Komm wir malen eine Sonne

Weil ich heute, warum auch immer, mit diesem Öhrwürmchen aufgewacht bin und der irgendwie in die Zeit passt.

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Adventskalender 2014, Türchen #18: Maltron – The Goldilock Zone

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Maltron
, Mitbetreiber des wunderbaren Project: Mooncircle und Labelmacher von Finest Ego, komplettiert mit seinem Mix das Duett, welches sich aus diesem und dem gestrigen Mix von r0byn ergibt. Zusammen sind die zwei als Finest Ego Soundsystem unterwegs und wollen dieses perspektivisch noch etwas präsenter in die Läden bringen.

Klanglich setzt dieser Mixe genau dort an, wo der von r0byn aufhört. Klar. Bässe, Beats, Atmosphäre und Gefühl.

Die Weltraumfähre macht sich vom Planeten Erde auf um entfernte Galaxien und fremde Planeten zu erforschen. Sie streift dabei kosmische Melodien und wagt sich dabei immer weiter bis ins Tiefste des Bassuniversums vor.

Ein akustischer Tagtraum, der ein bisschen das Grau da draußen vergessen macht und vielleicht dazu motiviert, sich auf den Weg zu Frau Holle zu machen, um beim Schütteln der Decken zu helfen. Denn draußen weiße Flocken, während drinnen das Kerzenlicht auf diesem Sound flackert könnte perfekter kaum sein. Und tanzen geht natürlich auch.


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Style: Bass, Beats, Electronic
Length: 01:24:43
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01. Cliff Martinez – Don’t Blow It [Superb, Solaris OST, 2002]
02. Floex – Saturnin Fire And The Restless Ocean (Hidden Orchestra Remix) [Denovali, 2014]
03. Hidden Orchestra – Spoken (submerse Remix) [Tru Thoughts, 2014]
04. Fybe One – Knuckles ft. Zelda Marshall [Shades, 2014]
05. kidkanevil – Inakunara ft. Phasma [Project: Mooncircle, 2014]
06. Kiasmos – Burnt [Erased Tapes, 2014]
07. Swoon – Do You Love [Cut, 2014]
08. Muted – Special Place [Raftónar, 2014]
09. Cupcoon – Sting Dub [Unreleased]
10. Submotion Orchestra – (Mmoths Remix) [Counter, 2014]
11. DjRum – Lies ft. Shadowbox [Brownswood, 2013]
12. Influe – Inner Voice [Unreleased]
13. Akkord – Destruction (Special Request VIP) [Houndstooth, 2014]
14. Ben Benjamin – Temporary Aztec [Ghostly 2014]
15. My Panda Shall Fly – Asylum [Project: Mooncircle, 2015]
16. Groeni – The Oak [Finest Ego / Project: Mooncircle, 2015]
17. Stray – Fracture [Exit, 2014]
18. Anenon – Lights and Rocks [Non Projects, 2014]
19. Seers – Quit Me [Unreleased/Forthcoming, 2015]
20. Etch – Just A Little Vibe [Space & Time, 2014]
21. Symbiotic Sounds – Higher [Sequel One, 2014]
22. Daisuke Tanabe – (Krts Remix) [Ki Records, 2014]
23. Onoe Caponoe – Milkway 1311 (DjRum Remix) [2ndDrop, 2014]
24. Deft – Drawn [Project: Mooncircle, 2014]

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

[Sponsored] Letzte Early Bird Tickets für das Lollapalooza Festival 2015 in Berlin

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Wer noch auf der Suche nach einem guten Weihnachtsgeschenk sein sollte, kann noch bis zum 22.12. um 12:00 Uhr eines der letzten Early Bird Tickets für das am 12.09.2015 in Berlin stattfindende Lollapalooza Festival abgreifen. Diese gibt es bis dann hier für 99,00 EUR. Danach werden Tickets dann 119,00 Tacken kosten, was ja doch einiges an Ersparnis ausmacht, die man dort vor Ort viel lieber in Bier investieren kann. Eh klar.

Das Line Up ist noch nicht bekannt, aber wer das amerikanische Original kennt, weiß das die nicht kleckern, sondern immer sehr zum Klotzen neigen, weshalb man durchaus davon ausgehen kann, dass die 99,00 EUR kein schlecht angelegtes Geld sein werden.

