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Schlagwort: Nerdism

Ein altes Fehlermesssystem für digitale Übertragungseinrichtungen als Klangerzeuger

Sehr schön nerdige Form der Klangerzeugung, die Hainbach hier zum akustischen Licht führt. Er hat sich einen HP DS3 3782A Error Detector besorgt, der einst zum HP 3781A Pattern Generator gehört hat. Beides waren irgendwann mal Geräte, die im Bereich der CCITT eingesetzt wurden. Ich habe heute ewig danach gesucht, was genau das alles sein könnte. CCITT steht für „Comité Consultatif International Télégraphique et Téléphonique“ und war 2005 ein internationales Beratungsgremium für Telekommunikation. In diesem Kontext wurden Gerätschaften erfunden, die wohl auch nur für diesen Kontext zu gebrauchen waren. Der HP DS3 3782A Error Detector war eines davon. Nerdkram.

The HP 3782A Error Detector used with a HP 3781A Pattern Generator forms a flexible, high-performance error measuring system for digital transmission equipment in the CEPT digital hierarchy. They provide 2, 8, and 34 Mb/s interfaces and binary ECL operation up to 50 Mb/s. Automated or remote measurement capability with HP-IB. Measurements can be made on all types of digital transmission systems including cable, digital radio, satellite, and lightwave. The pattern generator provides a wide range of test patterns including PRBS for simulating live traffic and shorter WORD patterns for checking pattern sensitivity in transmission equipment. Binary and code error injection capability is included for stress-testing line terminating equipment. A jitter modulation input is provided to add controlled amounts of jitter to the output test pattern and perform jitter tolerance tests on equipment interfaces.

Hainbach hat aus diesem Teil jetzt Sound geholt und das Gerät „The Saddest Drone Machine“ genannt. Klang aus Geräten, die nicht dafür gebaut wurden, Klang zu erzeugen. Mag ich sehr.


(Direktlink, via CDM)

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LEGO Computertastatur

Jason Allemann von JK Brickworks hat mit LEGO Steinen eine voll funktionstüchtige Tastatur auf eine alte Tastengrundlage gebastelt. Schönes Ding.

The biggest challenge was creating a frame that allowed the keys to be precisely spaced above the membrane. As I show in the video this was accomplished with a grid of Technic connectors and axles.

The second biggest challenge was finding appropriate printed tiles for all the symbols on a keyboard. Thankfully The LEGO Group has released all the main characters, numbers, and even a few special symbols over the years. I had to get creative with some of the keys though, which was actually quite fun. Still, there a few keys that could use some improvement.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Arte-Doku: Nerd Alarm – Von Gamern, Geeks und großen Brillen

Nerdism als Subkultur. Sehenswerte Doku, die ein wenig albern beginnt, dann aber durchaus sehr interessant weitergeht.

Das Wort „Geek“ stammt aus der amerikanischen Umgangssprache, und seine ursprüngliche Bedeutung von „Streber“ oder „Stubengelehrter“ hat sich im Laufe der letzten 40 Jahre stark verändert. In den 60er- und 70er Jahren wurde das Wort in den Vereinigten Staaten abwertend gebraucht. Es bezeichnete einen zwar sehr intelligenten, aber sozial völlig unbeholfenen Wissenschaftler oder Informatiker.

Unter „Geek“ versteht man im heutigen Sprachgebrauch jemanden, der verrückt ist nach Computern und neuen Technologien. Mit der Entwicklung und massenhaften Verbreitung von Video- und Computerspielen seit Mitte der 70er Jahre, der Adaption ihrer Science-Fiction- und Fantasywelten durch Hollywood und dem Siegeszug des Internets begann für einige bislang belächelte „Geeks“ eine ungeahnte Erfolgsgeschichte. In den USA und Europa haben sich viele Menschen den Begriff „Geek“ zueigen gemacht und bekennen sich dazu. Er kann auf einen Technologie- oder Science-Fiction-Fan angewandt werden, aber sein Sinn wurde erweitert. Ein „Geek“ ist nunmehr jemand, der sich sehr intensiv, manchmal sogar zwanghaft, für irgendein Thema interessiert. Das Wort wird kaum noch im negativen Sinne gebraucht.

Dann gibt es da im Unterschied zum „Geek“ noch den „Nerd“. In den 70er- und 80er Jahren waren diese beiden Wörter fast synonym. Das eine war genauso beleidigend wie das andere. Aber während in den letzten Jahren die „Geeks“ erfolgreich geworden sind und eher bewundert als bedauert werden, blieben die „Nerds“ mit den ursprünglichen negativen Eigenschaften behaftet und gelten weiterhin als zwar hochintelligente, aber kontaktarme Sonderlinge. Manche von ihnen kämpfen dafür, dass beide Ausdrücke weiterhin gleichwertig verwendet werden. Andere, die Wert auf ihren Status als Angehörige einer Minderheit legen, definieren sich selbst lieber als „Nerd“, denn in ihren Augen ist „Geek“ schon zu angepasst.

Der Dokumentarfilm erzählt, wie eine Subkultur aus Informatik, Science-Fiction, Comics und Videospielen sich durchsetzen und zur tonangebenden Kultur werden konnte.


(Direktlink)

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