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Kategorie: Kopfkinomusik

The Anjunadeep Edition 176 – Lane 8

So. Freitag. Zeit, die Tanzschuhe rauszuholen, zu entstauben, überzustreifen und dann ordentlich mit dem Allerwertesten zu wackeln. Zum akustischen Vorglühen und zur Einstimmung aufs Wochenende kommt der Soundtrack dazu heute vom großartigen Lane 8, der gerade gestern erst die aktuelle Anjunadeep Edition abgeliefert hat. Das fetzt!


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Das Sonár Festival schickt Musik zu fernen Planeten

Den Machern vom Sonár Festival reicht es offenbar nicht mehr aus, nur Macher des Sonár Festivals zu sein. So versuchen sie in diesem Jahr unter zur Hilfenahme eines Sendemasts im norwegischen Tromsø über Musik Kontakt zu etwaigen Lebensformen im All aufzunehmen. Neben einer kurzen Sprachnachricht wurde dann Musik in den Weltraum gesendet. Unter anderem von Autechre, Ólafur Arnalds, Kode9 oder Fatima Al Qadiri. Autechre im All finde ich toll! So wird versucht, den Exoplaneten GJ273b erreichen, der 12,4 Lichtjahre von der Erde entfernt im All rumhängt.

Klasse PR-Aktion, die für manche der Teilnehmer echt eine ernste Sache zu sein scheint.

Sónar celebrates its 25th anniversary by sending a message in search of extraterrestrial intelligence. 33 musicians send music to GJ273b, a potentially habitable exoplanet, 12.4 light years from Earth. A celebration, an artistic and scientific experiment and a collective rumination on what it means to be human, and alien.


(Direktlink, via RBYN)

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Trettmann feat. Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld – Grauer Beton live

Trettmann ist son Ding, ne. Ich verfolge schon ewig, was er so macht, mochte vieles, habe vieles nicht ernst genommen. Vielleicht auch, weil ich dachte, dass vieles davon gar nicht ernst genommen werden wollte. Nicht weiter drüber nachgedacht. Vielleicht falsch gelegen.

Jetzt, 2017, knallt der Mann ein Album raus, das Alte wie Junge verbindet. Hätte ich mir so nie denken können, aber ist so. Die Kids „feiern das hart“ auf ihre Weise, wie sie so vieles „hart feiern“. Auf ihre Weise. „Songs mögen“, sagen sie schon lange nicht mehr, so wie wir das einst taten. Wir feierten auch hart und dann wirklich hart, aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Jedenfalls kommt Trettmann in diesem Jahr mit einem Album, das sowohl unter den Kids als auch unter den „ach so reflektierten“ Älteren unter uns nicht nur unter der Hand als Album des Jahres gehandelt wird.

Hat sich jahrelang den Arsch abgearbeitet, glaube ich. Ernstgemeint, wie ich ihn ernst selten genommen habe – und dann das.

Dann kommt ein Mittvierziger, der Biographie hat. Der Geschichte und Geschichten zu erzählen hat. „Deep“ mitunter, wie die Kids heute ganz unironisch sagen und das auch so meinen. Und ich verstehe sie. Sie sagen, sie lieben das Album, aber genau diesen Song finden sie scheiße. Ich mag das Album und ich liebe diesen Song. Weil ich weiß, worüber er singt. Es erlebt habe. Ebenso wie die Kids wissen, worüber er in anderen Songs singt. Es erleben. So wie Trettmann damals. Heute. So wie sie heute. So wie vielleicht auch die Kids in zehn Jahren das noch erleben werden.

Kann man blöde finden, weil die Jugend Trennbalken zu den Erwachsenen haben sollte, wofür sie ja heute durchaus alle Möglichkeiten haben. Klar, sollten sie die haben. Haben müssen. Und trotzdem kommt Trettmann ohne sich an irgendwen ranzuwanzen und schiebt diesen Balken – hoffentlich ungewollt – ganz leise zur Seite. Allein das macht ihn für dieses Jahr verdammt großartig. So. Und außerdem: Billie Holiday.


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Björks „Cover Mix“ für Mixmag

Am 24. November veröffentlicht Björk ihr schon zehntes Album mit dem Namen „Utopia“. Im Zuge der dazu gehörenden Promo hat sie für das Mixmag den aktuellen Cover Mix aufgenommen und der ist – wie zu erwarten – sehr speziell. Ambient, experimentell, teilweise klassisch und auch ein bisschen brutal geht es da zur Sache. Ganz Björk eben. Nichts für schwache Nerven.

To celebrate Björk’s Mixmag December cover, she’s recorded an exclusive studio mix.

We’ll let the music speak for itself, but here’s a message from Björk herself:

dearestest music-lovers !
here is a little set for you. it is most definitely flute and air themed and perhaps reveals the sonic environment my ears were in last year. i thank all the musicians. kindness, björk.