[Sponsored by Lollapalooza]

GIF-Jam 2014

Sukho hat auf einen Track von Paul Fraser die besten Art-GIFs gelegt, die ihm 2014 auf den Monitor gekommen sind. Schönes Ding.

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Die Liste der GIF-Künstler nach dem Klick. (mehr …)

Wie ein Walking Dead Flipperautomat gebaut wird

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Manchmal mag ich deutsche Headlines nicht so wirklich, weil “Making The Walking Dead Pinball Machine” sehr viel geiler klingen würde, aber sei es drum.

Ich war bis vor ein paar Jahren ein ziemlicher Flipper-Junkie. Zumindest am Star Trek, der für mich geilste Flipper aller Zeiten (Es gibt eine Internet Pinball Database!). Seit dem will ich auf dienstlichem Wege unheimlich gerne mal diesen Flipper haben, wobei mich die Kosten für die Wartung dafür halt immer abschrecken. Man kann halt nicht alles alleine machen! Handwerk und so.

Hier ein Clip aus der Bude Stern Pinball in Illinois, die aktuell einen Walking Dead Pinball zusammenbauen, wobei sich jegliche weitere Erklärung aus dem Clip selber ergibt. Vielleicht tue ich mir ja doch noch mal so ein Ding an. Geil wärs schon. Allerdings kostet dieser Kasten ab $8,595 aufwärts. Puh.

“We recently visited the Stern Pinball factory and were fortunate to be there on a day they were building The Walking Dead pinball machines. Watch how 3,500 parts and 1/2 a mile of wire are transformed into an awesome plaything by Stern’s talented craftspeople.”

(Direktlink, via Devour)

People Are Awesome 2014

Ich warte schon seit ein paar Tagen drauf, jetzt ist sie da, die “People Are Awesome“-Compilation für das auslaufende Jahr. Viele dieser Sachen, die Menschen als Video festhalten, die vielleicht gar keiner braucht, die uns allen über das Jahr hinweg dennoch fast täglich die Zeit verkürzen.

Featuring mind blowing footage of people achieving the seemingly impossible and pushing the boundaries of human endeavour. Including parkour, cycling, skiing, base jumping, xpogo, kayaking, trick shots, acrobatic dunks, martial arts and loads more!

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Pegida und so, Latenznazis

Sascha Lobo hat auf SpOn einen sehr lesenswerten Artikel über die Pegidingsda geschrieben. Ich hatte das letztens hier etwas weniger wortgewandt und kürzer so zusammengefasst:

Geil ist ja auch immer, dass jene, deren fremdenfeindliches Geblubber nicht unwidersprochen von allen hingenommen wird, dann meinen, alle würden sie gleich ‘Nazi’ nennen. Auch wenn das fast niemand tut. Da überholt das Selbstbild dann wohl immer das Metabild. Das ist lustig.

Und na klar kann man sagen, “Ich bin fremdenfeindlich und das ist meine Meinung!”, aber dann ist man halt ein Arschloch. Ganz einfache und klare Angelegenheit.

Lobo geht da tiefer und schreibt den imho besten Artikel zu dem Thema seit immer, wie ich finde: Nichts sehen, nichts hören, viel sagen.

Der Erfolg von Pegida liegt darin begründet, xenophobe Signale zu senden, ohne dass sich Sender oder Empfänger das eingestehen müssten. Die Erkennungscodes funktionieren sogar so eindeutig, dass man sich die ständige Scheindistanzierung leisten kann, “Wir sind keine Nazis”, “Wir haben nichts gegen Ausländer”, “Wir sind für das Asylrecht”. Diese Sätze brauchen nicht einmal mehr das früher typische “aber” dahinter, man versteht sich auch so.

Der “taz”-Journalist Philip Meinhold twitterte: “Die Nazis haben den Ruf der Nazis so versaut, dass heute nicht mal mehr Nazis Nazis sein wollen.” Das ist lustig, aber unvollständig. Vielmehr kommt mit Pegida ein neuer politischer Bürgertypus auf die Bühne – der unbewusst Rechtsextreme oder Latenznazi.

