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Schlagwort: Documentary

Doku: Sisters with Transistors – Die verkannten Heldinnen der elektronischen Musik

Weil der Teil der Geschichte der elektronischen Musik halt schon ganz gerne mal untergeht. Sehenswerte Doku.

Die Nische der elektronischen Musik hat sich seit ihren Anfängen im frühen 20. Jahrhundert zur musikalischen Weltmacht entwickelt. Von den unbegrenzten Möglichkeiten digitaler Synthesizer bis zur Demokratisierung des Musikmachens für eine Generation sogenannter Schlafzimmerproduzentinnen und -produzenten, die am Computer Musik erzeugen: Jede dieser Entwicklungen steht in direktem Zusammenhang mit der Arbeit und dem künstlerischen Schaffen der Frauen, die in „Sisters with Transistors“ ihren Auftritt haben. Clara Rockmore, Daphne Oram, Bebe Barron, Delia Derbyshire, Maryanne Amacher, Pauline Oliveros, Wendy Carlos, Eliane Radigue, Suzanne Ciani, und Laurie Spiegel gehören zu den Pionierinnen des modernen Klangs – und dennoch haben die allermeisten Menschen noch nie von ihnen gehört.


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Doku: Vinyl-Boom – Das Comeback der Schallplatte

Wahrscheinlich sind einige das Thema mittlerweile ja schon leid und irgendwie wird daraus medial ja auch ein niemals enden wollendes Dauercomeback, aber ich gucke dennoch ganz gerne immer wieder rein, wenn Liebhaber über ihre Leidenschaft fürs Vinyl sprechen. So wie hier.

Wir begleiten drei Unternehmer, die schon vor Jahrzehnten an die Zukunft der Schallplatte glaubten: Björn Bieber, der in Pforzheim Schallplatten presst. Wolfgang Epting aus St. Georgen stellt Plattenspieler her. Helmut Faber gründete in Stuttgart einen Plattenladen: Second Hand Records.

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Doku-Serie: We Wear the Crown – 40 Jahre Rap aus Deutschland

Bisschen Musikgeschichte für den Wochenstart: Bei Arte gibt es jetzt die recht umfangreiche Doku-Serie „We Wear the Crown“ über 40 Jahre Rap aus Deutschland im Stream. Sieben Folgen zu verschiedenen Epochen des deutschen Sprechgesangs.

„We wear the crown“ ist eine dokumentarische Webserie über Songs und Ereignisse, die wichtig für die Entwicklung von Rap in Deutschland waren oder es noch sind. Manche davon zählen heute zu den großen Hits, einige andere hätten es werden sollen, haben aber trotzdem tiefe Spuren in diesem Genre hinterlassen.

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Trailer zur von Peter Jackson gemachten The Beatles-Doku-Serie „Get Back“

Ich bin jetzt nicht der größte Beatles-Fan, aber diese von Peter Jackson für Disney+ gemachte Doku-Serie werde ich mir auf allerjedensten ansehen.

The official trailer for #TheBeatlesGetBack is here! The Disney+ original docuseries, directed by Peter Jackson, will be arriving on Disney+ just in time for the Thanksgiving holiday. Made entirely from never-before-seen, restored footage, it provides the most intimate and honest glimpse into the creative process and relationship between John, Paul, George, and Ringo ever filmed. Be sure to check them both out, and don’t forget to watch “The Beatles: Get Back” when it rolls out over three days, November 25, 26, and 27, 2021, exclusively on Disney+.


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Doku: Propagandamaschine Social Media

Gestern Nacht bei Arte gesehen und mal wieder festgestellt, wie kaputt das alles ist, wenn man es auf perfide und durchtriebene Art und Weise nutzt. Mir wäre Facebook, Insta und WhatsApp ja total latte, weil ich das in großen Teilen für toxisch halte. Bei Twitter ist das für mich anders, ich mag Twitter sehr, weshalb ich darauf nicht verzichten wollen würde, was natürlich auch an der dort von mir gepflegten Blase besteht, aber wir wissen nicht erst seit Trump um die anderen und eben auch toxischen Blasen dort. Social Media – Fluch und Segen zugleich. Und halt extrem manipulationsanfällig.

