Action Movie Kid 2

Der Vater von James hat eine neue Compilation kurzer Clips von seinem Sohn in Action zusammengeschnitten. Klar ist, dass James zwar größer aber kein bisschen ruhiger zu werden scheint.

(Direktlink, via Devour)

Ein verlassenes DDR-Ferienlager

Die Macher von Hobbyelektronik zeigen auf ihrem YouTube-Account immer wieder Urban Explorations, die meistens durchaus sehenswert sind. Dieser Film hier ist schon ein paar Jahre älter. Wo er gedreht wurde, wird aus Gründen nicht mitgeteilt. Vermutlich sieht es dort heute auch schon wieder ganz anders aus als noch im Jahr 2010, in dem diese Aufnahmen entstanden sind. Besonders schön hieran sind die kleinen Details, die ich eigentlich schon lange vergessen hatte.

(Direktlink)

Dieser Moment


(via Christian)

Was Grandmaster Flash als DJ bei einem Gig nicht von anderen DJs hören möchte

Wenn man der Überschrift über dieser Tabelle hier glauben mag, ist das eine “Do Not Playlist”, die Grandmaster Flash jenen DJs vorlegt, die an einem Abend mit ihm gemeinsam spielen. Ob er das damals tat, das Teil ist aus dem Jahre 2009, weil er einen Teil der Nummern schlichtweg nicht leiden bzw. hören mochte, oder weil er diese Songs lieber für sein Set vorbehalten wollte, ist nicht bekannt. Könnte auch beides zutreffen. Ob er das heute noch so handhabt und wie die Liste heute aussieht, weiß wohl auch keiner genau.


(Foto: Spanier, klick für in groß, via Blogbuzzter)

Die bestverkauftesten Genres in 10 Jahren Beatport

Beatport macht nach nun auch schon 10 Jahren mal ein bisschen das Nähkästchen auf und zeigt mit dieser Infografik, welches Genre dort in welchem Jahr am häufigsten gekauft wurde. Beeindruckend die krasse Kurve des Dubsteps und der stetige wortwörtliche Niedergang der Breaks. “Minimal” fehlt kurioserweise gänzlich als Genre, Trance ist einfach nicht tot zu kriegen und Ambient und Artverwandtes wird offenbar so wenig gekauft, dass eine Listung dessen gar nicht erst nennenswert wäre.

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(via Tanith)

Ich habe auch nach 10 Jahren noch keinen Beatport-Account und denke nicht, dass sich daran was ändern wird.

Hier weitere Statistiken, die das Mixmag zeigt.

BEATPORT4

BEATPORT2

Fantasna – Exclusive Nightflight Guest Mix – 25.08.14

Erstaunlich, wen der Tobi für seine wöchentliche Sendung immer so zu Rate zieht, wenn es um den exklusiven Mix für seine Show geht. Dieser hier lief letzte Nacht und kommt vom Chilenen Fantasna, von dem ich heute Morgen zum erstem Mal gehört habe. Dafür aber ist der Mix mehr als überzeugend. Sehr klassisch daherpumpender Deep House mit einigen Vocals und wenigen Breaks. Groovt recht locker in die Woche, das Ding, auch wenn es hin und wenig ein wenig stolpern mag.


(Direktlink)

