Der Postillon war mal wieder schneller

Es wird immer schwieriger, Satire und Realsatire zu trennen. Gestern im Postillon, kurz darauf dann in der FAZ.

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(via reddit)

Kinderschokolade bringt Sonderedition für Pegidisten

Nach der an Peinlichkeit kaum zu überbietenden Aufregung einiger Pegidisten bzgl. der Kinderfotos von Spielern der Nationalmannschaft auf Schokoladenverpackungen, gibt es nun auch eine Sonderedition für eben jene Empörten.

Auch andere Anbieter ziehen nach.

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Wenn zwischen der Liebe eines Hasen und einer Schlange ein Wildschwein steht

Chaud Lapin ist ein beeindruckend gemachter Animation Short, der auf ganz eigene Art und Weise zu fesseln weiß.

(Direktlink)

Euro-Paletten auseinandernehmen

Ich habe vor ein paar Wochen mit ein paar Jugendlichen 20 Euro-Paletten zerlegt. Wir wollten damit Gartenmöbel bauen. Gute Idee, klingt leicht umsetzbar. Zwei-drei Videos angesehen, easy. So sah es zumindest aus.

Beim Zerlegen dann wurde schnell klar, dass das mit Kuhfuß, Keil und einem Hammer nur schwer ohne Materialverluste zu machen ist. Neue Paletten eignen sich zwar und sind nicht ganz so widerstandsfähig, ältere, hingegen, brechen dabei partiell sehr schnell kaputt, was am Ende jede materielle Kollateralschäden bedeutet.

Hätte ich dieses Video vorher gesehen, hätten wir uns jede Menge Schweiß, Zeit und Arbeit erspart. Auch den Fuß, der sich bei all dem einen Nagel eingetreten hat, hätte es dann so wohl nicht gegeben.


(Direktlink, via Sploid)

Doku: AfD gewählt und nun?

Wer im Südwesten des Landes wählt eigentlich die AfD und was unterscheidet den Wähler von den AfD-Politikern? Bleibt zu hoffen, dass die „ahnungslosen“ Wähler früher oder später nochmal genau drüber gucken, was in dieser Partei so passiert.

Der Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen hat die politische Landkarte von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz verändert. Die neue Partei mobilisierte viele Bürger, die zuvor jahrelang nicht gewählt hatten. Dabei dürfte den meisten das Personal der AfD ebenso wenig bekannt sein wie ihr Programm – erst recht auf Orts- und Landesebene. Der Film präsentiert die Ergebnisse einer journalistischen Spurensuche in den Regionen und Milieus, in denen die AfD bei den Landtagswahlen besonders stark war: Wer hat die neue Partei gewählt, warum und mit welchen Erwartungen?
(ARD Mediathek)


(Direktlink)

Jesus, please, help me


(via Museum of Internet)

Ein Elefant, der sich in den Schlaf singen lässt

Wer kann schon von sich behaupten, einen Elefant in den Schlaf gesungen zu haben?

„Even though Faamai is a big elephant, every time she hears the lullaby from Lek she still falls asleep at Elephant Nature Park.“


(Direktlink, via Laughing Squid)

Ein Buskonzept der Zukunft aus China

Die Idee ist, wie das häufig bei Ideen dieser Art der Fall ist, eine Idee für die Zukunft, aber ich finde sie großartig. Der Bus über allem, elektrisch und Stau könnte ihm völlig egal sein. Und: mit jeder Menge Platz.

The mass-transit concept created by Beijing-based Transit Explore Bus, was shown off at the 19th China Beijing International High-Tech Expo (CHITEC) over the weekend.

[…]

The cool thing about the electric vehicle is that it sits up above traffic and is actually designed to allow cars to pass beneath it. The video says the train-like bus is cheaper and quicker to develop than subway systems and can hold up to 1,400 passengers.
(Geekwire)

(Und riesengroße Utopien wollte ich schon immer mal mit „ÖPNV“ verschlagworten.)

Eine Ameise, die einem Schmetterling in die Zunge beißt in Nahaufnahme

Aufnahmen, wie man sie vermutlich nur einmal im Leben macht.


