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Schlagwort: Law

Niederländer bietet Coronaviren zur Selbstinfektion im Internet an – und wird festgenommen

Auch wenn hier vieles um mich herum Corona-bedingt gerade wegzupflastern scheint (die drehen einfach alle komplett durch), will ich nicht damit aufhören, die imho absurdesten Covid-News zu sammeln. Aus diesem Potpourri heute: Niederländer bietet Coronaviren zur Selbstinfektion im Internet an. Für 33,50. Die haben doch alle richtig einen an der Waffel.

Für 33,50 Euro sie dort die Zustellung eines sogenannten „Coronakits“ per Post angeboten worden, berichtete die Zeitung „De Telegraaf“ am Samstag. Angeblich soll es ein Röhrchen mit einer Viren-Flüssigkeit sowie einen Selbsttest enthalten haben. Die Anbieter versprachen demnach, dass die Viren nicht älter als drei Monate seien und Käufer damit „sicher sein können, dass auch die letzten Mutationen und Varianten mit dabei sind“.

Next level:

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Vermeintlich Geblitzter klaut Radarfalle

Ein Autofahrer im Landkreis Amberg-Sulzbach hat am Freitagabend eine Radarfalle abgebaut und versucht, diese in seinen Kofferraum zu verladen. Er ging davon aus, ob einer Geschwindigkeitsübertretung geblitzt worden zu sein.

„Ein Verkehrspolizist wurde auf den Diebstahl aufmerksam, als der 29-Jährige versuchte, das unhandliche Gerät in seinem Kofferraum zu verstauen. Der Verkehrspolizist nahm den Radarfallen-Dieb daraufhin fest.“


Blöd für den Dieb: später stellte sich raus, dass er gar nicht geblitzt wurde. Teuer könnte das jetzt freilich trotzdem werden.

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In New York wurden Vans beschlagnahmt, die auf den Straßen der Stadt als Airbnb vermietet wurden

Als Mensch, der gerne mit dem Bulli unterwegs ist, weiß ich darum, dass es offiziell nicht erlaubt ist, sich mit dem Bus einfach irgendwo hinzustellen, um dort dann zu nächtigen. Passiert natürlich trotzdem mal. In New York dürfen Busse, in denen man pennen kann wohl nicht länger als 24 Stunden irgendwo parken. Danach müssen sie weiter ziehen. Reicht ja immerhin für eine Nacht.

Vor ein paar Monaten hatte sich ein Vlogger per Airbnb in einen Van gemietet, um dort halt zu übernachten. Davon hatte er ein Video gemacht und hochgeladen. Nun hat das NYPD sieben dieser Vans, die für um 100 Dollar die Nacht per Airbnb vermietet wurden, beschlagnahmt. Blöd für preisbewusste Touris, gut für die Parkplatzsituation in der Stadt. Gäbe es keine Parkplätze, gäbe es auch derlei Probleme nicht. Win-win.

But an eagle-eyed traffic enforcement agent noticed something sketchy about the vehicles — five of which were parked in the East Village — whose registration and NJ plates were long expired, some going as far back as 2000, sources said.

A joint investigation by the city Sheriff’s office and the NYPD Document Fraud Unit discovered an “operation of alleged fraudulent and illegally registered vehicles being used as Airbnb rentals on various streets in Manhattan,”

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Das Baby auf Nirvanas „Nevermind“-Cover verklagt die Band wegen Kinderpornografie

Spencer Elden, das Baby das im Jahr 1991 das Cover des Nirvana-Albums „Nevermind“ zierte, hat die Band, die Nachlassverwalter von Kurt Cobain und weitere Personen verklagt.

Der 30-Jährige ist das Baby auf dem Cover – ihm zufolge ist die Nacktdarstellung Kinderpornografie und verstößt gegen US-Gesetze. Seine Eltern hätten der Veröffentlichung des Fotos niemals schriftlich zugestimmt, heißt es in einem Bericht des Senders CBS.

Elder fordert 150.000 Dollar Schadensersatz von jedem der Beklagten.

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Fastende Frau verklagt McDonald’s wegen verführerischer Cheeseburger-Werbung

Bei der Headline denkt man sich erst mal in die Staaten, es geht aber nach Russland, wo eine Frau aus Sibirien und Anhängerin der Russisch-Orthodoxen-Kirche seit 16 Jahren jeweils für 40 Tage im Jahr erfolgreich gefastet hatte. Dann traf sie auf ein Werbeplakat, auf dem McDonald’s einen ihrer Cheeseburger abbildete. Daraufhin brach sie ihr fasten und gönnte sich die Bulette in Brot, was sie später bereute und wofür sie nun die Fast Food-Kette gerichtlich belangen will. Ihre Forderung: 1.000 Rubel, umgerechnet 11,50 Euro.

Die Frau beruft sich dabei auf ein Gesetz zur Kriminalisierung von Handlungen, die „die religiösen Gefühle von Gläubigen beleidigen“. Es wurde im Jahr 2013 von Präsident Wladimir Putin unterzeichnet, nachdem Mitglieder der regimekritischen Punkband Pussy Riot im Jahr 2012 in die Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale eingedrungen waren und ein Lied mit einem anstößigen Text vorgetragen hatten. Darin forderten sie die Jungfrau Maria auf, Russland von seinem autoritären Präsidenten zu befreien.

