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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

DDR-Alltagsfotografie

Keine Ahnung, wo der Mann die ganzen Bilder hernimmt, aber es werden immer mehr. Alle aus den Siebzigern und Achtzigern und fast alle mit diesem grauen Schleier, der so alltagstypisch war. Das Leben im Osten war eben immer etwas verschleiert.

Phillys GDR auf Flickr.

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Wenn man jünger ist, hat man mehr Biss. Man nimmt den ganzen Shice, der täglich auf einen niederprasselt nicht so ohne weiteres hin. Man ärgert sich, man regt sich auf, man ist bereit zu kämpfen für die Dinge, die einem wichtig sind. Die im Alter so gerne als „Gelassenheit“ benannte Fähigkeit über Sachen hinweg zu sehen ist nichts weiter als Faulheit, glaube ich. Nichts weiter als Resignation. Man kapituliert wenn man seinen eigenen Arsch an der Heizung weiß. Oder man macht Politik, was auf das selbe hinausläuft. Nichts Impulsives mehr, nochmal drüber schlafen und jede Menge Tee trinken. Soviel Tee, dass der Ärger darin ersäuft, sich so sehr verdünnt, dass man ihn nicht mehr sehen kann, nicht mehr spürt. Altersweisheit ist eine Illusion, die die Alten geschaffen haben, um sich selber im Spiegel ansehen zu können, ohne das ihnen der Brechreiz kommt. Nicht mehr – nicht weniger. Viel drüber reden, diskutieren auch, von mir aus auch schreiben. Nur ändern tut sich nichts. Alles bleibt anders, wird immer schlimmer und man nennt es Gelassenheit, Weisheit. Irgendwie ekelhaft.

Wo ist es hin, das Gefühl, dass es für eine gute Sache zu kämpfen sich lohnt, bei den Alten, bei uns, die wir noch nicht mal 40 sind. Kaufen, kaufen – Fressen, fressen.

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Ein gutes Gefühl

Eigentlich hatte ich nie wirkliche Lust dazu so richtig arbeiten zu gehen. Das es mal dazu kommen könnte, daran hätte ich auch im Traum nicht geglaubt. So geregelt, wie man das so sagt und alles. Wenn ich heute mit jungen Menschen darüber rede aber fällt mir auf, dass ich genau das mache, was ich zu jener Zeit wohl am ehesten mit täglicher Arbeit verbunden hätte und das ich genau das verdammt gerne mache.

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Radiohead – House of Cards

Nicht, weil das Video so spektakulär wäre, was ich gar nicht finde, sondern weil der Song so unsagbar schön und einzigartig ist. Von dem Rest, dem Laser und 3D-Schnulli, dem Nicht-Licht, der Nicht-Kamera hab ich keine Ahnung, hatte ich noch nie, versteh ich auch nichts von. In Physik war ich schon immer eine Niete – in Musik das genaue Gegenteil.

(DirektKartenhaus, via 396 gefühlten Feeds. Angesehen aber habe ich es mir eben erst bei Jeriko.)

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Skelett aus alten Tapes

Cassette tapes are near extinction, considering CDs, DVDs, Blue Ray and other innovative disk coming along. And the following skeleton is one wacky creation for this statement. The creation belongs to Brian Dettmer, I guy famous for altering common media such as old books, maps, record albums, and cassette tapes and transforming them into works of art. The following skeleton is currently on display at the International Museum of Surgical Science.
(Wacky Archives)

© Wacky Archives, wo es noch mehr Bilder davon gibt.

Verrücktes Zeug. Kann das mal jemand mit seinem Vinyl machen?

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Liebes iPhone,

ich kenn Dich ja nicht persönlich, ich höre momentan nur sehr viel über Dich. Zu viel, wenn Du mich fragst. Du musst schon ne ziemlich geile Sau sein, aber Du gehst mir mit Deiner Omnipräsenz gerade echt richtig auf die Eier.
Tu mir den Gefallen, geh sterben.

Danke.

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