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Schlagwort: Police

Ein Furz als Beamtenbeleidigung? Polizei in Sachsen ermittelt gegen einen Leipziger

Das muss dieser Linksradikalismus sein, von dem sächsische Konservative so häufig schwadronieren. In der Nacht eines Novembers 2019 habe ein Beschuldigter am Connewitzer Kreuz aus einer Gruppe heraus mit beiden Händen Stinkefinger in Richtung eines Polizeifahrzeuges gezeigt. Die Beamten, an die jene Geste adressiert war, hätten daraufhin den Mann einer Kontrolle unterzogen.
Dieser habe dann im Abstand von einem Meter einen Kommissar angepupst. Nicht sonderlich höflich, aber passiert wahrscheinlich im Eifer des Gefechtes einfach schon mal. Die sächsische Polizei will das allerdings nicht so einfach im öffentlichen Raum stehen lassen und ermittelt nun gegen den Leipziger.

Einen ähnlichen Fall gab es 2016 schon mal in der Rigaer Straße. Das Verfahren wurde damals letztendlich eingestellt.

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Könnte sein, dass es bei der Polizei Brandenburg ein kleines Problem mit dem Neutralitätsgebot gibt

In der Lausitz sind für heute „Ende Gelände“ Proteste gegen die dortige Braunkohleförderung angekündigt. Klima-Aktivisten mobilisieren dafür seit Monaten. Das schmeckt nicht jedem und so wird gegen die Proteste mobil gemacht, auch von rechtsaußen. Wohl in diesem Kontext ist in Cottbus ist ein Graffiti entstanden das fordert, Ende Gelände zu stoppen. Vor diesem hat sich eine Gruppe von Polizisten fotografiert und dabei lustig in die Kamera gelächelt. Das allein wirft schon Fragen auf.

Das Foto wurde dann durch Rechtsextreme auf Social Media Plattformen geteilt, wo eifrig für die Beamten applaudiert wurde.

Pikant: auf dieser Wand war nach Erstbemalung im Jahr 2018 eine andere Parole zu lesen.

Auch pikant: der jetzt nicht übermalte, einfach übernommene Krebs.

„Das Tier, entlehnt aus dem Stadtwappen der Stadt Cottbus, ist ein bekanntes Symbol der rechtsextremistischen Szene in der Lausitz, die entsprechende Kampagne „Defend Cottbus“ steht in enger Verbindung zur „Identitären Bewegung“.“

Jetzt kann man natürlich nicht wissen, ob die Uniformträger wussten, wovor sie da posieren, aber allein der Umstand, dass sie dort vor Parolen posieren, ist mehr als fragwürdig. So sieht es wohl auch ihr Arbeitgeber und hat die Truppe vom Einsatz abgezogen. Sie hätten wohl gegen das Neutralitätsgebot verstoßen.

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Während er von der Polizei verfolgt wird: Betrunkener E-Scooter-Fahrer fährt in Streifenwagen

(Foto: René MentschkeCC BY-SA 2.0)

In Hannover hat ein 20-Jähriger, nachdem er auf einem E-Scooter bei Rot über eine Ampel gefahren ist, versucht, vor der ihm folgenden Polizei zu flüchten. Das gelang wohl auch zeitweise, bis sich ein zweiter Polizeiwagen vor dem Rollerfahrer auf einem Fußgängerweg quer stellte, um ihn zum Stopp zu zwingen. In diesen fuhr der junge Mann dann rein. Mit 2,1 Promille.

Laut Polizei hatte der 20-Jährige zuvor versucht, mit einem Elektrotretroller vor der Streife zu fliehen, die ihn kontrollieren wollte. Er war den Beamten in der Nacht aufgefallen, als er bei Rot über eine Ampel fuhr. Aufforderungen zum Anhalten ignorierte er den Angaben zufolge. Versuche, ihn zu stoppen und zu kontrollieren, seien zunächst fehlgeschlagen.

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Polizei in Utrecht verhaftet Vogel

Die Polizei von Utrecht hat einem Vogel Wasser und Brot in eine Zelle gelegt. Das Tier wurde zusammen mit seinem Besitzer bei einem Ladendiebstahl festgenommen.

