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Schlagwort: Instruments

Ein Hupfeld Phonoliszt-Violina-Orchestrion

Die Ludwig Hupfeld AG war ein in Leipzig ansässiges Unternehmen, das mechanische und selbstspielende Instrumente herstellte und vertrieb. Ihr Gründer war Ludwig Hupfeld.

1908 präsentierte Hupfeld ein Orchestrion mit integrierten Geigen, die von Carl Hennig konstruierte Phonoliszt-Violina. Dies war ein über zwei Meter hohes Instrument mit einem selbstspielenden Klavier im Unterteil, in dessen Oberteil jedoch drei Violinen an einen endlosen rotierenden Geigenbogen gedrückt wurden.

Nach dem Ersten Weltkrieg produzierte Hupfeld auch Kinoorgeln. Über 5 Millionen Notenrollen für die Hupfeld-Musiksysteme wurden im Jahr gefertigt und verkauft. Das Unternehmen produzierte eine riesige Menge an Variationen, so ein Phonoliszt-Violina-Orchestrion mit sechs Violinen und einem automatischen Rollenwechsler, der bis zu 10 Rollen direkt hintereinander spielte. Der Zuhörer konnte die Rolle seiner Wahl per Knopfdruck an einem Kästchen an der Wand selbst bestimmen.

Fred Bernouw Restorations hat so ein Dingen mal restauriert und das fetzt schon dolle.


(Direktlink, via Likecool)

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Eine Lange Nacht über das Schlagzeug – Rhythmus ist Leben

(Foto: Pexels)

Bisschen esoterisch mitunter, was allerdings gerne der Geschichte des Rhythmus an sich geschuldet sein kann und deshalb wohl auch dazu gehört. In der Summe eine hörenswerte Lange Nacht über das Schlagzeug und allem, was damit zu tun hat.

Leben ohne Rhythmus ist nicht vorstellbar. Das fängt mit dem Herzschlag an. Mit seinem Einsetzen beginnt das Leben, mit seinem Verstummen endet es. Der Herz- oder Pulsschlag markiert auch die Urform des Rhythmus als musikalische Dimension.

Vom Herzschlag zum Schlagzeug – dieser Sprung liegt nicht allzu fern, denn rhythmisierte Schläge sind untrennbar mit der Entstehung des Lebens verbunden. Herz- und Pulsschlag markieren den Urrhythmus allen tierischen und menschlichen Lebens. Auch Pflanzen sind in ihrem Wachstum, ihrer Existenz, bestimmten Zyklen und Rhythmen unterworfen. Und sie sind keineswegs lautlos. Allein schon ihre Bewegungen im Wind, ihr Knarren, ihre Klopf- und Reibegeräusche waren, neben dem Gesang der Vögel, eine zentrale Inspirationsquelle für das Musizieren. Diese perkussiven Klänge wurden imitiert, weiterentwickelt, künstlerisch überformt. Das Schlagzeug war geboren.


(Direkt-MP3)

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Tonbandgeräte als Instrumente

Die Leute vom Open Reel Ensemble Ei Wada schicken einen ganz eigenen Neujahrsgruß und spielen diesen eher ungewöhnlich auf drei Tonbandgeräten mit denen sich darauf befindlichen Tonbänder. Geil. Habe ich so vorher noch nicht gehört.

Happy New Magnetic Year

HAPPY NEW MAGNETIC YEAR!

新年明けましておめでとうございます。
早速、オープンリールコタツ会議。
本年もクルクル狂っていきましょう✇_✇ ✇_✇ ✇_✇

Gepostet von Open Reel Ensemble / Ei Wada am Dienstag, 1. Januar 2019

(via Stereo)

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Kyklophonon II

Schon geil, womit sich Menschen immer wieder mal die Zeit vertreiben, so wie Michalis Shammas, der mit seinem Kyklophonon II ein Dingens Frequency Pattern Generator gebaut hat, das Melodien spielt.

A neverending project, funded by friends and family and built in Cyprus with the assistance of a more than precious blacksmith, this artifact is an outcome of both ingeniuity and irrational obsession.

Employing a seemingly thorough mechanical precision, yet allowing for the poetic unintentional error,
these sound-generating artifacts carry about the imaginary dimension of the useless machine, their technological existence muddled by their narrative capacities.

(Direktlink)

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Doku: The History of the Drum Machine

Und wo wir gerade beim Thema sind, gleich noch diese noch recht neue Dokumentation über Drum Machines. Mit unser Lieblingsnervensäge und jeder Menge Trommelboxen.

Leon Theremin. Sly & The Family Stone. Prince. Drum machines have influenced our music and the way we perceive rhythm since the Rhythmicon popped onto the scene in the 1930s. Join William Kurk as he gives us a run-down of the evolution of the incredible drum machine.


(Direktlink)

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Wie sie bei Zildjian die Becken machen

Einerseits schade, dass ob der heutigen Sehgewohnheiten dieser Clip viel zu kurz und eigentlich sehr viel ausführlicher sein müsste, andererseits gut, dass man trotzdem mal in die Beckenproduktion bei Zildjian reingucken kann.

For the past 30 years, Paul Francis has been crafting the perfect sound, honing his skills at a company that has been in the business of making cymbals for 400 years. Making cymbals requires a unique process that only a select few in the world still know, involving shaping, hammering, burning, and, of course, a good ear. It takes years of practice and apprenticeship to truly nail down the art; now, Paul is passing down his expertise for generations to come.


(Direktlink, via Doobybrain)

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Bassist spielt eine Bassline, von der Deadmau5 behauptet, dass sie unspielbar sei

Und dann kommt der Bassplayer Davie504 und funkt das Dingen mal eben so weg, als gäbe es nichts, was normaler sei als genau das.

Deadmau5 was listening to a remix of one of „Strobe“ and said that the bassline of that remix was „technically impossible“ and he would love to see a bass player play that part live… So let’s see if that’s really an impossible riff….


(Direktlink)

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