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Polizeibericht: Gestern, Münchener Oktoberfest

Ich war ja nie da. Ich hatte auch nie das Bedürfnis. Aber das muss wohl diese zu verteidigende „Leitkultur“ sein, von der in letzter Zeit mal wieder so viele reden. Hitler-Grüße scheinen aktuell wieder ein Ding zu sein. Überrascht mich leider gerade gar nicht.

[Update] Münchener Beobachtungen:

31 Kommentare

  1. Gtz27. September 2017 at 21:23

    Bemerkenswert is ja hier, dass die rumhitlernden Schweine die sogut wie einzigen zu sein scheinen, die nicht wenigstens in Gewahrsam genommen wurden.

    • Alreech27. September 2017 at 22:09

      Und warum sollen sie in Gewahrsam genommen werden ?

      • Gtz27. September 2017 at 22:20

        Fuck off, german scum.

    • Anonymous28. September 2017 at 00:20

      Hä? Beide wurden „vorläufig festgenommen“. Genauso wie fast alle anderen.

  2. Martin27. September 2017 at 21:49

    Man kann natürlich mit seinen Freunden dort eine gute Zeit haben… aber das muss genauso natürlich NICHT auf dem Oktoberfest sein.

    • Plärrwurst27. September 2017 at 22:06

      Stimmt, die kleinen Biergärten in München sind jetzt grade ein Traum bei diesem Wetter.

    • Alreech27. September 2017 at 22:12

      Vorausgesetzt die Freunde sind nicht weiblich.
      Jedes Jahr werden 200 Frauen auf dem Oktoberfest von deutschen Männern vergewaltigt, was aber meist totgeschwiegen wird weil die Täter blond und blauäugig sind.

      • Kannlesen&goggeln28. September 2017 at 00:47

        Googeln, lesen und dann schreiben…1 Vergewaltigung und jede Vergewaltigung ist schlimm, gab es 2016 siehe Polizeibericht. 2 laut sueddeutsche. Bei einer liegt eine Dunkelziffer klar höher, aber 200 … nunja zeig mal Quelle oder schreist Du so einen Mist einfach ungefiltert im AfD Style raus?

        • Alreech29. September 2017 at 00:38

          Anne Wizorek, Frankfurter Rundschau:
          Andererseits meldet das Oktoberfest pro Jahr im Schnitt zehn Vergewaltigungen; die Dunkelziffer wird auf 200 geschätzt.

          • RalleP30. September 2017 at 11:56

            Anne Wizorek? Sorry, aber Is das nich eine der Anführerinen des Twitterfemmobs, dem sogar der Ronny viel zu patriachrisch ist?

            • Harry1. Oktober 2017 at 03:46

              https://www.taz.de/!5271854/

              Hier eine differenzierte Einordnung der Zahlen.
              Ad hominem gegen die blöden Feminist*Innen geht natürlich auch immer. Dass man dabei Vergewaltigungen relativiert um sich endlich mal diesen aufmüpfigen Frauen gegenüber überlegen zu fühlen, kann da schon mal unter den Tisch fallen.

              • RalleP1. Oktober 2017 at 15:21

                „Ad hominem gegen die blöden Feminist*Innen geht natürlich auch immer.“

                Wenn man (mit Beispiel) darauf hinweist, dass eine bestimmte Personengruppe zur Übertreibung neigt und man deren Zahlen etwas genauer betrachten sollte, ist das also ad hominem und man is ein ganz böser Vergewaltigungrelativierer?

                Dein Kommentar hingegen scheint wirklich ein wenig ad homionem zu enthalten … aber ideologisch Verblendet sind natürlich immer nur die anderen. Aber Danke dafür, hier nochmal den unnachahmlichen Stil der Truppe beispielhaft vorzuführen.

                Zum Link: ich bin schon in der Lage Schätzungen und Statistiken auseinander zu halten. Wirkliche Zahlen nennt der Artikel ja auch – im Gegensatz zu Frau W – bewusst nicht – Stichwort „Dunkelziffer“ im Gegensatz zu „Representativer Studie“. Natürlich kann man sich auch selber was zusammendichten, muss sich dann aber halt nicht wundern, wenns keiner ernst nimmt, wenn man solche Zahlen zu Realität verklärt.

                Wer mit solchen gegriffenen Hochrechungen dann aber Vergewaltigungen für seine eigene Sache instrumentalisiert, ist recht eindeutig zu erkennen, da hilft leugnen wenig.

