Kann man passender fast gar nicht machen. Neben anderen Gewerken streikt in Portugal gerade die Müllabfuhr. Es geht ihnen dabei darum, im Jahr 2014 nicht noch weiter von Sparmaßnahmen betroffen zu sein, die die auch von Banken zu verantwortende Rezession nach sich gezogen haben. Passend zu dem an Weihnachten anfallenden Müll seit dem 23. Dezember. In den Straßen stapelt sich derzeit der Müll. Einige Menschen zeigen sich solidarisch und bringen ihren Müll jetzt dorthin, wo ihrer Meinung nach die Verantwortlichen zu finden sind: vor Banken. Schönes Ding.
Da hält man sich nicht lange mit lieblichem Säuseln auf, nutzt dennoch freundliche Worte und lässt ein einfach Bild sprechen. Sagt ja bekanntlich auch viel mehr als 1000 dieser Wörter. Diplomatie auf Russisch, vorgetragen auf Twitter. Frei übersetzt meint Dmitri Rogosin hier, „Frohes Neues Jahr für unsere Freunde von der NATO“. Dmitri Olegowitsch Rogosin war von Januar 2008 bis Dezember 2011 ständiger Vertreter der Russischen Föderation bei der NATO. Vielleicht gratuliert man sich dort halt auch einfach so. „Mein Haus, mein Auto, mein Pferd, meine Rakete, mein Penis“ oder so.
Die Besatzung der russischen Sojus Mission von 1968 bekam für ihren Flug ein Survival Kit mit folgendem Inhalt in die Koffer. Das Set, welches den Namen „NAZ-3“ erhielt, wurde eigens für diese Mission zusammengestellt. Am auffälligsten daran ist die Wumme, eine Makarow, wie sie so ähnlich mein Vater später mal mit nach Hause brachte. Sie diente hier allerdings nicht zur eventuellen Abwehr von außerirdischen Angreifern, sondern eher der von wilden Tieren, die die Kosmonauten nach einer Landung in der Pampa hätten antreffen können. So zumindest die offizielle Lesart von damals. Vielleicht aber gibt so eine Pistole ja auch ein gewisses Sicherheitsgefühl da oben im All. Ich weiß es ja nicht.
Man kann aus dem Bulli so einiges machen, Zelte gab es schon, Betten und was weiß ich nicht noch alles. Nun eben auch einen Toaster. Könnte man sich ja glatt in die Küche stellen.
Fangen wir 2014 doch einfach mal hiermit an und hoffen, dass alles irgendwie besser wird. Wider besseren Wissen.
Bist nicht die ungelesenen Bücher
Die verstauben oben im Regal
Licht ist mir egal
Bist nicht der lange Gang zur Nachttanke
In der regnerischen Winternacht
Und jeder Schritt nährt den Verdacht
Bist nicht dein Hippie-Eltern-Schwurgericht
Der Punkrock-Onkel, der immer spricht
Leise und weise von vergangenen Tagen
Bist nicht die Gang und deine Leute
Du wirst niemals Teil der Meute
Es ist dunkel hier unten
Und die Kids drehen durch
Wider besseren Wissen
Mit schlechtem Haarschnitt
Und echtem Gewissen
Und du siehst zu und fragst:
Warum es schneller schlägt
Wer Hitze nicht mag bleibt weg vom Feuer
Gelernt bisher: Komm, das kommt teuer
Und du stehst still und fragst:
Warum es schneller schlägt
Bist nicht die totgeborenen Pläne
Eines Sonntagnachmittags
Nicht die Erinnerung an Tage
An denen man anders war
Nicht der wankende Boden
Nicht die Hilfe von oben
Vom Suchen ohne Richtung
Finden ohne Sinn
Wenn am Ende…
Vom Suchen ohne Richtung
Finden ohne Sinn
Wenn am Ende…
Das Licht gedimmt wird
Und die Kids drehen durch
Wider besseren Wissen
Mit schlechtem Haarschnitt
Und echtem Gewissen
Und du siehst zu und fragst:
Warum es schneller schlägt
Wer Hitze nicht mag bleibt weg vom Feuer
Gelernt bisher: Komm, das kommt teuer
Und du stehst still und fragst:
Warum es schneller schlägt
(Kettcar – Dunkel, komplett geogefickt auf allen Kanälen, aber doch so wichtig eigentlich)
Weil, Du siehst zu und fragst: Warum es schneller schlägt.
