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Schlagwort: Electronic Music

Google Doodle: Studio für elektronische Musik

Vor 66 Jahren am 18. Oktober 1951 gründete der Westdeutsche Rundfunk in Köln das Studio für elektronische Musik. Dieses gilt als weltweit erstes Studio seiner Art. Im Studio für elektronische Musik wurde erstmals Tonkunst ausschließlich aus elektronisch erzeugten Klängen gemacht. Heute ist elektronische Musik auch ab vom Techno nicht mehr wegzudenken und begleitet uns weltweit täglich und rund um die Uhr. Dem Umstand widmet Google sein heutiges Doodle.

Das Open Video Medien Labor hat schon vor längerem Aufnahmen zusammengestellt, in denen Volker Müller die Technik erklärt, mit der zum Beginn im Studio für elektronische Musik gearbeitet wurde. So alles ganz ohne Rechner, Ableton und VSTs.

Mit diesen Geräten – Magnettonbändern, Ringmodulatoren, Impulsgeneratoren, dem drehbaren Lautsprecher hat Karlheinz Stockhausen sein Werk entwickelt“, sagt Volker Müller, der den Komponisten der Neuen Musik bis 2001 als Ton-Ingenieur begleitet hat. Bis ins Detail ist er vertraut mit dem Werk, den Geräten, mit denen in den 50er Jahren das elektronische Zeitalter begann. Manchmal gibt er sein umfangreiches Wissen weiter an Menschen, die Stockhausens Werk verbunden sind.

(Direktlink, via Johannes)

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Buenos Aires verbietet elektronische Musikveranstaltungen

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Nachdem es bei der Time Warp Argentina im April dieses Jahres Todesfälle gab, hat man sich in Buenos Aires dazu entschieden, Musikveranstaltungen zu verbieten, bei denen „Synthesizer oder Sampler das primäre Instrument sind“. Doof für Kraftwerk, die dort am 23. November eigentlich ein Konzert spielen wollten. Könnte sein, dass ihnen das verwehrt bleibt. Oder sie spielen unplugged, was ich ja ganz spannend fände.

A representative of the city government told Clarín, „After Time Warp, Judge Lisandro Fastman’s court ruling prohibited all electronic music festivals. Because of that, and despite the fact that they presented their paperwork with the required 30 days notice, we cannot authorize the permit.“ They went on to say that, while it may not be a dance music festival in the traditional sense, the ruling still applies because the band „uses synthesizers or samplers as their primary instrument.“

(via Murdelta)

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The History of Electroacoustic Music in 476 Tracks (1937-2001)

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(Karlheinz Stockhausen, Foto: Kathinka Pasveer)

476 Tracks der elektroakustischen Jahre 1937-2001 für jedermann im Internet. Krasse Sammelarbeit.

Caio Barros was an undergrad studying composition when he began digitizing his professor’s sizable collection of electronic music CDs in 2009. To increase its chances of mass distribution, he converted the collection into a torrent file. But somehow, that torrent disappeared from cyberspace. Now, for the first time, ubuweb is hosting this massive collection of early electronic works in its entirety.

We would like to point out, however, that not many female composers are represented in these 476 tracks. The selection also excludes pretty much anything that happened outside the Western world.

(via Electronic Beats)

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