Slumber Session: Kimyan Law

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Zwei Tage Entschleunigung in der Pampa Mecklenburgs. Mit ohne Netz, mit vielen ganz lieben Menschen. Von 3 bis 63. Und Schnaps. Zurückkommen. Kochen. Leben. Lieben. Lachen. Trinken. Und neue Slumber Session. Diesmal ausgewählt und gemixt von Kimyan Law. Es könnte gerade besser nicht sein.

Sending us into dreamworld this week with a smooth sultry slumber session is Austrian based producer Kimyan Law. Residing somewhere between the sonic realms of Cinematic Orchestra and SBTRKT, Kimyan’s music ranges from the soulful and atmospheric, through to funk-infused drum and bass with his 170bpm productions being picked up by the legendary Blu Mar Ten. With everything inside from James Blake to Burial, and from Daughter to dBridge press play on the sound of Kimyan Law.


(Direktlink)

Tracklist:
Daughter – Smother
Nils Frahm – Familiar
Ryan Teague – Summary Of The Article
Burial -Ghost Hardware
SOHN – Fool
James Blake – Dlm
Silent Dust – A Million Words
Autechre – Yulquen
Burial & Four Tet – Moth
Fennesz – Before I Leave
Kimyan Law – Eclairage
The Upbeats – Interval
Nicholas Hooper – Dumbledore’s Farewell
Massive Attack – Paradise Circus
Ryan Teague – Cascades
Spherique – Snowflakes Catcher
dBridge – My Night Sky
Stray – When It Rains
Burial – UK

The Smashing Pumpkins – Disarm

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Sounds Of A Tired City #19 mixed by Ben Lukas Boysen

Ben Lukas Boysen, der einigen womöglich eher unter dem Namen Hecq bekannt sein dürfte, pflegt seit Jahren eine Liebe für die ambienten Klänge, die er neben dem Gebretter als Hecq sonst so produziert. Sounds Of A Tired City hat gerade ein Interview mit ihm und von ihm dafür diesen Mix machen lassen. Von ambienten Flächen bis hin zu ganz klassischen Piano-Klängen. Genau das Richtige, um ganz entschleunigt ins Wochenende zu starten.

Ich werde mich genau jetzt nach Meck-Pomm aufmachen um an einem wunderschönen Ort einfach mal zwei Tage gar nichts zu tun. Vielleicht passiert währenddessen hier auch gar nichts. Mal sehen. Gehabt euch wohl und lasst mir die Bude heile.


(Direktlink, via Vati vonz Janze)

New York durch eine Brille, gif’d


(via reddit)

Manche Jobs so

Wohl denen, die einen Drehstuhl im Büro haben.


(via KTH)

Ein Weihnachtsbaum für Paris

An genau diesen hätte ich auch gedacht. Bevor ich den Begriff “Butt Plug” kennenlernte, der ins Deutsche übrigens mit “Po-Stöpsel” übersetzt wurde. Po-Stöpsel. Hihi.

Einhorn-Sneaker mit Regenbogen-Plateausohle

Ich dachte ja, dass es nach den Buffalos in den 90ern an den Füßen nicht mehr schlimmer kommen könnte und wurde eben eines Besseren belehrt. Eine Schnürstiefelette im Einhornstyle von YRU, die in ihrer Reihe “QOZMO” auch noch andere Treterchen im Angebot haben. Hilfe!

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Eine englische Bulldogge auf ‘nem Motorrad

Auf ins Wochenende.
Und die Brille.
Und die Coolness.
Und der Sound dazu!
Yeah!

(Direktlink, via Christian)

BBC-Kurz-Doku über Soundsysteme

Neulich hatte ich hier die Fotos von Brian David Stevens, der mit seiner Kamera schon vor über 10 Jahren über den Notting Hill Carnival gezogen ist und die alten Sound systems fotografiert hatte. Im diesen Jahr hat die BBC den Notting Hill Carnival zum Anlass genommen, eine kurze Dokumentation über die Bassrutschen und Hörner zu drehen und die ist sehr sehenswert geworden.

“Sound systems arrived in Britain with the first wave of Jamaican immigration in the 50s and 60s, providing a link to “home” as well as the backdrop and the soundtrack to the social life of black Britain.
But as second and third generation black Britons grew up in the 70s and 80s, sound system culture was remixed as not just reggae, but soul, disco and hip hop found their way on to the sound system turntables and the bass knob was jacked up to 11.
For many, sound systems are a way of life, a heritage and a culture and in this film sound boys old and young, male and female, celebrate the extraordinary story of the sound systems – an analogue force still going strong in a digital age of downloads and live streaming.”

(Direktlink, via Blogbuzzter)

Dicke Plüschkatze als Handtasche und ein Wurstkissen

Zwei Produkthinweise für die Zeit nach der nächsten Lohnzahlung. Zum einen diese dicke Plüschkatze in Funktion einer Damenhandtasche:

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(via Like Cool)

Zum anderen dieses hübsche Wurstkissen, das leider “Sold out” ist. Da hat offenbar die Fleischerinnung für ihre Konferenzen eingekauft.

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(via Like Cool)

Ich kann mich nicht entscheiden, welches der beiden Teile ich besser finde, tendiere aber zur Wurst, die total vegan sein dürfte.

