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Kategorie: Kopfkinomusik

Woraus Daft Punk damals ihr „One more time“ zusammengeleimt haben

Weil mir gerade meine Feeds bzgl. der Trennung von Daft Punk explodieren und ich hier gerade das Thema Sampling hatte: es ist okay, wenn die sich nach so langer gemeinsamer Zeit trennen. Es ist ein Meldung. Es ist nicht so, als dass da irgendwer gestorben ist, weshalb wir jetzt alle heulen müssten. Bands kommen, Bands gehen. Ist halt so.

Aber: weil ich vorhin erst meinte, dass ich mir so Sampling-Stories gerne auch mal länger ansehe, hier die dazu, wie Daft Punk „One more time“ zusammengeleimt haben.

Und das war mit Eddie Johns‘ „More Spell on You“ halt schon eine außerordentlich geile Art der Wiederverwertung.

Bei Daft Punk dann halt so:

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Jemand hat DJ Shadows „Midnight In a Perfect World“ nachgebaut

Karl Boltzmann hat sich mal hingesetzt und analysiert, wie DJ Shadow sein „Midnight In a Perfect World“ zusammengebaut haben könnte und dann versucht, es dem in Ableton Live gleich zu tun – und ich liebe alles daran wirklich sehr. Das sind so Sachen, die ich mir 20 Stunden lang am Stück ansehen könnte. Sampling porn galore.


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00:00​ Intro
1:37​ The Drums, Rotary Connection – Life Could
5:26​ The Keyboards, Pekka Pohjola – Sekoilu Seestyy (Madness Subsides)
8:27​ First Vocal Sample, Meredith Monk – Dolmen Music
10:50​ Second Vocal Sample, Baraka – Sower of Seeds
12:20​ Piano Hook, David Axelrod – Songs of Experience
14:50​ Reconstruction of Midnight in a Perfect World

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Daft Punk geben Trennung bekannt


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Das legendäre Produzenten-Duo Daft Punk hat sich nach einem Bericht von Pitchfork und nach 28 Jahren gemeinsamen Schaffens wohl getrennt. Verkündet wurde das heute leicht kryptisch mit einem 8-minütigen Video, das aus dem Daft Punk Film „Electroma“ von 2006 stammt und nun als „Epilogue“ veröffentlicht wurde.

Daft Punk, the Parisian duo responsible for some of the most popular dance and pop songs ever made, have split. They broke the news with an 8-minute video titled “Epilogue,” excerpted from their 2006 film Electroma. Asked if Daft Punk were no more, their longtime publicist Kathryn Frazier confirmed the news to Pitchfork but gave no reason for the breakup.

Ich habe die letzten Sachen von Daft Punk nicht mehr intensiv verfolgt, aber man kam im Regelfall ja ohnehin nicht umhin, davon zu hören.

Ihr 1997 erschienenes Album „Homework“ ist für mich bis heute eines der besten Dance-Alben aller Zeiten und klang damals zumindest in meinen Ohren revolutionär. der für mich beste Track, den Daft Punk je produziert haben ist „Rollin‘ and Scratchin'“. Was für ein Monster! Und deshalb kommt der hier mal wieder mit rein.

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Playing Music While Peaking On LSD – A Piano Improvisation

Kieran Huisman:

This video was filmed while I was „peaking“ on LSD.
Back story : September 2016 (I was 23) I was dealing with a break up with my ex and work issues on a daily basis. Then depression came at me for the first time in my life.
After speaking to my family members and my good friends, my mindset was prepared to „make a change“ before having that trip and I felt that it was a good trip helping me to let go of everything that was stopping me to be a better self.

I suppose this piece of music was a reflection of all my emotions scrambled together at that stage. I still remember the pain and emptiness in my gut while playing this random song. But then I felt completely relieved having to express whatever blockage it was in the performance.

I turned on my piano, closed my eyes and just let it flow. Surprisingly a song came out.

Ps. I am a classically trained piano player so improvising has never been my thing.


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Ein Spaziergang durch Frankfurt zu Dubtechno: Outro 42: Tim Eder | Frankfurt at Night

Manchmal sind es ganz simple Ideen, die zu großartigen Ergebnissen führen. So wie in diesem Fall. Der Outro Podcast filmt ganz unaufgeregte Spaziergänge durch diverse Städte und packt unter diese dann Mixe von lokal ansässigen DJs. In der aktuellen Episode gibt es einen Gang durchs winterliche Frankfurt zu einem wundervollen Dubtechno-Mix von Tim Eder mit exzellenter Tracklist.


