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Schlagwort: DJing

DJing for Silent Disco

Ich habe davon gehört, dass es nicht erst seit gestern die Idee der „Silent Disco“ geben würde, habe mir das allerdings noch nie selber angesehen. Ich kann mir eine Party, auf der kein kollektiver Krach für alle stattfindet, schlicht nicht als gemeinsames Erlebnis vorstellen. Aber: das mag an mir liegen.

Wenn ich dieses Video hier sehe, verstärkt sich jedoch diese Vorstellung. Not my party. Allerdings dürfte es dabei keinerlei Probleme mit dem Bundesimmissionsschutzgesetz geben.


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Zwei Commodore Amiga 1200 als DJ-Setup

Ich bin ja schon länger im „Digital ist besser“-Team. Aus 100en Gründen. Das digitales Mixing aber auch mit zwei 1200ern Amiga möglich ist, war mir bis eben neu. Letztendlich ist das auch mehr Live-Sampling mit MOD-Files als tatsächliches DJing, aber es funktioniert und ist irgendwie beeindruckend, wie ich finde. Zumal es dafür auch extra eine Software gibt.

RetroManCave hat sich das von mal näher erklären lassen.


(Direktlink, via Create Digital Music)


(Direktlink)

Und so neu scheint das alles auch gar nicht zu sein, denn die dafür entwickelte Software gibt es seit schon vier Jahren.

PT-1210 Mk1 is a software for your Commodore Amiga which turns your computer into a .MOD format digital turntable for you to play live at shows and DJ sets. The first ever Protracker player aimed at live musicians and DJs, this is the Amiga revival for the EDM generation.

Programmed fully in 68k assembler, this program runs even in the oldest Amiga.

Released at Revision 2014 in Saarbrücken, Germany.

(Direktlink)

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DJ-Konsole aus den 60ern auf eBay

Wo wir gerade bei Plattenspielern sind. Auf eBay wurde gestern ein originales DJ-Deck aus den 60ern rausgehauen. Samt Turntables und Mixer wurde es für schlappe £4,199 verkauft. Genau das Richtige für jeden Vinyl-Fundi.

The all-in-one DJ unit features two classic Garrard 301 oil bearing decks, a rotary control mixer, a Quad 303 with Quad 33 pre-amp, and Wharfedale Airedale speakers. Have a visual inspection in the gallery below.

The console is said to be in good working order. “The build of this custom console is to very high standard therefore this sale is intended for the console to be sold as is / whole / unaltered and collection only,” writes the seller.

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Matthew Herbert spielt ein Set mit Lebensmittelschallplatten

Vor ein paar Wochen hatte ich hier Matthew Herberts Tortilla-Schallplatte, die er für seine edible Sounds-Serie hat mit einem Laser schneiden lassen. Vorgestern hat er nun ein ganzes Set mit Lebensmittelschallplatten gespielt. Schinken, Käse, Aubergine, Sellerie, brauner Zucker, alles dabei. Bisher allerdings habe ich keine Tonaufnahmen davon finden können, was vielleicht auch Gründe hat.

Herbert was commissioned by Science Gallery London for FED UP: The Future of Food to get to the root of contemporary issues around food production, nutrition and waste.

Equipped with a larder of ingredients used in processed foods, he laser-etched aubergine, onion, celeriac, potato, ham, cheese, tortilla and sugar into playable, edible records which were then fed to the audience at the end of the performance.

(via René)

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Eine Doku über die Realität eines Techno DJs: Kvadrat

Für diese ganz unaufgeregte Doku hat der Filmemacher Anatoly Ivanov den russischen Techno DJ Andrey Pushkarev durch seine Tage und vor allem seine Nächte begleitet.

„Filmed as a hybrid between a road-movie and a music video, the film not only illustrates the festive atmosphere of techno night clubs, but also reveals the lesser known side of this profession: weeks of track selection, lengthy travel, difficult schedule. The film suggests to reconsider the stereotype of a popular musician, to find out whether the artist is happy, to ponder what’s most important to him and his audience? Shot in Switzerland, France, Hungary, Romania and Russia, the film omits the typical documentary elements: no interviews, no explanatory voice-over, no facts, no figures. The visuals and the techno music replace them, leaving the detailed interpretation to the viewer.“

Tanith fasst das zu sehende wunderbar treffend wie folgt zusammen:

„Dabei kommt der Film angenehmerweise ohne viel Gerede oder erklärende Moderation aus dem Off aus. Tage und Nächte verschwimmen zu einer wach, müde, schlafend wechselnden Abfolge von mal mehr und mal weniger spektakulären Ereignissen zuhause, auf Reisen, im Club. Auch Andrey’s Gesichtsausdruck ist in diesen Momenten, die meist nicht unbedingt für Twitter oder Facebook Statusmeldungen oder ein beneidenswertes Instagrambild taugen, eigentlich auch immer der gleiche. Was der Doku aber keinen Abbruch tut, es plätschert halt so dahin wie ein sehr langes Musikvideo auf das man sich einlassen muß und läßt einfach die Bilder wirken. Damit ist die Doku realistischer und authentischer als das, was einem sonst so als das glamouröser DJ Lifestyle aufgetischt wird.
Prima Anschauungsmaterial für Eltern deren Kinder unbedingt diesen Beruf ergreifen wollen auch.“

(Direktlink, via Tanith)

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