stuttgart. Das Pkw-Modell wurde schrittweise weiterentwickelt und im weiteren Verlauf zunächst nur als Mopetta vermarktet sowie zuletzt als Opelit Mopetta oder allein als Opelit bezeichnet. Zwischen Oktober 1956 und dem Frühjahr 1958 entstanden nach übereinstimmenden Quellen nur 14 Exemplare des Mopedautos.

Eine der knuffigen Kisten wurde im Februar bei Sotheby’s versteigert. Für nicht weniger als €69.000. Schnäppchen.


(Direktlink, via Silodrome)

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