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Kategorie: Kopfkinomusik

Kyklophonon II

Schon geil, womit sich Menschen immer wieder mal die Zeit vertreiben, so wie Michalis Shammas, der mit seinem Kyklophonon II ein Dingens Frequency Pattern Generator gebaut hat, das Melodien spielt.

A neverending project, funded by friends and family and built in Cyprus with the assistance of a more than precious blacksmith, this artifact is an outcome of both ingeniuity and irrational obsession.

Employing a seemingly thorough mechanical precision, yet allowing for the poetic unintentional error,
these sound-generating artifacts carry about the imaginary dimension of the useless machine, their technological existence muddled by their narrative capacities.

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Doku: The History of the Drum Machine

Und wo wir gerade beim Thema sind, gleich noch diese noch recht neue Dokumentation über Drum Machines. Mit unser Lieblingsnervensäge und jeder Menge Trommelboxen.

Leon Theremin. Sly & The Family Stone. Prince. Drum machines have influenced our music and the way we perceive rhythm since the Rhythmicon popped onto the scene in the 1930s. Join William Kurk as he gives us a run-down of the evolution of the incredible drum machine.


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Moog One – A Meditation On Listening

35 Jahre hat die analoge Dame jetzt schon auf dem Buckel. Moog feiert das mit dieser Doku.


(Direktlink, via Johannes)

„Moog One – A Meditation On Listening“ is a film introducing the new Moog One Polyphonic Analog Synthesizer, the first analog polysynth released from Moog in over 35 years. Shot on both Super 8mm film and contemporary digital video, the film is a modern re-imagining of the original 1976 demo video for the Polymoog, Moog’s first polyphonic synthesizer, found here:


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Adventskalender 2018, Türchen #03: Janthe – Pump it like Jesus!


Es ergab sich einst, dass eine sympathische Jugendliche bei mir im Jugendclub auftauchte. Sie kam mit ihrem Freund, der am Deejaying interessiert war. Sie wurde dann so etwas wie eine Stammbesucherin. Wir sprachen über Musik, das Leben, die Liebe und wie man die Welt zu einem besseren Ort machen könnte.

Irgendwann trennten sich die beiden, er gab das Deejaying auf, sie ging nach Leipzig. So wie heute viele junge Menschen zum Studieren nach Leipzig gehen.

Ich mag Social Media in diesem Punkt immer noch sehr gerne. Ich sehe, was meine einstigen Clubbesucher so treiben und wie sie für sich den Welt entdecken und ihr Leben in dieser einrichten. So bekam ich mit, dass jene Jugendliche von damals heute als Janthe das Musizieren im Allgemeinen und das Deejaying im Speziellen für sich entdeckt hatte und mittlerweile ziemlich regelmäßig in dieser Mission hinter den Decks steht. Und dann dachte ich, sie muss einfach mit in den Kalender.

Und weil heute Montag ist, gibt es hier jetzt erstmal was zum wach machen. Eigentlich spiele sie Techno, meinte sie, das hier sei doch eher „housy“ geworden. Dafür aber ballert diese recht ordentlich und hat auch eine kurz nicht näher erläuterte Hintergrundgeschichte: „Das war ganz abenteuerlich – hinter dem Mix liegt einiges an kaputter Technik und sogar ein mini Autounfall.“

Vielleicht erzählen wir die ein anderes Mal ausführlicher. Jetzt erstmal alles auf laut – und Abfahrt.

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Style: Techno
Length: 01:09:13
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
Via Maris – Side Effects
Desert Sound Colony – I C Jangles feat. Baby Rollen (Instrumental)
Qnete – Segway City Tour
Desert Sound Colony – Tickle Me Pink
Spencer Parker – Three Dee NYC
Reptant – Hypnotik Psykotik
Jensen Interceptor – Planetary Mindset
Almaty – Gennaro (Endian Remix)
Randomer, Hodge – Slipping
Rees, Squane – Little Orphan Android
Robag Wruhme – Wabb Bodun
Ennio – Giza
Joy O, Ben Vince – Systems Align

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier. Das Cover-Foto ist von jplenio.

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Adventskalender 2018, Türchen #02: Filburt – Kaminknacksen

Steffen aka Filburt habe ich hier schon des Öfteren im Blog gehabt. Schon vor Jahren wollte ich einen Mix von ihm, was aber irgendwie nicht geklappt hatte und Rudi dachte nun, es wäre mal wieder an der Zeit, nochmal nachzufragen. Und siehe da: hat geklappt.

Ich mag sehr, dass Filburt musikalisch enorm breit aufgestellt ist und man eigentlich im Vorfeld nie genau weiß, was man von ihm bekommt. Es ist ein bisschen so wie du gute alte Wundertüte. Und wenn wir die hier öffnen, haben wir das perfekte Gimmick zum ersten Advent. Downbeats, Breaks, bisschen HipHop und hintenraus dann Fauna Flash. Weiß gar nicht, wie lange es her ist, dass ich die mal in einem Mix gehört habe. Ein paar Jährchen dürften das schon sein. Stilistisch bringt sein Mix alles mit, was entschleunigt. Technisch einwandfrei zu einer verdammt angenehmen Stunde verwoben.

Und wenn Filburt nicht gerade Platten aneinanderwebt betreibt er mit O*RS ein Label, dessen Veröffentlichungen immer ein Ohr und meistens sogar einen Kauf wert sind.