(via Boing Boing)

Snapchat-Filter in real Life

Irgendwo da draußen läuft irgendwer rum und klebt auf Werbegesichter, die sie/er vorher zu diesem Zweck fotografiert hat, Fotos diese Gesichter, nachdem sie/er diese durch einen Snapchat-Filter gejagt hat.

Jaja, vertikal und so – und überhaupt hätte man aus der Aktion optisch viel mehr rausholen können, aber die grundsätzliche Idee fetzt halt.


(Direktlink, via reddit)

Klassenfahrt im Harz, 8.Klasse, 32 Schüler, 3 Steckdosen

Soll mal einer sagen, wir hätten damals Probleme gehabt.

(via Tanith)

Oli in China #3: Easy angekommen

Gastbeitrag.
Oli ist ein guter Kumpel, Feiergeselle und immer Quell der Freude, wenn wir uns mal sehen. Jetzt ist er für ein Jahr in einem chinesischen Kloster und macht dort was mit Kung Fu, Meditation und lernt Chinesisch. Ich habe keine Ahnung, was genau da passiert und bat ihn auch deshalb bei mir im Blog über seine dort gemachten Erfahrungen zu Schreiben. Hier finden sich alle seiner Texte.

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Die erste Nacht war schon um 5:30 Uhr zu ende. Um 6 standen wir alle auf dem Hof, unseren Gruppen zugeordnet, in einer Reihe. Jede Gruppe von Schülern hatte ihren Shifu der mit ihnen leichte Aufwärmübungen machte.

Nach dem Warm-Up liefen wir, jeder in seiner Gruppe, vier Runden um den Hof. Eine fünfte davon rückwärts. Danach ging meine Gruppe hoch in die Turnhalle und hat eine Stunde lang situp´s in verschiedenen Variationen gemacht. Irgendwo bei 500 habe ich aufgehört zu zählen.

Zum Frühstück gab es dann eine komische Nudelsuppe mit Algen und trocken Brot. Für mich dann also nur trocken Brot. Bzw. habe ich die Nudelsuppe auch probiert, aber das war nicht so mein Fall. Essen wegwerfen sollte man nicht, sonst muss man eventuell Liegestütze machen. Das macht es schwierig dinge zu probieren. Wenn es nicht schmeckt, sollte die Schüssel hinterher trotzdem leer sein.

Gegessen wir übrigens mit Stäbchen. Darum ist es auch meine Hand in der ich den ersten Muskelkater verspüre. Danach dann der Bauch. Man kann sich auch Besteck mitbringen oder welches in der Stadt kaufen, aber das ist für Pussys ich beiß mich lieber durch.

Mein Glück am ersten Trainingstag war, dass wir Europäer nach dem Frühstück in die nächstgelegene Stadt fuhren durften um ein paar Dinge einzukaufen, anstatt gleich voll mit dem Training zu beginnen. Hier in der Provinz Henan sind die Menschen recht arm. Und in dem ca. 20 Minuten mit dem Taxi entfernten Ort, bekommt man das auch zu spüren. Sowieso eigentlich überall. Die Menschen sind aber alle sehr nett. Sie lächeln viel und winken einem zu. Manche tippten sich auf ihre Nase, während sie im vorübergehen ihre Augen von meiner nicht lassen konnten. Da bin ich mit meiner Nase auch nicht gerade unauffällig.

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In dem Ort gingen einige von uns zur Massage, andere liefen einfach nur durch die Gegend. Ich hielt mich an einen Trainingskollegen aus Deutschland der schon etwas länger hier war und ließ mir ein bisschen die Feinheiten beim Einkaufen erklären. Er zeigte mir die Straßenhändler welche die besten Kekse machen, wo man am besten frisches Obst her bekommt und so weiter. Ich persönlich würde davon abraten Fleisch auf dem Markt zu kaufen. Es liegt dort einfach auf einem Holztisch. Die Verkäufer sind zu zweit, vielleicht weil sie sonst der Fliegen nicht Herr werden.