Also Leute, die rechtsextreme Positionen vertreten, ohne zu wissen oder wissen zu wollen, dass sie rechtsextrem sind. Und deren Vorahnung, ihre Haltung könnte problematisch sein, eben nicht dazu führt, die Haltung zu überdenken, sondern sich vorauseilend durch bloße Behauptung zu distanzieren. Ohne aus den eigenen Worten auch nur die geringsten Konsequenzen zu ziehen. Man erklärt, für das Asylrecht zu sein, aber verdammt zugleich Asylanten. Genau diese Realitätsverdrängung ist ein Grund zu größter Besorgnis, dahinter steht ein Problem bestürzenden Ausmaßes.

Und damit hat er womöglich sowas von recht.

“A Rare View From Inside ISIS Controlled Kobani”

Ich kann hierzu eigentlich weiter keinen Kommentar abgeben, da mir die Mittel fehlen, um zu prüfen, wie authentisch diese Aufnahmen tatsächlich sind. Aber sie wurden wohl, wie hier vermittelt, in Kobani an der Seite von kurdischen Kämpfern gemacht, die sich immer noch gegen die Relegionsfaschisten des ISIS zu wehr setzen. Nur, dass wir das nicht vergessen mögen. Und weil letztens jemand zu mir meinte, “In acht Wochen haben wir das eh alle vergessen.” Nein. Ich möchte das nicht vergessen. Auf gar keinen Fall.

Und ich finde es mehr als nur bemerkenswert, dass sich da überhaupt noch Menschen hintrauen, um zu berichten, was dort so vor sich geht.

On October 31, 2014, we crossed into Kobani, Syria. An estimated 8,000 ISIS fighters pushed into the city in late September, causing upwards of 200,000 civilians to flee to neighboring Turkey. We were some of the first journalists in as hundreds of Free Syrian Army and Iraqi Peshmerga soldiers joined the YPG (the national army of Syrian Kurdistan) in the battle against ISIS. When we entered, we were told by the FSA that ISIS controlled as much as 70% of the city, and the opposition wasn’t making much progress on any of the frontlines. We personally witnessed airstrikes carried out by the US and Allied forces against known ISIS strongholds. “Are the airstrikes effective?” I asked Colonel Abduljabbar Akaidi, who is leading the FSA on the ground.

“Not at all,” he told me. “The help came too late. They needed to cut off the ISIS convoys from Raqqah.” We spent five days in the embattled city, going to the frontlines and talking to fighters, all of whom said that they needed more help from the West in the form of heavy weaponry. A YPG soldier took us to an ISIS base that had been leveled by an airstrike and pointed out the corpses of ISIS fighters rotting among the rubble. “This man is Chinese,” he said, motioning to a bloated body sprawled next to a pink rug. “ISIS doesn’t collect their dead,” he told us.

We went to a poorly equipped local field hospital that had been set up in an abandoned home. The doctor there, Mohamed Aref, told us about the grave injuries he sees on a daily basis. Injured civilians and fighters routinely die as he waits for permission for them to cross the border to get adequate medical treatment in Turkish hospitals. We met some of the thousands of civilians left in town and got their horrifying accounts of the day ISIS came to town. We heard about beheadings, kidnappings, and rapes–the unadulterated brutality that has become ISIS’ hallmark.

We got used to the din of war—the Dushka (heavy machine gun) fire, the shelling, and the hum of generators in a city with no other source of electricity. Our most harrowing moment came when we tried to leave Kobani to cross back into Turkey. We were waiting at the border for word that it was safe for us to move when we heard Dushka fire nearby. Then, a mortar hit the building directly across from us. “Shit!” I heard myself saying. Several more hit, and they were getting closer. A dead pigeon fell from the sky next to us, and I saw a faint trace of concern in Colonel Akaidi’s eyes. Some YPG fighters ran across the street to us and ushered us to shelter under a house as ISIS continued to hammer us with shells. Our fixer, Ibrahim Ali, gave me a weak smile. “At least the Assad regime isn’t here,” he said. “We’d be fucked if there were planes dropping barrel bombs!” We laughed. We had to.

Worst case, we figured, the barrage of shells could collapse the walls of the house and trap us for a while. The Colonel made phone calls and paced as we chain-smoked cigarettes and waited. Finally, the shelling stopped, and we ran across the border into a sea of Turkish military.

