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CSU-Mitglied und MdB verschickt Briefe mit der Bitte, ihm auf Twitter zu folgen

Eigentlich reicht es da drüben ja, einfach bei jemandem auf den „Follow“-Button zu klicken und zu hoffen, dass der dann zurück folgt. Meistens, wenn man halbwegs interessantes Zeug schreibt, klappt das dann auch. Zumindest handhabe ich das so.

Aber Johannes Singhammer, Mitglied der CSU, für die er auch im Deutschen Bundestag sitzt, dachte sich wohl, er macht das mal ganz anders und probiert was Neues aus. Deshalb schreibt er potenzielle Follower mit der Bitte an, ihm dann doch auf Twitter zu folgen. Kann man sich gar nicht ausdenken so was.

Der Brief ging an die Süddeutsche Zeitung, getwittert hat ihn Robert Roßmann.

(via Rene)

13 Kommentare

  1. Lukas5. Oktober 2012 um 18:23

    Der link zum tweet ist kaputt.

  2. Alreech5. Oktober 2012 um 19:29

    genial, auf diese Weise landet er auf Webseiten, die niemals einen CSU Bundestagsabgeordneten auch nur erwähnen würden.

    Dafür sollte man ihn doch fast verlinken. http://www.singhammer.net/

    Bei seinen Pressemeldungen sind übrigens keine dabei in denen er Killerspiele mit Drogen vergleicht, die Vorratsdatenspeicherung fordert oder Internierungslager für AIDS-Infizierte verlangt.
    Wie gesagt, CSU Abgeordnete die solche Positionen nicht vertreten haben es heute ja schwer gehört zu werden.

    Ach ja, ein offizieller Brief eines MdB an die offizielle Adresse einer Zeitung um auf den Twitteraccount aufmerksam zu machen… ist das so ungewöhnlich ?
    An Robert Rossmann der ihn auf seinem Twitter gepostet hat ging er wohl nicht, sonst hätte er den Adressaten nicht geschwärzt.
    Und ganz sicher folgt die Redaktion der Süddeutschen jeden der bei ihr auf den Followbutton drückt und von sich behauptet ein MdB zu sein. ;-)

  3. Robert5. Oktober 2012 um 20:21

    Crossmedia eben…
    es wird ja schon lange Werbung im Radio für TV und im TV für Radio gemacht. Von Internet-Werbung im TV mal ganz zu schweigen – obwohl, ich da auch immer schmunzeln muss.

  4. Klaus5. Oktober 2012 um 21:34

    Mit dem Brief gewährleistet er, dem Twitternick eine offizielle Bestätigung zu verpassen. Der Name könnte ja sonst gefälscht sein; so was ist ja auch schon vorgekommen. Außerdem gehen alle Mitteilungen des MdB eh über einen Presseverteiler, ohne das dies groß besprochen besprochen wird.

    Alles halb so wild.

  5. ugo6. Oktober 2012 um 03:25

    War gerade auf seiner Website. SEHR symphatisch fuer einen CSU politiker.

  6. Hinterwäldler6. Oktober 2012 um 10:42

    Oje, der Wahlkrampf ist offiziell eingeläutet und Singhammer sieht seine Wählerstimmen schwinden. Immerhin werden die freien Wähler und die Piraten auch antreten.

  7. Julia6. Oktober 2012 um 12:43

    Ich finde nirgendwo einen Twitterlink zu ihm. Nicht mal auf der Homepage. Boah wie unprofessionell!

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