Tracklist:
01. Big Strick – A Walk Down Linwood – FXHE Records
02. Fantasna – Las Cosas Callao (Hokuto Sato Remix) – Neovinyl Recordings
03. Andre Crom & Martin Dawson – That Ain’t Right – OFF Recordings
04. Axel Boman – Purple Drank – Pampa Records
05. DJ Jus-Ed – Come On & Dance – Underground Quality
06. Fantasna – Azul Miami (Yapacc Remix) – Neovinyl Recordings
07. Roland Tings – Cagean Sea – Club Mod
08. Jody “Fingers” Finch – Jack Your Big Booty (BHQ No Acid Vocal) – Let’s Pet Puppies
09. Big Strick – Whatup Doe! – FXHE Records
10. Fantasna – Coquimbo – Neovinyl Recordings
11. Jullian Gomes – Love Song 28 – Atjazz
12. Detroit Swindle – The Break Up – Heist
13. Rick Wilhite – What Do You See? (Moodymann Remix) – Apricot Records
14. Motor City Drum Ensemble – Sp11 – MCDE 1210
15. Phortune – Can You Feel The Bass – Jack Trax
16. #####.1 – ##### – No “Label”
17. Baaz – Swimmer – Slices Of Life
18. KMFH – Crushed – Wild Oats
19. Sleezy D. – Trust Track (Ron Hardy Edit) – ParteHardy Records
20. Fingers Inc. – Bye Bye – Jack Trax

Hier findet Ihr…

… die komplette Playlist der Sendung.
… alle bisherigen Mixe noch ein mal zu Nachhören.

Montag

Und Ferienende. Und Urlaubsende. Und alles.

(Direktlink, via reddit)

This photo is very California

Mom, keine Sorge, ich bin in Woodstock

Note left by a Woodstock attendee to her mother.

Koch stirbt nach Biss eines abgetrennten Schlangenkopfes

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(Foto unter CC von Bree MC)

In Südchina war der Koch Peng Fan dabei, eine ganz “spezielle” und seltene Delikatesse aus einer Speikobra herzustellen, weshalb er diese tötete und ihr den Kopf abtrennte. Dieser lag dann da rum und als Peng Fan den Kopf 20 Minuten später entsorgen wollte, biss dieser zu. Der Gebissene schaffte es nicht rechtzeitig, das helfende Gegengift injiziert zu bekommen und starb.

A chef preparing a dish made from cobra flesh died when the snake’s head he had severed 20 minutes earlier bit him on the hand.

Victim Peng Fan – from Shunde, a district in the city of Foshan in southern China’s Guangdong province – had been preparing a special dish made from Indochinese spitting cobra, a rare delicacy.

Ganz so ungewöhnlich allerdings ist das für Reptilen wohl nicht, meint Schlangenexperte Yang Hong-Chang. “All reptiles can function for up to an hour after losing body parts, or even their entire body, as this video of another chef removing the head of a snake as he prepares to cook it shows.”

Schlangen!

(via Arbroath)

Eine Schwangerschaft, zeitgeraffert in 6 Sekunden

Sehr kurz zusammengefasst. Ich habe das deutlich ausführlicher in Erinnerung. Aber gut, in Vine muss man das halt auch ein wenig komprimieren.


(Direktlink, via Christian)

Nachtflugreisebegleitung: spiel:feld´s live operation with … Trinity

Man müsste da jetzt eigentlich viel zu schreiben, aber ich fasse mich kurz. ColtEPs spiel:feld hat neben regelmäßig großartigen DJ-Mixen auch Live-Sets in eigener Kategorie am Start. Der aktuelle kommt von der Australierin Trinity, von der ich bis vor drei Stunden rein gar nichts wusste. Asche auf mein Haupthaar. Dann machte ich diesen Mix an. Etwas später guckte ich in den Tab damit und dachte so, “Shice” Ist ja schon fast vorbei.” Dann skippte ich auf Anfang, was ich circa eine Stunde später dann gleich noch mal tat.

Ich hatte heute einen furchtbar schön aufregenden Tag und wollte eigentlich (wie meistens) schon lange den Schlaf der Gerechten in Anspruch nehmen. Ein Grund, warum das bis jetzt noch nicht geklappt hat, ist dieses Live-Set, das einen irgendwo da oben über den Wolken schweben lässt. Mit dem Wissen, dass der Flieger in dem man sitzt, irgendwann den Sonnenaufgang kreuzen wird, während da unter einem alles im Dunkel liegt und schlummert. Ein ganz wunderbare Mischung aus ambienten Techno, der mit dem Dub hinter dem Busch verschwindet, von wo beide noch die Deepness zu sich rufen. Riesengut.