Der Verdächtige hatte seinen Vogel bei einem Diebstahl dabei. Das Tier saß auf seiner Schulter. Da die Polizei keinen Vogelkäfig hatte, haben sie das kleine Federvieh in eine Zelle gesetzt.

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Doku: Hamburger Gitter – Der G20 Gipfel als „Schaufenster moderner Polizeiarbeit“

Über den größten Polizeieinsatz in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Sehr beklemmende Doku, die hinter die Kulissen der Polizeiarbeit zum G20 Gipfel in Hamburg guckt und einem das Vertrauen in Staat und Justiz nicht gerade wachsen lässt – ganz im Gegenteil. Zur Erinnerung: Scholz, heute Finanzminister, der sich gerade vornimmt SPD-Parteichef werden zu wollen.

170 Ermittler arbeiten an hunderten Verfahren gegen militante Demonstranten und Menschen, die sich an Ausschreitungen und Plünderungen beteiligten. Harte Strafen wurden gefordert und in bisher über 40 Fällen auch verhängt. Der Staat verlor im Sommer 2017 die Kontrolle in Hamburg und versucht sie nun zurück zu gewinnen.

Die Dokumentation konzentriert sich auf den Umgang mit den Protesten und die staatliche Sicherheitspolitik. Versammlungsfreiheit, Bewegungsfreiheit und Pressefreiheit spielen in den Betrachtungen eine ebenso große Rolle wie die Veränderung der polizeilichen Strategien. Konnten während der Proteste Grundrechte außer Kraft gesetzt werden? Gibt es in der Judikative und Legislative Akteure und Überzeugungen, welche auf gewaltsame Proteste anders reagieren als in der Vergangenheit? Welche Methoden der „Ausnahmesituation G20″ in Hamburg könnten zur Normalität werden?


(Direktlink)

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Erfolgsmeldung der Polizei Niederbayern

Man hat dort heute Kraft seiner dienstlichen Wassersuppe in Landau an der Isar eine (1) „Ecstasy-Tablette“ gefunden und sicher gestellt. EINE! Und das als Erfolg verkauft. Kann irgendwer diesen Leuten vielleicht bitte mal das Internet wegnehmen?!

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Mann entsorgt Kühlschrank in der Natur und filmt das – Polizei lässt ihn das Dingen wieder einsammeln

Ein Mann in Almeria, Spanien, entsorgte neulich einen alten Kühlschrank, indem er ihn einen Abhang runterwarf. Er fand das wohl amüsant, ließ ein Video davon drehen und stellte dieses dann ins Netz, wo es auch die zuständige Polizeibehörde sah. Darauf hin verdonnerte diese den Mann, den Kühlschrank wieder einzupacken und ordnungsgemäß zu entsorgen. Außerdem wurde ein Bußgeld in Höhe von 45.000 Euro fällig. Ganz schön blöd, der Mann.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Frau malt sich TÜV- und Zulassungsstempel selber aufs Kennzeichen

(Foto: Polizeiinspektion Wilhelmshaven)

„Das merken die nie!!11!!!“, dachte sich wohl die 32-jährige Halterin eines PKWs in Wilhelmshaven und malte sich kurzerhand sowohl den Zulassungsstempel als auch die TÜV-Plakette auf das Kennzeichen ihres Autos. Dumm nur: die haben das doch gemerkt! Wer konnte das erahnen?

Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Wilhelmshaven bemerkte bei einem in der Werftstraße abgestellten Pkw Renault ein auffälliges Kennzeichen. Bei einer näheren Betrachtung konnte er auf dem amtlichen Kennzeichen einen selbstgemalten TÜV- und Zulassungsstempel feststellen.

Dieses Fahrzeug wurde bereits Anfang Juli wegen fehlendem Versicherungsschutz stillgelegt; bei einer nachträglichen Kontrolle schließlich die selbstgemalten Plaketten entdeckt.

Gegen die Frau wurde ein Verfahren wegen Urkundenfälschung eingeleitet.

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