Vor 15 Jahren lobten demokratisch gewählte Politiker aller Länder begeistert die sozialen Medien – für ihre Rolle bei Revolutionen und Befreiungsbewegungen rund um die Welt. 2011 folgte dann der Arabische Frühling. Eine neue Überzeugung brach sich Bahn: Je mehr Information frei zugänglich sei, desto bewusster könnten sich Bürger entscheiden und Völker ihre Ketten sprengen. Doch die Geschichte nahm einen anderen Lauf. In den USA, in Indien, Brasilien und Italien – allesamt große Demokratien – schafften es dank der neuen Informationstechnologien Populisten an die Macht. In vielen weiteren Ländern stehen sie kurz davor. Extremisten haben Hochkonjunktur, Gesellschaften polarisieren sich, Wahrheit wird relativ. Und überall, wo die Wahrheit als Nebensache gilt, ist die Demokratie in Gefahr.

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Vierteilige Serie „Dichtung und Wahrheit – Wie Hip Hop nach Deutschland kam“ in der ARD-Mediathek

Sehenswerte vierteilige Dokuserie, die ich mir letzte Nacht gegeben habe und für gut befunden habe. Fokus liegt ganz klar auf Frankfurt am Main und anders als beim Techno kann ich gut damit leben, wenn man dort behauptet Geburtsort des HipHops in Deutschland zu sein. Keine Ahnung, wie man das in Stuttgart oder Hamburg sieht, aber um die geht es halt auch nicht.

• Folge 1: Die Anfänge
• Folge 2: Kampf um Identität
• Folge 3: Gegen den Strom
• Folge 4: Wieder am Block

Mit: Hassan Annouri, Azad, Bazzazian, Celo & Abdi, Chima, Credibil, CutmasterGB, D-Flame, Dú Maroc, Murat Güngör, Haftbefehl, Iz, Jeyz, Josi, LIZ, Roey Marquis II, Azzi Memo, Moses Pelham, Kerim Saka, Sabrina Setlur, Sido, Simon Vogt.

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Im Stream: Sound of Germany – Eine Deutschlandreise mit Olli Schulz

Olli Schulz‘ dreiteilige und großartige Serie „Sound of Germany“ gibt es jetzt zum Stream in der ARD-Mediathek und sei hiermit jedem ans Herzchen und an die Öhrchen gelegt. Guter Tüp einfach. Und hier nicht nur er.

„Sound of Germany“ dokumentiert wie Musik hierzulande die verschiedensten Menschen durchs Leben trägt und ihnen Halt gibt. Die Dokureihe ist gezeichnet von Gegensätzen: Musikfans und Musikschaffenden, jung und alt, politisch und privat, kleinen Kopfhörern und großen Konzertsälen, Community und Einsamkeit. Es war für mich teilweise eine sehr emotionale Erfahrung, in dieser merkwürdigen Corona Zeit auf Menschen zu treffen und mir ihre Geschichten anzuhören.

Episode Wut:

In der ersten Folge seiner Reise trifft Olli Schulz auf viele wütende Menschen. Wut kann die Gesellschaft spalten, aber auch Energie für Neues freisetzen. Die fünf Jugendlichen aus Bad Bentheim, die sich den Namen „5 B“ gegeben haben, packen ihre Wut über Gewalt, Rassismus und Kriegserfahrungen in bewegende Deutschrap-Texte – auch wenn Deutsch für viele nicht die Muttersprache ist. Olli Schulz verbringt einen Tag mit ihnen – inklusive einer Live-Performance im strömenden Regen.

Episode Sehnsucht:

Die dreiteilige Dokuserie „Sound of Germany“ will eine schlichte und spannende Frage stellen: Wie klingt die Gesellschaft in Deutschland? Die „Deutschlandreise mit Olli Schulz“ sucht im zweiten Teil die Sehnsucht in der Playlist Deutschlands: Wonach sehnen sich die Menschen in diesem Land? Was ist ihr Soundtrack?