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Der damalige Polizist, der für den Tod von George Floyd verantwortlich ist, muss für 22 Jahre ins Gefängnis

22,5 Jahre Gefängnis für den damaligen und mittlerweile Ex-Polizisten, der für den Tod von George Floyd verantwortlich ist. Das ist immer noch weniger als die Staatsanwaltschaft gefordert hat und die Angehörigen gehofft haben. Aber immerhin das.

Es ist der vorläufige Schlusspunkt in einem der aufsehenerregendsten Prozesse der jüngeren US-Geschichte. Im Verfahren zur Tötung des Afroamerikaners George Floyd hat das zuständige Gericht in der US-Stadt Minneapolis am Freitag nun eine Haftstrafe von 22 Jahren und sechs Monaten gegen den weißen Ex-Polizisten Derek Chauvin verkündet.

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Cannabis-Patient raucht zu „provokativ“ und muss 50 Euro Strafe zahlen

(Foto: tdfugere)

Wusstet ihr, dass man, auch wenn man eigentlich dazu berechtigt ist, für das Rauchen von Cannabis bestraft werden kann? So entschied das Bayerische Oberlandesgericht in Fürth. Der Grund dafür: der Cannabis-Patient hatte das Kraut auf einem Marktplatz „öffentlich provokant“ geraucht. Ja, so hab‘ ich auch geguckt.

Ein Mann aus Fürth muss eine Geldbuße zahlen, weil er öffentlich provokant Cannabis rauchte – obwohl ihm das per ärztlicher Bescheinigung genehmigt war. Das Bayerische Oberste Landesgericht bestätigte eine vom Amtsgericht Fürth zuvor verhängte Geldbuße in Höhe von 50 Euro, wie das Fürther Gericht am Mittwoch mitteilte.

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LKW-Fahrer parkt auf Radweg – und soll am Ende 14.220 Euro zahlen

(Foto: Polizei Bochum)

In Bochum hat, wie das ja sehr häufig der Fall ist, ein LKW-Fahrer sein Gefährt auf einem Radweg geparkt. Die Polizei erwischte ihn dabei und wollte ein Bußgeld in Höhe von 20 Euro kassieren. Das missfiel dem Falschparker und er „teilte lautstark seine Missachtung über die polizeiliche Kontrolle mit“. Dann wollten die Beamten mal eben seinen Fahrtenschreiber sehen.

Umgehend kleinlauter wurde der Trucker allerdings, als er merkte, dass bei der Überprüfung auch das digitale Kontrollgerät (Fahrtenschreiber) seines Lkws ausgelesen und ausgewertet wurde.

Im Kontrollzeitraum von 28 Kalendertagen stellten die eingesetzten Polizisten etliche Geschwindigkeitsüberschreitungen fest. Schwerwiegender war jedoch, dass der Fahrer nahezu täglich deutlich gegen die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten verstoßen hat.

Kurzfristig sprachlos waren die eingesetzten Polizeibeamten, als die digitale Auslesesoftware ein Bußgeld in Höhe von 14.200 Euro errechnete. Nicht zu vergessen: zusätzlich 20 EUR für den eigentlichen Parkverstoß!

Das bisher teuerste in Bochum ausgestellte Ticket überhaupt. Tjoar.

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Mann vergisst Koffer voller Marihuana am Bahnhof

(Foto: Polizei Bremen)

Kiffen macht vergesslich? Ach, iwo!

In Bremen hat ein Herr seinen blauen Hartschalenkoffer am Bahnsteig stehen lassen. Blöd, weil vergessene Koffer an Bahnhöfen immer etwas Stress verursachen, der in diesem Fall allerdings unnötig war. Im Koffer fand die Polizei nach Öffnung drei Kilo Gras.

Die Polizei sucht nach einem unbekannten Mann, der einen blauen Hartschalenkoffer im Bremer Hauptbahnhof abgestellt hat. Gleise wurden zunächst gesperrt. Ans Licht kamen rund drei Kilogramm Marihuana.

Der Unbekannte hatte den Koffer am Mittwochnachmittag um 14:30 Uhr auf dem Bahnsteig 2/3 abgestellt. Die Bundespolizei wertete Videoaufnahmen aus. Darauf ist zu erkennen, dass der Mann den Hauptbahnhof nach zehn Minuten über den Bahnhofsplatz Richtung Innenstadt wieder verließ. Es war unklar, ob von dem Koffer eine Gefahr ausging – so wurden die Bahnsteige 1 – 3 gesperrt und ein Güterzug auf Gleis 3 gestoppt. Nach näherer Untersuchung durch Spezialisten der Bundespolizei konnte der Koffer geöffnet werden: Dieser enthielt Bekleidung und drei Plastiktüten mit Marihuana. Wegen der zweistündigen Gleissperrungen verspäteten sich 18 Züge.

Die Polizei ist sicher auch ganz froh, wenn der Besitzer sich an sie wenden würde.

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