Negans „Lucille“ als offizielles Walking Dead-Merch

Kann man so als solche jetzt kaufen. Als „Rollenspielwaffe“. An diesem Rollenspiel mag ich nicht teilnehmen wollen. Und manchmal weiß ich halt auch nicht so ganz genau, was auf dem Weg dorthin schiefgegangen ist. „Es muss immer alles komplett verwertet werden,
was komplett verwertet werden kann.“
Und so.

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(via Borg Drone)

Elchkuh „motiviert“ Jogger mit Hund

Ich musste lachen. Sehr.


(Direktlink, via reddit)

Kleiner Bursche isst zum ersten Mal Gewürzgurke

So richtig geil findet er diese Geschmackserfahrung offenbar nicht, aber richtig aufhören mag er auch nicht.


(Direktlink, via Likecool)

Santa Clara kommt als Weihnachtsmann (Werbung)

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Immer das Selbe: am Ende des Jahres feiern alle wieder mal den Weihnachtsmann. Dabei lässt der sich – wie immer – das ganze Jahr über nicht blicken und kommt erst dann, wenn es darum geht beschenkte, freudige Kinderaugen als Lob für sich zu ernten. Alle anderen rackern sich das ganze Jahr über einen ab, um Familie im bestmöglichen Sinne als Familie zusammenzuhalten und zwischenmenschliche Beziehungen zu pflegen. Dabei natürlich ganz vorne am Start: all die Mütter, die auch zum Fest eine zentrale Rolle spielen. Zumindest eine eigentlich viel wichtigere als der bärtige Onkel, der am Ende die Geschenke bringt und sich dafür feiern lässt.

Warum eigentlich nicht mal all den wichtigen Menschen eines Jahres soviel Aufmerksamkeit entgegenbringen wie dem Weihnachtsmann. Nicht, dass der dabei komplett leer ausgehen sollte, aber vielleicht könnte man den Fame ja mal in gleichen Teilen unter jenen aufteilen, die das ganz Jahr über für einen da sind. Sich kümmern, machen, Liebe schenken und dafür mitunter ihre Bedürfnisse hinten anstellen. Und das auch um die Festtage. Nach einer Studie sind es die Frauen, die in den Familien jedes Jahr die Organisation des Weihnachtsfests auf die Beine stellen. Warum aus Santa Claus nicht Santa Clara machen? Weihnachten ist für alle – und sollte von allen zudem gemacht werden.


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Licht im Nebel scheinbar leerer Städte

Neue und wieder tolle Fotoserie von Andreas Levers, die scheinbar unnütze Lichtquellen im nächtlichen Nebel zeigt. So, als würde man sie zu diesem Zeitpunkt gar nicht brauchen, als wären sie unnütz. Urbane Momentaufnahmen aus schlafenden Städten. Klasse!

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(Fotos: Andreas LeversCC BY-NC-ND 4.0)

Wenn du Heiligabend im Zug verbringen musst: Wes Andersons „Come Together“

Filmproduzent, Drehbuchautor und Regisseur Wes Anderson hat für ein schwedischen Textilhandels­unternehmen einen weihnachtlichen Kurzfilm gedreht, der wohl zu Werbezwecken dient.

Ein Zug, der die Reisenden zu Weihnachten zu ihren Familien bringen soll, hat aufgrund von Wetter lockere 11,5 Stunden Verspätung. Wie bei der Deutschen Bahn. Da muss niemand mehr darüber nachdenken, eventuell dann doch noch pünktlich anzukommen. Dann muss man halt das möglich Beste aus der Situation herausholen.


(Direktlink, via Kottke)

A Silent Story – Pulp Fiction

Ähnliches gab es schon mit Musikvideos jetzt auch für Filme. Cinemabreak hat sich mal einige Szenen aus Pulp Fiction genommen, Dialoge und Gewalt weggelassen und einen erstaunlich entspannten Zusammenschnitt gebastelt. Ich gehe davon aus, dass das nicht seine letzte „Silent Story“ bleiben wird.

„We all know that Quentin Tarantino is one of the best filmmakers out there, and the use of violence and long dialogues are some of the good aspects on his movies, but what if we removed those aspects from one of his best films? What would Pulp Fiction be like if there were no violence nor dialogue?

In this video essay series called “A Silent Story”, we will see how the story of a film unfolds with no dialogue, just leaving the original ambient sounds, pretending everything is under control and focusing on what does a body language transmit when the character is not talking at all.“

(Direktlink, via Martin)

Kurz-Doku über die Electronic Cassette Culture: Blank Tape

Manche Leute da draußen schwören immer noch, oder besser wieder, auf die gute alte Kassette. Vinyl Factory hat sich diese Szene mal ein bisschen genauer angesehen und diesen Beitrag darüber gedreht. Sympathische Sache, aber ich hab gar kein Tapedeck mehr. Nirgends.

„Experimental and avant garde music has always sought release through peripheral channels. Where in the past that might have been via a number of hand-painted records handed out at concerts or between friends within local scenes, independent labels with creativity (rather than cash) to burn are turning to cassettes as an available, affordable and more immediate medium to release music on.