                • Harry1. Oktober 2017 at 19:48

                  Achso. „Anführerin des Twitterfemmobs“ ist ihre offizielle Stellenbezeichnung und du wolltest nur darauf hinweisen, dass sie deiner Meinung nach öfters mal übertreibt. Dann hab natürlich ich das falsch verstanden und du wolltest damit nur deine sachliche Kritik ausdrücken und sie garnicht diskreditieren auf der Grundlage, dass sie sich auf Twitter für feministische Inhalte stark macht. Merkste selber.
                  Dein Kommentar hatte nunmal keinen Inhalt außer „Ich mag die Person, die das gesagt hat nicht, deswegen ist es falsch“. Ich habe dir einen konkreten Vorwurf gemacht, nämlich dass die Ablehnung dieser Person dich blind macht für die inhaltlichen Punkte und das auf der Grundlage, dass außer pauschalisierter Ablehnung in deinem Kommentar nix zu finden war. Ich habe weder etwas von „böse“ gesagt, noch das das relativieren von Vergewaltigungen eine Charaktereigenschaft von dir ist. Du hast es mit deinem Kommentar nunmal gemacht. In die „mimimi-moralismus-mimimi-ich bin doch garnicht böse“-Opferrolle hast du dich selbst reinargumentiert. Aber Danke dafür, hier nochmal den unnachahmlichen Stil der Truppe beispielhaft vorzuführen.
                  Die Aussage aus dem Kommentar vor dir ist in dem Artikel nochmal klar und eindeutig kontextualisiert worden. Es sind zudem aktuellere (und konkrete) Zahlen inklusive deren Konetxtualisierung in dem Artikel drin. Auch Anne Wizorek hat z.B. auf die Dunkelziffer bei der Nennung ihrer Zahlen hingewiesen. Da ist also nix zusammengedichtet. Hast du das Zitat und den Artikel überhaupt gelesen oder hast du bei dem Namen einfach schon abgeschaltet und haust halt jetzt deine Platitüden raus?
                  Die Aussage von Anne Wizorek ist sicherlich angreifbar. Ich hab von dir bisher aber noch kein einziges vernünftiges Argument gehört wie genau. Den Job werd ich dir nicht abnehmen.
                  Alles was du auch in diesem Kommentar machst ist deine Vorurteile zu bestätigen. Der Abschlusssatz mit den aus der Luft gegriffenen Zahlen (soll das vermutlich heißen) und der Instrumentalisierung von Vergewaltigungen war dein Ausgangspunkt und ist definitiv nicht das Ergebnis von dem, was du da „argumentiert“ hast. „eindeutig zu erkennen, da hilft leugnen wenig“ ist da dann halt auch nur die passende Floskel zu, wenn du weder erklärst wo irgendwas eindeutig zu erkennen wäre oder wer wo was leugnet.

                  • RalleP1. Oktober 2017 at 22:23

                    Sry die Wall of Text is mir etwas zu lang. Da les ich lieber was mit etwas weniger Blaming und Gender.

                    Darüber hinaus wurde das Verhalten des Twitterclubs mittlerweile doch sogar schon gerichtlich kategorisiert, da muss man also nicht groß dran rumdeuten.

                    • Harry2. Oktober 2017 at 12:49

                      „Sorry, 350 Wörter sind zuviel für mich. Ich habe trotzdem recht und bestätige noch ein bisschen meine Vorurteile ohne auch nur einen Milimenter auf Inhalte einzugehen“
                      Leute, für die immer alles „ganz einfach“ ist, die an nichts „groß rumdeuten“ müssen und sich dann aus der Diskussion verpissen wenns eng für sie wird sind mir ja die liebsten. Scheint wohl doch nicht alles so einfach zu sein, wie das in deinen inneren Selbstgesprächen so klingt, wa?

                    • RalleP2. Oktober 2017 at 14:58

                      Tja, wer hier wohl das Selbstgespräch führt? Man weiss so wenig! XD

                      Aber mal ehrlich gesagt war das Gespräch doch schon vorbei als du mit dem Vergewaltigung relativieren um die Ecke kamst. Das mit der Länge war einfach die höfliche Variante mitzuteilen, dass du auf dem Niveau alleine weitermachen darfst. Was du ja auch tust, wie man sieht.

                      Ansonsten gz zu deinem grandiosen, selbsterklärten Punktsieg. Feier dich hart, du hast es dir verdient!

                    • Harry2. Oktober 2017 at 21:43

                      Bisher haben wir uns doch ganz angeregt unterhalten hier. Ich weiß nicht wo du da das Selbstgespräch siehst.
                      Na wenn für dich mal wieder von Anfang an schon wieder alles klar war, dann ist vielleicht wirklich so wie du sagst und wir diskutieren auf einem anderen Niveau. Dass deins mal wieder darin besteht zu behaupten jemand – diesmal ich – käme aus einer bestimmten Ecke und habe deshalb unrecht, fällt dir vermutlich selbst auf.
                      Schade, dass du außer nem ziemlich platten Moralismus, dass man sowas ja nicht sagen darf, dem Vorwurf das du Vergewaltigungen relativiert hast nix entgegenzusetzen hattest bisher.

