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Schlagwort: Documentary

Doku: The History of the Drum Machine

Und wo wir gerade beim Thema sind, gleich noch diese noch recht neue Dokumentation über Drum Machines. Mit unser Lieblingsnervensäge und jeder Menge Trommelboxen.

Leon Theremin. Sly & The Family Stone. Prince. Drum machines have influenced our music and the way we perceive rhythm since the Rhythmicon popped onto the scene in the 1930s. Join William Kurk as he gives us a run-down of the evolution of the incredible drum machine.


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Moog One – A Meditation On Listening

35 Jahre hat die analoge Dame jetzt schon auf dem Buckel. Moog feiert das mit dieser Doku.


(Direktlink, via Johannes)

„Moog One – A Meditation On Listening“ is a film introducing the new Moog One Polyphonic Analog Synthesizer, the first analog polysynth released from Moog in over 35 years. Shot on both Super 8mm film and contemporary digital video, the film is a modern re-imagining of the original 1976 demo video for the Polymoog, Moog’s first polyphonic synthesizer, found here:


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Peter Jackson holt mit heute verfügbaren Technologien Filmaufnahmen des 1. Weltkriegs ins Jetzt und macht eine Kino-Doku draus: They Shall Not Grow Old

Die Vorzeichen dieser doch außergewöhnlichen Doku ziehen sich seit Monaten durch meine Filterblase und faszinieren mich sehr. Peter Jackson hat sich Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus den Jahren des 1. Weltkriegs genommen und diese mit all den heute technischen Möglichkeiten mehr als nur koloriert, um daraus eine Doku zu machen, die heute in jedes Kino gehören sollte: They Shall Not Grow Old. Unter dem Einsatz modernster Restaurierungs-, Kolorierungs- und 3D-Technologien schuf er unter der Zuhilfenahme von 600 Stunden BBC-Archivinterviews einen intensiven, eindringlichen, authentischen und dokumentarischen Querschnitt von dem, was junge britische Soldaten im 1. Weltkrieg erleben mussten.

Das hier dazu von vor 10 Monaten:


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On the centenary of the end of First World War, Peter Jackson presents They Shall Not Grow Old. Using state of the art technology to restore original archival footage which is more than 100-years old, Jackson brings to life the people who can best tell this story: the men who were there. Driven by a personal interest in the First World War, Jackson set out to bring to life the day-to-day experience of its soldiers. After months immersed in the BBC and Imperial War Museums’ archives, narratives and strategies on how to tell this story began to emerge for Jackson. Using the voices of the men involved, the film explores the reality of war on the front line; their attitudes to the conflict; how they ate; slept and formed friendships, as well what their lives were like away from the trenches during their periods of downtime. They Shall Not Grow Old is directed by Kiwi filmmaker Peter Jackson and Paul Wheatcroft. The film will screen in US theaters for two nights only: December 17th & 27th.

Soweit ich das sehe, wird es diese Doku erstmal nur am 17. und 27. Dezember in US-amerikanischen Kinos geben. Aber ich bin sicher, dass sie auch hier früher oder später irgendwie zu sehen sein wird. Und dann gucke ich die. Ganz sicher. Hier der offizielle Trailer:


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Doku: London’s Burning – Campino auf den Spuren des Punk

Man kann von Campino halten, was man will, aber unabhängig davon, dass die Hosen mit „Opel Gang“ eines der wichtiges deutschen Alben gemacht haben, kann ihm wohl kaum einer seine Kompetenz in Sachen Punkgeschichte absprechen wollen. Für diese Doku hat er sich auf eine Reise in die Entstehungsgeschichte des Punk begeben.

