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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Totenkopfäffchen vermöbeln bekifften Tüpen, der in Zoo einbricht, um Totenkopfäffchen zu klauen

(Foto: Janbarkmann)

Manche Geschichten hier erklären sich ja schon in der Headline und sollen genau deshalb hier auch drin stehen. So wie diese hier.

Ein 23-jähriger Neuseeländer hatte vor einiger Zeit die Idee, stoned in einen Zoo einzubrechen, um dort Totenkopfäffchen zu klauen. Warum auch immer. Er war halt bekifft und hat offenbar nicht mit der Widerstandsfähigkeit von Totenkopfäffchen gerechnet. Diese, als Gang, haben ihn vermöbelt. Totenkopfäffchen sind nicht nur begnadete Kletterakrobaten, sondern auch Gruppentiere, die einem offensichtlich auch schon mal auf die Fresse hauen, wenn der sich in ihr Revier wagt.

So putzig die in den Urwäldern Mittel- und Südamerikas beheimateten Primaten auch aussehen, knuffige Kuscheltiere sind sie auf keinen Fall. Totenkopfäffchen sind nicht nur begnadete Kletterakrobaten, sondern auch Gruppentiere, die offensichtlich jedem erbarmungslos auf die Mappe geben, der sich unangemeldet in ihr Territorium wagt. Auch wenn diese Person, wie in diesem Fall, ein gesuchter Verbrecher ist.

[…]

Richter Hastings verurteilte John C. für den versuchten Affenklau und die vorangegangenen Vergehen zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren und sieben Monaten. Bei seiner Urteilsverkündung wies der Richter darauf hin, dass der 23-Jährige bei einem erfolgreichen Raub das Leben des Affen gefährdet hätte.

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Hurrikan „Florence“ aus Sicht der ISS

Vor der US-Ostküste „braut“ sich aktuell ein Hurrikan von wirklich bedrohlichem Ausmaß zusammen. Donnerstag oder Freitag könnte „Florence“ auf die Küste von North oder South Carolina treffen. Dort rechnet man mit dem Schlimmsten. Alexander Gerst, der aktuell auf der ISS im All unterwegs ist, hat sich „Florence“ von oben angesehen und gleichsam beeindruckende wie beängstigende Aufnahmen auf die Erde geschickt.

Gepostet von Alexander Gerst am Mittwoch, 12. September 2018


Gepostet von Alexander Gerst am Mittwoch, 12. September 2018


Gepostet von Alexander Gerst am Mittwoch, 12. September 2018


Gepostet von Alexander Gerst am Mittwoch, 12. September 2018


Gepostet von Alexander Gerst am Mittwoch, 12. September 2018

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Alice Weidel bockig, gif’d

Johannes Kahrs (SPD) hat die AfD heute während der Plenarsitzung „Rechtsradikale“ gennant. Das hört die AfD nicht so gerne, wie wir wissen. Jedenfalls hat die geschlossene Fraktion dann vorübergehend die Sitzung verlassen.

Alice Weidel war so wütend, sie hat sogar mit dem Fuß aufgestampft. Ja, wirklich!

Ein Verhalten, das man so eher von Kleinkindern kennt, die gerade an die Grenze ihrer Frustrationstoleranz stoßen. Weil es an der Supermarktkasse halt heute mal keinen Riegel gibt. Oder so.

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Stellungnahme der Firma Horst Lehmann Getränke GmbH zu den „Flaschensammlern“

Kam gerade per Mail bezüglich der Pfandgeschichte bei Getränke-Lehmann.

Stellungnahme der Firma Horst Lehmann Getränke GmbH

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich als Inhaber der Horst Lehmann Getränke GmbH distanziere ich mich von dem Schreiben der Geschäftsführung.

Der zuständige Geschäftsführer wurde mit sofortiger Wirkung beurlaubt.

Weiterhin werden alle Pfandflaschen zurückgenommen.

Es tut mir leid, dass es zu diesem Missverständnis gekommen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Horst Lehmann

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Jugendsozialarbeiter über Rechtsextremismus im ländlichen Raum: „Wir sind nicht mehr“

Ein Kollege an der Basis, dem man ruhig mal 15 Minuten Zeit schenken kann. Ich erinnere mich, dass das von ihm Gesagte auch auf meine Jugend zutrifft und sehe die Probleme gerade in ländlichen Räumen ähnlich.

Nach den Ereignissen bei den „Trauermärschen“ von Chemnitz in Sachsen und zuletzt Köthen in Sachsen-Anhalt zeigten sich viele über das Mobilisierungspotenzial einer organisierten Naziszene überrascht. Tobias Burdukat nicht. Der Jugendsozialarbeiter, der mit seinem „Dorf der Jugend“ in der alten Spritzenfabrik im sächsischen Grimma seit vielen Jahren eine aufklärerische und letztlich antifaschistische Jugendarbeit macht, kennt es gar nicht anders: „Die Nazis waren schon immer da“, sagt er im taz-Interview. Die Politik habe sie nur stets ignoriert.
(taz)


(Direktlink)

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Getränke-Lehmann will von „Flaschensammlern“ jetzt Adresse und USt-IdNr.

[Update:] Stellungnahme der Firma Horst Lehmann Getränke GmbH

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich als Inhaber der Horst Lehmann Getränke GmbH distanziere ich mich von dem Schreiben der Geschäftsführung.

Der zuständige Geschäftsführer wurde mit sofortiger Wirkung beurlaubt.

Weiterhin werden alle Pfandflaschen zurückgenommen.

Es tut mir leid, dass es zu diesem Missverständnis gekommen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Horst Lehmann

Als sei das Pfandsammeln an sich nicht schon beschissen genug, will der Berliner Getränke-Händler Lehmann den Sammlern jetzt auch die Rückgabe des Pfandgutes erschweren und geht davon aus, dass das „Flaschensammeln“ auch gewerbsmäßig betrieben wird. Wer dann die gewollten Angaben verweigert, muss damit rechnen, seine Flaschen nicht bei Getränke-Lehmann abgeben zu können.

Der Berliner Rechtsanwalt Stefan Senkel berichtet von einem Fall, bei dem ein Lehmann-Markt unter Hinweis auf das Schreiben die Annahme von 15 Pfandflaschen verweigerte. Meine durchschnittliche Rückgabemenge liegt bei 30 Flaschen (ca. 10 CP-Ausgaben) – nach einer „USt-IdNr.“ hat mich noch niemand gefragt. Vom neuen Phänomen des „Bottle collectors Profiling“ sind offenbar nur diejenigen betroffen, die sich erkennbar auch für 0,08 Cent bücken müssen. In cervisia veritas: Manchmal sind in dieser Stadt leider nicht nur die Getränke kalt.

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Martin Schulz zu Alexander Gauland: „Auf den Misthaufen in der deutschen Geschichte gehören Sie“

Fragt mich nicht warum, aber ich habe mir heute vormittag die Bundestagsdebatte angesehen, was ja schon auch immer ein bisschen mit körperlichen Schmerzen verbunden ist. Jedenfalls hat Gauland, der für mich immer irgendwie der „Naziopa“ bleiben wird, in seiner Rede Straftaten von Asylbewerbern und Flüchtlingen aufgezählt und die Flüchtlingspolitik als solche verurteilt. Alles wie immer, viel mehr kommt da ja nie.

Dann erlaubte sich Ex-Kanzlerkanditat Martin Schulz eine Zwischenbemerkung, die er leidenschaftlich vortrug und bei der die AfD gar nicht so gut weg kommt. Zu Recht, es bräuchte mehr so klare Haltungen im Bundestag.


(Direktlink)

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