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Der Metallkasten hinten auf dem LKW ist übrigens ein Fleischwolf. FYI

In dem Supermarkt war erstmal Stromausfall, weshalb wir im dunkeln „einkauften“. Aber das schien sowieso irgendwie normal zu sein und war auch gar nicht so schlimm. Denn sobald das Licht wieder an war, konnte ich ja noch immer nicht lesen was auf den Verpackungen stand. Mein Trainingskollege zeigte mir wo ungefähr was drin war, sodass ich ein paar Kleinigkeiten einkaufen konnte. Marmelade für die trockenen „Brötchen“, Obst für die Nährstoffe, Weizen, Nüsse etc.
Ich schreibe bewusst die Brötchen in Anführungszeichen, da diese eher an Germknödel erinnern als an Brötchen, so wie wir sie kennen. Sind ganz weich, grau, ohne Kruste und Geschmack.

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Wir sollten spätesten um 15 Uhr zurück sein, sind aber schon kurz nach 10 wieder da gewesen. Das bedeutete, dass wir etwas Freizeit hatten. Also schlief ich bis zum Mittag mein Jetlag aus und dann bis 15 Uhr nochmal. Ab 15 Uhr hatte ich meinen ersten Sprachunterricht, also wieder kein Training.

Man arbeitet sich zusammen mit einer Englisch sprechenden Lehrerin durch ein Lehrbuch und lernt dann noch ein paar Vokabeln. Das ist aber nicht so einfach. Die Wörter sind in Silben aufgeteilt. Jeder Vokal in diesen Silben kann vier verschiedene Betonungen haben und für jede Variante gibt es dann meistens ein eigenes Zeichen. Also lernt man nicht nur Vokabeln, sondern auch die richtigen Betonungen. Und von den Schriftzeichen will ich gar nicht erst anfangen. Satzbau hatten wir bisher noch nicht behandelt. Aber es gibt sicher einen. Glaube ich.

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Man kann anstatt dessen auch „full-day-training“ machen aber dann hat man keinen Sprachunterricht, was ich bedauern würde. Darüber hinaus möchte ich meinen Körper in der ersten Zeit gerne etwas an das training gewöhnen, bevor ich full-day mit einsteige. Zumal ich etwas vorbelastet bin was mein Knie angeht. Dazu sagt mein Shifu, dass fast jeder der aus Deutschland kommt etwas am Knie hat. (Funfact?!) Es kommt hin und wieder vor, dass Schüler vorzeitig zurück in die Heimat müssen, da sie sich beim Training verletzt haben etc. Dem will ich vorbeugen.

Nach dem Abendessen war freies Training angesagt. Eine paar Leute aus meiner Gruppe haben mir gezeigt was sie gerade trainieren und was ich sonst so alles können/wissen muss. Generell ist es eine gute Voraussetzung recht beweglich zu sein wenn man hier her kommt. Das hilft einem viel und erspart ein paar schmerzen (aber längst nicht alle). Fit wird man schon von ganz alleine, da kommt man auch gar nicht drum herum. Ist ja auch gut so.

Alles in allem war der Mittwoch damit recht easy, ich hatte Zeit um anzukommen, nur morgens eine Stunde lang hartes Training. So easy sollte es aber nicht bleiben…

Radiohead spielen zum ersten Mal seit 2009 „Creep“ wieder live

Gestern Abend im „Le Zénith“ in Paris. Zum ersten Mal seit 2009 stehen Radiohead auf der Bühne und spielen endlich wieder „Creep“. Den Song, der ihnen einst ein Sondermaß an Aufmerksamkeit beschert hatte und dann dennoch bandintern irgendwie nicht mehr ganz so genehm war. Das Publikum gestern fand’s geil. Ich auch.


(Direktlink, via Nicorola)

Ein T-Rex tanzt Ballet

Könnte sein, dass es heute noch besser nicht wird. Welch ein graziles Geschöpf. „Cincinnati Ballet invited T Rex to become our latest visiting artist.“


(Direktlink, via Alex)

Wo Kuchen ist

Ein von @streetart808 gepostetes Foto am


(via Sleaze)