Als das britische Establishment besorgt schien, weil es fürchtete, die Beatles und die 60er-Generation würden Grundwerten wie Respekt und Ehrerbietung den Garaus machen, so hatte es schon erst recht nicht mit dem gerechnet, was da noch kommen sollte: denn die Punk-Haltung hieß kurz und knapp: „Fuck you!“. Mit dem Slogan „No Future!“ und mit einer genialen Mischung aus Chaos, Sex, Drogen und lauter Musik wollten die Punker mit Schock die Welt verändern. Wie alle sinnvollen Jugendbewegungen zuvor auch, kombinierte Punk kraftvolle Musik mit sozialpolitischen Kommentaren – was manch Mächtigen zittern ließ und Eltern in den Wahnsinn trieb. Der Punk-Stil war ein brodelndes Durcheinander von Politik und Posen, von Provokation und Gegensätzen. Im Sommer 1977 hatte Punk das Silberjubiläum der Königin in den Schatten gestellt, die Spitze der Charts erklommen und darüber hinaus alle bisherigen Rockgötter als obsolet erklärt. Von da an waren die Gesellschaft und das Musikgeschäft nicht mehr dieselben. Präsentiert wird die popkulturelle Wallfahrt in die 70er Jahre von Campino, Frontmann der Band Die Toten Hosen. Sie gelten nicht nur als Urgesteine der deutschen Punkbewegung, sondern veröffentlichten 1991 auch das sagenumwobene Album „Learning English: Lesson One“. Campino führt den Zuschauer zu geschichtsträchtigen Orten und trifft Rebellen und Musiker wie Bob Geldof, Viv Albertine, Tony James und TV Smith. Er erzählt über sein Leben als Punk in Düsseldorf Ende der 70er. Zahlreiche Ausschnitte aus Konzerten der 70er zeigen, mit welch roher Energie die neue „Do-it-yourself“-Musik einschlug.

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Doku über Alexander Hacke, „Einstürzende Neubauten“, und Danielle de Picciotto, die Mitbegründerin der „Love Parade“ war: Traumfänger

Superschöne Doku über Alexander Hacke, der nicht nur Bassist sondern offenbar auch immer noch der musikalisch kreative Kopf der „Einstürzenden Neubauten“ ist, und seiner Frau, Danielle de Picciotto, die nicht nur Geigerin ist, sondern auch Mitbegründerin der Love Parade war.

Die beiden waren jahrelang unterwegs, um ihre Definition von Heimat zu finden, nachdem sie das aufgegeben haben, was sie damals eigentlich als Heimat für sich zu deklarieren versucht haben. Hippies – und Musik. Und die Priorität von Kunst in dem was man tut. <3

Das Künstlerpaar, die Loveparade- Mibegünderin und Geigerin Danielle de Picciotto und Alexander Hacke, Bassist der „Einstürzenden Neubauten“, tourte um die Welt, lebte aus dem Koffer. Nun kehren sie nach Berlin zurück. Hier möchten sie ein künstlerisches Zentrum, einen internationalen Treffpunkt für Künstler gründen. Der Film begleitet sie auf der Suche nach einer Location und bei Clubauftritten.

Hier in der Mediathek.

Und ich wäre übrigens wirklich mehr als nur dankbar dafür, wenn man den Content der Öffentlich-Rechtlichen, für den ich ganz gerne zahle, auch einfach und ohne irgendwelche Umwege einfach so einbetten könnte, ihr Sackgesichter. JA!
(via Frau Beckedahl)

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Doku: Am rechten Rand – Wie radikal ist die AfD?


Sehenswerte Doku über die Verflechtungen, die die AfD mit Neonazis, rechtsextremen Burschenschaftlern und Identitären pflegt, ohne damit ein Problem zu haben.

Hier in der Mediathek.

Demnach ist die AfD erkennbar eingebettet in ein Netzwerk aus rechten und rechtsextremen Gruppierungen. Darunter national-völkische Burschenschafter, die im Bundestag und den Landtagen als Abgeordnete oder Mitarbeiter der AfD-Fraktionen tätig sind. Auffallend auch die Nähe zu den so genannten „Identitären“, eine vom Verfassungsschutz beobachtete rechtsextreme Gruppe, mit der AfD-Politiker trotz eines Unvereinbarkeitsbeschlusses der Partei unverhohlen sympathisieren und sie sogar unterstützen.


