This photo is very California

Mom, keine Sorge, ich bin in Woodstock

Note left by a Woodstock attendee to her mother.

Koch stirbt nach Biss eines abgetrennten Schlangenkopfes

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(Foto unter CC von Bree MC)

In Südchina war der Koch Peng Fan dabei, eine ganz “spezielle” und seltene Delikatesse aus einer Speikobra herzustellen, weshalb er diese tötete und ihr den Kopf abtrennte. Dieser lag dann da rum und als Peng Fan den Kopf 20 Minuten später entsorgen wollte, biss dieser zu. Der Gebissene schaffte es nicht rechtzeitig, das helfende Gegengift injiziert zu bekommen und starb.

A chef preparing a dish made from cobra flesh died when the snake’s head he had severed 20 minutes earlier bit him on the hand.

Victim Peng Fan – from Shunde, a district in the city of Foshan in southern China’s Guangdong province – had been preparing a special dish made from Indochinese spitting cobra, a rare delicacy.

Ganz so ungewöhnlich allerdings ist das für Reptilen wohl nicht, meint Schlangenexperte Yang Hong-Chang. “All reptiles can function for up to an hour after losing body parts, or even their entire body, as this video of another chef removing the head of a snake as he prepares to cook it shows.”

Schlangen!

(via Arbroath)

Eine Schwangerschaft, zeitgeraffert in 6 Sekunden

Sehr kurz zusammengefasst. Ich habe das deutlich ausführlicher in Erinnerung. Aber gut, in Vine muss man das halt auch ein wenig komprimieren.


(Direktlink, via Christian)

Nachtflugreisebegleitung: spiel:feld´s live operation with … Trinity

Man müsste da jetzt eigentlich viel zu schreiben, aber ich fasse mich kurz. ColtEPs spiel:feld hat neben regelmäßig großartigen DJ-Mixen auch Live-Sets in eigener Kategorie am Start. Der aktuelle kommt von der Australierin Trinity, von der ich bis vor drei Stunden rein gar nichts wusste. Asche auf mein Haupthaar. Dann machte ich diesen Mix an. Etwas später guckte ich in den Tab damit und dachte so, “Shice” Ist ja schon fast vorbei.” Dann skippte ich auf Anfang, was ich circa eine Stunde später dann gleich noch mal tat.

Ich hatte heute einen furchtbar schön aufregenden Tag und wollte eigentlich (wie meistens) schon lange den Schlaf der Gerechten in Anspruch nehmen. Ein Grund, warum das bis jetzt noch nicht geklappt hat, ist dieses Live-Set, das einen irgendwo da oben über den Wolken schweben lässt. Mit dem Wissen, dass der Flieger in dem man sitzt, irgendwann den Sonnenaufgang kreuzen wird, während da unter einem alles im Dunkel liegt und schlummert. Ein ganz wunderbare Mischung aus ambienten Techno, der mit dem Dub hinter dem Busch verschwindet, von wo beide noch die Deepness zu sich rufen. Riesengut.

Alles andere zu Trintiy findet sich hier, wo es auch ein Interview mit der Australiern gibt.

Und wenn das Set jetzt das Ende erreicht, gehe ich pennen und höre es einfach morgen früh noch mal.


(Direktlink)

25 Jahre nach dem Mauerfall: das Essay einer Ostlerin

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(Foto unter CC BY-SA 2.0 von Sludge G)

Anja Maier, Parlamentsredakteurin der taz und Buchautorin, ist mit Jahrgang 1965 einiges älter als ich und schreibt in der taz über ihre bundesdeutsche Identität 25 Jahre nach dem Fall der Mauer. Ich würde das gerne unterschreiben wollen. Toller Text, in dem ich mich gut wiederfinden kann.

Ich bin Ostlerin. Aber um das gleich klarzustellen: Das bedeutet schon ein bisschen mehr, als Berlinerin zu sein oder Brandenburgerin. Ostlersein markiert Herkunft und Zugehörigkeit. Und einen Minderheitenstatus, den ich situationsbedingt entweder liebe oder hasse. Gleichgültig ist er mir jedenfalls nicht.

[...]

Und bis zur NSA-Affäre hatte ich viel Zeit, meine Abhör-Paranoia zu killen.

[...]

Doch innerlich bleibe ich weiter auf Distanz. Vielleicht ist es ja bequemer so, schließlich ist so ein Außenseiterstatus durchaus vorzeigbar. Womöglich aber liegt es auch an dem einmal gefassten Entschluss, mich nach der Erfahrung mit der DDR zu nichts und niemandem mehr bekennen zu wollen. Staat, Gemeinschaft, Team? Ich bin dabei, aber die Anforderungen einer wie auch immer gearteten Gruppe werden nie wieder größer werden können als meine eigenen Bedürfnisse. Einer Partei angehören zu wollen, fiele mir nicht im Traum ein.