(Direktlink)

Style: Downbeats, Breaks, (Instrumental) HipHop,
Length: 01:00:45
Quality: 180 k/bits

Tracklist:
01 Nightmares On Wax – Me + You – Warp Records
02 MM2 – Resig Nation – Moony Me – Secret Crunch
03 Matt Flores – Virgo & Taurus – O*RS
04 DJ Cam – Juliet (Dj Cam Remix) – Inflamable
05 TJ BROWN – On And On SHYHIEM freestyle FT MONEY MAY
06 Harmonic 33 – Kaleidoscope – Alphabet Zoo
07 Filburt – Take IT Back – Mireia
08 Étienne de Crécy – Tempovision – Disques Solid
09 Cuthead – Heartless – Uncanny Valley
10 Ranko – Campfire Nights – Blaq Numbers
11 The Herbaliser – A Mother (For Your Mind) – Ninja Tune
12 Claudja Barry – Love For The Sake Of Love – London Records
13 Monkey Marc – Post Traumatic Dub -Jahtari
14 Fauna Flash – Mother Nature feat. Sugar B – Compost Records
15 RSS Disco – We’ll Sea – Mireia
16 Jill Scott – Love Rain (Remix) – White Label

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier. Das Cover-Foto ist von jplenio.

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Adventskalender 2018, Türchen #01: Stimming live

Diesen Kalender so zu füllen, dass er auch für die Leute da draußen, also euch, interessant bleibt, wird über die Jahre nicht einfacher. Zum einen wollen Rudi und ich jedes Jahr Musikliebhaber dabei haben, die schon immer mal mit drin waren und die wir lieben, zum anderen sollen es auch nicht in jedem Jahr die selben Artists sein. Aber wir haben mittlerweile einen Stamm, von dem wir wissen, dass die auch liefern, wenn wir erst am 25.11. nach einem Mix fragen. Und die liefern immer zuverlässig hochwertig, weshalb wir sie ja lieben.

Dann gibt es Künstler, die wir hier gerne mit dabei haben und über die wir das ganze Jahr über mal sprechen und uns sagen, die oder der wären „schon sehr fett“. Dann schreiben wir denen, oder ihren Managements. Manche antworten gar nicht, andere lehnen aus welchen Gründen auch immer ab, und dritte vertrösten uns aufs nächste Jahr, in dem es dann wieder nichts wird. Business, die Leute haben zu tun. Wir verstehen das und sind selten sauer.

Irgendwann meinte Rudi, der auch in diesem Jahr wieder für einen Teil der 4-to-the-Floor-Mixe zuständig war, im Sommer zu mir, „ich frag mal Stimming“, woraufhin ich doch etwas lachen musste. Wir lieben das, was Martin Stimming macht, weshalb er hier schön des Öfteren mal Thema war. Wir lieben es beide schon lange, hören gerne seine neuen Sachen und spielen diese auch regelmäßig in unseren Sets. Seine Gratwanderung zwischen der Elektronik und organischen Klängen, die meistens dennoch elektronisch sind, ist wirklich beeindruckend und wird von ganz wenigen so konsequent und unaufgeregt gespielt wie von ihm, Stimming. Sebastian Mullaert geht in die selbe Richtung, aber das soll jetzt hier nicht Thema sein.

Jedenfalls dachte ich so, „Lol, der hat niemals Zeit für so ein Ding. Never.“ Rudi schrieb ihm trotzdem – und dann liefert Stimming ohne großes Palavre. Nicht mal einen DJ-Mix, sondern eine Live-Session, die fast zwei Stunden lang ist, bisher unreleaste Tracks mitbringt, und dann auch noch unfassbar das zusammenfasst, was Rudi und ich so an seinem Sound lieben. Diese Unaufgeregtheit, die durch mitunter kaum wahrgenommene Kleinigkeiten eine Euphorie erzeugen können, die eben einzigartig und so typisch Stimming ist. Wahnsinnig gut.

Und dann dachten wir, können wir den Kalender in diesem Jahr zu Beginn auch gleich mal mit einer echten Bombe platzen lassen. Here we go: zwei Stunden Stimming. Live!


(Direktlink)

Style: Deep House
Length: 01:57:24
Quality: 320 k/bits

Tracklist: (alle Stücke Stimming, ausser explizit genannt)
1. Unreleased
2. Unreleased (together with Marcus Worgull)
3. Prepare
4. Blagger – Mine to keep (Stimming Remix)
5. Das Meer
6. Quecksilber
7. Die Luft
8. Parking lot
9. 22 [2] degree Halo
10. Konvex & the shadow – like halos (Stimming Remix)
11. Hvob – lion Stimming Remix)
12. Tanz fuer drei
13. Frankfurt Main
14. Thor rixon feat. Roxy caroline – he held him close (Stimming Remix)
15. November morning
16. Feeding seagulls

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier. Das Cover-Foto ist von jplenio.

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Russische Cover-Version von Feine Sahne Fischfilets „Komplett im Arsch“

Die Antifaschistische Hardcore-Kombo What We Feel hat sich FSF Gassenhauer „Komplett im Arsch“ vorgenommen und eine russische Version davon eingespielt, die schon im Februar auf der Split-LP All Against All bei Audiolith veröffentlicht wurde. Nun also auch mit offiziellen Video. Und klar funktioniert „Komplett im Arsch“ auch auf Russisch.


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