Alles andere zu Trintiy findet sich hier, wo es auch ein Interview mit der Australiern gibt.

Und wenn das Set jetzt das Ende erreicht, gehe ich pennen und höre es einfach morgen früh noch mal.


(Direktlink)

25 Jahre nach dem Mauerfall: das Essay einer Ostlerin

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(Foto unter CC BY-SA 2.0 von Sludge G)

Anja Maier, Parlamentsredakteurin der taz und Buchautorin, ist mit Jahrgang 1965 einiges älter als ich und schreibt in der taz über ihre bundesdeutsche Identität 25 Jahre nach dem Fall der Mauer. Ich würde das gerne unterschreiben wollen. Toller Text, in dem ich mich gut wiederfinden kann.

Ich bin Ostlerin. Aber um das gleich klarzustellen: Das bedeutet schon ein bisschen mehr, als Berlinerin zu sein oder Brandenburgerin. Ostlersein markiert Herkunft und Zugehörigkeit. Und einen Minderheitenstatus, den ich situationsbedingt entweder liebe oder hasse. Gleichgültig ist er mir jedenfalls nicht.

[...]

Und bis zur NSA-Affäre hatte ich viel Zeit, meine Abhör-Paranoia zu killen.

[...]

Doch innerlich bleibe ich weiter auf Distanz. Vielleicht ist es ja bequemer so, schließlich ist so ein Außenseiterstatus durchaus vorzeigbar. Womöglich aber liegt es auch an dem einmal gefassten Entschluss, mich nach der Erfahrung mit der DDR zu nichts und niemandem mehr bekennen zu wollen. Staat, Gemeinschaft, Team? Ich bin dabei, aber die Anforderungen einer wie auch immer gearteten Gruppe werden nie wieder größer werden können als meine eigenen Bedürfnisse. Einer Partei angehören zu wollen, fiele mir nicht im Traum ein.

Klassische Soundsysteme auf dem Notting Hill Carnival

Ich mag diese auf klassische Weise zusammengebauten Soundsysteme sehr gerne. Auf der Fusion, auf der mittlerweile auf fast jedem Floor eine Funktion One hämmert, hatte die beste Anlage in den letzten Jahren die Rootsbase. Ein Soundsystem, dessen Bass einem die Magengrube massiert. Als ich letztens mit Rudi auf dem Moxxom spielte, kam der Sound in unserem Zelt auf einem Soundsystem der alten Schule. Der Fairness halber und weil man das nun mal so macht, müsste ich jetzt beide Soundsysteme auch benennen können, was ich gerade nicht hinbekomme, aber darum soll es eigentlich auch gar nicht gehen.

Der Fotograf Brian David Stevens ist schon vor zehn Jahren auf dem Notting Hill Carnival in London unterwegs gewesen und hat die Dinger fotografiert, bevor die Menschen davor tanzten. Nun soll es seine Aufnahmen in einem Buch geben – außerdem steht eine Ausstellung an. Das Mixmag hat vorab schon mal einige seiner Fotos.

Ob die Bässe heute immer noch durch diese Boxen wandern ist mir nicht bekannt, eine Antwort auf diese Frage allerdings würde mich schon interessieren.


(via r0byn)

Kurzfilm über durchgeknallte Jahrmarktkarusselle: The Centrifuge Brain Project

Dieser zu Recht mehrfach ausgezeichnete Kurzfilm von Till Nowak aus dem Jahre 2011 ist gemessen an der Geschwindigkeit des Netzes staubalt, aber ich habe den heute tatsächlich zum ersten Mal gesehen und finde ihn ziemlich bis sehr großartig.

Dr. Nick Laslowicz vom Institute for Centrifugal Research führt seit vierzig Jahren Experimente mit verrückten Jahrmarktkarussellen durch. Er will so die Auswirkungen auf das menschliche Gehirn untersuchen.
(Wikipedia)

(Direktlink, English Version)