In einer Schneekugel tanzen

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Ich bin ja nicht so Konfetti- und Glitzertüp. Das hatte ich Jahre auf Kindergeburtstagen, da muss ich das beim Feiern nicht unbedingt auch noch haben. Aber: ich liebe Schneekugeln und in diesen fallen nun mal Flocken.

Die Luft & Liebe AG hat einen “lang gehegten Wunsch von Jeanette erfüllt” und quasi eine Pustekugel gebaut in der man tanzen kann. Das funktioniert in einem transparenten, halbrunden Zelt, in dem Schnipsel wirbeln und das ist schon ziemlich geil. Mittlerweile steht das Dingen mal hier mal da, vielleicht schaffe ich es ja auch mal da rein.

Die Schnapsidee fußt darauf, eine dieser kleinen Schneekugeln zum Schütteln in riesengroß zu bauen und eine glitzernde Winterparty darin zu feiern. Das ist uns am 8.12.2012 gelungen!
Seit dem stand die Kugel beim Spinnerei Rundgang 2013 in Leipzig und bei der diesjährigen Veranstaltung “Die Welt ist eine Kugel” im Moloch, in Hamburg.

(Direktlink | Danke, Moritz!)

Impact Berlin

Timon de Graaf Boele war ein paar Tage in Berlin unterwegs und hat der Stadt mit diesem wirklich wunderschönen Video eine kleine visuelle Liebeserklärung gemacht.

(Direktlink)

“Penis” auf der Website der AfD in Wetterau

Sören Kohlhuber hatte sich heute irgendwie auf die Website des Kreisverbandes Wetterau verirrt und diese doch sehr irritierende Seite vorgefunden. Ohai! Na da is ja wat los!

Mittlerweile ist die Seite nicht zu erreichen, aber Peter hat einen Screenshot für die Nachwelt gemacht. Hihi.

[Update] Die Seite läuft wieder und hat sogar ein Update bekommen.
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Egotronic feat. Crackhuren-Chor – Die Band der Vollidioten (2014)

Egotronic haben ihren Song vom letzten Jahr noch mal neu aufgelegt und ein neues Video dazu gemacht. Das machen sie nicht ohne Grund, wie ihr Begleittext dazu verlautbaren lässt. Außerdem spielt Valli in dem Video mit und den kenne ich. Und noch außerdem ist die Melodie so wunderbar eingängig, da lässt’s sich so schön mitsingen. Ha!

“Schon wieder diese Deutschrock-Band? Ist nicht alles gesagt worden zum Thema? Jeder konnte sich positionieren und zeigen, dass er oder sie auf der richtigen Seite steht und jetzt kann man doch auch mal wieder weiter zur nächsten Facebook Diskussion ziehen?

In der Tat gibt es gerade wichtigeres als die vier Italiener, die mit der Minderbemitteltheit ihrer Fans Millionen machen und es trotzdem immer noch schaffen, diesen einzureden, dass sie die ausgestoßenen Underdogs sind. Sie bedienen mit ihren Parolen die Vorurteile der Mehrheit, präsentieren sich aber als unterdrückte Minderheit. Spielt man ihnen nicht in ihre Hände, wenn man mit rationalen Argumenten versucht, dem völkischen Wahn, den sie verbreiten, entgegen zu treten?

Etabliert sind sie sowieso schon lange. Man braucht sich nur das Lineup ihres Festivals anzugucken. Das ist nicht der rechte Rand der dort aufspielt. Das ist die Mitte dieser deutschen Gesellschaft. Gerade deswegen finden wir es wichtig, noch mal zu wiederholen, wie gefährlich diese Band ist. Auch wenn nicht sie das Problem ist, sondern der gesellschaftliche Mainstream, auf dem sie jedes Mal entspannt auf Platz Eins der deutschen Charts gleitet.

Es geht nicht nur darum, dass jemand aus der Band mal organisierter Nazi war, es geht nicht nicht nur um das extrem nationalistische Milieu, aus dem die Band kommt und auf das sie sich immer wieder stolz bezieht. Es geht darum, dass sie nach wie vor in ihren Texten offen eine völkische Blut und Boden Ideologie besingen. Wer das toleriert oder verharmlost, sich nicht abgrenzt – oder gar noch versucht, daran Kohle zu verdienen – ist entweder komplett merkbefreit, beschämend skrupellos oder sympathisiert selbst mit diesem rassistischen Weltbild.

Diese Band hat auf coolen Festivals nichts verloren. Die Aktionen von Kraftklub und Jennifer Rostock waren trotzdem richtig. Jede Band und jeder Veranstalter kann sich nur ein Beispiel daran nehmen. Wir dürfen uns mit Rassismus und Nationalismus niemals abfinden.

Der Fuckfinger in Richtung dieser Band ist nicht nur eine Angelegenheit von Zecken, Punks und Antifas, sondern sollte von allen erhoben werden, die noch Anstand und Haltung haben und nicht vergessen haben, wozu dieser völkische Kult um Nation und Ahnentum in Deutschland führen kann. Das würden wir uns wünschen. Und diesen Wunsch – der leider nur ein Wunsch ist, aber noch nicht die Realität – wollten wir in diesem Video zeigen: Menschen quer durch alle gesellschaftlichen Schichten sprechen einen ganz banalen, aber doch wahren Satz aus: Das ist die Band der Vollidioten!”

(Direktlink, via Torsun)

Guter und berechtigter Einwand mit Antwort auf den selbigen.

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Huckepack-Koalas, gif’d


(via manniac)