Zum Inhalt springen

Schlagwort: Documentary

Doku: Land of the Rising Sound | A Roland Retrospective

Alex Ball hat diese ausführliche Dokumentation über den Instrumentenhersteller Roland und seinen Einfluss auf die Musikwelt gemacht – und die ist ziemlich sehenswert.

The story of Roland is one of the most expansive and influential in the world of music technology. This feature length documentary sets out to tell it through their iconic inventions.


(Direktlink, via Thomas)

Einen Kommentar hinterlassen

Doku über den Frontmann von Feine Sahne Fischfilet in der Mediathek: Wildes Herz

Ich hatte hier über Wildes Herz geschrieben und die wirklich sehenswerte Doku über eine durchaus streitbare Persönlichkeit, die daraus auch keinen Hehl macht, im Kino gesehen. Ein Film von Charly Hübner über Jan „Monchi“ Gorkow, der heute Nacht im Ersten läuft, aber schon jetzt in der Mediathek geparkt wurde. Wer sie noch nicht gesehen haben sollte, kann das jetzt nachholen. Ich empfehle das.

8 Kommentare

Doku-Trailer: Apollo 11

Zum 50. Jahrestag der Apollo 11-Mission, kommt ein Dokumentarfilm in die Kinos, der einzig aus Archiv-Materialen gemacht wurde. Dafür wurden 65-mm-Film-Aufnahmen mit mit dem Sound aus 11.000 Stunden Audio-Aufnahmen unterfüttert, die damals während der Mission entstanden sind. Und das sieht ziemlich fantastisch aus.

Miller and his team collaborated with NASA and the National Archives (NARA) to locate all of the existing footage from the Apollo 11 mission. In the course of sourcing all of the known imagery, NARA staff members made a discovery that changed the course of the project — an unprocessed collection of 65mm footage, never before seen by the public. Unbeknownst to even the NARA archivists, the reels contained wide format scenes of the Saturn V launch, the inside of the Launch Control Center and post-mission activities aboard the USS Hornet aircraft carrier.

The find resulted in the project evolving from one of only filmmaking to one of also film curation and historic preservation. The resulting transfer — from which the documentary was cut — is the highest resolution, highest quality digital collection of Apollo 11 footage in existence.

[…]

The other unexpected find was a massive cache of audio recordings — more than 11,000 hours — comprising the individual tracks from 60 members of the Mission Control team. “Apollo 11” film team members wrote code to restore the audio and make it searchable and then began the multi-year process of listening to and documenting the recordings. The effort yielded new insights into key events of the moon landing mission, as well as surprising moments of humor and camaraderie.


(Direktlink, via Kottke)

Einen Kommentar hinterlassen

Doku darüber, wie Pink Floyd „Dark Side of the Moon“ aufnahmen

Man muss weder Pink Floyd noch ihr Über-Album „Dark Side of the Moon“ mögen, aber man sollte es mindestens einmal am Stück gehört haben. Im besten Fall mit einem Joint intus. Dann kann man immer noch sagen, dass man es nicht mögen würde. Aber erst dann.

Für mich ein Meilenstein meiner musikalischen Sozialisation. Danach hörte ich Musik immer ganz anders. Und ich hörte „Dark Side of the Moon“ zum ersten Mal nachdem ich schon erwachsenen war.

Hier eine super interessante Doku, die deutlich macht, was dieses Album so sehr besonders macht und von allen anderen zu dieser Zeit unterschied. Pink Floyd gingen da halt ganz anders ran. Computer gab es noch keine, dafür aber Nerds, die das liebten und ausreizten, was im Studio damals halt so möglich war.

Die Band spielt mit innovativen Toneffekten, Soundmixen und Studio-Geräuschen. So hört man, wie jemand um das Mikrofon herumläuft, oder das berühmte Uhrenticken. Für diese Einspielung mussten die Uhrgeräusche auf Tonbänder aufgenommen werden, da die damaligen Computer noch keine „Copy-Paste“-Funktion hatten. Man kann daher leicht nachvollziehen, welche Probleme bei der Geräuschsynchronisation entstanden.

Das Album vermischt verschiedene Musikstile wie Blues, Rock, Jazz und Psychedelic und wird in der Sendung sowohl von der Band selbst als auch von renommierten Musikexperten wie David Fricke von „Rolling Stone“ analysiert. Allein die Statements von Syd Barrett und die Gitarreneinlagen von David Gilmour sind Grund genug, um sich auf diese Reise in die Welt der Pink Floyd einzulassen.

Es ist das achte Album der britischen Progressiv-Rockband Pink Floyd, das die Charts stürmt und für die Rekordzeit von 741 Wochen in den „American Top-200“ bleibt. Bis heute zählt es zu den meistverkauften Alben, insgesamt gingen mehr als 30 Millionen Exemplare über die Ladentische. Der Film beschreibt die Beweggründe und den Kontext für die Entstehung von „The Dark Side of the Moon“.

3 Kommentare

Doku: The History of the Drum Machine

Und wo wir gerade beim Thema sind, gleich noch diese noch recht neue Dokumentation über Drum Machines. Mit unser Lieblingsnervensäge und jeder Menge Trommelboxen.