And where in the past, DIY cassette culture may have been more central to grassroots punk and hip-hop culture, electronic music producers are now exploiting the analogue texture of tape for its sonic qualities too.“


(Direktlink, via Vinyl Factory)

5000 Fische in Schlittschuhbahn eingefroren

In Japan dachte der Betreiber einer Schlittschuhbahn, es sei eine gute Idee, in sein Eis 5000 Fische einzufrieren. Die waren zwar schon tot, so geil aber fanden die potenzieller Besucher die Idee trotzdem nicht und überzogen den Laden mit berechtigter Kritik. Nun wird die Eisbahn abgetaut – die Fische werden entsorgt. Außerdem soll es eine Gedenkveranstaltung für die toten Fische geben.

„Etwa 5000 Tiere wurden in die 250 Meter lange Schlittschuhbahn eingefroren. Einige Fische wurden im Eis dann so gruppiert, dass ein Pfeil die Richtung auf der Eisbahn wies und das Wort „Hello“ die Besucher begrüßte. Die Fische seien dazu gedacht gewesen, der Schlittschuhbahn das Gefühl des Ozeans zu verleihen, hieß es in einer Mitteilung von Space World. Am Sonntag wurde die Eisbahn nun geschlossen.“

Stream: Burial – Young Death / Nightmarket

Letze Woche wurden in Toronto “aus Versehen” fünf Platten des neuen Burial Releases verkauft, das eigentlich erst Anfang Dezember kommen sollte. Seitdem laden irgendwelche Spinner gefakte „Burial-Videos“ auf YouTube, die angeblich die beiden neuen Tracks zeigen sollen, mp3-Uploads wabern durchs Netz. Hyperdub scheint da jetzt die Reißleine ziehen zu wollen und veröffentlicht die 12″ einfach heute.

Klanglich burialesk wie eh und je. Geil!


(via RBYN)

Weißer Wurm macht Wellen, gif’d


(von Davidope)

Tarnjacke zu verkaufen

Hat das Dingen nun Innentaschen oder nicht?

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(via KTH)

Ein Fernsehprogramm kochen

Der französische TV-Sender Canal+ ist bekannt für seine außergewöhnlichen Werbefilmchen bekannt. Diesmal zeigen sie in einem solchen, wie sie ihr Programm in einer Großraumküche zusammen kochen. Die Zutaten dazu gibt es weder im Supermarkt noch beim Einzelhändler des Vertrauens. Die müssen da andere Vertriebskanäle haben…


(Direktlink, via Blogbuzzter)

Wenn 32 Überwachungskameras in einen U-Bahn-Waggon installiert werden

An einigen öffentlichen Plätzen hat man sich daran gewöhnt, dass diese fast flächendeckend videoüberwacht werden. Die Kameras werden immer kleiner, so das man sie kaum noch wahrnimmt. Dennoch sind sie da und beobachten täglich tausende von Menschen. Was aber, wenn man Kameras deutlich wahrnehmbar in einen U-Bahn-Waggon hängt – und zwar 32 Stück davon?

Das Künstlerkollektiv Rocco and his Brothers haben sich dieser Frage mal angenommen und eben 32 Kameras in eine Berliner U-Bahn gehängt.

Fast 15.000 Kameras überwachen Berlin, allein 13.640 sind im Öffentlichen Nahverkehr installiert. Es gibt kaum Winkel auf Bahnhöfen, in Zügen, Bussen oder Trams, die nicht überwacht werden.

Wie bei Antiterrorgesetzen und Maßnahmen zur Inneren Sicherheit im Allgemeinen werden sie von den Verantwortlichen nicht nur mit der Aufklärung von Straftaten begründet, sondern auch mit der angeblichen Abschreckung, die Delikte verhindere.
Die kleinen Kameras werden von den Menschen oft nicht bemerkt. Die Beobachteten fühlen sich unbeobachtet, während ihre Handlungen aufgezeichnet werden. Und Straftaten werden dennoch begangen.
Ist ein total überwachter öffentlicher Raum nun wirklich sicherer?

Es besteht ein konstantes Spannungsverhältnis zwischen dem Sicherheitsbedürfnis einerseits und dem Verlust der Privatsphäre andererseits, und entsprechende Maßnahmen müssen von der Gesellschaft legitimiert sein.
Werden mit zunehmender Überwachung Ängste wirklich beruhigt oder gerade erst geschaffen, weil der öffentliche Raum als potentielle Gefahrenzone gestaltet wird?

Was würde passieren, wenn statt zwei Kameras ganze 32 in einem U-Bahn-Wagon hingen?
– Er wäre leer, um 10 Uhr morgens während der Rushhour in Berlins Stadtzentrum, während die Menschen in den Nachbarwagons um Sitzplätze kämpfen.

(Direktlink, via Martin)

Montag

Da nützt dir auch ein Ästlein nichts.


(via SPAM Chanel)