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Das Kraftfuttermischwerk Posts

Goldener Schleim im Industrieschredder

Meine Kleine hat hier youtubeinspiriert in diesem Jahr locker 187 Kilo Schleim hergestellt. Mitunter hat sie dafür die halbe Wohnung in Anspruch genommen. Ich verstand den Sinn dessen nicht wirklich, weil am Ende dann halt doch alles irgendwann in die Tonne wandert, aber ich habe sie machen lassen.

Wenn sie mir gesagt hätte, wie beruhigend es sein kann, einem 7,5 Kilo schweren, goldenen Schleimblop dabei zuzusehen, wie er durch einen Industrieschredder geht, wäre ich wahrscheinlich total begeistert gewesen und hätte so einen Schredder besorgt. Auch wegen des Sounds.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Lane 8 – Fall 2017 Mixtape

Ich habe in den letzten beiden Jahren wenig so hart gefeiert wie die Produktionen von Daniel Goldstein aka Lane 8. Pete Tong nannte den Amerikaner im Jahr 2015 „Future Star“ und hat damit zumindest in meinen Ohren absolut Recht behalten. Kaum ein anderer kann aktuell so schön emotionalen Techno, ohne dabei in Kitsch zu ersaufen. Seine Tracks und Remixe sorgen auf den Dancefloor immer wieder für Glückseligkeit und verträumt grinsende Gesichter. Immer wahnsinnig gutes Zeug.

Hier hat er seine aktuellen Lieblingstracks in einen Mix gepackt – für den Herbst. Und wenn das der Herbst ist, müssen wir den Sommer nicht vermissen. Zumindest nicht für die nächsten zwei Stunden und 25 Minuten.


(Direktlink, via Deepgoa)

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Frittierte Pizza

Klingt erstmal viel verrückter als es tatsächlich ist, denn am Ende wird, wie auch beim Lángos, nur der Boden frittiert. Allerdings bekommt dieser dann den klassischen Pizzabelag und geht noch mal in den Ofen. Angeblich ist diese Art des Pizzabackens auch Neapel bekannt und wird dort so angewandt. Ich würd’s probieren.


(Direktlink)

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„Pogida-“ aka „Anmelde-Müller“ als „Christiano De La Vega“ auf den Kanaren festgenommen

(Christian Müller zählt bis fünf)

Christian Müller, der hier in Potsdam vor gut anderthalb Jahren versuchte, regelmäßig einen Pegida-Ableger auf die Straßen der Stadt zu bekommen, später seine Freundin auf offener Straße verprügelt haben soll und es auch sonst nicht immer ganz so genau mit der Gesetzgebung nahm, wurde nun aufgrund eines europaweit ausgeschriebenen Haftbefehls auf Fuerteventura festgenommen.

Er hatte in der Silvesternacht 2014/15 zwei jugendliche Partygäste verprügelt, war dafür verurteilt worden, ging in Berufung und tauchte später dann unter. Irgendwo auf den Kanaren, wo man ihn jetzt festnahm.

Er soll eine größere Summe Geld in eine Tanzbar investiert haben. Er selbst tritt seit April unter dem Namen „Christiano De La Vega“ bei Facebook auf, bezeichnet sich dort als Gründungssponsor des Lokals El Cubanito in Morro De Jable. Als Chefin trat seine Lebenspartnerin Anika K. auf, er als Angestellter. Damit war er offiziell registriert. Spanische Zivilbeamte schlugen dann in den späten Abendstunden des 7. September zu. Woher Müller das Geld für das Lokal hatte, in dem Schlagerabende oder Tanzkurse stattfanden und das schlecht gelaufen sein soll, ist unklar. Potsdamer Weggefährten hatten ihm vorgeworfen, sich mit der Pogida-Kasse davongemacht zu haben – was Müller via Facebook bestritt, ebenso wie untergetaucht zu sein. Das Lokal wurde zwei Tage nach der Festnahme geschlossen. Wie es von den Kanaren hieß, wolle auch Müllers Lebensgefährtin alsbald nach Deutschland zurückzukehren. Denn sie ist schwanger und erwartet Zwillinge.

Lupenreine Patrioten.

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Landhouse & Raddantze – Voyage of Spirits 014

Ich habe in letzter Zeit gerne Sachen der beiden Karlsruher Landhouse & Raddantze gespielt. Immer ziemlich deep, immer ziemlich unaufgeregt und manchmal mit einer kleinen Prise Trance. Schon vor ein paar Wochen haben sie für die Voyage of Spirits Reihe diesen Mix eingespielt, der das sehr treffend zu vermitteln weiß.

The two guys from Karlsruhe are known for their marvellous, soothing and yet danceable style. Their downtempo creations invite you to dream. Their wonderful, sedative and always honest sound collides with your heart to gradually make you dive into the simple, beautiful beat.