(Direktlink, via Devour)

Animierte Infografik: wie ein Mensch entsteht

Toll, was GIFs alles so können. Eleanor Lutz von Tabletop Whale hat mit ihnen eine Infografik erstellt, die den Weg eines befruchteten Eis bis zum Tag der Geburt zeigt. Dazu hat sie die verschiedenen Stadien erklärt. Klasse! Hier in groß und hier auch als Poster.


(via reddit)

Strom sparen: Weihnachtsbeleuchtung im öffentlichen Raum ausknipsen

Allein wenn ich im Sommer nachts in Städten unterwegs bin, frage ich mich manchmal, warum eigentlich überall in den eigentlich schlafenden Geschäften das Licht brennen muss. Bestimmt gibt es da Berechnungen, die aufzeigen, wie viel Energie dabei schlicht weg verpulvert wird. Im Winter ist das noch krasser, weil – klar – es noch früher dunkel wird, die Energie noch mehr Stunden als im Sommer einfach so für nichts verbraten wird. Für menschenleere, geschlossene Geschäfte und vor allem für jede Menge Werbung. Außerdem kommt dann noch die ganze Weihnachtsbeleuchtung dazu.

In geschlossenen Geschäften kann man dagegen nichts tun, aber im öffentlichen Raum kann man diese Beleuchtung mitunter einfach ausschalten. Markus Butkereit und The Wa tun das. Ich wäre nicht auf diese Idee gekommen, denke mir aber gerade, “Wenn das alle machen würden…” Wir könnten allerhand Energie sparen und jeder könnte seinen Teil dazu beitragen, irgendwie. Ich mag die Aktion.

(Direktlink, via Martin)

Obdachloser bietet junger Frau drei Pfund an – das Netz gibt ihm tausende zurück

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Eine kleine Geschichte der Menschlichkeit. Der Wohnungslose Robbie lebt im englischen Preston auf der Straße. Eines abends im Dezember trifft er auf die 22-jährige Studentin Dominique Harrison-Bentzen, die am Geldautomaten feststellt, dass sie ihre Karte vergessen und kein Geld dabei hat. Robbie bietet ihr drei Pfund an, damit sie mit einem Taxi nach Hause fahren könnte. Sie lehnt ab, das Geld zu nehmen, ist aber so gerüht von Robbies Angebot, dass sie versucht, ihn ausfindig zu machen. Dabei erfährt sie, dass Robbie wohl schon öfter mal Menschen seine Hilfe anbot. Auch wenn er nicht viel zu haben scheint, teilt er dennoch das Wenige.

Um etwas zurück geben zu können, startet Dominique Harrison-Bentzen eine Fundraising-Kampagne um Geld für Robbie zu sammeln und ihm dabei zu helfen, von der Straße wegzukommen. Aktuell hat sie 20.000 Pfund gesammelt und das ist noch lange nicht alles – die Kampagne läuft noch ein paar Tage, die Seite ist gerade down.

Weil Harrison-Bentzen ihrem Schützling nicht einfach das Geld in die Hand drücken will, hat sie beschlossen, 24 Stunden mit Robbie auf der Straße zu verbringen, um zu verstehen, wie es sich dort lebt.

“Ich hoffe, dass meine Kampagne die Leute dazu bringt, ein bisschen mehr über die Menschen um sie herum nachzudenken, Weihnachten ist eine gute Zeit, um an andere zu denken.”

Und na klar kann man kritisieren, dass der Erlös nur einer Person und nicht auch anderen Wohnungslosen zu Gute kommen wird. Man kann es aber als kleinen Akt der Menschlichkeit anerkennen. Und das auf beiden Seiten.
(via SpOn)

Ein Horn

Vielleicht der Beweis, dass Einhörner tatsächlich existieren. Und ein Hinweis darauf, dass sie verdammt groß sein müssen, was sich nicht mit den Behauptungen des Einhorn-Expertens Daniel decken würde, der uns immer eine Risthöhe von 1,20 m verkaufen will. Irgendwas stimmt da nicht.

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(via reddit)

Dinge, die in Lautsprechermembranen tanzen

Die Idee ist wahrlich nicht neu, die Ergebnisse allerdings sind immer wieder schön anzusehen. Und so ein Ei habe ich auf Bass auch noch nicht tanzen sehen.

(Direktlink, via Devour)

Eule kraulen, gif’d


(via E-Gruppe)

Wirr ist das Volk

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So wie sie sind, die Tage gerade.
(via Tasmo)