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Kategorie: Kopfkinomusik

Feiertagsmusik: Meilensteine 04 – An unmixed Compilation by Benedikt Frey

Manchmal, wenn ich Bock habe, gehe ich einfach so auf Soundcloud und klicke mich durch meine dortige Timeline. In der Hoffnung, irgendetwas zu finden, zu dem ich gerade in der Stimmung bin. Das klappt nicht immer, aber heute dafür um so mehr. Wenn das dann zündet, was es hier auf jeden Fall tat, ist mir Kontext, wie es dazu kam, ziemlich egal.

Keine Ahnung, wie das hier zu dem wurde, aber der gute Benedikt Frey hat für Live At Robert Johnson schon vor einem Jahr ein paar der von ihm geliebten akustischen Perlen auf eine Kette gefädelt, die dann „unmixed Compilation“ genannt wurde. Und diese versüßt mir hier gerade den Feiertag im Garten.


(Direktlink)

Tracklist:
Dadawah – Run Come Rally
Count Basic – Speechless
Massive Attack – Heat Miser
Masayoshi Fujita & Jan Jelinek – Live At Frameworks Munich
Miles Davis – Assasinat (Take 3)
Jah Wobble – Hill In Korea
Jah Wobble – Journey To Death
Dr. Haki R. Madhubuti – Rain Forest
Tony Scott – Prahna
Vito Ricci – Inferno
Air – Impression
Zola Jesus & LA Vampires – In the Desert
Breakage – So Vain
Cabaret Voltaire – Obsession
Rheingold – Dreiklangsdimensionen
Ideal – Telepathie
E. Thomass – Sea Flora
Scientist – Your Teeth In My Neck
Massive Attack – Special Cases
Beachhead – Beams
Dj Shadow – Midnight In A Perfect World
Ash Ra Tempel – Bring Me Up
Stereo Mc’s – Ground Level
The Congos – Congo Man (Carl Craig Edit)
Calibre – Highlander
Snoop Doogy Dogg – Blueberry
Moodymann – We Don’t Care

Das erste Gerät, mit dem sich Sprache synthetisieren lies: Voder


(Direktlink)

Homer Dudley hat im Jahr 1939 erstmalig ein elektronisches Gerät entwickelt, mit dem sich Sprache synthetisieren lies. Der Voder (»Voice Operation Demonstrator«) wurde 1939 auf der Weltausstellung in New York vorgestellt und es war eine einjährige Ausbildung nötig, um das Teil in seiner Gänze bedienen zu können.

Mittels eines Handgelenkschalters konnte man bestimmen, ob das Ursprungssignal von einem Sinusgenerator für stimmhafte Laute (die Frequenz konnte durch ein Pedal variiert werden) oder einem Rauschgenerator für stimmlose Laute erzeugt wurde.

Dieses Signal wurde nun mit Hilfe mehrerer, durch den Benutzer gesteuerter elektrischer Filter, soweit verändert, dass sich ganze Sätze erkennen ließen.

Parallel zum Voder wurde der Vocoder entwickelt, wobei der Vocoder anders als der Voder nicht nur als Demonstrator konzipiert wurde.


(Direktlink, via The Awesomer)

Eine Stunde über Marcus Wiebusch: Vom Punk zum Labelchef

Foto: Pixabay

Ich mag das, was Marcus Wiebusch macht seit jeher sehr gerne. Nicht nur was mit „…But Alive“ kam. Ganz besonders aber mag ich das, was er mit Kettcar geschaffen hat. Kettcar hören ist immer so, als würde man mal wieder mit alten Kumpels sprechen, die man lange nicht gesehen hat und mit denen man sich immer noch gänzlich versteht. Noch dazu ganz großartige Musik, gerade der Texte wegen.

Anja Buchmann hat für den Deutschlandfunk aktuell ein einstündiges Feature mit dem Heidelberger, der mittlerweile zum Hamburger wurde.

„Wir waren eine sehr zornige Band,“ sagt Marcus Wiebusch über seine Punkformation „…But Alive“, die er Anfang der 1990er Jahre gegründet hat – unter anderem mit Schlagzeuger Frank Tirado-Rosales, der auch zu Beginn von „Kettcar“ dabei war. Mit „…But Alive“ brachte er zwischen 1993 und 1999 vier Alben heraus, von denen insbesondere die ersten drei musikalisch und textlich vor allem eins waren: wütend und politisch.

