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Schlagwort: Architecture

Ein Apartment in der Spitze des Eiffelturms

Heute lernte ich, dass oben in der Spitze Eifelturms damals eine private Wohnung errichtet wurde, damit der Konstrukteur Gustav Eiffel dort ungestört arbeiten konnte. Das private Refugium hoch über Paris, erbaut vom Ingenieur Gustave Eiffel, verfügte über tapezierte Wände, luxuriöse Möbel und sogar ein Klavier – fast 300 Meter über Paris. Mir stellt sich zwangsläufig die Frage, wie das Klavier da hochkam.

Während die Wohnung für die damalige Zeit schon viel Luxus bot, wurde sie während und nach dem Zweiten Weltkrieg hauptsächlich als technisches Lager genutzt. Mittlerweile wurde restauriert und dient als Museum, das das Werk von Gustav Eiffel würdigt.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Eine Nacht allein in Berlins größtem Lost Place „ICC“

Ich war in den 1990ern mal mit meinem Dad zur ITB im ICC und später nochmal zu einer Führung. Seitdem bin ich immer wieder im Vorbeifahren krass beeindruckt von diesem Bauwerk und würde mir wünschen, dass es irgendwann vielleicht doch noch mal für sinnvolle Zwecke genutzt werden könnte. Wer weiß. Berlin als Land dürfte aktuell wahrscheinlich ganz andere Sorgen wegzufinanzieren haben.

Seit mehr als zehn Jahren steht das Internationale Congress Centrum in Berlin leer. Das Kongresszentrum am Messedamm galt bei seiner Eröffnung 1979 als technisches Wunderwerk und war über Jahrzehnte eines der wichtigsten Veranstaltungszentren der Stadt. Heute ist das Gebäude wegen Brandschutzproblemen, Asbest und veralteter Technik geschlossen. Das Land Berlin sucht seit Jahren nach einem Investor. Eine Sanierung könnte mehrere hundert Millionen Euro kosten.


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Das vielleicht älteste Wohnhaus Deutschlands

„Na, altes Haus!“, aber in echt.

Seit über 1000 Jahren steht das Haus Korbisch an der Mosel. Erbaut wurde der untere Teil des Wohnhauses etwa zwischen 930 und 950. Mittlerweile wohnt Archivar und Historiker Peter Willicks darin. „Es ist bei all seinen Besonderheiten dann auch ein normales, urgemütliches Wohnhaus“, sagt er.


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Doku über alte umgebaute Pizza Hut Filialen: Slice of Life

„Slice of Life“ ist ein abendfüllender Dokumentarfilm über den amerikanischen Traum aus der Perspektive ehemaliger Pizza Hut Filialen, die mittlerweile in alles Mögliche umgewandelt wurden – von Bars über Kirchen und Süßwarenläden bis hin zu Cannabis-Verkaufsstellen.

A contemporary portrait of America, observed within the walls of former Pizza Hut buildings across the country. These nostalgic spaces hold memories of a bygone era, but through the power of transformation, they provide something new and special for the communities that continue to flow through them.


(Direktlink, via Kottke)

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Haus überm Teich

Wer braucht schon ein Haus am See wenn man dieses Haus überm Teich haben kann? Würde einziehen.

Today, AD travels to the woodlands of Oregon to tour the breathtaking Newberg Residence, a remarkable home designed to exist in harmony with the nature surrounding it. Perched over an old logging pond, this one-of-a-kind home is the work of Jim Cutler of Cutler Anderson Architects, who envisioned a structure not imposed on the land, but integrated with it. Built like a bridge over water, the residence is a testament to Cutler’s philosophy: to never harm natural life through his work, but instead to foster and encourage it. In the decade since its construction, the surrounding landscape has flourished, with wildlife, water, and woodland thriving around the home.


(Direktlink, via Sascha)

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Über die „UFO-Brücke“ in Bratislava

Die Brücke des Slowakischen Nationalaufstandes, wie sie nämlich eigentlich heißt, ist eine zwischen 1967 und 1972 in Bratislava errichtete Straßenbrücke über die Donau, die den Namen nach dem Slowakischen Nationalaufstand 1944 trägt. Sie ist die bekannteste der sechs Donaubrücken in der Stadt, verbindet den Stadtteil Petržalka mit der Altstadt von Bratislava und ist eine architektonische Besonderheit, die auch immer ein bisschen umstritten war.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Digitale Ausstellung zeigt Architektur- und Bauzeichnungen des Flughafen Tempelhof

(Zeichnung: Archiv Flughafen Tempelhof / Tempelhof Projekt GmbHGemeinfrei)

Als Kind habe ich für 50 Pfennig diverse Architektur- und Bauzeichnungen aus den Jahren 1907 – 1911 von einem Freund gekauft, die hier immer noch rumliegen. Ich wollte immer mal gucken, von wem genau die sind, was die zeigen und ob die vielleicht etwas wert sein könnten. Bisher blieb es bei diesem Vorhaben – mann braucht ja auch immer noch perspektivische Aufgaben.

Als ich später mit Jugendlichen Dokus über verlassene Orte machte, waren wir in Kreis- und Landesarchiven, um eben auch alte Bauzeichnungen zu sichten, was mich irgendwie faszinierte. Ich hab da einen Faible für, weshalb ich mich auch lange durch diese digitale Austellung klicken kann, die Architektur- und Bauzeichnungen des Flughafen Tempelhof zeigt, entstanden zwischen den Jahren 1936 bis 1963. 140 zum großen Teil bisher unveröffentlichte Zeichnungen aus dem Archiv des Flughafen Tempelhof.

Sechs Kapitel laden Sie zu einem außergewöhnlichen Spaziergang durch den Flughafen ein. Dabei gelangen Sie in Innenräume, die zum größten Teil nie baulich umgesetzt wurden und somit architektonische Vision blieben. Andere existieren heute nicht mehr oder wurden durch Umbaumaßnahmen bis zur Unkenntlichkeit überformt. So gehen Sie auf eine Entdeckungsreise zum Kreisplatz, in die Bierschwemme, durch die Postschalterhalle, zum Tanzsaal, in den Dachgarten, zum Quick-Restaurant oder zum Frisörladen.

Insgesamt hat die Tempelhof Projekt GmbH rund 300 Bauzeichnungen aus dem Historischen Archiv des THF ausgewählt, die restauriert, digitalisiert und inhaltlich erschlossen wurden. Die Digitalisate und Metadaten stehen der Öffentlichkeit nun auf verschiedenen Plattformen zur Verfügung, womit sich das Archiv in die deutsche Museums- und Archivlandschaft einreiht.

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Die brutalistischsten Gebäude Berlins

Die BBC mit kurzer Reportage über Brutalismus in Berlin während des Kalten Krieges.

Built in the thick of the Cold War, under a nuclear threat, and inspired by the space age, Brutalist buildings in Berlin look like massive, monumental, out of this world fortifications.

In a concrete-filled tour of the German capital, architecture historian Felix Torkar explores the five most impressive ones – from the ’sinister and dangerous‘ Mäusebunker (Mouse Bunker) to the Embassy of Czechoslovakia – in a stunning exploration of ‚the most spectacular architectural style of the 20th century‘.


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