Sanft erwachen: Nachtschades Mix für Finest Ego

Ich hatte im letzten Winter bei Nachtschade nachgefragt, ob die nicht Bock hätten einen Kalendermix für mich zu machen, leider kam keine Antwort. Nun haben sie, die regelmäßig eine Radioshow in – glaube ich – Belgien machen, einen Mix für Finest Ego geschmiedet und der hat so ziemlich genau all das, was ich ganz besonders mag. Dieser kommt daher wie Kirschblütenblätter die ganz sanft vom Baum fallen und dabei kleine Töne machen. Großartig!


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Tracklist:
01. Isan – “What This Button Did” (Morr Music) [2001]
02. Amon Tobin – “Goto 10″ (Kryptic Minds Remix) (Ninja Tune) [2012]
03. Long Arm – “When Children Sleep” (Empt Remix) (Project: Mooncircle) [2012]
04. Intex Systems – “Dream Sequence” (Ruxpin Remix) (Covert Operations) [2008]
05. KiloWatts – “Vector Eyes” (Kilowatts Music) [2012]
06. Dfrnt – “An Early Place” (On The Edge) [2009]
07. Alpha Rhytm – “Light Sleeper” (Scuba Remix) (Lost Souls) [2009]
08. Pinch – “Chamber Dub” (Soul Jazz) [2008]
09. Laurent Garnier – “Greed 1 & 2″ (F Communications) [2000]
10. Air – “State Of Mind” (Fax +49-69/450464) [2006]
11. The Future Sound of London – “Vit Drowning / Through Your Gills I Breathe” (Virgin) [1996]
12. Two Sandwiches Short Of A Lunchbox – “Too Good To Be Strange” (Apollo) [1995]
13. Autechre – “Montreal” (Warp) [1994]
14. Lusine – “Double Vision” (Ghostly International) [2009]
15. Dj Koze – “La Duquesa” (Pampa) [2013]
16. KiloWatts – “Windsong” (Kilowatts Music) [2012]

Mal wieder was Gutes tun

Ein Clip, der einen thailändischen jungen Mann durch seine Tage begleitet und am Ende zeigt, dass Empathie in Verbindung mit Großzügig- und Selbstlosigkeit durchaus Umstände auch zum besseren wenden kann. Und auch wenn das eine Werbung (Warum zur Hölle für eine Versicherung?!) ist, bleibt die vermittelte Botschaft erstrebenswert. Auch oder gerade ganz ohne Versicherung.

(Direktlink, via Like Cool)

Kleine Nazis – wenn der “völkische Nachwuchs” in die Kita geht

Das Problem der Diskriminierung beginnt mitunter schon im Kindergarten. 3sat hat sich dessen mal angenommen und in Kitas gefragt, wie das so ist im Umgang mit Kindern, die aus einem Elternhaus kommen, in dem Ausländerfeindlichkeit “eine Meinung” und deshalb Alltag ist. Außerdem hat man Erzieherinnen und Sozialarbeiterinnen befragt, wie sie damit umgehen.

In einem hessischen Kindergarten werden die Erzieherinnen auf eines der Kinder aufmerksam: Es malt Hakenkreuze, spricht abwertend über Ausländer, weigert sich neben einem türkischstämmigen Jungen zu sitzen. Die Begründung des Kindes: Es könne nicht neben einem Ausländer sitzen. “Wir haben dann im Internet nach den Eltern recherchiert”, sagt die Leiterin der Kindertagesstätte, “und gesehen, in welcher Partei sie sind, also dass sie rechts orientiert sind.” Die Erzieherinnen sind verunsichert. So sehr, dass absolute Anonymität Bedingung für unser Interview ist. Die Kita-Leitung möchte sich schützen – und die eigene Familie. “Ich sage Ihnen ganz ehrlich: Leuten mit rechtem Gedankengut traue ich ziemlich viel zu, wenn man mich erkennen würde. Und davor habe ich Angst. Auf der anderen Seite möchte ich dazu beitragen, dass die Öffentlichkeit erfährt, dass es diese Problematik gibt, dass es kein Einzelfall ist.”