                    • RalleP3. Oktober 2017 at 01:42

                      Aber .. kommen wir nicht alle irgendwie in gewisser Weiße aus einer gewissen Ecke?
                      Denk mal drüber nach!

  3. Aber hallo27. September 2017 at 22:24

    Das war nicht „in 11 Minuten“, sondern das ist eine Durchnummerierung

  4. ein Münchner28. September 2017 at 09:13

    bei 6 Millionen Besuchern, aus allen Teilen der Erde und einer unter Alkoholeinfluss stehenden Essenz von Idioten, die sich zwangsläufig darunter befindet, eine deutsche Leitkultur abzuleiten, halte ich für ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Wenngleich der Ausdruck an sich schon völlig beSCHEUERt ist und es ohnehin fraglich ist ob es so etwas überhaupt gibt. Nennen wir es Anstand. Aber der geht hier wie dort zwangsläufig mit dem Suff verloren.

  5. Chris28. September 2017 at 14:01

    Sorry, aber manchmal wird in diesem Blog ein Müll geschrieben… noch nie dagewesen, aber eine feste Meinung zur Wiesn haben. Man könnte fast meinen, du hast Angst vor Dingen, die du nicht kennst. Diese Einstellung erwartet man eher von anderen Personengruppen.

    Jeder, der die Wiesn kennt, weiß, dass Straftaten die Ausnahme sind. Größtenteils herrscht einfach verdammt gut und friedliche Laune. Sogar in der Kloschlange findet Völkerverständigung statt, wenn man wie ich kürzlich jemanden aus Südafrika vor sich und einen aus den USA hinter sich hat und mit Schwätzchen die Zeit vertreibt. Also komm mal klar und mach nicht sechs Millionen Besucher schlecht, die eine schöne Zeit genießen wollen.

    • Ronny28. September 2017 at 14:09

      Ich war auch noch nie bei Helene Fischer und habe eine feste Meinung dazu. ¯\_(ツ)_/¯

    • stuff29. September 2017 at 20:23

      @Chris: „Jeder, der die Wiesn kennt, weiß, dass Straftaten die Ausnahme sind. “ ist ein guter Punkt. Aber um den Gedanken den Ronny hier vermutlich machen will mal anders zu fassen formuliere ich seinen Eingangstext mal etwas um: „Jeder, der mit Flüchtlingen arbeitet, weiß, dass Straftaten die Ausnahme sind“. Und das habe ich aus erster Hand die Erkenntnis in unzähligen Fällen und Beispielen erlebt.

  6. fnzs29. September 2017 at 12:39

    Wenn die Leute extra für die Wiesn nach Deutschland kommen, kann man denen wahrscheinlich eh nicht mehr helfen..

  7. Matthias2. Oktober 2017 at 21:05

    Ach. Wollen wir auch mal mutmaßen wievíele Keta-leichen und GHB Opfer auf der Fusion rumliegen? Wollen wir schätzen wieviele Frauen/Männer dort total verballert vergewaltigt werden? Und das bei weniger als 100000 Anwesenden? Ne, wollen wir nicht. Und das obwohl dort sicher noch weniger die Bullen zu Hilfe rufen als beim Oktoberfest. Und du lieferst noch den Soundtrack dazu? Nenene ;-)
    Aber ist auch schön auf allem rumzuhauen um sein eingeschränktes Weltbild zu bestätigen… Wow, ich hätte mir nie gedacht das Oktoberfest mal zu verteidigen

    • Ronny2. Oktober 2017 at 21:34

      Mutmaßungen haben uns alle ja seit jeher schon immer ganz weit nach vorne gebracht. Also tu dir keinen Zwang an.

      • Matthias2. Oktober 2017 at 21:46

        Stimmt. Bestimmt alles voller Liebäää und Seifenblasen überall dort wo Ronny gerne hingeht. Ich hab nur mal kurz versucht irgendwie in deinem Gut-Böse Weltbild einen tieferen Sinn zu erkennen. Ist mir leider nicht gelungen. Ich lesen dein Blog gerne, aber manchmal ist es schon etwas seltsam.. Danke für die vielen anderen Beiträge! Bei 100% Zustimmung wäre es ja auch langweilig, irgendwie.

        • Ronny2. Oktober 2017 at 21:50

          Du hast mal eben versucht, mit ganz trivialem Whataboutism die Verhältnisse des Oktoberfestes zu relativieren. An meinem Weltbild rüttelt das nicht, sagt aber einiges über das deinige.

