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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Spender ermöglichen Bar 25 Film

Erinnert Ihr euch noch an den Spendenaufruf um einen Dokumentarfilm über die Berliner Bar 25 machen zu können? Ich war damals nicht sonderlich optimistisch, aber die haben die erforderlichen 27.000 € tatsächlich zusammenbekommen.

Sie haben es geschafft. Innerhalb von 10 Wochen sammelten Nana Yuriko und Britta Mischer auf Inkubato.com 27.000 € für ihren Dokumentarfilm über die Bar25. Damit zeigen Sie nicht nur, dass man kreative Projekte mit Hilfe der eigenen Community finanzieren kann, sondern setzen auch einen Meilenstein für Crowdfunding in Deutschland.

„Als ich das erste Mal von Inkubato gehört habe, war ich mir nicht sicher, ob das Prinzip des Crowdfunding hierzulande so funktioniert“, so Nana Yuriko von 25Films. „In Anbetracht der Alternativen haben wir es dann aber einfach probiert. Wichtig war uns schnell und unbürokratisch zu finanzieren – und dabei unsere künstlerische Unabhängigkeit zu wahren.“

Rund 270 Unterstützer gaben Beträge von 5 bis 1000 € und werden dafür mit kostenlosen Musik-Downloads, DVDs oder Einladungen zur Filmpremiere belohnt. Innerhalb von nur 10 Wochen schaffte es 25Films sogar, 2.000 € mehr als die benötigten 25.000 € mit Inkubato zusammen zu bekommen.

Welche Faktoren für erfolgreiches Crowdfunding ausschlaggebend sind, wie es sich anfühlt sein Projekt einzustellen und wie es nun weiter gehen wird, berichtet Nana Yuriko im Interview.


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Wie man das mit der Elektronik live machen kann

Dieser schwer beeindruckende Auftritt des japanischen Musikers Rei Harakami zeigt wie man elektronische Musik adäquat live umsetzen kann, wenn man es kann. Und wie er kann mit seiner digitalen Multitrack Workstation Roland’s VS-880, die einst in den 90ern gebaut wurde. Aufgenommen wurde dieser Gig Ende 2002 und ich bin wirklich baff, was der aus dem Ding rausholt. Und natürlich sieht das schwer nach Arbeit aus. Wie das eben so ist, wenn ein Musiker sein Instrument unter Kontrolle haben will.

Ich gehe mich dann mal eben obhin meiner Live-Performance schämen. Man sieht sich…


(Direktlink, via Create Digital Music)

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Die Wege von Prince und Michael Jackson in einer Doku: Doctor Prince und Mister Jackson

Lief vorhin auf arte und ist jetzt für eine Woche auf arte+7 zu sehen.

Ihr Ausgangspunkt war derselbe: Michael Jackson und Prince wurden als Schwarze in den USA der 50er Jahre geboren, genauer gesagt 1958, und beide stammen aus der Region der Großen Seen. Da gibt es zwangsläufig viele Gemeinsamkeiten. Aufbauend auf ihrer unglaublichen Stimme, die wunderbar hohe Tonlagen erreicht, setzten beide allen Hindernissen zum Trotz einen sehr persönlichen Stil durch. Mit ihrem großen Talent und ihrer exzentrischen Persönlichkeit eroberten sie ein internationales Publikum, das sich bis dahin nicht sonderlich für afroamerikanische Musik interessierte.
Der eine ist ein außergewöhnlicher Tänzer, der andere ein genialer Instrumentalist. Echte Rivalen, wie oft behauptet wurde, waren sie in Wirklichkeit nicht, denn sie verfolgten unterschiedliche Ziele: Vom Auftreten und von der Musikproduktion her vertrat Michael Jackson den Pop in der Tradition des erfolgreichen Plattenlabels Motown. Prince dagegen ging viel stärker in Richtung Funk und ließ sich mehr vom Protestgeist als von einer kommerziellen Strategie leiten. Doch über ihre musikalischen Unterschiede hinweg spiegeln beide Künstler gleichsam die ganze Entwicklung der afroamerikanischen Musik des 20. Jahrhunderts wider.


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ARTE Rock & The City über Berlin

Berlin ist heute ohne Zweifel eine der angesagtesten Städte in Europa. Doch im Grunde übte sie schon immer eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus, war schon immer wild und kreativ. Das geteilte Berlin war das extreme Symbol zweier gegensätzlicher Ideologien. Aus ihrer bewegten Geschichte schöpft die Stadt die Kraft, sich immer wieder neu zu erfinden. Im wiedervereinten Berlin ist diese Energie überall spürbar, vom Tiergarten bis zur Karl-Marx-Allee, vom Alexanderplatz bis Berlin Mitte und Kreuzberg.
In den 70er Jahren zogen die Superstars David Bowie und Iggy Pop nach Berlin, tauchten in die deutsche Musikavantgarde ein und unterstützen die ersten Hausbesetzer. Noch heute strömen junge Leute aus aller Welt nach Berlin auf der Suche nach dem, was es woanders oft nicht mehr gibt: Freiheit, Originalität und Inspiration.


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Berlin im Schnee, fotografiert von Matthias Heiderich

Ich habe einen Großteil dieser Fotos letzte Woche schon auf seinem Flickr-Account gesehen, dachte aber, dass die wahrscheinlich als kleine Galerie auf Behance landen und sie da. Matthias Heiderich ist mit seiner Kamera durch das verschneite Berlin gezogen und hat es mit seiner einzigartigen und unverwechselbaren Art der Farbdarstellung wunderbar unaufgeregt porträtiert. Wieder mal fantastische Fotos.

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