Jobbörse für Geflüchtete in Deutschland: Workeer

Ich habe im letzten Jahr gemeinsam mit jungen, syrischen Flüchtlingen versucht, diese irgendwie in Arbeit zu bringen. Das ist alles gar nicht so einfach – und die Absagen zu erklären, fiel mir nicht nur sprachlich mitunter etwas schwer.

Offenbar sehen da auch andere Handlungsbedarf. Philipp Kühn und David Jacob haben mit workeer eine Jobbörse für Flüchtlinge ins Netz gebracht, die dort die Wege für Arbeitgebende und Arbeitsuchende zu verkürzen versucht.

Wer also einen Job oder Ausbildungsplatz über hat, gerne dort registrieren. Bisher sieht das Angebot eher „überschaubar“ aus.

workeer ist die erste Ausbildungs- und Arbeitsplatzbörse Deutschlands, die sich speziell an Flüchtlinge richtet. Mit der Plattform soll ein geeignetes Umfeld geschaffen werden, in dem diese besondere Gruppe von Arbeitssuchenden auf ihnen gegenüber positiv eingestellte Arbeitgeber trifft.

Die Jobbörse ist als Abschlussprojekt im Rahmen unseres BA Kommunikationsdesignstudiums an der HTW Berlin im Sommer 2015 entstanden. Wir planen die Weiterführung und -entwicklung über unseren Abschluss hinaus fortzuführen. Wenn Sie uns dabei unterstützen wollen oder andere Fragen haben, nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf.

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(via Martin)

Die Welt aus der Sicht eines Flummis

Tolles Video mit der POV-Perspektive eines hüpfenden Gummiballs. Natürlich ohne das Corridor Digital dem Flummi eine GoPro o.ä. aufgesetzt hätten. Hier das Making Of.


(Direktlink, via Laughing Squid)

Ein handgemachtes Longboard aus Bergahorn- und Walnusswurzel-Holz: Kruzer

Subjektive Wahrnehmung: Alle haben ein Longboard, gefühlt die Hälfte davon trägt das Ding als Accessoire mit sich rum, ohne es wirklich zu fahren. Wir haben unsere Skateboards damals fast nie getragen, wir hatten sie um von ihnen getragen zu werden.

Wenn ich aber mal ein Longboard kaufen würde, um es hin und herzutragen, dann wäre es Kruzer aus dem Hause Murksli. Was für ein Schmuckstück!

Murksli KRUZER is our most versatile shape. A longboard by its size with a distinctive and convenient tail. Made for city cruising as well as for some hill-bombings.

The board is handcrafted out of selected mountain maple wood, walnut-tree root layers and covered in aluminum oxide for the perfect grip.

We have carefully selected the hardware that goes along with the board. Legendary Randal reverse kingpin trucks in 50° angle, precision Biltin bearings and grippy Autobahn wheels! No cheap parts and all-american made hardware means we care about the quality and control of your ride.

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(via Notcot)

Steampunk’d DJ-Deck beim Tomorrowland in Belgien

Am Wochenende fand wieder mal das Tomorrowland in Belgien statt. Musikalisch für mich jetzt nicht ganz so interessant, optisch allerdings immer auch gut mal zwei Blicke wert. Hier ein paar detaillierte Fotos der CDJs und dem DJM-900 auf der Mainstage. Entworfen hat diese der aus LA stammende Designer Jesse Dean.

The Melodia siren . Tomorrow Land main stage set.. 2015 Belgium !!

Posted by Jesse Dean on Samstag, 25. Juli 2015

(via FACT)

Grashaarperücken: Der 85A’s Herbaceous Barbershop auf dem Fusion Festival

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(Foto: Marinelli)

So eine Kopfwiese sorgt sicher bei Hitze für eine angemessene Kühlung des Denkapparats. Und hübsch aussehen tut sie auch – irgendwie. Next Level wäre dann eine solche mit Gänseblümchen.

Der 85A’s Herbaceous Barbershop hat auf der diesjährigen Fusion damit einfach mal ein paar Köpfe bepflanzt.

Drop them bones down on our fully rotating Barber’s chair and let our specialist stylist imagine and instigate you a new look for that thing above your face. In the meantime feast on shots of wheatgrass juice or even have a graze from the head itself as you boogie away to the mighty grooves laid down by our Herbaceous DJs.

After a tumultuous journey the 85A crew of renegade barbers have dropped anchor at Fusion to bring you a Deluxe Portable Garden For Your Head. Due to circumstances brought upon them by their own scissors 85A perfected their brand of “cranial cultivation” in the cramped cargo hold of a rum boat in a daring escape from their native village Glasgow after what has historically become known as „The Incident“…


(Direktlink, via Blogrebellen)

Houseklatsche: FACT Mix 506 – Masters At Work

Großartig sommerlicher Housemix der beiden Legenden Kenny Dope und Louie Vega alias Masters At Work. Erschienen als FACT Mix 506. Schönes Ding.

Quite possibly. Since the end of the 1980s, Kenny Dope and Louie Vega – given the Masters at Work name, so the story goes, by Todd Terry – have been releasing house and garage anthems with unbelievable regularity. There’s ‚The Ha Dance‘ – the track whose Trading Places sample gave ballroom its trademark Ha crash. There’s ‚Work‘, one of the most remixed and sampled tracks in dance music history. There’s ‚To Be In Love‘, one of the most perfect synergies of dance music and pop music ever made – and these are just the tip of the MAW iceberg, we’ve not even started on solo hits like Kenny Dope’s ‚The Bomb! (These Sounds Fall Into My Mind)‘ and ‚No Hook‘, and side gigs like Kenlou.