Klassische Soundsysteme auf dem Notting Hill Carnival

Ich mag diese auf klassische Weise zusammengebauten Soundsysteme sehr gerne. Auf der Fusion, auf der mittlerweile auf fast jedem Floor eine Funktion One hämmert, hatte die beste Anlage in den letzten Jahren die Rootsbase. Ein Soundsystem, dessen Bass einem die Magengrube massiert. Als ich letztens mit Rudi auf dem Moxxom spielte, kam der Sound in unserem Zelt auf einem Soundsystem der alten Schule. Der Fairness halber und weil man das nun mal so macht, müsste ich jetzt beide Soundsysteme auch benennen können, was ich gerade nicht hinbekomme, aber darum soll es eigentlich auch gar nicht gehen.

Der Fotograf Brian David Stevens ist schon vor zehn Jahren auf dem Notting Hill Carnival in London unterwegs gewesen und hat die Dinger fotografiert, bevor die Menschen davor tanzten. Nun soll es seine Aufnahmen in einem Buch geben – außerdem steht eine Ausstellung an. Das Mixmag hat vorab schon mal einige seiner Fotos.

Ob die Bässe heute immer noch durch diese Boxen wandern ist mir nicht bekannt, eine Antwort auf diese Frage allerdings würde mich schon interessieren.


(via r0byn)

Kurzfilm über durchgeknallte Jahrmarktkarusselle: The Centrifuge Brain Project

Dieser zu Recht mehrfach ausgezeichnete Kurzfilm von Till Nowak aus dem Jahre 2011 ist gemessen an der Geschwindigkeit des Netzes staubalt, aber ich habe den heute tatsächlich zum ersten Mal gesehen und finde ihn ziemlich bis sehr großartig.

Dr. Nick Laslowicz vom Institute for Centrifugal Research führt seit vierzig Jahren Experimente mit verrückten Jahrmarktkarussellen durch. Er will so die Auswirkungen auf das menschliche Gehirn untersuchen.
(Wikipedia)

(Direktlink, English Version)

Das Leben ist nicht immer nur Pommes und Disco!

Philosophie ala Mutti. Und irgendwie hätte sie damals ja auch Recht gehabt. Ja. Nur wer will während der Disco des Raves schon einfach nur Pommes? Pommes ohne Mayo?!

(Für MDMA-Liebhaber bleibt das eine rein rhetorische Frage. Bitte!)

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(via Blogbuzzter)

Für die in der Nacht Reisenden: Fink, Bonobo und Andreya Triana live in Paris

Diese Aufnahme muss gut über ein Jahr alt sein. YouTube hat dazu jede Menge Snippets, aber ich habe gerade keinen Bock, das konkreter zu suchen und lasse mich einfach von den Gitarren und den Stimmen in die Nacht tragen. Merci beaucoup, Fink, Bonobo und Andreya Triana!

(Direktlink | Danke, Matthi Šĕn!)

Setlist:
00:00 Draw The Stars
04:13 Stay The Same
08:52 Lost Where I Belong
13:55 Make It Good (produced by Fink)
18:04 Walking In The Sun (produced by Fink)
22:37 A Town Called Obsolete
26: 55 Tea Leaf Dancers (produced by Flying Lotus)
30:17 The Keeper (produced by Bonobo)
37:07 Knightlite (produced by Bonobo)
43:38 Draw The Stars

Wochenende

Jake geht steil, die Katze ist eher skeptisch, aber Katzen haben eh immer Sonntag.


(via Kopflabor)

Timelapse vom Burning Man 2013: Lake of Dreams

Nächste Woche startet das Burning Man 2014 in der Wüste Nevadas. Roy 2k war im letzten Jahr dort und dachte sich offenbar, jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, seine dort gemachten Timlapse-Aufnahmen in Form eines wirklich Fernweh machendem Videos auf Vimeo zu laden. Und Recht hat er, fantastische Impressionen.

(Direktlink)

Career R.I.P.

Nichts ist für immer. Im schlechtesten Fall schon gar nicht die Karriere. Aber immerhin kann man auf Shirts daran erinnern. “CareerRIP is a tribute to our passed heroes whose careers have sadly left us. We celebrate their brightest hours through a series of limited edition T-shirts.”

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(via this isn’t happiness)

Eine klick- und hörbare Weltkarte für 1245 Musikgenres: Every Noise at Once

Ähnliches gab es über die letzten Jahre immer wieder mal. Meistens allerdings mit Fokus auf ein Genre und die damit verbundenen Subgenres. Glenn McDonald hat jetzt auf Every Noise at Once aber 1245 verschiedene Genres gelistet und diese mit den jeweiligen Vertretern und Hörbeispielen verlinkt. Am Ende landet man immer auf Spotify, aber irgendwo muss diese Arbeitsleitung schließlich auch ein Ende haben. Und so erschließen sich mir Musikrichtungen, von denen ich bisher noch die gehört hatte.

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(via Glaserei)

Download: Das Kraftfuttermischwerk – Türöffner

Bevor der Sommer vorbei ist, hier noch schnell eine Nummer, die man gerne im Rasen sitzend mit dem Blick aufs Wasser genießen kann.