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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Gestern Abend

habe ich mir, aus rein beruflichen Gründen versteht sich, eine Stunde lang Terpen TV angetan. Man muss ja schon wissen, was grade „so abgeht“ und vorauf das Klientel zu steht. Um es kurz zu machen: Es war zum abschalten. Sofort! Aber das geht ja dann auch nicht, man muss ja auf dem laufenden sein. Es ist unglaublich, wieviel Schwachsinn in eine Stunde Sendezeit reinpasst! Und das bei dem Sender, der ja eigentlich, nach eigener Aussage dazu da ist, um uns als Rezipienten, zu entertainen. Nicht nur, dass einem dabei fast der Gehörgang verstopft, nein, auch die Augen werden derbe in Mitleidenschaft gezogen bei soviel Unattraktivität. Man könnte fast sagen ein Zirkus voller Hackfressen. Denn das alles fand ja nun im Zelt des Cirkus Krone statt. Schade nur, dass das eigentliche Cirkus-Programm dabei fehlte. So ein paar Äffchen auf der Schulter von Herrn D. Soost hätten sich doch ganz gut gemacht. Oder auch ein paar Elefanten-Bullen, die die ganze Show einfach mal niederwalzen. Das wäre fein und sollte für eine Vortsetzung auch mal angedacht werden. So ganz in echt jetzt! Für die Entwicklung der dramaturgischen Grundidee stelle ich mich auch gerne zur Verfügung. Soost in einem Clownskostüm, ganz in Pink, oder so. Daneben Nina Hagen, die sich ja eigentlich nicht mehr kostümieren braucht. Was die da eigentlich macht, ist mir auch nach der Sendung nicht klar geworden, aber vielleicht ist sie mal in ihrem Leben nicht auf Droge und dummerweise deshalb dort gelandet. Und der dritte Hansel (wer ist das eigentlich?) in der Jury könnte ruhig in einem blauen TüTü am Trapez schweben. Dann laufen alle drei im Kreis durch die Manege, angetrieben von den Terpen mit Lederpeitsche in der Hand. So ähnlich könnte ich mir das vorstellen. Und ja, dann würde ich auch gerne zusehen.
Und ganz nebenbei; Wenn Stefan Raab eine Stunde später dann „analisiren“ sagt, meint er analysieren, glaube ich…
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Also irgendwie

haben die Engländer das mit den Bomben vor gut 60 Jahren nicht so richtig rausgehabt. Tonnenweise von den Dingern haben die über Potsdam abgeworfen. Und bis heute sind ein Teil von denen immer noch nicht in die Luft geflogen. Da könnte man ja glatt spekulieren, dass die Qualität der Dinger nicht so dolle war. Oder aber die haben längerfristig gedacht. Von wegen; da sollen die Deutschen mal auch schön lange was von haben, von unseren Bomben. Nicht alle gleich durch Explosion entschärfen sonder 5% davon können ruhig so in die Erde hauen und sollen den auch in 100 Jahren noch ein bischen Arbeit machen. Denn müssen die, die komplette Innenstadt sperren incl. Bahnhof, wenn es gut läuft, müssen 1000 Polizisten einsetzen um das alles zu sichern und dann müssen 12000 Leute evakuiert werden und dann haben alle damit noch viel Spass. Irgendwie sowas müssen die sich dabei wohl gedacht haben. Und ja, es hat auch heute wieder mal funktioniert. Chaos total und ich mittendrin. Der Hauptbahnof war absolut Menschenleer. Keine Menschen, keine Busse, keine Bahnen. Gruselig!
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So!

Der Iro gehört den Punks, die Mokassins den Indianern, Che Guevara´s Konterfei gehört nicht den Faschisten – die sich in letzter Zeit auch damit schmücken – und diese komischen eng- anliegenden Karotten-Jeans gehören den 80gern! Nur damit auch das mal geklärt ist. Und nein, darüber brauch man auch gar nicht diskutieren!
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»Das Gefühl,

es explodiert einem der Kopf. Das Gefühl, die Schädeldecke müsste eigentlich zerreißen, abplatzen. Das Gefühl, es würde einem das Rückenmark ins Gehirn gepresst… Das Gefühl, die Zelle fährt. Man wacht auf, macht die Augen auf: die Zelle fährt, nachmittags, wenn die Sonne reinscheint, bleibt sie plötzlich stehen. Man kann das Gefühl des Fahrens nicht absetzen. Rasende Aggressivität, für die es kein Ventil gibt. Das ist das Schlimmste. Klares Bewusstsein, dass man keine Überlebenschance hat. Völliges Scheitern, das zu vermitteln. … Das Gefühl, Zeit und Raum sind ineinander verschachtelt… «
Ulrike Meinhof in ihrer Zelle der Vollzugsanstalt Ossendorf.

Fernsehen kann tatsächlich auch Sinn machen. So wie gestern im Ersten. Da nämlich lief eine Doku über das Leben von Ulrike Meinhof, nicht die beste, und dennoch nicht schlecht war diese.
Schade nur, dass so manche Fragen die man gern beantwortet wissen würde, nicht gestellt worden sind.
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