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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Hund pinkelt an Strand auf angeschwemmte Kokainpakete

(Foto: New Zealand Police)

Genau genommen soll der Hund einer Spaziergängerin am Strand von Auckland, Neuseeland, auf angeschwemmte Pakete gepinkelt haben, die sich daraufhin als Kokainverpackungen herausgestellt haben. Insgesamt 19 Stück, die wohl einen Straßenverkaufswert von 3 Millionen Dollar haben. Man geht davon aus, dass die Dinger schon eine ganze Weile im Wasser unterwegs gewesen sein müssen, bevor sie dort sprichwörtlichen strandeten, so waren sie schon von Muscheln bewachsen.

Die Hundehalterin meinte, „Ihr Hund wollte die Pakete als seine markieren“.

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Wie ein Frankfurter Skateshop Sale-Bots und Reseller zerlegt

(Foto: garderobein)

Es ist mittlerweile nicht mehr außergewöhnlich, dass irgendwelche Leute stundenlang vor Shops stehen, um beispielsweise limitiert angebotene Sneaker zu kaufen. Hersteller nutzen diese künstliche Verknappung gerne, um Hypes zu generieren und somit für sich zu werben. Die dabei gekauften Schuhe werden dann häufig völlig überteuert weiter verscheuert. Und das in einem Maße, dass es sich davon ganz gut leben lässt.

Anders als jene, die dort vor den Läden warten und vielleicht sogar tatsächlich die erstandenen Schuhe auch behalten wollen, agieren Bots im Netz, die vollautomatisiert Dinge kaufen, die für kurze Zeit im Netz angeboten werden. Auch dort werden limitierte Sneaker und/oder andere Klamotten zu vorher bestimmten Zeitpunkten angeboten, was schon ohne Bots auf einigen Seiten zu Ausfällen führt. Wenn dann noch unzählige Bots „einkaufen“ wollen, geht wohl jeder Server krachen.

Oder wir hatten 50 Paare online, aber weil so viel gleichzeitig bestellt wurde, wurden 100 Paar verkauft. Wenn 50.000 Bots gleichzeitig einen Schuh bestellen, dann verliert das System eben den Überblick über den Bestand. Dann musst du das Geld zurückzahlen und die Leute sind angepisst. Und eigentlich kannst du nichts dafür. Dann haben wir irgendwann angefangen zu sagen, wir stellen die Schuhe nicht mehr online.

Jene Bots kaufen dann nämlich automatisch so viel, wie sie kriegen können. Unabhängig von Größen oder Farben. Hauptsache kaufen, damit sich aus dem limitierten Kram später Kapital schlagen lässt.

Der Frankfurter Skateshop Bonkers hatte davon jetzt einfach mal die Schnauze voll – und hat den Bots anstatt limitierter Sneaker lediglich sieben Fotos davon verscheuert. Und weil so ein Bot halt nur ein Bot ist und es mit dem Lesen nicht ganz so genau nimmt, haben die von Bonkers mal eben soviel Geld mit den Fotos gemacht, wie nie zuvor mit einem Schuh. Und das völlig legal. Das Solo Mag hat die ganze, äußerst lesenswerte Story.

Dann haben wir uns entschlossen was zu unternehmen und haben überlegt, wie so ein Bot funktioniert. Der kriegt einen Befehl, kauft Produkt XY und hört dann erst auf, wenn er das Ziel erfüllt hat oder abgeschaltet wird. Dann sind wir auf diese Facebook-Werbungen von irgendwelchen unseriösen Dudes gekommen, die digitale E-Books und so verkaufen. Da bekommst du automatisiert ein Produkt und hast kein Rückgaberecht, weil wie willst du denn eine E-Mail zurückgeben? Du kannst zwar behaupten du löschst die, aber du kannst das Produkt auf deinem Rechner ja schon vervielfältigt haben. Also haben wir gesagt, dass wir jetzt auch mal den Mittelfinger zeigen und digitale Bilder von den Schuhen verkaufen. Dann haben wir die Schuhe in jeder Schuhgröße 3.000 mal online gestellt, mit dem Titel: „Bild von Schuh XY“ und in die Produktbeschreibung geschrieben, dass es sich nicht um den Schuh handelt, sondern um sieben Produktbilder des Schuhs zu je 10 Euro. Aber das erkennt so ein Bot natürlich nicht. Der sucht ja einfach nur nach dem Produktnamen und denkt dann: „Kaufen. Kaufen. Kaufen.“ Das geile ist, du musst beim Check Out abhaken, dass du dir im klaren bist, dass du ein digitales Produkt kaufst und keinerlei Rückgaberecht hast. Sobald die dann bezahlt haben, kam das Ding bei denen per Email an,

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Deutsche Digitalisierung

🤷‍♂

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Video: Egotronic – Kantholz

„Das Schicksal von Nazis ist mir vollkommen gleich.“ Egotronics neues Album „Ihr seid doch auch nicht besser“ am 13.09.19.