(Direktlink, via Jay)

Radio Doku-Soap: Kids Berlin-Kreuzberg – 7 Mädchen, 365 Tage

Ein, wie ich finde, ganz großartiges Radio-Projekt von Katrin Moll, die dafür sieben Berliner Mädchen mit nichtdeutschen Wurzeln im Alter von 14 und 15 Jahren ein Jahr lang auf ihrem Lebensweg in Berlin Kreuzberg begleitet und ihnen beim Erwachsenwerden zugehört hat. Das ermöglicht den geneigten Zuhörer einen durchaus interessanten Einblick in die Lebenswelt der heranwachsenden Frauen auf den Straßen Berlin-Kreuzbergs.

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Adyan, Dalia, Hanan, Jamila, Manuela, Sinem und Sinem: so heißen die sieben Mädchen, denen wir beim Erwachsenwerden zuhören. Ihre Namen verraten etwas über die Herkunft ihrer Familien aus Palästina, Ägypten, Ghana, dem Irak und der Türkei. Doch ihre Heimat ist Berlin-Kreuzberg.

Ein Jahr lang hat die Autorin Katrin Moll sie begleitet, ist ihnen gefolgt ins Klassenzimmer, ins Orient-Eck am Kottbusser Tor, zu den Proben ihrer Jugendtheatergruppe, zu Behördengängen und zu der quietschenden Hollywoodschaukel, wo die Mädchen neben dem tosenden Straßenverkehr chillen.

Den Rahmen der Geschichte bildet das zehnte Schuljahr. Der Mittlere Schulabschluss (MSA) steht auf dem Spiel und stellt die Weichen für die Zukunft der Mädchen. Um dieses Jahr wirklich erlebbar zu machen, haben wir uns für die Form der Serie entschieden. In acht Halbstundenfolgen hören wir den Kids zu, anstatt über sie zu sprechen.

KIDS ist eine Gemeinschaftsproduktion von SWR2 und Deutschlandradio Kultur.

Die Seite KIDS in Berlin hat alle relevanten Informationen dazu und sieht großartig aus. Die insgesamt 8 Folgen werden im April nach und nach beim Deutschlandradio Kultur und dem SWR2 übertragen und sind nach der Ausstrahlung weiterhin on Demand zu hören. Hier die ersten beiden Folgen “Kreuzberg ist kein Ghetto!” und “Wir kommen alle in die Hölle!” Alle folgenden Sendetermine finden sich hier.

Hier noch ein sehr interessantes Feature mit der Macherin Katrin Moll.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Are you a human?

Wenn die Captcha-Falle zu schnappt.

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(via KTH)

DIY-Motorradschaukel

Man wartet förmlich darauf, dass eines der Seile reißt, was nicht passiert. Sieht nach jeder Menge Spaß aus. So lange das hält.

(Direktlink, via MoGreens)

Augenzucker: The Moment of Beauty

Superschöne und immens detailreiche CGI-Animation von Takayuki Sato, die dazu noch ganz wunderbar verspult ist und eine andere Bezeichnung gar nicht verdient hätte. The Moment of Beauty. Der bestens dazu passende Soundtrack stammt von Yukiko Tanaka. Wow!

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Ein riesiges Kinderportrait gegen Drohnenangriffe

Ein Künstlerkollektiv hat in einer stark bombardierten Gegend Pakistans dieses riesige Portrait eines Kindes installiert, welches durch einen Drohnenangriff seine Eltern und Geschwister verlor. Damit soll daran erinnert werden, dass auch Drohnen tatsächlich Menschen töten. Im allerschlechtesten Fall auch Zivilisten, unter denen auch Kinder. Offenbar wird dieses Bild demjenigen, der eine Drohne lenkt, genauso dargestellt. Dieser Umstand soll diejenigen dafür sensibilisieren, dass auch dort mitunter unschuldige Menschen sterben, wo man sie auf den ersten (Drohnen)Blick nicht sehen kann. Klasse Aktion!