          • Matthias2. Oktober 2017 at 22:07

            Zu relativieren? Ich habe versucht darzustellen, dass es wahrscheinlich überall auf der Welt bei sovielen Menschen zu Ausfällen kommt. Und dass sich bei anderen Großveranstaltungen, die du wahrscheinlich als schön bezeichnen würdest, ähnliche Problematiken ergeben. Nur passt das halt nicht in dein Weltbild. Ich verstehe schon, dass das Oktoberfest ein ideales Opfer für dich ist. Also habe ich das vereinfacht als Oktobefest BÖSE und Fusion GUT dargestellt. Mal so als radikale Vereinfachung meines allgemeinen Eindrucke den ich so nach eineiger Zeit beim Lesen hier bekommen habe. Darf ich mir einen Beitrag zur Vergewaltigungs-Problematik auf größeren elektronischen Festivals wünschen? Inwieweit halten Drogen bzw. der eigene Konsum der Opfer diese davon ab zu Polizei zu gehen? Vor allem bei Festivals in denen Polizei ausdrücklich (ich bin darüber froh) unerwünscht ist. Ich war bis jetzt einmal auf dem Oktoberfest und wir sind nichtmal in ein Zelt hinein, weil uns das ganze zu affig war. Den negativsten Eindruck an dem Tag hat übrigens ein besoffener mitte-zwangiz Engländer gemacht, der einen Rentner vom Gehweg geschubst hat.

            • Ronny2. Oktober 2017 at 22:28

              Whataboutism wird halt ganz gerne genutzt, um Verhältnisse zu relativieren. So scheint es auch hier.

              Zudem unterstellst du mir, ohne mich danach zu fragen, dass ich die Fusion per se kritiklos als „GUT“ wahrnehmen würde, was schlichtweg Bullshit ist. Dabei fantasierst du dir dann das zusammen, was du dir als mein „Weltbild“ vorstellst. Das ist in der Summe ziemlich dünn.

              Nur weil ich in diesem Fall darauf eingehe, heißt das nicht, dass ich das in anderen Fällen bewusst ausblenden würde. Hier aber geht es konkret um das Oktoberfest. Sollte es diese oder ähnliche Vorfälle frei von Mutmaßungen auf Festivals geben, die mir näher sind als das Oktoberfest, bin ich gerne bereit auch darüber zu schreiben. Wenn es dafür konkrete Anlässe gibt. Dafür muss ich nicht mal schreiben, „Guck doch erstmal auf andere Festivals, wo so viele Menschen sind! Ist doch alles normal.“ sollte es nicht sein – und ja, diese Art von Denke relativiert das hier konkret Geschehene.

  8. Albert Hofmann7. Oktober 2017 at 02:19

    Tja, leider handelt es sich dabei um Fake-News. Der liebe Autor hat sich bei einem Foto auf bild.de aus 2012 bedient (http://www.bild.de/news/leserreporter/bild-leserreporter/muenchen-hbf-wiesn-besucher-schlafen-26409360.bild.html).

    Ertappt schreibt er dann: „Entschuldigt bitte die fehlende Bildquelle. Das Bild ist nicht von mir und auch schon älter. Ich fotografiere nicht Betrunkene und frage sie dann, ob ich das Bild auf Facebook verwenden darf. Es war nur ein Symbolbild, damit man den Eindruck auch optisch wahrnehmen kann. Das Bild ist gegenüber der Realität sogar noch harmlos. Da ich nur 130 Facebook-Freunde habe, bin ich nicht davon ausgegangen, dass sich der Beitrag so stark verbreitet.“

    Weiter im Text schreibt er aber etwas, das tatsächlich eine politische Motivation für die Aktion beschreibt:

    „Mir geht’s nicht um die Moral. […] Mir geht es eher um politische Hetze, die uns Deutsche so darstellt als wären wir unfehlbar und wenn jemand vom Ausland hinzustößt, würden wir uns verschlechtern. Was nichts anderes heißt als: wir sind besser als die anderen. Und das sind wir nicht! Das müssen wir auch nicht. Und genau diese Hetzer mögen es gar nicht, wenn man von den realen Zuständen auf der Wiesn berichtet.“

    Offensichtlich also doch kein Versehen, ansonsten hätte er entweder nur den Text geschrieben, der dann in der Bedeutungslosigkeit verschwunden wäre, oder eigenes Bildmaterial oder offizielle Quellen für das Beschriebene geliefert.

    Leider verwendet der Autor hier genau die Mittel, die der vermeintliche politische Gegner auch zuhauf einsetzt. Gefälschte Bilder oder Bilder in gefälschtem Kontext sind ein uraltes Mittel, um mitDiffamierungen, Verleumdungen und Lügen Aufmerksamkeit und Empörung zu generieren.

    Selbst wenn es sich tatsächlich so auf dem Münchner Bahnhof zugetragen hat, war das eine absolute Scheissaktion, ein absoluter Schuss in den Ofen und Futter für die Rechten.

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