„Kein Rechtsruck nirgends“ lautet die erste Zeile der zweiten Auskopplung des kommenden Egotronic-Albums „Ihr seid doch auch nicht besser“. Torsun zitiert in den Strophen des Songs genau die Leute, die noch jeden Rassismus zu verharmlosen versuchen, nur um dann rhetorisch auf die Barrikaden zu gehen, wenn ein Rechtsradikaler durch Fremd- oder Eigenverschulden zu Schaden kommt, also ein Täter zum Opfer wird. Im von Wiglaf Drostes Text „Mit Nazis reden“ inspirierten Refrain bezieht die Band dann Stellung und macht unmissverständlich klar, dass Nazis nunmal bekämpft werden müssen.


(Direktlink)

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Wieder in Sporttaschen: Zoll in Hamburg stellt weitere 1,5 Tonnen Kokain auf einem Containerschiff sicher

(Foto: Hauptzollamt Hamburg)

Der Zoll in Hamburg hat offenbar gerade einen Lauf. Nachdem neulich erst 4,5 Tonnen Kokain in 211 Sporttaschen auf einem Containerschiff sichergestellt wurden, was die größte je beschlagnahmte Einzelmenge Koks darstellt, hat man dort nun erneut 64 Sporttaschen mit 1575 Paketen gepressten Kokains entdeckt. „Der Reinhaltsgehalt ist erneut sehr hoch, sodass ein Straßenverkaufswert von etwa 350 Millionen im Raum steht.“

Und mit mir macht das was, dieses Ding mit den Sporttaschen. Immer dann, wenn ich Leute mit schwarzen großen Sporttaschen auf dem Bahnhof sehe, frage ich mich mittlerweile, ob die gerade vom Sport kommen, oder halt… Naja.

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Mann entsorgt Kühlschrank in der Natur und filmt das – Polizei lässt ihn das Dingen wieder einsammeln

Ein Mann in Almeria, Spanien, entsorgte neulich einen alten Kühlschrank, indem er ihn einen Abhang runterwarf. Er fand das wohl amüsant, ließ ein Video davon drehen und stellte dieses dann ins Netz, wo es auch die zuständige Polizeibehörde sah. Darauf hin verdonnerte diese den Mann, den Kühlschrank wieder einzupacken und ordnungsgemäß zu entsorgen. Außerdem wurde ein Bußgeld in Höhe von 45.000 Euro fällig. Ganz schön blöd, der Mann.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Bei Barby haben sie eine zwei Meter lange Boa constrictor aus der Elbe geholt

Nur falls sich wer fragt, warum ich ungern in Seen oder Flüssen baden gehe und eher den klaren Pool bevorzuge: im Sachsen-anhaltinischen Barby hat die Feuerwehr am Wochenende eine offenbar ziemlich fitte Boa constrictor aus der Elbe geholt. Zwei Meter lang, das Exemplar.

Die Boa aus der Elbe wohnt jetzt im Tierheim Magdeburg. 🐍

Für die Tierrettung ist ein Schlangenfund nicht ungewöhnlich – denn die Dunkelziffer an illegal gehaltenen Tieren sei sehr hoch.

Gepostet von MDR Sachsen-Anhalt am Montag, 5. August 2019

Ich so:

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Währenddessen bei EasyJet

Matthew Harris saß heute offenbar in einem EasyJet-Flieger und wunderte sich über die, naja, sagen wir mal „unkonventionelle“ Bestuhlung des Flugzeugs. Und fragte halt auf Twitter mal nach, was da bei EasyJet los sei und ob man sich daran vielleicht gewöhnen müsste.

Wie reagiert EasyJet? Naja, sagen wir es mal so: nicht ganz so souverän. „Could I ask you to remove the photograph.“

Harris so: Nope.

Die Sache hat für die Dame allerdings ein gutes Ende genommen. Nach dem vollständigen Boarding wurde sie auf einen kompletten Sitz umgesetzt. Hätte Harris allerdings auch gleich so schreiben können. Kloppskopp.

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Einbrecher waschen Kleidung in Kindergarten


(Foto: stevebp)

Nichts hat mehr Bestand. Selbst Einbrecher tun heute sehr merkwürdige Dinge. Wäsche waschen zum Beispiel.

Als die unbekannten Täter während der Betriebsferien in die Kindertagesstätte in der Ratzenburger Straße einbrachen, ließen sie sich aller Voraussicht nach viel Zeit. So verzehrten sie nicht nur sich in der Küche befindliche Lebensmittel, sondern reinigten auch Herrenbekleidung in der Waschmaschine. Die frischgewaschenen Kleidungsstücke vergaßen sie offenbar anschließend vor Ort. Bevor die Unbekannten die Einrichtung wieder verließen, entwendeten sie unter anderem Bargeld.

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