(Direktlink)

Tracklist:
R.M – Déambulation
Warmth – Altitude
P. Laoss – D.I.V.E.
Stereociti – Kawasaki
Move D & Benjamin Brunn – C-Sick
Trux – Leash
Jouem – Tauran
Marko Fürstenberg – Falling Leaves
Blue Closet – Dreaming Of Paradise
Sven Weisemann – Harbor Lights

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In MIDI-Daten übersetzte Ultraschallaufnahmen eines Fötus‘ werden zu Musik

Die bald geborene Tochter von der Psychic Ills Bassistin Elizabeth Hart und Iván Diaz Mathé, Buddie von Lee „Scratch“ Perry, hat hiermit schon im Körper ihrer Mutter für Musik gesorgt, bevor sie noch geboren wurde. Die werdenden Eltern haben dafür die Ultraschallaufnahmen des Fötus in MIDI-Daten übersetzt, diese an diverse Synths weitergegeben und dann, klar, daran rumarrangiert. Sehr nerdig, aber eben auch deshalb sehr geil.

The baby, named Luca Yupanqui, is the soon-to-be child of Psychic Ills bassist Elizabeth Hart and Lee „Scratch“ Perry collaborator Iván Diaz Mathé. Yupanqui created the songs on her album using biosonic MIDI technology that translated her in-utero movements into sound. The MIDI device was hooked to Hart’s stomach, recorded the vibrations created by Yupanqui, and transcribed them into Mathé’s synthesizers, a meditative process that took place over five hour-long sessions.

Hart and Mathé then edited and mixed the results of those sessions while trying to respect Yupanqui’s musical autonomy so as to allow her message to exist in its raw form. The resulting collection of songs is aptly titled Sounds of the Unborn, and it’s due out on April 2nd via Sacred Bones.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Wenn Shed Jungle auf die Teller packt: Low_End Cast 01 w/ HOOVER1

Das Shed eine nicht zu leugnende Schwäche für Breakbeats pflegt, ist kein Geheimnis. Dass der Mann allerdings jetzt auch in den Gewässern des klassischen Jungles fischen geht, überrascht zumindest mich – und das durchweg positiv. So hat er unter seinem Projekt HOOVER1 den ersten Low_End Cast aufgenommen und der rollt so wunderbar, wie man es sich vorstellt, das es rollen sollte, wenn jemand „Jungle“ sagt.

Tracklist:
01_Konduku – Şekersin
02_Galaxian – Negative Realm Agenda
03_Coco Bryce – Sweet Gang
04_Tim Reaper – Cityscapes
05_Coco Bryce – Flight Six Six Six
06_Frey – PI
07_Sully – Werk
08_Roho – Anubis
09_Nh – Spirales
10_Holsten – Abscess
11_Fixate – What Goes Around
12_Chimpo – Suga Rush
13_San – Cleanse
14_Torn, Homemade Weapons – Acheron
15_Rumbleton – Conscience
16_Buunshin – No Match
17_Enei – Sinking VIP
18_Coco Bryce – Jungle Book
19_Moresounds – Ting N Tings
(via Das Filter)

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Als virtuelles Konzert zum Pokémon Day: Pokémon x Post Malone

Wer hier regelmäßig gründlich mitliest, weiß, wie sehr ich Post Malone schätze. Das muss man nicht teilen, weil mir das egal ist, ich finde den Mann musikalisch aktuell halt wirklich einzigartig, weshalb mich dieser doch eher überraschende Move gerade sehr freut. Der Mann spielt am 27. Februar anlässlich des 25. Pokémon-Jubiläums am „Pokémon Day“ ein Konzert für und vielleicht sogar mit den Pokémon. Und warum das ausgerechnet bei ihm total okay ist: weil der wahrscheinlich einen Teil seiner Kindheit mit denen verbracht hat und das nicht nur deshalb darf. Ich gebe mir das auf jeden Fall, auch wenn ich für Pokémon wohl vielleicht dann schon etwas zu alt bin. Für Post Malone bin ich das nicht.

It’s the concert you never saw coming, Trainers.

Indeed!


(Direktlink, via Gilly)

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