So Kinners, das war es für dieses Jahr hier. Wie jedes Jahr war es eins mit Höhen und Tiefen. Die nicht bezahlte Domain, die im Frühjahr zur überraschenden und vorübergehenden Abschaltung der Seite führte, der Servercrash im Mai, der mich für Monate aufs Kaputtmutterfischwerk verbannte, und dessen Grund sich nie so richtig aufklären ließ. Über 5 Millionen Zugriffen auf das kleine Baby hier, die natürlich nur euch zuzuschreiben sind, tausenden Kommentaren, von denen mir die meisten gut, wenige so gar nicht gefallen haben. Schönen, manchmal konstruktiven Diskursen, weniger schönen Knetbirnen-Attacken, einem neuen Kommentarkonzept und so weiter und so fort. Am Ende, wie immer, mit stundenlanger und großartiger Musik.
Ich mag euch dafür, dass ihr Teil dessen hier seid, weil ohne euch wäre das alles nicht mal die Hälfte. Dafür sage ich jetzt auch mal Danke. Gerade weil zum Jahreswechsel sich immer ganz viele per Mail bei mir bedanken. Ich freue mich darüber.
Und weil wir letztens erst noch die Diskussion um inhaltliches Niveau in deutschen Blogs hatten, gebe ich jetzt einfach mal den hier mit raus. So kurz vorm Jahresende kann man die Niveaulimbostange auch einfach mal wegreißen und darauf keinen Fick geben. Mittelfinger hoch! Alle beide. Auch im Jahr 2014. Wir lesen uns.
Gebt alles! Lasst euch volllaufen, klinkt von mir aus das ein, was die vier Schnuffis hier hatten, passt mit die Knallerei auf und steckt euch die Dinger nicht in die Hose. Reißt das Jahr ab, so wie ich hier gerade das Niveau. Und Schmusen nicht vergessen. SMUSEN! NOMAL, NOMAL, NOMAL! ❤
Heute Abend um 19.15 Uhr wird uns die größte Bundeskanzlerin aller Zeiten im ZDF zuschwallen an ihrer Sicht der Dinge teilhaben lassen. Vieles von dem, was sie wohl sagen wird, dürfte uns nicht neu sein – man kennt das. Die bei 1LIVE sehen das wohl ähnlich und haben ganz selbstlos mal dieses Neujahrsansprache Bullshit-Bingo vorbereitet. Ein bisschen Spaß und vor allem ein kleines Glücksgefühl sollen die Mitbürgerinnen und Mitbürger schließlich auch während einer derart tranigen langatmigen Ausstrahlung haben dürfen. Das wird man ja wohl noch wünschen dürfen! Gerade in diesem Land!
Mich würde es nicht wundern, wenn sie tatsächlich keine dieser Floskeln und Phrasen auslassen würde. Für unser Land und so.
Superidee für ein nicht offizielles Musikvideo. Ilan Benjamin hat sich durch Reddit gewühlt, die trippigsten GIFs von dort zusammengesammelt und aus diesen ein Video für „Morena“ gemacht, einer Trap-Nummer der Tropkillaz. Augenverbiegung garantiert.
Ich kenne Mario irgendwie über Umwege. Er malt für ART-EFX. Einer Firma, die früher eine klassische Crew war und das Malen heute soweit professionalisiert hat, dass aus eben dieser Crew eine Firma werden konnte, die mit ihren Dosen nicht nur Geld verdienen kann, sondern auch die grauen Wände tatsächlich lebendig zu machen vermag. Das halbe, wenn nicht gar ganze Land Brandenburg bekommt Leben in Form ihrer Graffitis, die sich wirklich überall sehen lassen. Auch können. Auch Meck-Pomm und wahrscheinlich ein halbes Dutzend der anderen Bundesländer trägt auf irgendwelchen Wänden mittlerweile die Handschrift von ART-EFX.
Seit gestern Morgen gehen obige Bilder rum, die einen Baum an einer Allee in Potsdam zeigen, den Daniel Siering and Mario mit Folie umwickelt und dann mit ihren Dosen der Perspektive angepasst haben. Sie haben ihn damit in die Landschaft geschnitten. Rausgetrennt und eingefügt in einem. Großartige Arbeit.
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