(Direktlink)

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Kurzdoku über New Yorker Gang, die in den 80ern nur Ralph Lauren trug

Ich habe heute gelernt, dass es in den späten 80ern in New York ein Gang gab, die nur in „Polo“ Klamotten von Ralph Lauren durch die Straßen ziehen wollte: die Lo Lifes.

Die Lo-Lifes, so wurden die Mitglieder der Crew genannt, lebten im wahrsten Sinne des Wortes für Ralph Lauren Polo—in ein paar Fällen sind Leute für ihre Leidenschaft auch gestorben. Heute sind sie ein Mythos. Sie gehören zu einem New York, das längst nicht mehr existiert. Entstanden ist diese Kultur in den späten 80ern: Die Lo-Lifes sind in Scharen mit der U-Bahn nach Manhattan gefahren und in die Kaufhäuser ausgeschwärmt, um sich jedes Teil von Polo zu schnappen, was sie in die Finger kriegen konnten. Über die Brooklyn Bridge ging es dann zurück. Manchmal haben sie ihre Beute mit dem berühmten Pferdelogo noch direkt in der Bahn verkauft.

Die Fotografen Tom Gould und Thirstin Howl the 3rd haben ein Buch über die Lo Lifes gemacht und in diesem Zuge diese kurze Doku über sie produziert.

During the late-’80s, two groups of teenagers from neighboring areas of Brooklyn came together to form a boosting (shoplifting) crew with a common goal— accumulate as much Polo Ralph Lauren as possible, by any means possible.

Known as the Lo Lifes, they dressed themselves in the finest garments stolen from every upper-class department store in the tri-state area, while living a reality that was the complete opposite of what Ralph Lauren represented.

To the authorities the Lo Lifes were criminals, but to themselves and people on the streets, their actions signified something else. They aspired to be something greater, and empowered themselves by taking something that wasn’t meant for them and making it their own.

For the past five years Lo Life founder Thirstin Howl the 3rd and photographer/filmmaker Tom Gould have been documenting this culture. Interviews, archival pictures, and recent portraits of key players make up the first-ever book recounting how a group of kids in Brooklyn went on to influence mainstream rap stars and birth a sub-culture of boosters and collectors of vintage Ralph Lauren worldwide.

(Direktlink)

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Bauch als Bauchtasche: The Dadbag

Mit Bauchtaschen assoziiere ich ja immer noch Fahrkartenkontrolettis, die eine Zeit lang die einzigen waren, die sich diese Dinger noch umgebunden haben. Ich weiß, dass die aktuell wieder gehen und verdammt gerne getragen werden. Auch über den Schultern und so. So es drum.

Mit The Dadbag versucht Albert Pukies jetzt eine etwas andere Bauchtasche unter die Leute zu bringen. Ihre Optik spricht für sich und ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht jedermanns Sache. Klar. Pukies ist auf der Suche nach Partnern, die seine Idee realisieren wollen. Hätte ich längst bei Kickstarter geparkt, das Teil.

Mein Lieblingskommentar:


(via Bored Panda)

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Mann scheitert am Einbau einer Küche – und schlägt sie kurz und klein

(Symbolfoto: Max Pixel)

Ich für meinen Teil bin beim Zusammenbau von Möbeln bis zu einem bestimmten Punkt ziemlich gelassen. Wenn alles nicht so klappt, wie ich mir das gedacht habe auch schon mal ziemlich genervt, aber bisher haben all diese Versuche ein recht versöhnliches Ende genommen. Das ist nicht immer so.

In Ludwigshafen hat ein 25-jähriger Familienvater wohl schon länger versucht, eine komplette Küche allein zusammen- und dann einzubauen. Aber irgendwie klappte das alles nicht so ganz, er war frustriert und zerlegte die Küche komplett, was zu einem Polizeieinsatz führte. Aus dem Polizeibericht:

Weil sie lautes Gepolter und Schreie aus der Wohnung unter ihr hörte, rief am Montagabend, 20:30 Uhr, eine besorgte Anruferin im Ludwigshafener Stadtteil West die Polizei. Von häuslicher Gewalt ausgehend, machten sich zwei Funkstreifen der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 mit Sondersignal auf, der Sache auf den Grund zu gehen. In der Wohnung trafen die Beamten auf eine Familie, die sich die Renovierung der Wohnung vorgenommen hatte, zu der auch eine neue Einbauküche gehören sollte. Obwohl er sich selbst eingestand, nicht die optimalen Kenntnisse zu besitzen, habe er sich auf das Abenteuer Küchenaufbau eingelassen, so der Familienvater. Seit Tage sei er schon zugange, ohne dass sich erkennbare Fortschritte eingestellt hätten. Deshalb sei er am Abend ausgerastet und habe die Küche vor Wut kurz und klein geschlagen. Hierbei zeigte der 25-Jährige deutlich mehr Talent, die Küche war ein Trümmerfeld, Möbel und Einbaugeräte waren nur noch Schrott.

(via klinkhart)

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