Peter hat drüben einen nicht mehr ganz taufrischen Dubstep-Mix von Robotic ausgepackt, der mir heute ganz mittwöchig gerade mit den Bässen rotzfrech in die Hose fährt. Leider ohne Tracklist, was mir jetzt aber wieder einmal mehr egal ist.
[Und weil mich immer wieder Leute anmailen, dass der Direktdownload nicht funktionieren würde: Kinners, rechte Maustaste und dann „Ziel speichern unter“ müsst Ihr klicken. So wie schon seit 15 Jahren.]
Geiles Ding! Totems unter den Brettern sind ja lange schon auf den Straßen unterwegs. So was hier allerdings habe ich bisher nicht gesehen: Ein Totem, der sich aus sieben einzelnen Decks zusammensetzt. Ich denke sicher nur zufällig gerade an das Lustige Taschenbuch. Wenn ich die so mal stehen hätte, würde ich den Teufel tun, jemand damit fahren zu lassen. Auch klar.
Pepakura ist eine E-Gitarre, die im Eigenbau aus Papier zusammen zu basteln ist. Laut Beschreibung soll die tatsächlich auch Töne von sich geben. Das Pete Townshend-mässige Zerschlagen auf der Bühne dürfte ein leichtes sein, die Fähigkeit eine Bierdusche zu überstehen hingegen eher ein schweres. Kosten tut die Papierklampfe $69.50, wofür es keine Gibson Les Paul nicht gibt. Und: Man kann sie auch noch schön anmalen.
Was sich damals anschickte zum Optikstandard zu werden, kann man heute mit diversen Filterdingensbumensmittelchen diverser Programme vielleicht ähnlich schön hinbekommen, aber der Charme, der steht auf jedem Fall eher auf der Seite dieser Aufnahmen hier. Auch ein ganz wunderbar gewählter Soundtrack.
Bah, geil! Das nenne ich mal sinnvolle abendliche Beschäftigungstherapie. Das Dingen bitte mal für ein Wochenende hier im Garten abwerfen. Adresse steht im Impressum. Danke.
Diese großartige Doku über Mods und Rocker ist noch für wenige Tage auf arte+7 online.
1964: Tausende Jugendliche aus dem ganzen Land liefern sich im südenglischen Badeort Brighton brutale Straßenschlachten. Das Ereignis nimmt Ausmaße an, die sich nicht mehr unter reinem Hooliganismus verbuchen lassen. Die feindlichen Lager bestehen aus Anhängern zweier unterschiedlicher Jugendsubkulturen, den Mods und den Rockern.
In ihrem Konflikt geht es um Kleidung, Reviere, Musikgeschmack und eine diametral entgegengesetzte Lebenseinstellung: Die Rockers erwarten nichts von der Gesellschaft, die sie als Maschine zur Zerstörung ihres Außenseiter-Individualismus verstehen; die Mods hingegen wollen das System mitprägen, sich einen Raum schaffen, in dem sie ihre Codes, ihre Vorlieben und ihre Ästhetik ausleben können.
Die Dokumentation deckt die Hintergründe dieser Eskalation auf und veranschaulicht die Wünsche und Motivationen dieser radikalen Jugend. Außerdem wird erzählt wie sehr die britische Jugend nicht nur die Paradigmen ihrer Eltern über den Haufen warfen, sondern auch die internationale Musikszene und Mode prägten.
Youtube hat sie auch, aber der letzte Teil ist dort der Regulierungswut von UMG und Studio Hamburg zum Opfer gefallen.
Craig Crutchfield nimmt sich die Negative alter Polaroid- und Fuji FP-Filme, scannt sie ein und sammelt das alles auf seinem Flickr-Account. Beeindruckende Ergebnisse.
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Wenn du diesen Cookie deaktivierst, können wir die Einstellungen nicht speichern. Dies bedeutet, dass du jedes Mal, wenn du diese Website besuchst, die Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren musst.