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Schlagwort: Architecture

Futuro Häuser sind zurück

Der finnische Architekt Matti Suuronen entwarf 1968 das revolutionäre Futuro Haus, über das ich hier schön häufiger mal was hatte. Nur etwa die Hälfte der damals gefertigten „UFO-Häuser“ stehen heute noch in der Weltgeschichte herum. Jetzt könnten es wieder ein paar mehr werden. Die US Lighting Group bringt die ikonischen Gebilde zurück. Als Fertighäuser aus Glasfaser, die in einen Container für den weltweiten Versand passen.

(via Nag on the Lake)

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Ein riesiges Kettenhemd, das das Hill House in Schottland vor dem Verfall bewahren soll

Tom Scott war im schottischen Helensburgh, um sich dort anzusehen, wie The Hill House durch ein riesiges Kettenhemd vor dem schottischen Wetter und dem damit einhergehenden Verfall des architektonischen Meisterwerks zu schützen versucht wird.

Mackintosh was a revolutionary designer, but the materials and techniques at the cutting edge of architectural design in 1900 haven’t withstood a century of the west of Scotland’s harsh, wet weather conditions.

The external render of the property has not proved watertight and the walls have gradually become saturated and are crumbling, with water now threatening the interiors.

If we don’t act soon, the house will be irreparably damaged and we’ll lose its iconic architecture and unique interiors forever.


(Direktlink, via Kottke
)

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Aufklappbare Synagoge im Babyn Jar

Im September 1941 haben die Nazis im ukrainischen Tal Babyn Jar innerhalb von 48 Stunden mehr als 33.000 jüdische Männer, Frauen und Kinder ermordeten. Das größte einzelne Massaker an Juden im Zweiten Weltkrieg, für das die Wehrmacht, genauer das Heer, verantwortlich war. Der Architekt Manuel Herz hat dort zum 50. Jahrestag eine Pop-Up-Synagoge gebaut, die sich sich auseinander- und wieder zusammenklappen lässt.


(Direktlink, via De Zeen)

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Bosnier baut seiner Frau rotierendes Haus, damit die immer sehen kann, was sie will

In der nordbosnischen Kleinstadt Srbac hat der 72-jährige Vojin Kusic seiner Frau ein sich um die eigene Achse rotierendes Haus gebaut, das sich so um 360° drehen lässt. Das tat er, weil seine Frau die statische Aussicht kritisierte, wogegen er etwas tun wollte. Das ist ihm ohne jeden Zweifel gut gelungen.

Many years ago when they married, Kusic had built another, typical house for himself and his wife in which they raised their three children. At the time, his wife wanted their bedrooms to face the sun, so they did. But this meant their living room faced away from the road. After a while, he says his wife complained that “she could not see people entering our front yard” and Kusic had to remodel everything.


(Direktlink, via AP News)

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Wie sie vor 90 Jahren ungesichert die Spitze des Chrysler Buildings in den Himmel New Yorks gebaut haben

Wolkenkratzer bauen war damals auch ein bisschen ein Run um Rekorde. Am Ende den Längsten haben und so. Typisches Männerding – schon damals. Und so bauten sie in den Jahren 1928 bis 1930 in der 405 Lexington Avenue, Ecke 42. in Manhattan, NYC, auf einem Grundstück der privaten Hochschule Cooper Union das Chrysler Building und ließen das filmisch begleiten. Auch um Rekorde dokumentieren zu können und so. Die Arbeiter hampelten damals auf gut 300 Meter Höhe ungesichert rum. Weil man es mit Sicherheit für Arbeiter damals noch nicht so hatte. Davon gibt es diese Aufnahmen – und mir als diagnostiziertem Höhenschisser rutscht dabei so ziemlich alles in die Hose. Alter!

Das Chrysler Building ist ein Wolkenkratzer in New York City und zählt zu den Wahrzeichen der Metropole. Es befindet sich in der 405 Lexington Avenue, Ecke 42. Straße in Midtown Manhattan auf einem Grundstück der privaten Hochschule Cooper Union.

Das Chrysler Building ist 319 Meter hoch und damit gleichauf mit dem 2007 erbauten New York Times Tower das derzeit fünfthöchste Gebäude in New York City, nach dem One World Trade Center (541 Meter), 432 Park Avenue (426 Meter), dem Empire State Building (381 Meter, mit Mast 443 Meter) und dem Bank of America Tower (366 Meter). Unter den höchsten Gebäuden der Vereinigten Staaten nimmt es den 13. Rang ein.

