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Kategorie: Kopfkinomusik

Thomas D – Millionen Legionen (Unplugged)

Weil man es nicht sehen/hören kann, ohne Gänsehaut zu kriegen. Wer die nicht bekommt ist entweder taub oder frigide. Nach „Krieger“, einer der besten deutschen Texte in dem Genre überhaupt. Ich kann mich an einem Abend im SO36 erinnern, bei dem der junge Mann für 90 Minuten auf der Bühne stand, um für sein damaliges Album zu touren. Ein Abend, den ich wohl nie vergessen werde.

(Direkthighlander) (via)
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Berlin Techno City 1993

ARD Doku über Berlin´s Technoszene 1993. Man achte auf das Studio, in dem Marusha ihre Radiosendung macht und auf den jungen Tanith. Auch Mijk van Dijk sieht noch bissl frischer aus. Und mein damailger Lieblingsplattenladen „Delirium“ vorne weg. Ach, das waren Zeiten.

(Direktraver)

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Elvis Presley – In The Ghetto

Als ich jünger war, so 15, oder so, fand ich den Typen ganz doll furchtbar. Wahrscheinlich auch, weil meine Eltern den ganz „nett“ fanden und er Soldat war. Heute muß ich zugeben, dass der eine schon ziemlich kuhle Sau war. Ich meine, gemessen an der Zeit in der er musiziert hat, auch wenn er tot vom Klo gefallen sein soll und obwohl er Soldat war. Irgendwie ist der heute sogar eine dermassen kuhle Sau, dass mir so gut wie niemand einfällt, der ihm das Wasser reichen könnte, wie man so sagt. Ich sollte mir auch so einen Anzug zulegen.

(Direktunterschichtenwohnhaft)

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Thinner-095 online. Jaaaaaaaaaaa!

Wenn man sich guten Progressive-Trance vorstellt, der so um 15-20 Bpm runter gepicht wird, könnte sowas bei rauskommen, wie Thinner es jetzt mit der nunmehr 95sten VÖ ins Netz stellt. Als ich „Evolve“ auf dem Myspace-Profil gehört hatte dachte ich schon: „Na Holla. Die trauen sich ja was.“ Der Track ist eine Hyhmne ohne jeglichen Anflug von Kitsch. Wie von selbst, schießt mich das Ding zurück in die Neunziger Jahre, als die noch frischen Goa-Trance Alben immer mindestens einen Track an Board hatten, der zwar auf einem Four-to-the-floor Rhythmus bassierte, aber dennoch soviel Seele und Wärme mit sich brachte, wie man es eigentlich, bis dato, nur aus den Downbeat-Fabriken ala elektrolux kannte. Das war neu, das war anders, das war wunderschön. Leider hatte das um die Jahrtausendwende wieder nachgelassen und man baute entweder gleich wieder Breakbeats drunter, oder schloss die akustischen Räume mit allerhand Effekten, was das Ganze an Transparenz beraubte. Das war nicht weniger schön, aber eben doch anders genug um Sound wie diesen vermissen zu können. Neben „Evolve“, dass es mir wirklich eiskalt den Rücken runter laufen lässt, gibt es dazu einen Marko Fürstenberg Reimx, der – wie sollte es anders sein – auch so eine Bombe ist, wobei er mit seinem Dubtech dem eigentlichem Thinner-Klangbild treu bleibt. Außerdem zwei weitere Songs, die sich im klanglichen Fahrwasser des großartigen Openers bewegen. Wenn ich das so im Kontext höre, bleibt mir nichts weiter zu sagen, außer: die Jungs bei Thinner haben echt Eier, diese EP in ihre Pipeline zu legen, ist sie doch dermassen anders, als alles was ich von denen bisher gekannt habe. Respekt. Nur eines ist so wie immer. Der außergewöhnlich hohe Qualitätsstandart nämlich, den die an ihre Releases haben. Thinner geht steil mit dem Ding und nennt es wie Ihr wollt, Dubtech ist das keiner! Aber ich liebe es. Gerade Auch deshalb, vielleicht. Wenn die so weiter machen in diesem Jahr: Uiuiuiui.

Downloads: Laura Palmer – Background
Hin da! Lasst den Server rauchen.

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Im Kontext dazu, bekam ich heute diese Mail:

…“Was du über das Genießen von Musik im Freien geschrieben hast, kann ich wunderbar nachvollziehen. Letztes Wochenende war ich das erste Mal dieses Jahr baden, hatte meinen MP3-Player mit und starrte in den Himmel, um den Wolken beim Wandern zuzuschauen und Käfer zu beobachten, wie sie durch die Gräser marschieren oder den Stängel eines Gänseblümchens erklimmen. In solchen Momenten spürt man wie der Druck des Alltags von einem weicht und sich wohlige Entspannung breit macht.“…

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Ich habe schon lange keinen Wein mehr getrunken, aber ich höre eben, einer der mir liebsten Platten überhaupt an. Wenn mich irgendwann, wenn ich alt bin, mal jemand fragen sollte, was eine wirklich runde und somit gute Platte für mich sei, würde ich ohne zu zögern sagen: Orbient – Music for the Iss. Ich bin mir da sehr sicher, da ich genau das auch heute schon sage, wenn mich jemand nach einer aussergewöhnlich guten Platte fragt. Daran wird sich auch ganz sicher nichts mehr ändern, es sei denn Gerrit van der Meer macht irgendwann nochmal eine Platte, die diese Perle toppen könnte, was ganz einfach nicht sein dürfte. Im Gegenteil. Die Latte haben sie sich damals so hoch raufgelegt, das es fast schon an den Rand einer Unmöglichkeit grenzt, da nochmal drüber zu hüpfen. Nichts hat meine musikalischen Vorlieben dermaßen beeindruckt, wie eben genau diese Scheibe.
Hörproben: Hier

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Ich mag mittlerweile die Chill-Stages auf Open-Airs lieber als die Dance-Floors. Die haben mehr Soul. Dieser entsteht durch die Kombination aus Musik und Natur, oder sowas. Auch finde ich, dass man sinnliche Musik nicht in ein besseres Gleichnis setzen könnte, wenn man das nicht mit Dingen aus der Natur versuchen würde. Beides ist vergänglich und dennoch so zerbrechlich. Ich mag einfach die Assoziationen zu der Welt da draußen, die alles andere als technisch ist, zumindest wenn man die Stadt verlässt. Trotzdem ist aber das, was die technischen Möglichkeiten heute hergeben, eine gute Möglichkeit, sich die Schönheit von da auf den Kopfhörer zu holen, um sie zu fühlen. Find ich großartig.

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JOY DENALANE – SOMETIMES LOVE (TEKAONEDROPRMX)

Ich verstehe gar nicht, warum es diese Version nicht auf das letzte Album geschafft hatte. Anstatt dessen war da nämlich diese ziemlich dünne und abgespeckte Version drauf. Der Song in dieser Version hier, war so ziemlich das Highlight auf dem Konzert, was ich im letzten Jahr gesehen hatte.
Kinners, es wird Sommer. So mit jeder Menge Offbeat-Schniggs.


(Direktonedrop)

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