Die Regisseurin Stacey Lee begleitete für ihre Dokumentation „Underplayed“ bekannte und aufstrebende Künstlerinnen hinter den DJ-Pulten und zeigt die Herausforderungen, denen sie in einer von Männern dominierten Branche begegnen.
Der Film fordert zum Umdenken auf und zeigt den dringend benötigten Wandel in der Musikindustrie.
Ein sehenswerte Doku als kleiner Exkurs in die weibliche Geschichte des britischen Punks.
London 1976. Zwischen Wirtschaftskrisen und silbernem Thronjubiläum braut sich in den besetzten Häusern und Kellerclubs von West London etwas zusammen: Punk! Als Musikerinnen wie Poly Styrene (X-Ray Spex), Viv Albertine (The Slits) und Gina Birch (The Raincoats) Mitte der 1970er Jahre Bands gründen, gibt es kaum weibliche Vorbilder. So wurden sie selbst welche. Eine „Herstory“ des Punk.
Der britische Video-Essayist Film Retrospective mit einer akribische Beschreibung der Aufnahmen des damals 1967 mit Spannung erwarteten Albums „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“. Musikgeschichte.
The Beatles 1966 World Tour was a living nightmare. They fled Manila fearing for their lives. Been met with an anti-Beatles backlash with public burnings of memorabilia inn the States and faced crazed fans at Candlestick Park. They were now done with touring. …Back in the UK, George is enraged. …Declares he’s leaving the band. Brian Epstein, their manager, frantically reassures him there will be no more touring on this condition he agrees to stay in The Beatles.
Der Dokumentarfilm Apollo 13: Survival zeigt anhand von Originalaufnahmen und Interviews die Geschichte der Apollo-13-Mission der NASA, erzählt, was schief lief und wie die Astronauten wieder sicher zur Erde zurückkehrten. Jetzt auf Netflix. Hier der Trailer. Teil des Wochenendprogramms steht.
Ich denke hin und wieder darüber nach, was ich wohl machen könnte, wenn ich irgendwann mal zu alt für Sozialarbeit mit jungen Menschen bin. Also wenn das mal eintreten sollte. Ich finde die Idee von Carine, die sich mit 58 Jahren einen Food Truck zugelegt hat, ja irgendwie charmant, aber es ist halt auch verdammt harte Arbeit für ein einfaches Leben.
Carine ist 58 Jahre alt und arbeitet als Reinigungskraft in den französischen Alpen. Vor zehn Jahren hat sie sich nebenbei mit einem Food-Truck selbstständig gemacht, der im Sommer an einem Stausee eine beliebte Anlaufstelle für Einheimische und Tourist*innen ist. Doch der Wagen ist in die Jahre gekommen, und Carine weiß nicht, ob sie die nötigen Reparaturen bezahlen kann …
Die Aufnahmen für den Film entstanden in den Jahren 1957 bis 1963. Merkmale des Films sind stellenweise die schnellen Schnitte, die den Film teilweise zu einem Bilderrausch werden lassen. Bei der Entstehung von Gigant Berlin übernahm Leo de Laforgue viele Arbeitsschritte des Films selbst.
Der Dokumentarfilm lagerte im Filmarchiv in Berlin und geriet jahrzehntelang in Vergessenheit. 2011 wurde der Dokumentarfilm zum ersten Mal im Fernsehen ausgestrahlt und im selben Jahr auf DVD veröffentlicht.
Artes Classic Album über „Nevermind“. Ich habe Nirvana erst deutlich später für mich entdeckt und fand die damals gar nicht sonderlich geil. Das, weil die jeder hypte und mich davon irgendwie abzugrenzen versuchte. Später haben sich mich dann doch geflasht. Musikgeschichte.
Nur wenige hätten gedacht, dass Nirvana 1991 auf Platz eins der US-Billboard-Albumcharts stehen würden. „Nevermind“ löste nicht nur Michael Jackson an der Spitze ab, sondern schaffte, was der Punkrock-Bewegung 14 Jahre zuvor nicht gelungen war: Das Album und die Songs von Kurt Cobain veränderten das Musikgeschäft von innen heraus – ohne Kompromisse und medialen Overkill.