(via Fefe)

Das Rechtspopulisten-Bullshit-Bingo

Die Leute von extra3 haben mal einen praktischen Bingo-Spielschein für Stammtischabende und Forumsdiskussionen entwickelt, denen Rechtpopulisten beiwohnen. Passend auch für Blog-Kommentar-Stränge und Facebookseiten. So ist das wenigstens halbwegs aushaltbar.

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Eine DDR-Wohnung in Magdeburg

Die Magdeburger Wohnungsgenossenschaft wird in diesem Jahr 60. Aus diesem Grund haben sie sich gedacht, einfach mal eine der alten Wohnungen so auszustatten, wie diese zu DDR-Zeiten nun mal ausgestattet waren. Nun ist aus dieser Idee eine DDR Museumswohnung entstanden, die Einblicke in den wohnlichen DDR-Alltag geben soll. Ein Haufen von dem ganzen Krempel kenn ich noch.

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Video von Susi Sie: The Glitch Mob feat. Metal Mother – Becoming Harmonious

Und dann bringt dieses Internet die richtig dicken Fische zusammen. Susi Sie nämlich ist für das aktuelle und offizielle Musikvideo von The Glitch Mob verantwortlich. Dafür hat sie einen Subwoofer unter Wasser gesetzt. Doppelt gut. Natürlich.

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Ein Kurzfilm über das Leben mit Drogen: König

Dieser Kurzfilm von Hakan Soyka und Sebastian Joos, Hamburger Absolventen der Medienakademie 2010, hat an seiner Aktualität innerhalb der letzten vier Jahre kein bisschen verloren und er ist einer der besten deutschen Kurzfilme, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Auch wenn ich ihn jetzt erst entdeckt habe. Und das liegt nicht nur am Zutun der wunderbaren Janina, nein.

Ein sehr poetischer Film über das Leben mit Drogen. Gedreht auf 16 mm von den Hamburger Absolventen Hakan Soyka (Regie) und Sebastian Joos (Kamera). Der Film gewann den ersten Preis beim Schanzen Kurzfilmfestival 2010 und wird auch bei weiteren Filmfestivals laufen.

(Direktlink, via Janina)

Was sich DJs beim Auflegen so anhören müssen

Fast alles so oder ähnlich schon mal gehört. Am häufigsten sind “Geht das noch ein bisschen lauter/schneller?” oder “Geht das auch etwas leiser/langsamer?” und “Mehr/weniger Bass, bitte!”

Und dann immer schön lächeln. Lächeln und winken.

(Direktlink, via Blogrebellen)

Wenn Super Mario den Fernseher verlässt

Dann kann es schon mal passieren, dass er einem die komplette Bude zerlegt. Mit etwas Glück aber bekommt die Stadt nichts ab. Mit etwas Glück…

(Direktlink, via Christian)

Ein schlafendes Pandababy, endlos

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(via Björn)

Zum Record Store Day: der Peanuts Plattenspielerkoffer

Am Samstag dem 19.04. ist wieder internationaler Record Store Day. Laut der FB-Seite der Initiatoren wird es dann in einigen der teilnehmenden Stores diesen wirklich abgefahrenen Peanuts Plattenspielerkoffer geben.

Welche Plattendealer daran teilnehmen werden, ist hier gelistet, die exklusiven Veröffentlichungen für 2014 finden sich hier. Wo genau man diesen Koffer erstehen kann, ist bisher nicht konkretisiert.

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(via r0byn)

Doku: David Bowie, der Weg zur Legende

Sehr gute und deshalb sehenswerte arte-Doku über das Schaffen David Bowies.

Anhand von Archivaufnahmen und nie gezeigten Filmausschnitten lassen David Bowie und seine engsten Begleiter die fünf wichtigsten Momente in der Karriere des Ausnahmekünstlers lebendig werden: seinen Durchbruch 1971 und die Veröffentlichung der legendären Alben „Young Americans“ (1975), „Low” und „Heroes” (beide 1977), „Scary Monsters” (1980) sowie „Let’s Dance” im Jahr 1983.