Tracklist:
01. Carl Stone ‘Shing Kee’ (EAM Discs)
02. Caroline Shaw ‘Partita II Sarabande’ (New Amsterdam Records)
03. Steve Reich ‘Vermount counterpoint’ (Angel Records)
04. David Lang ‘Death Speaks’ (Cantaloupe Music)
05. Philippe Hurel ‘Loops For Solo Flute’ (Nocturne)
06. Anastassis Philippakopoulus ‘Song For Bass Flute’
07. Sarah Hopkins ‘Kindred Spirits’ (Ellipsis Arts)
08. Arca ‘Anoche’ (XL Recordings)
09. Bjðrk ‘Losss’ (Flute Intro)
10. Tenores di Bitti ‘Cantu a Ballu Seriu’ (Robi Drolli)
11. Mesharyalaradah ‘Tafakarto’
12. Duchegerm ‘Augmented Flute Live’
13. Serpentwithfeet ‘Four Ethers’ (Tri Angle)
14. Mala ‘Kotos’ (Brownswood Recordings)
15. Lanark Artefax ‘Virtual Bodies’ (UIQ)
16. Lanark Artefax ‘Glasz’ (UIQ)
17. Russian Wind Instrument ‘Smiryonushka’
18. Ravoi ‘Bak, Borai’
19. Rian Treanor ‘Pattern A1’ (The Death of Rave)
20. Kelly Lee Owens Ft Jenny Hval ‘Anxi’ (Smalltown Supersound)
21. Loft ‘Funemployed’ (Wisdom Teeth)
22. Peder Mannerfelt ‘Limits To Growth’ (Peder Mannerfelt Produktion)
23. SD Laika ‘Sanpaku Island’ (Self released)
24. SD Laika ‘Latent Fish’ (Unreleased)
25. Master Sriram Roshan (Kanchana 2) ‘Moda Moda (AP International)
26. Aby Ngana Diop ‘Ndadje’ (Awesome Tapes From Africa)
27. Rules ‘Heat 2’
28. Emptyset (Roly Porter Version ) ‘Function Vulgar Display Of Power’ (Subtext)
29. SD Laika ‘Dreadful John’ (Self released)
30. Oxhy ‘Burning Tories (Self released)
31. Kelela ‘Take Me Apart’ (Warp)
32. David Lang ‘Child lV. Sweet Air’ (Cantaloupe Music)
33. Various birdsong samples by Jean C.Roche from ‘Oiseaux De Venezuela’ (Edwards Records)
34. Various songs from ‘Sacred Flute Music From New Guinea’ (Quartz Publications/Ideologic Organ)
35. Various birdsong from Iceland

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Video: Meggy & Tigerskin – Bygone Eras

Meggy hat sich schön des Öfteren mit Tigerskin zusammengetan, um gemeinsam Musik aufzunehmen. Einer der dabei entstandenen Tracks war im Frühjahr dieses Jahres „Bygone Eras“, welcher mit der Suol Summer Dazes Pt. 1 im April veröffentlicht wurde. Jetzt, wo die Temperaturen gefallen sind und die Wettersensiblen unter uns gerne schon den Sommer zurückhaben wollen, gibt es zu dem Track auch ein Video. Eines, das die geneigten Zuhörer und Zuschauer instant in den Sommer zurückbeamen. Bisschen Soul, bisschen R’n’B, kleine Gartenparty, Sonne, alles entspannt – und am Ende eskaliert dann doch wieder alles. Man kennt das ja. Auf dass der nächste Sommer nicht zu lange auf sich warten lässt.


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Album Trailer: Nils Frahm – All Melody

Nils Frahm wird im Januar 2018 sein nun schon siebentes Studio Album auf Erased Tapes veröffentlichen. „All Melody“ wird es heißen und mit 12 Kompositionen kommen. Aufgenommen wurde es im Saal 3 der Funkhaus Studios Berlin, welchen Frahm dafür gänzlich für seine Zwecke anpassen konnte.

“In the process of completion, any album not only reveals what it has become but, maybe more importantly, what it hasn’t become. All Melody was imagined to be so many things over time and it has been a whole lot, but never exactly what I planned it to be. I wanted to hear beautiful drums, drums I’ve never seen or heard before, accompanied by human voices, girls, and boys. They would sing a song from this very world and it would sound like it was from a different space. I heard a synthesiser which sounds like a harmonium playing the All Melody, melting together with a line of a harmonium sounding like a synthesiser. My pipe organ would turn into a drum machine, while my drum machine would sound like an orchestra of breathy flutes. I would turn my piano into my very voice, and any voice into a ringing string. The music I hear inside me will never end up on a record, as it seems I can only play it for myself. This record includes what I think sticks out and describes my recent musical discoveries in the best possible way I could imagine.”


(Direktlink, via Johannes)

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Christian „Flake“ Lorenz im Gespräch: „Ich bin ein ängstlicher Erwachsener“

Der großartige Flake beim Deutschlandfunk Kultur im Gespräch mit Matthias Hanselmann.

Als Kind wurde er gehänselt, er hat einen Hang zur Hypochondrie und fürchtet sich vor dem Fliegen – der Rammstein-Keyboarder Christian Lorenz alias „Flake“ ist nicht gerade der typische Rockstar.

[…]

Trotzdem kostete der gebürtige Ost-Berliner schon als Jugendlicher vom wilden Leben auf Tour und trat mit der berüchtigten Punkband „Feeling B“ in der ganzen DDR auf.

[…]

Nach der Auflösung der Gruppe stieg der gelernte Werkzeugmacher schließlich 1994 bei der frischgegründeten Band „Rammstein“ ein. Ein Feingeist wie Christian Lorenz bei einer Gruppe, der Kritiker Gewaltverherrlichung vorwerfen?


(Direkt-MP, via Swen)

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