Im oberbayerischen Wolfratshausen baut der Zupfinstrumentenbauer Joe Striebel aus heimischem Holz Western- und Jazz-Gitarren, die er in die ganze Welt verkauft. Der Bayrische Rundfunk hat ihm dabei mal über die Schulter geschaut.
Während ich nicht mal ein Instrument so richtig beherrsche, scheint Luke Pickman aka InstrumentManiac keines nicht spielen zu können und spielt hier auf über 20 davon die „Stickerbush Symphony“ aus Donkey Kong Country 2. Nice one.
Artur Weber hat mit Inner Waves eine interaktive Kunstinstallation geschaffen, die Wasser beim Interagieren zu Musik und Licht macht. Das Ding dürfte auf allen Chill Floors der Festivals im Sommer ein echter Selbstläufer sein.
Suzukis Omnichord war in den 1980ern ein etwas seltsames Instrument zwischen den Stühlen aller anderen Instrumente. 1981 erstmals auf den Markt gebracht, ermöglichte das kleine elektronische Gerät jedem, Musik zu machen oder einen Song zu begleiten, auch ohne vorherige großartige musikalische Erfahrung oder das Lesen von Noten. Die eigenwilligen elektronischen Klänge und das runde, neuartige Design des Omnichord machten ihn zu einem echten Hit, dessen Herstellung und Verkauf dann dennoch 1996 eingestellt wurde. Anlässlich seines bevorstehenden 40-jährigen Jubiläums beschloss Suzuki nun, der heutigen Generation mit einem neuen Modell, das das Omnichord nachbildet, eine Erinnerung an dieses eigenartige Instrument zu schenken. Originalgetreu bis hin zur Verwendung der gleichen analogen Schaltkreise von damals.
Vineheteiro spielt in 3 Moinuetn 80 verschiedene Musikinstrumente jeglicher Couleur und gibt damit eine gute Testmöglichkeit, seine eigenen Kenntnisse über Instrumente zu prüfen. Augen zu und los.
Aus der Kategorie Instrumente, von denen ich keine Ahnung hatte, dass sie existieren heute: das Apfelregal. Die tragbare Kleinorgel ist eine besondere Ausführungsform eines Regals.
Das Apfelregal, das in diesem Video zu sehen und zu hören ist, wurde von Orgelbaumeister Christian Kögler aus St. Florian bei Linz minutiös und liebevoll rekonstruiert: Als Vorbild diente ihm dabei ein Holzschnitt von Hans Weiditz aus dem Jahr 1518, der Kaiser Maximilian I. mit seiner Hofkapelle und seinem Hoforganisten Paul Hofhaimer am Apfelregal während eines Gottesdienstes, vermutlich in Augsburg zeigt. Bereits anno 1506 liess der Kaiser dieses außergewöhnliche Zungenblasinstrument für seinen schon zu Lebzeiten hochberühmten Hoforganisten erbauen.
Das chorisch gebaute Apfelregal mit seinen vergoldeten Schallbechern aus Apfelholz, die als Resonatoren für die Zungenpfeifen fungieren, und seinem charakteristischen Klang, der an eine Mischung aus Schalmei, Zink, Renaissanceposaune, Fagott und Sordun erinnert, verfügt über den typisch gotischen Tastenumfang F – a“ und ermöglicht es dem stilkundigen Interpreten, seinem Publikum auf authentische Art und Weise die charakteristisch-farbenreiche Klangwelt der frühen Renaissance frisch, lebendig und unmittelbar zu vermitteln und es so musikalisch in diese faszinierende, ferne Epoche zu entführen.
Und immer noch kommen dann Tage, an denen ich Instrumente kennen lerne, von deren Existenz ich bisher keine Ahnung hatte. So wie heute. Das hier ist die MCI B-35, eine in den 1970ern hergestellte hybride Gitarre, die sich aus eben einer Gitarre und einer elektronischen Orgel zusammensetzt und klingt doch ganz geil.
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