Zum Inhalt springen

Kategorie: Nur mal so

Mikiphone – ein Grammophon im Taschenformat

Oder auch der erste Walkman der Welt. Das Mikiphone war ein Grammophon im Taschenformat. Jene Geräte, entwickelt von den aus Ungarn stammenden Gebr. Vadasz, gelten als die weltweit kleinsten ihrer Art, die in der Lage waren, Schellackplatten abzuspielen. Mehr als 100.000 Stück wurden hergestellt, bevor das Unternehmen 1927 Konkurs anmeldete. Einige funktionsfähige Modelle lassen sich noch heute auf eBay finden.


(Direktlink, via Neatoroma)

Einen Kommentar hinterlassen

LEGO Rennrad

Das 1015-teilige Lego Rennrad-Set ist nach dem Zusammenbau 60 cm lang und 35,5 cm hoch, kommt mit Gummireifen, funktionierenden Pedalen, Kettenantrieb und einem Montageständer für das Hinterrad. Eine kleine Trinkflasche ist dabei.


(via The Awesomer)

Ein Kommentar

Riesenkassette

Eine herkömmliche Kompaktkassette misst 10 x 6,5 cm. David Picciuto von Make Something hat diese riesige Holzkassette geschaffen, die etwa 15-mal so groß ist. Er fertigte die 13,6 kg schwere Kassette aus Sperrholz, lasergeschnittenen Furnieren, einem Acrylglasfenster, 3D-gedruckten Tonbandspulen und einer Stoffschlaufe. Dazu würde ich jetzt gerne noch einen passenden Rekorder sehen wollen.


(Direktlink, via The Awesomer)

Einen Kommentar hinterlassen

„Insel Ostervilm“, eine Marode Militärplattform in der Ostsee, wird versteigert

Eine eher ungewöhnliche Immobilie aus dem Kalten Krieg wird Anfang Juni in Hamburg versteigert: eine ehemalige Entmagnetisierungsstation der DDR-Volksmarine im Greifswalder Bodden vor Rügen – heute ein verfallener Lost Place mitten im Wasser.

Die Anlage, die inzwischen als „Ostervilm“ bezeichnet wird, entstand in den 1950er-Jahren. Sie ruht auf etwa 600 Pfählen in rund zehn Metern Wassertiefe und liegt mehrere Kilometer vor der Insel Vilm. Ursprünglich erfüllte die Plattform militärische Aufgaben: Mithilfe von Kabeln am Meeresgrund wurde die magnetische Signatur von Schiffen reduziert, sodass sie für Magnetminen schwerer zu orten waren – ein Verfahren, das im Kontext des Kalten Krieges von Bedeutung war.

Die Versteigerung ist für den 4. Juni angesetzt. Aufgerufen wird ein Mindestgebot von 39.000 Euro. Käufer erwerben dabei kein klassisches Grundstück, sondern ein Nutzungsrecht für die Wasserfläche. Ereichbar ist die Plattform nur per Boot. Besichtigt werden kann sie vorher nicht, zudem ist sie ziemlich runtergerockt und dient Vögeln als Rückzugsort. Also eigentlich ein ganz schönes Angebot ohne wirklich schön zu sein.

Interessante Randnotiz: vor 25 Jahren wurde mal darüber nachgedacht, die Insel zu einem Kunst-Haus im Meer zu machen. Konnte sich nicht durchsetzen.

Ein Kommentar

Kola – die tiefste Bohrung der Welt

(Foto: Andre BelozeroffCC BY-SA 3.0)

Heute lernte ich: die Kola-Bohrung, kurz auch Kola SG-3 (СГ-3) oder KSDB (von englisch Kola Superdeep Borehole), ist eine von 1970 bis 1992 zu wissenschaftlichen Zwecken durchgeführte ultratiefe geologische Bohrung auf der russischen Halbinsel Kola, etwa zehn Kilometer südwestlich der Kleinstadt Sapoljarny. Sie erreichte 12.262 Meter Tiefe und ist damit seit 1979 die tiefste Bohrung der Welt. Zudem besaß sie bis 2008 auch das längste Bohrloch. Sie ist des Weiteren die einzige übertiefe Bohrung in einen stabilen Kraton bzw. Kontinentalschild. Die Kola-Bohrung war die erste von insgesamt 11 geplanten übertiefen Bohrungen eines ambitionierten staatlichen Forschungsprogramms der Sowjetunion. Seit 2012 ist der Bohrlochkopf versiegelt und gammelt vor sich hin.

(Foto: Rakot13CC BY-SA 3.0, via Messy Nessy)
Einen Kommentar hinterlassen

Hallo zurück

Hat ein paar Tage gedauert, aber ich bin jetzt wieder bereit, euch und der Welt weiterhin auf den Saque zu gehen. Der M5 macht unfassbar viel Spaß und killt so ziemlich alles, was ich bisher hinter einer Tastatur hatte. Wild. So wie es aktuell aussieht, bin ich sogar ohne jeglichen Datenverlust davon gekommen, was ich besonders geil finde. Ich groove mich auf dem neuen System die nächsten Tage mal ein, hau‘ euch gleich noch ein Punkrock-Mixtape um die Ohren, weil ja 1. Mai und so. Dann geht’s auf’s Rad, Eis essen, Musik im Kiez. Sonne tanken.

Danke an jene, die mir vollkommen ungefragt dabei geholfen haben, mal eben einen neuen Rechner anzuschaffen. Die wachsen ja nicht auf Bäumen oder im Garten oder so. Ihr wisst, wer ihr seid.

Ab nächster Woche hier dann wieder wie gewohnt – und dann ganz bald ohne die nervige Werbung. Bin ich gerade dran.

Bis gleich!

8 Kommentare

Montag

Und hier heute mal in Echtzeit, denn mein Rechner will partout nicht angehen. Ich hoffe auf ein defektes Netzteil, fürchte aber Schlimmeres. Drückt mir die Däumchen.

16 Kommentare