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Kategorie: Kopfkinomusik

Mix: Motorknüller on the Nile

Hier war die letzten Tage einiges los. Zwei Geburtstage von lieben Menschen, dazwischen Abifeier und Abiball der „Kleinen“. Nebenbei noch nicht wenig Homeoffice und der Versuch, Schuhe für den Abiball zu kaufen, nachdem die bestellten Martens viel zu groß ausfielen. Gestern noch bei 38 °C der Versuch, 50 Kilometer auf dem Rad zu machen, weil 35 noch zu den gewünschten 600 Kilometer im Monat gefehlt haben. Ziel, weil man braucht ja Ziele: ein Fußballspiel. 2:1 gewonnen. Der Hinweg morgens im Schatten und mit Fahrtwind voll okay. Um 1400 Uhr bei Kilometer 47 und sengender Hitze abgebrochen und in den Zug gestiegen. Frühs den Sonnenschutz und die den Puls senkenden Medis vergessen. Das war dann doch einer zu dolle.

Aber während all dem lief kontinuierlich dieser fünfstündige Mix von madmotormiquel und Heimlich Knüller, der einfach wirklich von allem etwas hat und dabei verdammt rund daher kommt. Im Garten dann die JBL extrem alle und festgestellt, dass das Ladegerät im Eimer ist. Kurz daran erinnert, dass im Keller noch das obige JVC Moped stehen müsste. In den Garten gehievt, Bluetooth verbunden, läuft. Und irgendwie auch sehr viel cooler, als das dazu im Vergleich doch eher popelige JBL Teil. Und heute jetzt einfach mal so gar nichts machen. Absolut gar nichts, außer im Pool rumhängen und genau jenen Mix dabei zu hören. Es gäbe gerade nichts, was besser wäre als das. Wirklich nichts.

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Playlist: Fusion Festival Sets 2026

(Foto: Gaya Kloud)

In Lärz brannte gestern sprichwörtlich nicht nur die Luft sondern direkt nebenan auch ein Acker, was dafür sorgte, dass das Gelände für zwei Stunden evakuiert werden musste. Mittlerweile ist aber alles wieder unter Kontrolle, die Party läuft weiter.

Ich habe es in diesem Jahr wieder nicht geschafft, habe aber auch gute Gründe. Die „Kleine“ bekommt nachher ihr Abitur und nimmt uns abends mit zum Ball. Das geht schon mal vor. Die nächsten Tage sehen für auch eher nach Pool im Garten als nach tanzen bei fast 40°C in Lärz aus. Und die Musik gibt es ja trotzdem, um sie hören zu können.

Hier also wie jedes Jahr eine Playlist, in der alles landet, was in diesem Jahr in Lärz aufgenommen und auf Soundcloud veröffentlicht wurde. Damit ihr sie nicht machen müsst. Ich aktualisiere die Liste fortlaufend, da kommt ganz ganz sicher noch ganz ganz viel dazu. Im letzten Jahr waren es am Ende fast 400 Sets. Die, die ich in diesem Jahr besonders gerne mag, blogge ich dann wie immer auch wieder gesondert. Damit kommen wir dann musikalisch alle gut über das Jahr, denke ich.

Und ich kloppe mich jetzt mal eben in meinen Anzug – kann mir gerade nichts „Schöneres“ vorstellen. Kommt gut durch die Hitze. Bis gleich.

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Album-Stream: S’Hill – Reveries

Das geile an Bandcamp ist ja auch, dass man dort Musik entdecken kann, die so gar keiner auf dem Zettel hat. So wie die von S’Hill. Ich habe den vor Jahren mal entdeckt, weil ich für eine Dokumentation, die ich mit Jugendlichen gemacht habe, CC-Musik gesucht habe. S’Hill hat es dann gleich mit drei Tracks in die Doku geschafft und seitdem gucke und höre ich immer wieder mal rein, was von ihm so kommt.

Gestern sein neues Album „Reveries“. Downbeats auf gaaaaaaanz entspannt, bisschen Piano und viele kleine Melodien. So mag’s ich. Und immer noch unter CC. So, wie das früher in der Zeit der Netlabels war. Hach.

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Die Smashing Pumpkins mit einer Akustikversion von „Mayonaise“ im Jahr 1993

Wo wir gerade bei akustischen Gitarren sind: Am Abend vor der Veröffentlichung ihres Albums „Siamese Dream“ im Jahr 1993 spielten The Smashing Pumpkins eine Akustikversion des Songs „Mayonaise“ bei einem Auftritt im Plattenladen Tower Records in Chicago. Ein paar Jahre später sind die Frau des Hauses und ich mit unserem E-Kadett Kombi zu genau jenem Album durch halb Europa gefahren. Scheiße, ist das lange her!


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Über Plektrum-König Walter Keller

88 Jahre alt musste auch erstmal werden – und dann auch noch den Job machen können, den du liebst. <3

Aus dünnen Zelluloid- und Nylonplatten entstehen in Walters Keller seine „Spielblättla“, die in der Welt des Rock’n’Roll unverzichtbar sind. Seine Produkte spielen Gitarristen und Bassisten auf allen Kontinenten. Außerdem hat er Kontakt zu Sammlern, die aus aller Welt schreiben. Der größte Auftrag: 150.000 Plektren für Eric Clapton, geprägt Tag und Nacht. Außerdem kennt sich Walter mit der Herstellung von Kolophonium aus Pinienharz aus. Im Bubenreuther Symphonieorchester werden Bratschen und Geigen mit genau diesem Kolophonium zum Klingen gebracht. Zwischen Stolz, Tradition und Nachwuchssorgen im Instrumentenbau zeigt Bubenreuth, warum dieser Ort für Musikgeschichte steht.


(Direktlink)

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Doku: Suge Knight und das gefährlichste Label der Rapgeschichte

Sehenswerte Doku über Suge Knight, Biggie und Tupac erzählt die Geschichte von Suge Knight und dem legendären Label Death Row Records neu. Sie zeigt, wie eng Musikindustrie, Gangkultur und mutmaßlich korrupte Polizisten in Los Angeles verflochten waren. Neue Aussagen und bislang unbekanntes Material werfen zudem ein neues Licht auf die Morde an Tupac Shakur und Biggie Smalls.


(Direktlink)

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