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Schlagwort: Fusion

This is a very spontaneous Fusion Set – Judith van Waterkant @ Palapa Bar 2023

Weil dieser Mix ist eine echte Slowrave-Granate mit richtig schön derben Acid Einschlag ist. Und weil die Geschichte wie es zu diesem Mix kam einfach viel zu schön ist, um nicht weiter in die Welt getragen zu werden. Ich folge Judith auf einigen Kanälen und hatte am Wochenende quasi live mitbekommen, was da los war. Irre schön, ich hab mich voll für sie gefreut – und sie sich offenbar auch, wie diesem Set anzuhören ist.

So let me tell you a story about this very spontaneous Fusion Set:
This year I was working at Sonnendeck and had some really funny, interesting and also stressful stageshifts with my beloved team from 3000Grad and Telekollegen. I loved it! Also because its important to me to take part in this very special festival-construct that Fusion is for me. I was a little sad, that I did not get booked (Everything else would have been a lie), because I wanted to play my new tracks so bad, especially „PoP“
Then it was Sunday morning and I got a textmessage by my friend Obi:

„Acid Pauli is playing your track right now“
Whaaaaaat?!?

Remember how I said I want this track „PoP“ to be played at fusion so bad? @acidpauli played it Sunday morning at one of the most huge stages: Palapa 😳 For real?!
Seriously this means the world to me! Especially this track #pissonpatriarchy
it’s a hurtful fight to gain back self efficiency poured in a track ➡️ @mora_leipzig
And the pain is turned into a huge crowd dancing!

I came to Fusion as a teenager, because grew up in the area. I have been raving there every year since, when it took place and sometimes I even had the honour to play there myself in the last years. If someone would have told me, that my music will be played there one day by acts that I adore since decades on the hugest soundsystem, I would not have believed that. I am still crying over this.

Thank you Obi for this message! It was one of the few that came through.
I planned to attend Acid Paulis gig, but I got caught in a good conversation with friends at the other side of the Acker. I was on my way to palapa and near dubstation when I got the message. And then I ran! While I ran, I did the math, if I can make it to palapa and still hear the rest of the track. What do you think? Did I make it?

Funfact: when @jpattersson started after Acid Pauli I got asked by @alma_linda and the Palapa Bar, if I wanted to play spontaneously there right after. Again: whaaaaaat?! I said yes, with a few Sonnendeck-stageshifts in my bones and greasy hair, not having showered since days, I ran to my tent to get my headphones and Dj-stuff (well I had it with me, you never know 😅), put on some dryshampoo, painted myself a face haha and played. And here we are: have fun with the recording of this very f*cking spontaneous Fusion Set :D
I played „PoP“ myself (yeahyeahyeah!) and I also played the Remix of „Weiter“ by @andys-echo and a track by my friends @propellar_music, because they were dancing right in front of me these sweetiebois. Later the four of us closed the firespace with „Herz an Herz“ by Blümchen…. but that’s another story to tell….

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Das Fusion-Festival 2017 fällt aus

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Heute beginnt in Lärz zum nun mehr schon 20. Mal das Fusion Festival. Heute dort ankommende Besucher haben schon am Einlass erfahren können, dass die 21. Fusion nicht wie üblich ein Jahr später stattfinden wird. 2017 fällt die Fusion aus, bzw. pausiert. Für ein Jahr. 2018 soll es dann weitergehen. Außerdem wird es einige Änderungen geben.

In einem Gespräch mit dem Nordkurier äußert sich Martin „Eule“ Eulenhaupt, Chef des Kulturkosmosvereins Müritz, wie folgt zu den Gründen, die zu dieser Entscheidung geführt haben:

„Da kommen mehrere Sachen zusammen. Aber es ist auch eine Kreativpause, um sich neu zu erfinden.“ Und: „Wir wollen eine Verschnaufpause haben, um uns besser aufzustellen, um ein Jahr mehr Zeit zu haben auch für bauliche Dinge, die wir auf dem Gelände realisieren wollen.“ So wird es durchaus sichtbare Veränderungen geben. Auf das Luftschloss beispielsweise, das einst von seinem Berliner Standort umständlich nach Mecklenburg transportiert wurde, müssen die Festival-Gäste künftig verzichten. Es wird in absehbarer Zeit abgerissen.

Viel Spaß denen, die ihr Wochenende in Lärz verbringen. Genießt es, gebt alles, der Akku muss danach zwei Jahre halten.(via Thump)

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Ohne Ticket auf die Fusion

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(Als alles noch so schön war: Fusion Flyer von 2006)

Dass die Ticketlimitierung der Fusion seit ihrer Einführung immer wieder für Gesprächsstoff sorgte, ist nicht neu. Diese Debatten wiederholen sich seitdem jährlich. Auch weil einige bis viele enttäuscht darüber sind, mal keines der offenabr immer noch sehr begehrten Tickets zu bekommen. Kann man jetzt dramatisch finden, ist es aber eigentlich gar nicht.

Im letzten Jahr wurde nachdem Fest dann darüber gesprochen, dass sich Hunderte oder gar Tausende unbefugt und ohne Ticket Zutritt zu dem Gelände beschafft haben, um quasi als blinde Passagiere mitfeiern zu können. Nicht sonderlich fair, aber in den vielen Jahren davor schon immer Normalzustand. Offenbar aber hat das zugenommen, was wohl auch zu nicht unerheblichen Unfällen und Verletzungen führte, wenn man dem leicht dramatischen Newsletter des Festivals Glauben schenkt.

Nun hat sich vor ein paar Tagen eine Facebook-Gruppe gegründet, die den Namen „Ohne Ticket auf die Fusion“ trägt und anfänglich offenbar nicht ganz ernstzunehmende Vorschläge sammelte, wie man denn auch ohne Ticket auf das Gelände kommen könnte. Das hätte durchaus witzig sein können, mit unter ist es das gar, wenn man den Ernst mal außen vor lassen würde. Das aber fällt vielen offenbar schwer. Wenn es um die Fusion geht, versteht man keinen Spaß. Die Kommentare, die dort mittlerweile eingehen, sind alles andere als menschenfreundlich und desto krasser die Kommentare werden, desto krasser werden auch die Beiträge der Admins, einige davon sind durchaus schlicht geschmacklos.

Es ist schon echt bemerkenswert, welche Ausmaße dieses einst so schöne und gemütliche Festival heute angenommen hat und mit welcher Vehemenz dort alle Beteiligten in einigen Belangen aufeinandertreffen. Sein es auch nur jene, die sich auf welche Weise auch immer als beteiligt empfinden.

Und falls wer fragt, warum ich das als auch nur irgendwie relevant empfinde, ganz einfach. Zum einen ist diese dort entstandene Seite beispielhaft für die aktuelle Kultur der digitalen Auseinandersetzung, die immer weiter in den Keller zu steigen schein. Zum anderen war die Fusion über zehn Jahre hinweg der mir immer liebste Jahresurlaub. Und es betrübt schon ein wenig, zu sehen, wohin sich das entwickelt hat. Auf mehreren Ebenen.
(via Sara)

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