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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Forscher finden USB-Stick in Seeleoparden-Kacke

Neuseeländische Forscher haben in dem Kot eines Seeleoparden einen USB-Stick gefunden. Der funktioniert noch und auf ihm sind Fotos von Seeleoparden, teilte das Forschungsinstitut National Institute of Water and Atmospheric Research (Niwa) mit, die über Twitter nun den Besitzer suchen.

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Kaninchen-Züchter prügeln sich auf Bundes-Rammlerschau

(Foto: RyanMcGuire)

Neulich in Halle: Auf der dort stattfindenden Bundes-Rammlerschau haben sich Züchter ihrer Kaninchen in Kloppen gekriegt. Warum genau es zu der körperlichen Auseinandersetzung, die für einen der Beteiligten im Krankenhaus endete, kam, soll nun ermittelt werden. Ein „Hase, du bleibst hier!“ hat es wohl nicht gegeben.

Auf der Bundes-Rammlerschau in Halle sind mehrere Männer in eine Schlägerei verwickelt gewesen. Wie die Polizei mitteilte, sind ein 33 Jahre alter Kaninchenzüchter aus Niedersachsen und ein 51-Jähriger aus dem sächsischen Wurzen am Sonnabend in Streit geraten. Zunächst sei es zwischen den Kontrahenten zu einer verbalen Auseinandersetzung wegen der Kaninchenzucht des jüngeren Mannes gekommen.

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Ein Bett in einer Berliner U-Bahn

Irgendwer hat aus irgendwelchen Gründen auch immer für vermutlich nur kurz ein Bett in eine U-Bahn in Berlin gebaut und ich mag diese Idee sehr. Auch wenn dort wohl kaum jemand länger als 30 Minuten mit einer U-Bahn unterwegs sein dürfte. Da lohnt ein gediegenes Nickerchen ja fast nicht.

Aber: hier aufm Brandenburger Land, wo man schon mal eine Stunde im Bus verbringt, wäre das ein optimal kundenorientiertes Angebot, das ich im Rahmen meiner Monatsmarke gerne nutzen wollen würde.

(via reddit)

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Kartoffeln aus Frankreich landen zur Chips-Produktion in China – mit dabei: eine Weltkriegs-Handgranate aus Deutschland

Bei einem Chips-Fabrikaten in Hong Kong ist eine deutsche Handgranate aus dem 1. Weltkrieg aufgetaucht. Sie kam mit einer Ladung Kartoffeln aus Frankreich und sieht einer Kartoffel auch gar nicht mal so unähnlich. Könnte sogar sein, dass die dort produzierten Chips nach Fertigung zurück nach Europa gehen, aber das ist reine Spekulation. Ein ganz praktisches Beispiel für Globalisierung.


(via Volker)

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Pablo-Escobar-Burger mit gefaketem Kokain-Topic

In Australien gibt es aktuell ein Restaurant, das Burger ala Pablo Escobar verkauft. Mit Buns, Patties, Salat und Soße, wie man es von einem Burger auch erwartet. Der Clou dort: die basteln auf das obere Bunteil eine imaginäre Line Koks – und alle rasten aus. Vielleicht auch, weil die Burger durch gefakete 100-Dollar-Scheine zusammengehalten werden, die das Konterfei von Pablo Escobar tragen und weil der Name „Pablo’s Escoburgers“ nicht ganz so mehrheitstauglich sein könnte.

Viel Lärm um nichts also. Aber bei derartig vermeintlich kreativer PR kann man auch schon mal mit an der Glocke läuten. Ich würde einen bestellen.

A pop-up burger restaurant in Australia has issued a response after many on social media took offense to its jokey name and hamburger offerings.

Pablo’s Escoburgers, named after infamous Colombian drug lord Pablo Escobar, received backlash over its cheeky name and “patron burger” — which features a line of white powder, garlic flour, on top of the bun with a rolled up, fake $100 note stuck on top.

“People are lining up for a taste,” a caption read, nodding to Escobar’s sordid history of running cocaine in the 1980s.


(via René)

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In Chicago ist es gerade so kalt, dass sie Weichen unter Feuer bringen

Wo wir gerade bei Kälte waren: in Chicago hat es gerade -24°C, was schon ziemlich bis sehr kalt ist. So kalt, dass man Angst hat, dass die Kälte den Zugverkehr stören könnte. Was hier kein Problem ist, weil die Deutsche Bahn ja eh schon ab -5°C rumjammert und Verspätungen als alternativlos zu verkaufen versucht, macht der Bahn in Chicago so viel Sorge, dass die die Gleisweichen auf ihren Zugstrecken unter Feuer bringen, damit die nicht einfrieren. Optisch apokalyptisch, wie ich es mag.


(Direktlink)

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In Bangkok schießen sie mit Zuckerwasser aus Kanonen auf den Smog

Bangkok gehört mittlerweile zu den 10 stärksten, luftverschmutzten Städten der Welt. Um sich dem Problem entgegenzustellen, hat man gestern damit begonnen, mit Wasserkanonen auf den Smog zu schießen. Mit gesüßtem Wasser.

Ob das irgendetwas bringen wird, weiß keiner so genau. Irgendwer muss ja hoffentlich nicht ganz ohne Grund auf diese Idee gekommen sein. Allerdings gibt es auch Kritiker, die befürchten, dass dieser Aktionismus mehr schadet als hilft. Schimmel, Bakterien, fieses Zeug könnten die Folgen des süßen Wassers sein.

Thai media reported that in a desperate attempt to bring down critical air pollution levels in Bangkok, local authorities started experimenting with sweetened water, instead of regular one. The idea behind the bizarre pollution-fighting strategy is that by increasing the viscosity of the water using sugar will allow it to trap more dangerous particles when sprayed into the air. However, some experts believe that the unconventional approach could do more harm than good.

Dr. Weerachai Putthawong, a professor of organic chemistry at Kasetsart University, told Workingpoint News that he has serious doubts that the sweetened water will yield better results than regular water. He claims that the increased viscosity of the liquid won’t make much of a difference, because the equipment used to spray it isn’t powerful enough to pulverize it into small enough droplets to catch dust and particulate matter as small as 2.5 microns in size. The current machines used to spray the water can only catch particles down to 10 microns.

To make matters worse, the added sugar could cause the surfaces the mixture lands on to develop dangerous mold, as the organic additive would allow bacteria and fungi to develop.

So oder so: eine sehr schöne Ablage im Ordner #humansoflatecapitalism: In Bangkok schießen sie Zuckerwasser aus Kanonen auf den Smog. Und schön bebildert auch.

Die den Smog verursachenden Umstände scheint man dagegen wenig zu bekämpfen.


(Direktlink, via BoingBoing)

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