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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Der Polizei auf einem Pier entkommen

Okay, gehen wir hier jetzt einfach mal kurz davon aus, dass der von dem Polizisten Verfolgte kein Mörder oder sonstiger Schwerverbrecher war, ja? Dann hat er aus der vermeintlichen Not einen ziemlich guten Plan entwickelt, seiner Verfolgung entgehen zu können: Er rennt auf ein Pier, welches im Wasser endet. Der Polizist denkt so, „Blöde Idee, Freundchen!“ und nimmt ein wenig Druck aus der Verfolgung. Der Verfolgte denkt vielleicht auch kurz, dass die Idee dorthin zu laufen, nicht die beste seiner Karriere war – und macht dann das für ihn Beste draus.


(via BoingBoing)

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Autorin Kimberly Jones über Riots und Plünderungen im Rahmen der Black lives matter Proteste

When they say “Why do you burn down the community? Why do you burn down your own neighborhood?” It’s not ours! We don’t own anything! We don’t own anything! Trevor Noah said it so beautifully last night: There’s a social contract that we all have — that if you steal or if I steal, then the person who is the authority comes in and they fix the situation. But the person who fixes the situation is killing us! So the social contract is broken. And if the social contract is broken, why the fuck do I give a shit about burning the fucking Football Hall of Fame, about burning the fucking Target? You broke the contract when you killed us in the streets and didn’t give a fuck! You broke the contract when for 400 years we played your game and built your wealth!


(Direktlink, via Kottke)

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Der Stadtrat von Minneapolis beschließt die Auflösung der lokalen Polizei

(Foto: Goodfreephotos_com)

Das ist mal ’ne Nachricht wert, was auch immer in der Konsequenz dabei herauskommen wird. In Minneapolis hat man eben mal beschlossen, die örtliche Polizeibehörde komplett aufzulösen und einen Neuanfang zu wagen. Oookay…

Als Konsequenz aus dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd soll die Polizeiarbeit in der US-Großstadt Minneapolis völlig neu organisiert werden. Der Stadtrat beschloss am Sonntag, die örtliche Polizeibehörde komplett aufzulösen und eine neue Struktur für die Polizeiarbeit zu schaffen, wie Mitglieder des Rats mitteilten.

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In Bristol haben sie die Statue eines Sklavenhändlers umgehauen und im Fluss versenkt

Während der Black lives matter Proteste hat man in Bristol am Wochenende eine Statue des Sklavenhändlers Edward Colston umgerissen und anschließend im städtischen Fluß versenkt. Verstehe gar nicht, warum derartige Denkmäler überhaupt noch irgendwo rumstehen.

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Zum Tod von George Floyd: Kanadischer Pilot malt mit seinem Flugzeug ein Black-Power-Symbol in den Himmel

Solidarität soll jede/r so, wie sie/er kann. Und wie sie/er mag. Dieser Pilot ist mit seinem Flieger über 600 Kilometer über Kanada geflogen und hat dabei eine Black-Power-Faust in seine Flugroute gemalt.

Ein Pilot ist nahe der kanadischen Stadt Halifax mehr als 600 Kilometer geflogen, um dem Afroamerikaner George Floyd nach dessen gewaltsamem Tod Tribut zu zollen. Dimitri Neonakis hinterließ dafür eine Botschaft auf dem Flugradar: Mit seiner Maschine zog er Flugbahnen in Form einer geballten Faust, dem Symbol der Black-Power-Bewegung, in den Himmel.

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Über den Unsinn, Mineralwasser durch Europa zu karren

Ja, es gibt auch in Europa Regionen, wo das Wasser aus der Leitung zu trinken jetzt nicht ganz so geil ist. Spanische Inseln fallen mir da ein, wo viel gechlort wird, was das Wasser dann auch danach schmecken lässt. Es gibt allerdings eben auch Regionen, in denen man ohne jegliche Bedenken und ohne qualitativen Verlust das Wasser ganz einfach aus dem Hahn trinken kann. Unterschiede sind eh kaum zu schmecken.

Um den Unsinn, Mineralwasser beispielsweise von Frankreich nach Deutschland zu fahren, hat man von Duisburg aus jetzt mal Wasser nach Évian-les-Bains gefahren, von wo aus Evian sein Wasser in die ganze Welt verschickt. Und dann wundern sich dort manche, dass man für Wasser so einen weiten Weg macht. Ja, eben.

Millions of people drink mineral water every day that has previously been transported thousands of kilometres around the world. Often in plastic bottles, always at the expense of the environment. But almost everywhere in Europe we have great tap water, of high quality and inexpensive. Which is why we, the Duisburg Public Services, decided to hold up the mirror to the water industry.


(Direktlink)

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Washington DC malt auf dem Weg zum Weißen Haus eine riesige Botschaft: „Black Lives Matter“

Die Bürgermeisterin von Washington DC hat einige Menschen damit beauftragt, auf der städtischen 16th Street ein riesiges „Black Lives Matter“ auf die Straße zu malen. Der Schriftzug erstreckt sich über zwei Blöcke und liegt so auf einer zentralen Achse, die direkt nach Süden zum Weißen Haus führt. Wow.

The massive banner-like project spans two blocks of 16th Street, a central axis that leads southward straight to the White House. Each of the 16 bold, yellow letters spans the width of the two-lane street, creating an unmistakable visual easily spotted by aerial cameras and virtually anyone within a few blocks.


(Danke, Dave!)

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Ein riesiges Straßenbild für jene People of Color, die in New York an vorderster Front gegen Covid_19 kämpfen

Jorge Rodríguez-Gerada hat auf einem Parkplatz in Queens ein über 2500 Quadratmeter großes Bild gemalt, dass er jenen PoC widmet, die in New York an vorderster Front dabei helfen, Covid_19 in den Griff zu bekommen. Das Bild ist so groß, dass man es per Satellit aus dem All sehen dürfte. Es zeigt stellvertretend für alle PoC den verstorbenen hispanischen Arzt Ydelfonso Decoo. Rodríguez-Gerada nannte sein beeindruckendes Mural Somos La Luz, wir sind das Licht.

In New York City the coronavirus is killing Hispanics and African Americans at double the rate that it is killing Whites and Asians. This might be due to the fact that the Hispanic and Black populations represent 75% of front-line city workers who are at high risk (more than60 percent of people who work as cleaners and caretakers are hispanic, and more than 40 percent of transit employees are black). I am creating this piece because of the disproportionate amount of Latinos that have died in the area.


(Direktlink, via Atlas Obscura)

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