You get the picture: these two could play nothing but their own material for two hours and still not even scratch the surface of their vast, influential and – most importantly – ridiculously fun discography. But ahead of a rare London show at Found’s 51st State Festival (where they’ll be joined by fellow vets Derrick Carter, Dennis Ferrer, David Morales and many more), we asked them to try. This is Masters at Work in the mix for FACT – sometimes all you need is what it says on the tin.


(Direktlink)

Fred Astaire with a stomach full of Corn Chips and Valium

Was man halt so macht, morgens um 05:00 Uhr, wenn einen die Stadt nicht schlafen lässt.

„Just my friend Nathan Mitchell and I waking up at 5 am. No permits, 3 takes. I just strongly believe that the camera should move with the dancer, and that needs to be a dance as well, especially when it comes to eye contact to lens.“


(Direktlink, via Booooooom)

I didn’t hit my Balls!

Glück im Unglück.


(Direktlink, via reddit)

Die Gitarre als Tasteninstrument

Mit Schrecken im Ohr erinnere ich mich an das, was in den 80ers auf Keyboards als Gitarren-Presets angeboten wurde. Sowohl die Akustik-Gitarren als auch die E-Gitarren, die dort irgendwie angeboten wurden, waren eine echte Zumutung. Das hielt allerdings nicht wenige davon ab, sie dennoch zu benutzen, wie es heute jede „Best of 80s“ CD beweist. Ein Graus.

Später ging das mit dem Sampling los, was es einem ermöglichte ganze Akkorde, die von der Gitarre abgenommen wurden 1 zu 1 wiederzugeben. Die VSTs klangen dann auch schon fast wie eine Gitarre, aber es war immer klar, dass eine Taste nicht wirklich eine Gitarre sein kann.

Und jetzt kommt dieses Teil hier und beeindruckt wirklich sehr.


(Direktlink, via reddit)

Ein Baumkronenpfad in Beelitz Heilstätten

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Die Beelitzer Heilstätten dürften irgendwie jedem ein Begriff sein. Ich arbeite dort direkt um die Ecke und fahre mindestens 2 Mal am Tag daran vorbei. Früher ging ich dort mit Jugendlichen regelmäßig auf erlebnispädagogische Fototouren, was vor ein paar Jahren dann aber zunehmend schwieriger wurde, so das wir das sein ließen.

Mittlerweile erwacht das Gelände ganz langsam aus seinem Dornröschenschlaf. Verschiedene Investoren haben sich gefunden und bringen das Leben zurück in die bewaldeten Heilstätten. Das Projekt Refugium, über das ich hier einst schrieb, nimmt Fahrt auf und auch in den anderen „Planquadraten“ passiert was.

So wird im August ein Baumkronenpfad eröffnet.

„Von dort aus kann man dann den artenreichen Baumbestand, die einzigartigen Gebäude und die historischen Gartenanlagen erleben und betrachten.

Die Besucher sollen auch wieder die Gelegenheit bekommen, die Gebäude während der Öffnungszeiten des Parks zu besichtigen. Schritt für Schritt sollen sie wieder ausgebaut und nutzbar gemacht werden.“

Die Hälfte davon steht schon und ich werde da in naher Zukunft definitiv mit ein paar Kids rüberdackeln.

Der erste Bauabschnitt des Baumkronenpfades in Beelitz Heilstätten steht zur Hälfte schon.

Posted by Beelitz Heilstätten on Freitag, 24. Juli 2015

Sechs in einer Reihe schlafende Mops-Welpen

Internet kann dann für heute aus.


(Direktlink, via Laughing Squid)

Eine stürmische Landung

Gestern auf dem niederländischen Flughafen Schiphol. Es war „etwas“ windig. Der Pilot macht einen großartigen Job. Als Passagier wäre ich trotzdem vor Angst gestorben. Heilige Scheiße!

KLM B777 approach rather rough plane rolls from left to right. just before the runway hit a dangerous roll to the right.

Summer storm in the Netherlands. Schiphol had many problems with processing all in and outbound flights.


(Direktlink, via reddit)

Steht n Waschbär im Garten

Late at night, browsing Reddit, I hear something outside…


(Direktlink)

Das zweierlei Maß, mit dem Facebook Beiträge bewertet

Wir wissen alle, dass Facebook sich mit nackter Haut schwer tut und schnell mal den digitalen Radiergummi ansetzt. Mitunter auch dann, wenn tatsächlich nichts wirklich Anstössiges zu sehen ist.

Ganz anders agiert Facebook bei menschenverachtenden, rassistischen oder gar zur Gewalt aufrufenden Inhalten oder Kommentaren. Oder besser: manchmal agiert Facebook halt gar nicht. Nazi-Seiten können sich dort meistens recht lange halten und ihre Propaganda fahren – einige Kommentare, die nicht nur die Grenzen des guten Geschmacks überschreiten, werden trotz des Meldens nicht gelöscht. Nichts Neues, aber anhand dieses Beispiels sehr gut dokumentiert.

Martin Schmitt hat vor ein paar Tagen diesen Kommentar gemeldet:

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Facebook sah sich nicht gezwungen, dort irgendwie zu interagieren, der Kommentar blieb stehen.

Einen Tag später meldete Schmitt dann ein Foto zweier leicht gekleideter Menschen. Dieses wurde prompt entfernt. Mehr Doppelmoral geht kaum.

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Offenbar findet Facebook es problematisch, sich liebende Menschen zu zeigen. Menschenverachtende Hasskommentare hingegen lässt man dort ohne weiteres stehen.

Papertoys in Love: Out of breath

Wenn es doch immer so einfach sein könnte.

„A paperboy tries to save his father who suffers from lung cancer by trying to print out a new pair of lungs. Unfortunately, he realizes that the printer is running out of paper, and his father, out of time…“


(Direktlink)