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30 Jahre Techno in Berlin und Romuald Karmakars Dokumentarfilm „Denk ich an Deutschland in der Nacht“

(Foto: 453169)

Heute Abend auf Arte und schon jetzt in der Mediathek: 30 Jahre Techno in Berlin. 25 Davon habe ich mal mehr mal weniger intensiv mitbekommen. Verrückt, wie doch die Zeit vergeht.

Am 21. September 2018 feiert ARTE die ganze Nacht hindurch 30 Jahre Techno und Club-Kultur. Musikalisch gestalten internationale DJ Sets den Abend, Reportagen und Interviews liefern Hintergründe zu den verschiedenen Generationen der Techno-Szene. „Tracks“ ist mit einer Sondersendung dabei und führt über alle musikalischen und geografischen Grenzen hinweg von Detroit über Berlin bis in die georgische Hauptstadt Tiflis. Zum Abschluss porträtiert Romuald Karmakars Film „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ die deutschen Protagonisten der Club-Kultur, die die elektronische Musik und das damit einhergehende Lebensgefühl entscheidend gerpägt haben.

Da sind jede Menge sehenswerter Sachen bei, so wie Romuald Karmakars Dokumentarfilm Denk ich an Deutschland in der Nacht:

Der Ton spielt in diesem Dokumentarfilm über die elektronische Subkultur Deutschlands eine besondere Rolle: Filmemacher Romuald Karmakar zeigt DJs und Musiker wie Sonja Moonear, Ricardo Villalobos, Roman Flügel, Move D und Ata Macias, die einen größeren musikalischen Ansatz verfolgen, als nur den nächsten Dancetrack auf den Markt zu werfen.

Timetable:

22:45
Tracks Techno-Spezial
Block9 Club-Kunst / Techno in Tiflis / Detroit – Berlin
Thema u.a.: Mit Special-Guest Nina Kraviz in den beiden „Wiegen des Techno“, Detroit und Berlin.

23:25
30 Jahre Techno in Berlin
Internationale und Berliner DJ-Größen treffen aufeinander, um 30 Jahre Berliner Club-Kultur zu feiern.

00:45
Denk ich an Deutschland in der Nacht
Ein Film von Romuald Karmakar
Ein ungewöhnlichen Einblick in die unterschiedlichen Arbeitsweisen der Musiker elektronischer Musik.

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Doku: Debbie Harry – Atomic Blondie

Sehenswerte Doku über die Punk/Pop-Ikone der 70er und 80er Jahre.

Lange vor Madonna und Lady Gaga gab es Debbie Harry, die sinnliche Blondie-Sängerin mit ihrem bekennend aggressiven Pop. Die Stilikone steht bis heute für Coolness an der Grenze zwischen Punk, Rap und Rock. Porträt einer jungen Frau aus New Jersey, die sich aus Langeweile ins New Yorker Nachtleben stürzte und Popgeschichte schrieb.
Deborah Ann „Debbie“ Harry wurde 1945 als Angela Tremble in Miami geboren. Mit Gitarrist Chris Stein gründete die Sängerin die Band Blondie. Mit „French Kissin‘ in the USA“ hatte sie einen Solohit. Mit Hits wie „Heart of Glass“ oder „One Way or Another“ stürmten Blondie in den 70er und 80er Jahren weltweit die Hitparaden. Die Frontfrau von Blondie mit dem unterkühlten New-Wave-Sexappeal wurde zur unsterblichen Ikone der Cool-Attitude, typisch für ihre Musik ist der Genre-Mix aus Punk, Rock, Disco und Rap. Der Film zeichnet das hautnahe Porträt eines wohlerzogenen Mädchens aus New Jersey, das der Langeweile der Kleinstadt entflieht, um sich der New Yorker Undergroundszene anzuschließen – und dabei die Musikgeschichte nachhaltig prägte.

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