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Schlagwort: Photography

Deutsche Kaugummiautomaten und das, was aus ihnen rauskommt

Dr. Eckart Bartnik, Wissenschaftler und Fotograf, fotografiert in Deutschland die Dinger, die früher mal Kaugummiautomaten waren und heute noch sehr viel mehr als nur Kaugummis für ein paar Cent ausspucken. Davon hängen in Deutschland immerhin mehr als 800.000 – und ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal ein paar Cent in so ein Teil gesteckt habe. Dürfte schon etwas länger her sein. Aber immerhin scheint sich das für alle Beteiligten noch so sehr zu lohnen, dass all jene dieses Spiel nach wie vor mitspielen.

Bartnik fotografiert irgendwelche Automaten, die irgendwo rumhängen, dann das, was er aus diesen gezogen hat und zeigt beides auf Instagram und seiner Seite: Entzauberung – von Nicht-Orten und kindlicher Fantasie. Klasse Projekt-Idee!

In Deutschland investieren Kinder ihr erstes Taschengeld in Süßigkeiten und Habseligkeiten aus einem der 800.000 Kaugummiautomaten an Hauswänden und Gartenzäunen. Für zehn bis fünfzig Cent erhalten sie gespenstische Kaugummi-Augäpfel mit fruchtigem Erdbeergeschmack, in Kapseln verpackte, kleine Spielsachen, glitzernden Schmuck oder glitschige Monster. Diese sind ein Inbegriff für Kindheitserinnerungen.

Als Erwachsener sieht man eher die billigen, schäbigen Standorte an denen die Automaten hängen – Durchgangsstationen. Der französische Anthropologe Marc Augé prägte den Begriff „Nicht-Orte“ für monofunktionale Bereiche, denen eine eigene Geschichte, Beziehung und Identität fehlen. Fast hat es den Anschein, als seien Kaugummiautomaten Indikatoren solcher Nicht-Orte.


(via Guardian)

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Interaktive Fotokarte, die durch das New York City der 80er Jahre klicken lässt

Ähnlich wie Googles Streetview haben Brandon Liu und Jeremy Lechtzin mit 80s.NYC eine interaktive Fotokollektion ins Netz gebracht, durch die man sich nun klicken kann. Dabei kann man sich dann New York City so ansehen, wie es in den 80ern ausgesehen hat. Das könnte ich mir auch für andere Städte gut vorstellen.

80s.nyc is a map-based street view of 1980s New York City, organizing publicly accessible building imagery into an easy-to-browse glimpse of the streetscape 30 years ago.

Over 5 years in the mid-1980s, the City of New York photographed every property in the five boroughs. The project had a bureaucratic origin: the photos would be used by the Department of Finance to estimate real property values for taxation purposes. Buildings as well as vacant lots were photographed, as they’re both taxed – and because it was difficult to distinguish while shooting between taxable and tax-exempt buildings like religious institutions or government offices, the photographers just shot everything. The result was a remarkable body of imagery – over 800,000 color 35mm photos in both negative and print formats.

(via Laughing Squid)

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New York City am 11. September 2001 aus Sicht der ISS

(Foto: NASA)

Visible from space, a smoke plume rises from the Manhattan area after two planes crashed into the towers of the World Trade Center. This photo was taken of metropolitan New York City (and other parts of New York as well as New Jersey) the morning of September 11, 2001. „Our prayers and thoughts go out to all the people there, and everywhere else,“ said Station Commander Frank Culbertson of Expedition 3, after the terrorists‘ attacks.

The following day, he posted a public letter that captured his initial thoughts of the events as they unfolded. „The world changed today. What I say or do is very minor compared to the significance of what happened to our country today when it was attacked.“

Upon further reflection, Culbertson said, „It’s horrible to see smoke pouring from wounds in your own country from such a fantastic vantage point. The dichotomy of being on a spacecraft dedicated to improving life on the earth and watching life being destroyed by such willful, terrible acts is jolting to the psyche, no matter who you are.“

(via BoingBoing)

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Burning Man 2017 auf Instagram

Zum diesjährigen Burning Man Festival explodiert Instagram und wird mit Bildern aus Black Rock City geflutet. Ich hab hier mal einige meiner Favoriten zusammengetan. Okay, es sind ein paar mehr geworden. Und ich schreibe in diesem Jahr mal nicht, dass ich irgendwann mal unbedingt dort hin muss. Ooops.

Ein Beitrag geteilt von Katya (@katrinq) am

Drölf dutzend Fotos nach dem Klick.

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Idyllische Postkartenmotive werden per GIF zu verlassenen Orten

(Foto: Pablo Iglesias Maurer)

Ich hab als Kind mal Postkarten gesammelt. Also nicht nur die, die ich so zugeschickt bekam, sondern alle, die ich kriegen konnte. Besonders gerne welche aus fernen Ländern und längst vergangenen Zeiten. Später, als die Leidenschaft dafür lange schon nachgelassen hatte, habe ich die Dinger einzeln auf eBay vertickt.

Pablo Iglesias Maurer hat irgendwann mal ein Streichholzbriefchen gefunden, das ein Schwimmbad in einem Hotelresort in Poconos, Pennsylvania, zeigte. Er zog aus, um zu sehen, wie das Schwimmbad heute aussehen würde und fotografierte den verlassenen Ort in gleicher Perspektive, wie das Streichholzbriefchen ihn zeigte. Selbiges tat er später mit einigen Postkarten, die er von jenem Resort kaufte.

Aus den verschiedenen Fotos hat er dann GIFs gemacht, in denen die Postkartenmotive mit den aktuellen Aufnahmen verfließen. Schöne Idee. Alle dieser GIFs gibt es hier.

(Foto: Pablo Iglesias Maurer, via this isn’t happiness)
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Ein Foto, wie man es wohl nur einmal im Leben machen kann

Kirsten Jorgensen war gestern zur Sonnenfinsternis in Lewiston, Idaho, unterwegs, als ein Flugzeug die Sonnenfinsternis kreuzte. Darauf drückte sie ab und nennt das Foto jetzt selbst „Shot of a Lifetime“.

I was about to pack my stuff up and go back inside, but I had my camera set up and in the direction of the sun when I was taking pictures. All of the pictures were ending up looking like the moon pretty much so I gave up. Then I saw the plane fly over and ran over to take a photo. It caught me off guard!


(via Netaroma)

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