Bowie, der nie Rockstar werden wollte, gilt als Erfinder der modernen Popmusik. Im Laufe seiner 40-jährigen Karriere und 25 Platten hat der Musiker nie aufgehört, aktuelle Trends aufzugreifen und sich genreübergreifend immer wieder neu zu erfinden.

Ende der 60er Jahre war er einer der Mitbegründer des Glam Rock, seinen Durchbruch feierte er als exzentrischer Außerirdischer Ziggy Stardust, weitere Bühnenpersönlichkeiten folgten – jede mit eigener Maske und eigenem Konzeptalbum. In seiner Berliner Zeit wandte er sich – von deutschem Krautrock beeinflusst – dem aufkommenden Elektro und New Wave zu. Kommerziell und weltweit erfolgreich wurde er in den 80er Jahren mit den Alben „Scary Monsters“ und „Let’s Dance“. Auch im folgenden Jahrzehnt zeigte er sich gewohnt kreativ und ehrgeizig. Seine Alben aus den 90er Jahren sind wie ein Spiegel seines gesamten Schaffens. Nach seiner zehn Jahre andauernden Pause zieht er in seinem letzten Album „The Next Day“ Bilanz.

Ein Blick zurück zu jenen fünf Momenten in der Geschichte, die den vielgestaltigen innovativen Künstler zur Legende werden ließen. Zu Wort kommen unter anderem Weggefährten wie Mick Ronson, Brian Eno, Tony Visconti, Nile Rodgers.

ARTE zeigt die Sendung anlässlich der David Bowie-Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau (20. Mai bis 10. August 2014), der die große Londoner Werkschau nach Berlin holt.


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Deadbeat Ft. Tikiman Boiler Room Berlin Live Set

Die mir weltliebste E-Dub-Kollaboration im Berliner Boiler Room vom 12. März.


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Menschlicher Viersitzer

Ihr kennt das: ihr habt zur Party geladen und nachher kommen mehr Gäste, als ihr überhaupt Stühle habt. Ab jetzt alles kein Drama mehr. Die Macher von Brusspup haben für genau dieses Problem die beste aller Lösungsmöglichkeiten.

(Direktlink, via Torsten)

David Hasselhoff versteigert KITT

Ich war damals schon zu alt, um der Serie noch irgendwas abgewinnen zu können, glaube ich. Aber es soll ja Leute geben, die ziemlich vernarrt waren in Haselhoff und seinen KITT. Er selber ist das offenbar nicht mehr; er verscheuert die Karre, von der damals gleich mehrere gebaut wurden, gerade auf Julien’s Live. Geschätzter Wert: 30.000 – 50.000 Dollar, das aktuelle Gebot liegt bei 19.000 Dollar. Ich bin jetzt kein Gebrauchtwagenexperte, aber ein Schnäppchen ist das sicher nicht. Dafür allerdings ist der Sprachcomputer mit 4000 Original-Zitaten an Board. Siris Opa, quasi. Und die Innenausstattung ist ein echter Hingucker.

Americans have had a long-running love affair with the automobile, and in 1982, David Hasselhoff drove into our hearts as Michael Knight in an artificially intelligent, indestructible supercar fashioned out of a 1982 Pontiac Trans Am named KITT (Knight Industries Two Thousand). Fans created this KITT car and gifted it to Hasselhoff. This is not your standard 1986 Firebird. Inside and out she is fashioned after the beloved icon, including KITT’s distinct exterior lighting and scissor doors. Her custom interior features w-style yoke steering wheel and an elaborate digital dash and console. She is rear wheel drive and powered by a 5.0 liter V-8 engine with automatic transmission. She is programmed to speak with over 4,000 sound bites from the classic television show Knight Rider . The car was made by Jennifer Catano.

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(via Christian)