„Gerade auch aus heutiger Sicht, wenn ich mir auch die ganzen alten Sachen durchlese und die Texte vergegenwärtige – die sind schon sehr im selbstgerechten Zorn auch geschrieben worden. Muss man sagen. Aber es war auch eine Zeit, ich sag mal, als wir gegründet haben 1993, Rostock, Hoyerswerda, die Übergriffe auf Asylbewerberheime, das war schon auch prägend auf eine Weise. Dass man gesagt hat, das kann nicht sein, dass ich in einem Land lebe, mit der Geschichte, wo in Rostock auf einmal ein Mob ein Asylbewerberheim anzündet.“

Stream: The private Collections of Peter Kruder und Richard Dorfmeister

Um 2010 rum brachte G-Stone Recordings zwei Compilations raus, die jeweils Perlen aus den Plattensammlungen von Peter Kruder und Richard Dorfmeister vereinten. Kuratiert wurde die „G-Stone Master Series“ je von einem der Beiden. So kam 2009 die №1 Peter Kruder Private Collection und zwei Jahre später die №2 Private Collection Richard Dorfmeister.

Beide Releases sind damals gänzlich an mir vorbeigegangen, was rückblickend schade ist, denn beide sind verdammt großartig und versüßen mir gerade sehr das Wochenende. Von japanischem Artpop über Ethno, Jazz, Dub bis hin zum Latin ist da alles dabei und es fühlt sich gerade an, als hätte ich ein altes Mixtape gefunden.

Irgendwie aber haben die Veröffentlichungen den Weg ins Netz gefunden und sind so im Stream hörbar. Die CDs dazu sind mittlerweile ziemlich teuer, aber das ganze gibt es auch digital.


(Direktlink)

Tracklist: (Keine Ahnung, ob die Reihenfolge hier so stimmt.)
Talk Talk – The Rainbow
Tortoise – On The Chin
The Observatory – Waste Your Life
Milt Jackson With The Ray Brown Big Band – Enchanted Lady
Pierre Moerlen’s Gong – Adrien
Charles Webster – Sweet Butterfly
Tom Waits – Clap Hands
Jan Hammer – Darkness / Earth In Search Of A Sun
Peace Orchestra – Consequences (Private Edit)
Kruder & Dorfmeister – Sleazy Rider
Stargard – Three Girls
Craig Armstrong – In My Own Words
Japan – Ghosts
Bernard Herrmann – The Days Do Not End
Jon Brion – Here We Go
Chateau Flight – Superflight
Rokia Traore – Mariama


(Direktlink)

Tracklist: (Keine Ahnung, ob die Reihenfolge hier so stimmt.)
Vladimir Cosma – Promenade Sentimentale
Mark-Almond – New York State Of Mind / Return To The City
Michael Franks – When The Cookie Jar Is Empty
Antonio Carlos Jobim – Brazil
Peter Green (2) – Slabo Day
Santana – Aqua Marine
Nick Drake – Three Hours
Erasmo Carlos / Os Supernovas – Cachaca Mechanica
Michel Colombier – L’Heritier
Vinícius De Moraes – Berimbau
Eugen Cicero – Prélude In E Minor Op. 28, No 4
David Essex – Rock On (Album Version) (Clean Version)
The Alan Parsons Project – Mammagamma (Instr.)
The Singers Unlimited / The Oscar Peterson Trio – The Shadow Of Your Smile
Kruder & Dorfmeister – Ayjay
John Lee Hooker Harry’s Philosophy – The Hot Spot/Soundtrack Version
Harri Stojka – Bau No Wos Au
(via Soulguru)

XLR8R Podcast 490: Ben Lukas Boysen

Der großartige Ben Lukas Boysen im aktuellen, leider viel, viel zu kurzem XLR8R Podcast. Ein bisschen mehr als 32 Minuten schenkt er uns nur. Dafür aber mit nur interpretierten Live-Versionen seiner eigenen Produktionen. Extra dafür. Wunderschön zum Wochenende.


(Direktlink, via Johannes)

Tracklist:
01. Nocturne 3 (XLR8R Live Version)
02. Sleepers Beat Theme (XLR8R Live Version)
03. Golden Times (XLR8R Live Version)
04. Nocturne 1 (XLR8R Live Version)
05. Gravity (XLR8R Live Version)
06. Nocturne 4 (XLR8R Live Version)

Neue EP von Burial: „Subtemple“

Hyperdub teilt gerade mit, dass am 26. Mai eine neue limitierte 10″ von Burial veröffentlicht wird – und die klingt doch sehr nach dem, was man erwartet, wenn man an Burial denkt und seine Vorliebe für ambiente Soundscapes zu schätzen weiß. „Subtemple“ kommt mit zwei Tracks, die A-Seite gibt es schon mal auf Bandcamp, wo man natürlich dann die EP auch digital erwerben kann.