Leon Theremin. Sly & The Family Stone. Prince. Drum machines have influenced our music and the way we perceive rhythm since the Rhythmicon popped onto the scene in the 1930s. Join William Kurk as he gives us a run-down of the evolution of the incredible drum machine.


(Direktlink)

1 Kommentar

Moog One – A Meditation On Listening

35 Jahre hat die analoge Dame jetzt schon auf dem Buckel. Moog feiert das mit dieser Doku.


(Direktlink, via Johannes)

„Moog One – A Meditation On Listening“ is a film introducing the new Moog One Polyphonic Analog Synthesizer, the first analog polysynth released from Moog in over 35 years. Shot on both Super 8mm film and contemporary digital video, the film is a modern re-imagining of the original 1976 demo video for the Polymoog, Moog’s first polyphonic synthesizer, found here:


(Direktlink)

Einen Kommentar hinterlassen

Peter Jackson holt mit heute verfügbaren Technologien Filmaufnahmen des 1. Weltkriegs ins Jetzt und macht eine Kino-Doku draus: They Shall Not Grow Old

Die Vorzeichen dieser doch außergewöhnlichen Doku ziehen sich seit Monaten durch meine Filterblase und faszinieren mich sehr. Peter Jackson hat sich Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus den Jahren des 1. Weltkriegs genommen und diese mit all den heute technischen Möglichkeiten mehr als nur koloriert, um daraus eine Doku zu machen, die heute in jedes Kino gehören sollte: They Shall Not Grow Old. Unter dem Einsatz modernster Restaurierungs-, Kolorierungs- und 3D-Technologien schuf er unter der Zuhilfenahme von 600 Stunden BBC-Archivinterviews einen intensiven, eindringlichen, authentischen und dokumentarischen Querschnitt von dem, was junge britische Soldaten im 1. Weltkrieg erleben mussten.

Das hier dazu von vor 10 Monaten:


(Direktlink)

On the centenary of the end of First World War, Peter Jackson presents They Shall Not Grow Old. Using state of the art technology to restore original archival footage which is more than 100-years old, Jackson brings to life the people who can best tell this story: the men who were there. Driven by a personal interest in the First World War, Jackson set out to bring to life the day-to-day experience of its soldiers. After months immersed in the BBC and Imperial War Museums’ archives, narratives and strategies on how to tell this story began to emerge for Jackson. Using the voices of the men involved, the film explores the reality of war on the front line; their attitudes to the conflict; how they ate; slept and formed friendships, as well what their lives were like away from the trenches during their periods of downtime. They Shall Not Grow Old is directed by Kiwi filmmaker Peter Jackson and Paul Wheatcroft. The film will screen in US theaters for two nights only: December 17th & 27th.

Soweit ich das sehe, wird es diese Doku erstmal nur am 17. und 27. Dezember in US-amerikanischen Kinos geben. Aber ich bin sicher, dass sie auch hier früher oder später irgendwie zu sehen sein wird. Und dann gucke ich die. Ganz sicher. Hier der offizielle Trailer:


(Direktlink)

5 Kommentare

Doku: London’s Burning – Campino auf den Spuren des Punk

Man kann von Campino halten, was man will, aber unabhängig davon, dass die Hosen mit „Opel Gang“ eines der wichtiges deutschen Alben gemacht haben, kann ihm wohl kaum einer seine Kompetenz in Sachen Punkgeschichte absprechen wollen. Für diese Doku hat er sich auf eine Reise in die Entstehungsgeschichte des Punk begeben.

Als das britische Establishment besorgt schien, weil es fürchtete, die Beatles und die 60er-Generation würden Grundwerten wie Respekt und Ehrerbietung den Garaus machen, so hatte es schon erst recht nicht mit dem gerechnet, was da noch kommen sollte: denn die Punk-Haltung hieß kurz und knapp: „Fuck you!“. Mit dem Slogan „No Future!“ und mit einer genialen Mischung aus Chaos, Sex, Drogen und lauter Musik wollten die Punker mit Schock die Welt verändern. Wie alle sinnvollen Jugendbewegungen zuvor auch, kombinierte Punk kraftvolle Musik mit sozialpolitischen Kommentaren – was manch Mächtigen zittern ließ und Eltern in den Wahnsinn trieb. Der Punk-Stil war ein brodelndes Durcheinander von Politik und Posen, von Provokation und Gegensätzen. Im Sommer 1977 hatte Punk das Silberjubiläum der Königin in den Schatten gestellt, die Spitze der Charts erklommen und darüber hinaus alle bisherigen Rockgötter als obsolet erklärt. Von da an waren die Gesellschaft und das Musikgeschäft nicht mehr dieselben. Präsentiert wird die popkulturelle Wallfahrt in die 70er Jahre von Campino, Frontmann der Band Die Toten Hosen. Sie gelten nicht nur als Urgesteine der deutschen Punkbewegung, sondern veröffentlichten 1991 auch das sagenumwobene Album „Learning English: Lesson One“. Campino führt den Zuschauer zu geschichtsträchtigen Orten und trifft Rebellen und Musiker wie Bob Geldof, Viv Albertine, Tony James und TV Smith. Er erzählt über sein Leben als Punk in Düsseldorf Ende der 70er. Zahlreiche Ausschnitte aus Konzerten der 70er zeigen, mit welch roher Energie die neue „Do-it-yourself“-Musik einschlug.

2 Kommentare