Episode Spass

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Eine Doku von Jugendlichen über das Bahnhofsgebäude Beelitz Heilstätten: Ein einst lebendiger Mikrokosmos

Ich trenne Arbeit und das hier sehr gerne. Manchmal aber auch nicht, denn wenn etwas Reichweite verdient hat, dann Projekte wie diese. Es war mir eine Freude, Teil dessen sein zu können. Auch wenn das unfassbar viel Arbeit war. Aber auch für Derartiges liebe ich meine Arbeit sehr.

In den Jahren 2018/2019 haben jugendliche und junge erwachsene Besucher:innen des „JC Fiwa“ eine ausführliche Dokumentation über das damals leerstehende, zerfallende Bahnhofsgebäude in Beelitz Heilstätten gedreht und produziert. Nach langer Zeit hat es die Doku, die im Jahr 2019 mit dem Jugendkulturpreis des Landes Brandenburg in der Kategorie „Neue Medien“ ausgezeichnet wurde, auf YouTube geschafft und ist dort nun für alle frei sehbar. Es steckt wahnsinnig viel Arbeit, Recherche, Organisation, Geschichte und Herzblut in ihr.

Der JC Fiwa dankt allen Teilnehmer:innen, Unterstützer:innen und Zeitzeugen:innen, die dafür ihre Erinnerungen mit uns geteilt haben. Das war und bleibt ein wahnsinnig tolles Projekt, für das wir das Gebäude, das mittlerweile komplett saniert wurde, als Zeitkapsel betreten und somit zumindest filmisch konservieren konnten.


(Direktlink)

Postproduktion:
Stefan Balluneit

Dank an:
Jürgen Krebs
KW-Development GmbH
Baum & Zeit Beelitz-Heilstätten
Stadt Beelitz
Katrin Grün
Deutsche Bahn
Friedhelm Roth

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Trailer für eine Doku über die Balkone in der Ukraine: Enter Through The Balcony

Ein sehr eigenes Thema für eine Dokumentation, aber irgendwie halt auch ein sehr interessantes. Enter Through The Balcony ist eine Doku über die Balkone in der Ukraine und kann hier komplett gesehen werden. Ich habe gerade keine Zeit, pin mir das aber mal in die Lesezeichen.

Enter Through The Balcony is a short documentary about makeshift balconies in Ukraine. The lack of government regulation allows Ukrainians to build any balcony regardless of the style of the building, to the point that people sometimes rebuild them to be bigger than the balcony itself.

The film explores the balcony as an informal architectural form that is uniquely Ukrainian. It is a journey through the decades, examining both balconies and their owners in cities across Ukraine. Through these stories the film uncovers Ukraine’s post-Soviet history — people’s lives, the culture, and the relationship between personal and public space in cities.

(Direktlink, via Nag on the lake)

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Kurz-Doku über die erste rein weiblich besetzte Rockband San Franciscos: The Ace of Cups

Es dürfte vor den The Ace of Cups international wenig bis nur eine rein weibliche Rockband gegeben haben; die The Liverbirds. Die Informationen darüber sind eher spärlich und vielleicht gab es auch schon vorher andere rein mit Frauen besetzte Rockbands, von denen wir nichts wissen.

Was aber als sicher gelten dürfte: The Ace of Cups waren während der Summer-of-Love-Ära im Jahr 1967 zumindest die erste rein weiblich besetzte Rockband in San Francisco. Und sie waren verdammt gut. Diese Kurz-Doku von KQED Arts hat da vor vier Jahren nochmal etwas genauer drüber geguckt und die Frauen portraitiert.

The Ace of Cups didn’t set out to be an all-girl band. The group’s original five members — Mary Gannon, Marla Hunt, Denise Kaufman, Mary Ellen Simpson and Diane Vitalich — came together guided by the communal spirit that blanketed Summer of Love-era San Francisco. Up to that point, most all-female bands had worn matching outfits and played cover songs. But with original songs that reflected their circumstances, the Ace of Cups played with groups like The Band, Jefferson Airplane, and even Jimi Hendrix, an avowed fan.

(Direktlink, via Nag on the Lake)

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