Kurzweilige Doku über Lost Places, wie es sie überall auf der Welt gibt. Arte hat sie sich genauer angesehen.
Stillgelegte Industrieanlagen, verlassene Dörfer, leerstehende Einkaufszentren: Sie werden dem Verfall überlassen und von der Natur zurückerobert. Der Zutritt zu diesen spektakulären Orten ist oft untersagt, bis über ihren Abriss – oder ihre Weiterverwendung – entschieden wird. Gerettet werden sie meist von couragierten Einzelkämpfern, Ruinenfreaks, Künstlern und Aktivisten.
Ich war dort in der Nalepastraße vor vielen Jahren mal auf einer Goa-Party und ziemlich beeindruckt von dem Bau. Vor allem aber von der altehrwürdigen Atmosphäre, die er ausstrahlt. Artes Flick Flack hat sich die einst größte Radiostation der DDR mal genauer angesehen.
Unendliche Gänge und Aufnahmestudios mit der besten Akustik der Welt: Das Berliner Funkhaus-Ost war die größte Radiostation der DDR. Die damalige Musikredakteurin Elisabeth Heller führt durch diesen Ort, den langsam wieder neues Leben erfüllt.
Arte-Doku über Snoop Dogg – und ich wüsste gerade niemanden, der den nicht irgendwie cool findet.
Snoop Dogg ist eine Ikone. Ein Gangsta-Rapper, der mal gefährlich und mal putzig sein kann. Die Dokumentation offenbart ihn als amerikanisches Phänomen durch und durch. Drei Jahrzehnte Snoop Dogg, voller Musik, Gewalt, Filme, Drogen, Werbung, Prostitution und gesellschaftlichem Engagement. Snoop Dogg löst alle Widersprüche auf. Lässig und mit Augenzwinkern.
Snoop Dogg ist eine Legende, die den Gangsta-Rap massentauglich gemacht hat. Er genießt das Image des gefährlichen Rappers und versucht sich als Pornoproduzent. Oft wird ihm vorgeworfen, Bandengewalt und Kriminalität zu verherrlichen. Aber er kann auch anders. So zeigt er sich backend in einer Kochshow oder im harmonischen Familienleben.
Der stets kiffende Megastar hat mit bald 50 Jahren alles erreicht und weiß: Der Rap hat ihn überleben lassen. Denn Snoop Dogg wächst in einem der Vororte von Los Angeles auf, wo Gang- und Polizeigewalt den Alltag bestimmen. Für Schwarze gibt es hier kaum Perspektiven. Der Westcoast-Pionier Dr. Dre holt Snoop Dogg ins Studio. Gleich mit seinem ersten Album „Doggystyle“ wird der junge Rapper über Nacht zum Superstar. Zeitgleich muss er sich einer Anklage wegen Mordes stellen.
Heute ist Snoop Dogg mehr als ein Rapper und sein Mitteilungsbedürfnis ist ungebrochen. Alles, was er tut, wird zum öffentlichen Forum. Dabei verbindet sich sein familiärer Charme mit der Coolness der Straße. „Uncle Snoop“ ist eine Marke, deren Wert seine Authentizität ist – ganz gleich, ob er Gospel singt, in Filmen mitspielt oder eine Football League für Kids von der Straße gründet.
Die Dokumentation folgt den wichtigsten Stationen im Leben des Ausnahme-Rappers. Zugleich wird zum einen die Lebenswirklichkeit in den afroamerikanischen Armenvierteln und zum anderen das Musikgenre Gangsta-Rap beleuchtet. Warum ist es so erfolgreich und was macht der Erfolg mit den Künstlern? Ein Spannungsbogen zwischen Gewalt und Reichtum, Kommerz und Authentizität, Anspruch und Realität.
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