Auftraggeber war Walter Percy Chrysler, der es ursprünglich für die Chrysler Corporation zwischen 1928 und 1930 bauen ließ. Für die Planung des Wolkenkratzers im Art-Deco-Stil war der Architekt William Van Alen verantwortlich.[2] Das Gebäude zählt zu den schönsten Wolkenkratzern jener Epoche.


(Direktlink)

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In Jakarta haben sie ein kleines Dorf auf das Dach eines zehnstöckigen Gebäudes gebaut

Ein Dorf in der Urbanität ist in Jakarta vor schon gut 10 Jahren Realität geworden und erzeugt gerade mediales Interesse. Jakartas Comsmo Park ist ein kleines Dorf, das auf einem zehnstöckigen Gebäude über einem Einkaufszentrum und einem Parkhaus errichtet wurde. Wohnräume schaffen, wie auch immer es geht. Und das sieht dann so aus.

The Guardian hat eine Hintergrundstory dazu:

“It’s a lovely oasis,” says (resident) Fazila Kapasi, as she tails her four-year-old son around on his bike along one of the complex’s neat roads. “I cannot recommend it enough.”

Fazila and her husband moved to Jakarta from Mumbai, and chose Cosmo Park partly because they were concerned about Jakarta’s floods. But after living there for six years Fazila can reel off a string of other advantages, including that it is less isolating than standard apartment living.

In the afternoon Fazila stops to chat to her neighbours, while most days she and her son feed the pigeons that live in a nearby tree. She also has her own garden, where she has a hammock and space to grow aubergines, tomatoes and chillies.

“It is so good. There is so much open space, my son can ride his bike around. It’s so central, it’s really safe, and there is a lovely neighbourhood feel,” she says.

(via BoingBoing)

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Ein Hotel in einem ehemaligen Steinbruch: der erste „Groundscraper“ der Welt

In der Nähe von Shanghai haben sie gerade ein Hotel in einen ehemaligen Steinbruch gebaut, das die Designer als „Groundscraper“ bezeichnen. Anders als gewohnt, haben sie dafür das Hotel nicht in die Höhe sondern in die Tiefe gebaut und somit das eigentlich verbrannte Stück Erde, das so ein aufgegebener Steinbruch hinterlässt, wiederbelebt. Dort zu buchen wird wahrscheinlich leider nichts für den kleinen Geldbeutel, aber geil ausschauen tut’s schon.

(via RBYN)

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Arte Karambolage über die Plattenbauten der DDR

Natürlich taugten Plattenbauten nie dazu, sie als Alleinstellungsmerkmal der DDR-Architektur zu verbraten. Die Bauweise ist international gängig, fiel mit dem Fall der Mauer aber dennoch gerade dem bundesdeutschen Westen mit Blick auf Ostberlin besonders ins Auge. So, als hätte es das Märkische Viertel in Berlin oder Hamburg-Steilshoop nie gegeben. Sei es drum.

Artes Karambolage hat sich die Geschichte der Plattenbauten der DDR mal genauer angesehen und ziemlich hübsch visualisiert. Ich bin in einem Vorläufer des Q3A aufgewachsen, habe Mitte der 90er die grauen Fassaden Marzahns unter bunte Farben gebracht und möchte darin nicht wohnen. Dennoch ergibt diese Art der Bauweise, imho, gerade heute wieder Sinn. Viele Wohnungen auf relativ kleinen Grundflächen zu schaffen, die dann auch noch bezahlbar sind, dürfte zu einer _der_ stadtplanerischen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte gehören. So denn es


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Alle Stationen der Moskauer Metro in einem Video

Ich war bisher nur einmal in Moskau. Für einen Tag. Ich hatte dort fürs Goethe-Institut Musik gespielt, die gänzlich unter CC-Lizenz veröffentlicht wurde. Das war kurz nach der Hochzeit der Netlabels und ich war für nur einen Tag in der Stadt, die mich trotz des kurzen Aufenthalts nachhaltig beeindruckt hatte. Mit der Metro zu fahren habe ich damals leider nicht geschafft, obwohl ich gerne wollte.

Alexander Goprov hat sich die Mühe gemacht und ist (fast) alle Stationen der Moskauer Metro abgefahren, um diese dabei filmisch festhalten zu können. Für 244 von 247 hat es gereicht. Dabei ist dieses Video entstanden.

Jörg hat das vor Jahren schon mit Ruhepuls in Berlin gemacht, wenn ich mich recht erinnere. Die beiden hatten allerdings keine Kamera dabei. Vielleicht wäre es für die Zwei mal wieder an der Zeit für eine Bahnrunde durch Berlin. Dann gerne auch mit Kamera. Ich würde mitfahren.


(Direktlink, via Blogbuzzter)

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